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Your search for 'dc_creator:( "Alexander Zerfaß" ) OR dc_contributor:( "Alexander Zerfaß" )' returned 9 results. Modify search

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Liturgische Bücher

(1,392 words)

Author(s): Alexander Zerfaß
Liturgische Bücher - Katholisch 1. Hist.: In der frühen Kirche war die Bibel das einzige Buch, das im Gottesdienst verwendet wurde. Erst ab dem 4. Jh. ging man dazu über, liturgische Gebete im Wortlaut für eine mehrmalige Verwendung zu fixieren. Die Abkehr vom Prinzip der Improvisation liturgischen Betens entlang sich herausbildender Strukturmuster zielte auf Qualitätssicherung u. war nicht zuletzt dem zunehmenden Einfluss der kirchl. Zentren geschuldet, der Tendenzen zur zunächst regionalen Vereinh…

Laienkelch

(860 words)

Author(s): Alexander Zerfaß | Johannes Greifenstein
Laienkelch - Katholisch Seit dem frühen MA nahm die Häufigkeit der Gläubigenkommunion (Kommunionempfang) signifikant ab. Zu der Konzentration auf die Darbringung des Messopfers durch den Priester u. der Annahme eigener Unwürdigkeit trat die Sorge vor einer möglichen Verunehrung der eucharistischen Gestalten insb. beim Hantieren m. dem Kelch. Das faktische Nichtpraktizieren der Kelchkommunion der Laien seit dem 12./13. Jh. wurde durch die Konkomitanzlehre als der Sache nach notwendige dogmatische Kl…

Hochgebet

(764 words)

Author(s): Alexander Zerfaß
Hochgebet - Katholisch 1. Begriff: Der Terminus eucharistisches H. zur Bez. des zentralen Gebetsvollzugs der Eucharistiefeier (lat. prex eucharistica) hat sich im dt. Sprachraum seit dem frühen 20. Jh. verbreitet, zunächst unter dem Einfluss der Vergleichenden Liturgiegeschichtsforschung Anton Baumstarks. Im lat. Westen erübrigte sich zuvor ein Gattungsbegriff, da die röm. Liturgie bis zur Reform nach dem Vat II lediglich ein einziges Gebetsformular kannte: den textlich im Wesentlichen stabilen Can…

Gottesdienst

(4,651 words)

Author(s): Peter Unruh | Alexander Zerfaß | Christian Grethlein | Konstantin Nikolakopoulos | Daniel Katz | Et al.
Gottesdienst - Staatlich Der G. ist für viele Religionsgemeinschaften, so auch für die chr. Kirchen, die zentrale Ausdrucksform des jeweiligen Glaubens. Das Recht des G., d. h. das ius liturgicum, gehört daher zu den wichtigen Regelungsgegenständen des internen Rechts der Religionsgemeinschaften bzw. des KR. Es ist für die röm.-kath. Kirche im CIC/1983 u. für die ev. Kirchen in (z. T. durch die gliedkirchlichen Zusammenschlüsse) synodal beschlossenen Agenden u. Gesangbüchern geregelt. Der G. wird auf versch. Ebenen der staatl. Rechtsordnung geschützt. Im Völkerre…

Gebet- und Gesangbücher, Herausgabe der

(771 words)

Author(s): Alexander Zerfaß
Gebet- und Gesangbücher, Herausgabe der - Katholisch 1. Hist.: Volkssprachiger Gemeindegesang war in der röm. Liturgie bis zur jüngsten Liturgiereform aus systemischen Gründen nicht vorgesehen, u. der lat. Liturgiegesang lag weithin in den Händen ausgebildeter Sängerscholen. Die ältesten dt. Kirchenlieder (sog. Leisen) etablierten sich seit dem Hochmittelalter im Randbereich des gottesdienstlichen Geschehens; so ist etwa „Christ ist erstanden“ seit dem 12. Jh. im Rahmen der visitatio sepulchri, eines l…

Bußgottesdienst

(1,339 words)

Author(s): Alexander Zerfaß | Christian Grethlein
Bußgottesdienst - Katholisch Die Unterscheidung nichtsakramentaler B. von der Feier des Bußsakraments (Einzelbeichte) ist hist. betrachtet das Ergebnis einer kontingenten Entwicklung. Ihr liegt einerseits die Engführung des in patristischer Zeit wesentlich offeneren Sakramentenbegriffs durch die scholastische Theologie zugrunde, andererseits die durch die soziokulturellen Rahmenbedingungen kirchl. Lebens im germanisch-keltischen Raum des Frühmittelalters begünstigte Ausbreitung des urspr. monastisc…

Akolyth

(354 words)

Author(s): Alexander Zerfaß
Akolyth - Katholisch Der A. (von griech. akólouthos = [bes. dem Diakon] folgend, d. h. assistierend) ist in der Westkirche seit dem 3. Jh. bezeugt (Cornelius von Rom), in der Ostkirche unbekannt. Bis zum MP Ministeria quaedam (1972) galt der Akolythat im röm. Ritus als höchste Stufe der niederen Weihen. Seither wie der Lektorat als auf Dauer beauftragter Dienst (ministerium) reorganisiert u. aus dem Klerus ausgegliedert, steht er in einer Spannung: Erklärte Absicht des MP Ministeria quaedam ist es …

Andacht

(614 words)

Author(s): Alexander Zerfaß | Christian Grethlein
Andacht - Katholisch Unter dem Begriff A. wird im dt. Sprachraum über die Haltung einer konzentrierten Ergebenheit an Gott (lat. devotio) hinaus im technischen Sinn eine gemeinschaftliche Frömmigkeitsübung (lat. pium exercitium) verstanden, die im Umfeld der Liturgie verortet, formal von ihr inspiriert, jedoch nicht durch liturgische Bücher geregelt ist (Liturgisches Recht). Seit dem Hochmittelalter bestand die Tendenz, die durch sprachliche u. räumliche Barrieren erschwerte u. vom zeitgenössischen…

Traditio Apostolica

(1,015 words)

Author(s): Alexander Zerfaß
Traditio Apostolica - Historisch Bei der sog. T. A. handelt es sich um eine spätantike KO, deren Überlieferungssituation sich außergewöhnlich kompliziert darstellt. Der griech. Originaltext ist bis auf wenige Frag., z. B. in der Epitome zum 8. Buch der Apostolischen Konstitutionen, verloren. Erhalten sind versch. Übers., die jeweils im Kontext von Quellensammlungen vorwiegend kirchenrechtlichen Charakters tradiert wurden: Direkt aus dem Griech. übertragen sind eine lat. (nur ca. 60 % des auf das spä…