Religion in Geschichte und Gegenwart

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Rhapsodie
(174 words)

[English Version]

Rhapsodie, von griech. ρ῾α´πτειn̆/rháptein und ῳ᾿δη´/ōdē´, »genähter Gesang«. In der griech. Antike trug der Rhapsode Fragmente der homerischen Epen vor, die er improvisatorisch verband. In der Lit. des dt. Sprachraums wird der Terminus für eine Folge lit. Produkte ohne feste Form oder zwingende Methode erstmals 1505 bei C. Celtis, 1530 bei Luther, dann im 18.Jh. bei Christian Ewald v. Kleist (1765) und I. Kant (Rh. von Wahrnehmungen, Kritik der reinen Vernunft, B195) verwendet. Christian Friedrich Daniel Schubart übertrug 1786 den Begriff R…

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Brusniak, Friedhelm, “Rhapsodie”, in: Religion in Geschichte und Gegenwart. Consulted online on 10 December 2019 <http://dx.doi.org/10.1163/2405-8262_rgg4_SIM_024953>



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