Lexikon für Kirchen- und Religionsrecht

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Gesetzeslücke
(661 words)

Gesetzeslücke - Katholisch

Eine G. (lacuna legis) liegt vor, wenn für eine zu entscheidende Sache weder eine ausdrückliche Norm des universalen od. partikularen noch des Gewohnheitsrechts existiert (c. 19); gem. c. 1501 CCEO bereits dann, wenn eine ausdrückliche Gesetzesvorschrift fehlt. Dieses Fehlen kann darin begr. sein, dass die Sache im rechtsfreien Raum liegt, d. h. o. Rechtsfolgen bleiben soll (unechte Lücke). Das trifft zu auf Materien des bes. Teiles des Strafrechts, auf irritierende u. inhabilitierende Gesetze

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Helmuth Pree, “Gesetzeslücke”, in: Lexikon für Kirchen- und Religionsrecht, Herausgeber: Heribert Hallermann, Thomas Meckel, Michael Droege, Heinrich de Wall. Consulted online on 22 October 2019 <https://dx.doi.org/10.30965/9783506786388_0224>
First published online: 2019
First print edition: ISBN: 9783506786388, 2019



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