Lexikon für Kirchen- und Religionsrecht

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Eheführungsunfähigkeit
(354 words)

Eheführungsunfähigkeit - Katholisch

E. liegt vor, wenn ein Nupturient aus psychischen Gründen nicht in der Lage ist, die m. der Eheschließung übernommenen ehelichen Pflichten zu erfüllen (c. 1095 3°, c. 818 3° CCEO) (Ehekonsensmängel). Um den Tatbestand der E. zu erfüllen, muss die zugrundeliegende psychische Störung dauerhaft sein, bereits zum Eheschließungszeitpunkt vorliegen (möglicherweise auch latent) u. eine Unmöglichkeit (nicht nur Schwierigkeit) zur Erfüllung der ehelichen Pflichten verursachen. Der Eheko…

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Sabine Konrad, “Eheführungsunfähigkeit”, in: Lexikon für Kirchen- und Religionsrecht, Herausgeber: Heribert Hallermann, Thomas Meckel, Michael Droege, Heinrich de Wall. Consulted online on 28 November 2021 <https://dx.doi.org/10.30965/9783506786371_0561>
First published online: 2019
First print edition: ISBN: 9783506786371, 2018



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