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Your search for 'dc_creator:( "Andreas Bieringer" ) OR dc_contributor:( "Andreas Bieringer" )' returned 13 results. Modify search

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Abendmesse

(326 words)

Author(s): Andreas Bieringer
Abendmesse - Katholisch Das frühe Christentum kannte Eucharistiefeiern in Form von abendlichen Symposien, der Messtyp o. Sättigungsmahl verschob sich bereits in der Alten Kirche auf den Morgen. Pius V. verbot 1566 die A. generell. Nach CIC/1917 durfte das Messopfer nicht früher als eine Stunde vor Morgendämmerung u. später als eine Stunde nach Mittag beginnen (can. 821). Aufgrund der Lebensumstände im 2. Weltkrieg u. pastoraler Erwägungen lockerte Pius XII. die Vorschriften zur A. schrittweise. Das…

Brevier

(350 words)

Author(s): Andreas Bieringer
Brevier - Katholisch Das B. war bis zur Liturgiereform des Vat II ein liturgisches Buch der Westkirche, das alle Texte des Stundengebets für die private Rezitation des Klerus zusammenfasste. Als Einheitsbuch verdrängt das Breviarium Romanum von Pius V. ab 1568 die lokalen B. u. Chorbücher; nur Orden u. Bistümer m. einer mehr als 200jährigen Eigentradition durften ihre Bücher behalten. Die Bestimmungen des Vat II verwenden nicht mehr den Begriff des Breviergebetes, sondern ersetzen ihn durch die ang…

Gruppenmesse

(532 words)

Author(s): Andreas Bieringer
Gruppenmesse - Katholisch Neben der Sonn- u. Feiertagsmesse kannte die Kirche seit früher Zeit Eucharistiefeiern im kleinen Kreis. Als Legitimation gilt das Abschiedsmahl Jesu, sowie Mt 18, 20. Ferner dienen die frühchristlichen Hausgemeinden (1 Kor 16, 19; Röm 16, 5) als Vorbild. Im Gefolge der liturgischen Reformen des Vat II wurde die G. pastoral neu akzentuiert, um kleinen Kreisen eine intensivere Erfahrung des Gemeinschafts- u. Mahlcharakters der Messe zu ermöglichen. Die Gottesdienstkongregat…

Hostie

(452 words)

Author(s): Andreas Bieringer
Hostie - Katholisch Der Begriff H. wird im CIC/1983 lediglich in c. 939 verwendet, der regelt, dass genügend konsekrierte H. für die Gläubigen in einem Ziborium aufzubewahren sind u. dass sie häufig erneuert werden müssen, nachdem die alten konsumiert wurden. Der Sache nach ist die H. auch dann gemeint, wenn von der heiligsten Kommunion od. der Kommunion in der Gestalt des Brotes gesprochen wird. CIC/1983 u. IGMR3/AEM verlangen nach alter Tradition der lat. Kirche, dass das Brot für die Messfeier (Eucharistiefeier) aus reinem Weizenmehl bestehen, frisch gebac…

Altarprivileg

(290 words)

Author(s): Andreas Bieringer
Altarprivileg - Katholisch M. A. wurden Sonderregelungen im Zusammenhang m. der Feier der Messe bez., die m. einem bestimmten Altar od. Priester verbunden waren u. dem Zelebranten bes. Berechtigungen hinsichtlich Ablässe, Zelebrationsort u. Votiv- bzw. Seelenmessen einräumten. Die kath. Rechtsgeschichte kennt sechs A.: a) Das Vorrecht des Papstes, an den Hauptaltären der päpstlichen Basiliken zelebrieren zu dürfen. b) Das Vorrecht, in bestimmten Kirchen (z. B. Wallfahrtsorten) fast jeden Tag eine V…

Eheschließungsritus

(1,112 words)

Author(s): Andreas Bieringer
Eheschließungsritus - Katholisch Das Vat II gab den Auftrag, den E. des röm. Rituale zu überarbeiten, um die Gnade des Sakraments u. die Aufgaben der Eheleute klarer zum Ausdruck zu bringen (Ehesakrament). Der Gestaltungsspielraum der Ortskirchen, die Feiergestalt des E. mitzubestimmen, wurde bestätigt: M. Verweis auf das Trid. betont SC 77, dass lobenswerte Gewohnheiten u. Bräuche der einzelnen Gebiete fortgeführt werden sollen; den BK wird die Vollmacht eingeräumt, „einen eigenen Ritus auszuarbei…

Eucharistische Nüchternheit

(315 words)

Author(s): Andreas Bieringer
Eucharistische Nüchternheit - Katholisch Der CIC/1983 versteht unter E. den Verzicht auf Speisen u. Getränke jeglicher Art u. Menge vor dem Empfang der Kommunion m. Ausnahme von Wasser u. Medikamenten (c. 919 § 1). Das Fasten vor dem Kommunionempfang geht auf eine altchristliche Tradition zurück, die darin das freudige Warten der Gläubigen auf den himmlischen Bräutigam sah (Mt 25, 1-13). Der einzuhaltende Zeitraum der Nüchternheit wurde zwischen CIC/1917 u. CIC/1983 mehrmals abgemildert: Im CIC/1917…

Altar

(670 words)

Author(s): Andreas Bieringer | Christian Grethlein
Altar - Katholisch CIC/1983 u. IGMR3/AEM bestimmen den A. als Tisch, auf dem das Kreuzesopfer Chr. gegenwärtig gesetzt wird (c. 1235; n. 296/259) (Eucharistiefeier). Als Zentrum des Kirchenraumes soll der A. den räumlichen Mittelpunkt bilden, dem sich die Aufmerksamkeit der Gemeinde von selbst zuwendet. Die Messe ist auf einem geweihten od. benedizierten A. zu vollziehen (c. 1237 § 1) (Dedicatio); außerhalb eines geheiligten Raumes kann sie auf einem geeigneten Tisch m. Altartuch u. Korporale gefeier…

Kasualien

(509 words)

Author(s): Andreas Bieringer | Christian Grethlein
Kasualien - Katholisch Urspr. stammt der Begriff K. aus der ev. Theol. u. bez. „kirchliche Handlungen, die a) orientiert sind am Lebenszyklus der Einzelnen und die b) in der kirchlichen Praxis rituell-liturgisch begangen werden.“ (Fechtner, 2013, 56). In der kath. Theol. werden die K. unter den Stichworten Sakramente u. Sakramentalien thematisiert. Die (neu)scholastische Unterscheidung zwischen Sakramenten u. Sakramentalien, der sowohl der CIC/1917 als auch der CIC/1983 folgen, steht in der Kritik,…

Kunst, sakrale

(1,845 words)

Author(s): Andreas Bieringer | Uwe Kai Jacobs
Kunst, sakrale - Katholisch Das Verhältnis von K. u. Kirche war im Lauf der Geschichte von Nähe u. Distanz geprägt. Die frühe Kirche hielt eher Abstand u. griff die künstlerischen Errungenschaften ihres Umfelds v. a. aus apologetischen Gründen auf. M. der konstantinischen Wende begann ein erfolgreicher Eingliederungsprozess, der die Kirche im MA zur alleinigen Kulturträgerin aufsteigen ließ. M. der schrittweisen Herausbildung einer säkularen Kultur seit der frühen Neuzeit trennten sich die Wege wied…

Kirchengebäude

(2,935 words)

Author(s): Uwe Kai Jacobs | Andreas Bieringer
Kirchengebäude - Staatlich Bei der Behandlung von K. im staatl. Recht geht es im Kern um Eigentums- u. Nutzungsgarantien des Staates. Das Eigentum der Kirchen an ihren K. u. deren Inventar ist durch die Garantie des Kirchenvermögens grundgesetzlich (Art. 140 GG i. V. m. 138 Abs. 2 WRV), landesverfassungsrechtlich (Art. 5 BW.Verf, Art. 44 RP.Verf u. a. m.) u. staatskirchenvertraglich (Art. 18 BW.KV, Art. V Bad.K, Art. 17 RK u. öfter) ausdrücklich geschützt. Der Schutz zielt auf die Absicherung der F…

Gebetsort

(1,567 words)

Author(s): Andreas Bieringer | Christian Grethlein | Athanasios Vletsis | Daniel Katz | Jörn Thielmann
Gebetsort - Katholisch Als Grundvollzug des Glaubens ist das Gebet an keinen Ort gebunden. Die Tagzeitenliturgie (Stundengebet) gilt seit den liturgischen Reformen des Vat II als gottesdienstliche Versammlung der gesamten Gde. (SC 83; c. 1173), o. dass sie zwingend an einen bestimmten Ort gebunden wäre. Der CIC/1983 kennt jedoch geweihte Stätten (cc. 1205-1213), an denen Gebete öff. wie privat vollzogen werden können. Durch Weihung (Dedikation) od. Segnung (Benediktion) werden Kirchen, Kapellen u. …

Gebet

(1,814 words)

Author(s): Peter Unruh | Andreas Bieringer | Christian Grethlein | Athanasios Vletsis | Daniel Katz | Et al.
Gebet - Staatlich Das G. als Anrufung Gottes ist ein Element diverser Weltreligionen wie dem Christentum, dem Judentum od. dem Islam. Als religiös-rituelle Handlung unterfällt es dem Schutzbereich der Religionsfreiheit. Soweit das G. im privaten Bereich od. im Rahmen von Gottesdiensten praktiziert wird, ist es (religionsverfassungs-)rechtlich unproblematisch. Probleme ergeben sich aber bei der Berührung m. der öff. bzw. staatl. Sphäre, weil der Ausführung des G. hier Grundrechte Dritter od. Rechtsg…