Lexikon des gesamten Buchwesens Online

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Vélinpapier
(258 words)

Papier mit glatter Oberfläche und geschlossener Durchsicht. Bis in die Endzeit des Handschöpfens bestand das Sieb der Papiermacher aus dicht nebeneinander liegenden dünnen Stäben (Europa: Metall; Ostasien: Holz bzw. Bambus; Grashalme), die in gewissen Abständen durch Draht (Europa) oder Faden (Ostasien; Seide) miteinander verbunden waren und die im Blatt eine entsprechende Markierung (Rippung, Sieblinien) als Wasserzeichen ( Vergépapier, Ingrespapier) hinterließen. Im Orient (Ostasien, islamischer Kulturkreis) konnten die Stäbe allerdings so fein sein …

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H. Bansa, “Vélinpapier”, in: Lexikon des gesamten Buchwesens Online. Consulted online on 20 July 2024 <http://dx.doi.org/10.1163/9789004337862__COM_220088>
First published online: 2017
First print edition: ISBN: 9783777214122, 2014



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