Religion in Geschichte und Gegenwart

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Grundstücke, kirchliche
(561 words)

[English Version]

Kirchl. Grundbesitz als Bestandteil des Kirchenguts läßt sich bis auf die karolingischen Dotationsbestimmungen zurückführen. Nach der Capitulatio de partibus Saxoniae (775–790) war jede neu zu errichtende Kirche mit zwei Hufen Landes auszustatten (= 7,6 ha); aufgrund des Kirchenkapitulars Ludwigs I., des Frommen, (819) wurden die Dotationen um eine sog. Reichshufe aufgestockt. Ihrer Bestimmung nach dienten diese G. ortskirchl. Zwecken, d.h. dem Kultus und dem Erhalt der Kirchengebäude (Kirchenland) einerseits und dem…

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Hübner, H., “Grundstücke, kirchliche”, in: Religion in Geschichte und Gegenwart. Consulted online on 03 July 2022 <http://dx.doi.org/10.1163/2405-8262_rgg4_SIM_09089>



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