Religion in Geschichte und Gegenwart

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Ius reformandi
(551 words)

[English Version]

. I.r. ist das Recht der weltlichen Obrigkeit, die rel. Verhältnisse in ihrem Machtbereich zu ordnen. 1. Ohne direkte Wurzeln in den Reformberechtigungen der spätma. Obrigkeit (Patronat, Vogtei, päpstl. Privilegien) erwuchs das i.r. zur Reformationszeit aus dem Bewußtsein der im 15.Jh. oft angemahnten und wahrgenommenen Verantwortung der Reichsstände, der Städte und des Adels für die Kirche. Es bestand erstens aus dem evangelischerseits schon in den Speyrer Reichsabschied 1526 hineingelesenen Recht der S…

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Schneider, B.C., “Ius reformandi”, in: Religion in Geschichte und Gegenwart. Consulted online on 17 January 2021 <http://dx.doi.org/10.1163/2405-8262_rgg4_SIM_10658>



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