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Your search for 'dc_creator:( "Auffarth, Christoph" ) OR dc_contributor:( "Auffarth, Christoph" )' returned 138 results. Modify search

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Government/Rule/Politics/State

(3,689 words)

Author(s): Auffarth, Christoph
Secular and Religious Power 1. a) As Jesus is interrogated before Pilate as to whether he has planned an overthrow of Roman rule, the Roman governor asks him: “Are you the King of the Jews?” Jesus answers (in John 18:33–19:30): “My kingdom is not of this world.” The philosophically trained general presses the higher ruler of the world, as he has understood things, to defend himself; however, the latter does not see the meaning of his mission in the preservation of his life: “You would have no power …

Miracles

(1,626 words)

Author(s): Auffarth, Christoph
Miracles are a basically ambivalent element of religion, as they are both expected to occur or be believed in as a part of religious life and are also liable to arouse criticism and skepticism. Miracles occur outside the course of everyday existence, provoking both belief and unbelief. Miracle Narratives Narratives about miracles serve to substantiate the activity of an otherwise invisible God in the world, whom faith and piety require to be willing and able to intervene in a crisis or to demonstrate various divine attributes. Miracle narrativ…

Ancient religions

(4,176 words)

Author(s): Auffarth, Christoph
1. Renaissance and Reformation Ancient religions are of overwhelming importance in European history. It was in the early modern period that they became available for critics to deploy them as an authority against existing traditions. Antiquity became an experimental space within which scholars could challenge the norms of tradition under the banner of the Renaissance[25], and their criticism gave rise to programs of reform. Latin writings, now as renatae litterae (“reborn literature”), were retrieved from monastery archives that had acted as repositories of this k…
Date: 2019-10-14

Hermeticism

(1,496 words)

Author(s): Auffarth, Christoph
Hermeticism is a tradition of esoteric knowledge that manifested itself in the guise of Ancient Egyptian wisdom and flourished particularly in the first centuries of the early modern period. 1. The oldest religion as wisdom for the few Marsilio Ficino, the academic leader of the Florentine Platonic Academy, interrupted his translation of Plato in 1463 in order to present the wisdom of the Ancient Egyptians to Latin-speaking Europe in a translation from the Greek [3]. He and the intellectual elite believed that they had in their hands a document of the oldest, primal r…
Date: 2019-10-14

Aktorione

(230 words)

Author(s): Auffarth, Christoph (Tübingen)
[English version] (Ἀκτορίωνε, Dual). Monströses Zwillingspaar (Hes. fr. 18 M-W τερατώδεις); es ist durch zwei Köpfe, vier Arme und Beine und einen zusammengewachsenen Körper unheimlich stark (Hes. fr. 17; 18). Nestor rühmt sich in der Ilias, er habe die A. Molione, Kteatos und Eurytos töten können, wenn Vater Poseidon ihnen nicht beigestanden hätte (Il. 11,750-752). Bei anderer Gelegenheit besiegen sie Nestor im Wagenrennen (Il. 23,638). Die Genealogie ist dreifach: Neben dem göttl. (Poseidon) ein…

Diktynna

(295 words)

Author(s): Auffarth, Christoph (Tübingen)
[English version] (Δίκτυννα). Göttin der Fischer (Jagd) auf Kreta. Ihr Hauptheiligtum liegt am Steilhang der Halbinsel Tityros (Rhodopou) im Westen Kretas [1; 2], nach Hdt. 3,59 von Samiern (ca. 519 v.Chr.) gegründet. Weite Verbreitung (Plut. mor. 984a) des Kultes der D. und, mit ihr gleichgesetzt (Kall. h. 3, 189-205), der Britomartis außer in Westkreta auf Aigina als Aphaia (Paus. 2, 30,3), in Gythion und Sparta (Lakonien), Athen, Phokis, Massalia und Kommagene [3; 4]. Der Mythos erzählt (Kall.)…

Bendis

(498 words)

Author(s): Auffarth, Christoph (Tübingen)
[English version] (Βενδῖς). Die thrak. Göttin B., im 6.Jh. (Hipponax fr. 127 W.) den Griechen bekannt geblieben (s. Herodian. 2, 761 L.; Liv. 38,41,1; nur noch antiquarisches Wissen? [1. 114]), wird in der Interpretatio Graeca verstanden als eine Artemis (Hdt. 4, 33; 5, 7; Palaiphat. 31; Hesych.), als Hekate (Plut. de def. or. 13, 416e, durch falsche Etym.; Hesych. s.v. Ἀδμήτου κόρη) oder Persephone (Orph. fr. 200 OF; vgl. Texte in PCG 4, p. 165; vgl. 159). Auch in der Ikonographie ist die Gleichsetzung mit Artemis als jagender…

Buphonia

(246 words)

Author(s): Auffarth, Christoph (Tübingen)
[English version] (βουφόνια). An den athenischen Dipolieia wird derjenige Ochse geopfert, der zuerst das Getreideopfer frißt, sich also an der Gabe für Gott vergreift (Porphyr. abst. 2,28-30, wohl auf Theophrast zurückgehend [5]; Paus 1,24,4). Der Schlächter - ein in der Familie des Thaulon erbliches Amt [3. 161] - tötet dafür das Tier und flieht dann. Im Mythos befiehlt das delph. Orakel, den flüchtigen Totschläger, den Bauern Sopatros, zurückzuholen und das Töten des Ochsen zu wiederholen. In ei…

Omphalos

(643 words)

Author(s): Auffarth, Christoph (Tübingen)
[English version] [1] Nabel als Zentrum der Welt (Ὀμφαλός, “Nabel”). Der O. repräsentiert zwei Zeichen, die sich im O. von Delphoi (Pind. P. 4,74f.; Bakchyl. 4,4; Aischyl. Eum. 40) verbinden: (1) Wenn der omphalós thalássēs, “Nabel des Meeres”, wie Ogygia, die Insel der Kalypso, in Hom. Od. 1,50 heißt, die äußerste Entfernung von der Welt der Menschen bedeutet, dann liegt umgekehrt der Nabel der oikuménē im Zentrum der Menschen. Im Konzept des O. ist also nicht die geom. Mitte (doch s.u.), sondern die zentrale Bed. ausgedrückt. Daß Ogyg…

Anthesteria

(477 words)

Author(s): Auffarth, Christoph (Tübingen)
[English version] (Ἀνθεστήρια). Frühlingsfest, das überall gefeiert wird, wo Ionier siedeln (Thuk 2,15,4: “die ältesten Dionysien”; vor der Ionischen Wanderung). Es ist teils gleichzusetzen mit dem Ritual der Katagogia “Einholung (des Gottes vom Meer)” [1]. Mit dem ersten Tag des dreitägigen Festes (11.-13. Anthesterion), der Pithoigia (πιθ-οιγία “Faßöffnung”), werden die Weinfässer/Pithoi des Herbstes zu Genuß und Verkauf freigegeben. Das ländliche Dionysos-Heiligtum von Ikaria feiert die Ankunft des Gottes (Aiora [2]) und verbi…

Agrionia

(242 words)

Author(s): Auffarth, Christoph (Tübingen)
[English version] (Ἀγριώνια). Frauenfest im dor. und aiol. Bereich im Frühling [1]. Die dazugehörigen Mythen schreiben den Frauen mänadenhaftes Verhalten zu. In der Argolis ergreift der Wahnsinn die Töchter des Königs von Tiryns, die Proitiden (Hes. fr. 37,10-15 M-W: Hera als Verursacherin; Hes. fr. 131 M-W: Dionysos); die Frauen zerreißen die eigenen Kinder (Apollod. 2,28; 3,17). Melampous weiß Rat: ein Ferkelopfer reinigt (Proitidenmythos und Ritual: Hesych s. v. ἀγριάνια; Ferkelopfernde Mädchen…

Potnia theron

(921 words)

Author(s): Auffarth, Christoph (Tübingen)
(Πότνια θηρῶν, “Herrin der Tiere”). [English version] A. Vorbemerkung Mit der P.th. verknüpft die gräzistische Rel.-Wiss. mehrere grundlegende Thesen über das Verhältnis von Göttern, Menschen und Tieren, wie sie bes. in Opfer und Jagd, aber auch in der Bedrohtheit der menschlichen Lebenswelt eine lebenswichtige Erfahrung dargestellt habe: die Sakralisierung der Tiertötung, um das eigene Leben zu erhalten. In Indien stand der Herr der Tiere im Gegenteil geradezu für das Verbot der Tiertötung [1]. Die P.th…

Aretalogoi

(71 words)

Author(s): Auffarth, Christoph (Tübingen)
[English version] (ἀρεταλόγοι). Funktionäre an Heiligtümern, die die großen Taten (ἀρεταί) der lokalen Gottheit den Pilgern erzählen, vor allem in Heil- und Isiskulten [1; 2]. Im Lat. im Sinn von “Aufschneider” gebraucht. Formgeschichtlicher Zusammenhang zum Evangelium [3]. Auffarth, Christoph (Tübingen) Bibliography 1 Nilsson, GGR 2, 228 f. 2 H. S. Versnel, Ter unus, 1990, 191 f. 3 J. Z. Smith, Map is not Territory, 1978, 190-207. E. Norden, Agnostos Theos, 1913, 143-277.

Myiagros, Myiodes

(165 words)

Author(s): Auffarth, Christoph (Tübingen)
[English version] (Μυίαγρος, Μυιώδης). Opfer locken Fliegen an. Um sie zu vertreiben, geben die Opfernden ein Voropfer (mit einem Zusatz?), an dessen Blut sich die Mücken sättigen (so Ail. nat. 5,17 für Leukas; 11,8). Im halbverlassenen Ort Alipheira rief man dafür den “Mückenjäger” Myiagros zu Hilfe (Paus. 8,26,7). In Olympia wurde ein entsprechender Schutz in der Malaria-Ebene durch Opfer für Zeus Apómyios, den “Fliegenabwehrer” (Paus. 5,14,1; Plin. nat. 10,75; 29,106), bzw. den Myiakórēs/ Myiṓdēs (“Fliegenfänger”) bewirkt. [1] sah (in Useners Begrifflichkeit) in M…

Eusebeia

(377 words)

Author(s): Auffarth, Christoph (Tübingen)
[English version] (εὐσέβεια). Mit e. haben die Griechen Rel. charakteristisch anders in einen Begriff gefaßt als die Römer ihre religio oder die moderne Forsch. den “Glauben der Hellenen” oder die “Griech. Religion” [1]. E. blieb Teil des sozialen Wertesystems, in dem die Götter keinen exklusiven Ort hatten. Drei Bereiche lassen sich sachlich und teils auch zeitlich unterscheiden: 1. In der Polis umschreibt e. ein Zugehörigkeits- und Autoritätsverhältnis zu den eigenen Eltern, zur Polis und ihren Normen und zu den Göttern (Lys. 6. 33; Isokr. or. 7. 30; Pla…

Aiora

(267 words)

Author(s): Auffarth, Christoph (Tübingen)
[English version] (αἰώρα, “Schaukel”). Beim Frühlingsfest der Anthesterien wurden an Bäumen mit Seilen Sitzkissen oder Stühle aufgehängt, auf denen die Kinder schaukeln durften. Auf Choen-Kannen ist das dargestellt [1. Taf. 31,2; 4. Taf. 18]. Der Brauch ist für das att. Ikaria bezeugt, den mythischen Ankunftsort des Dionysos als Weingott. Weil die wilden Hirten die Gabe des Gottes verkennen, versuchen sie ihn zu töten, treffen statt seiner aber den Alten, den Gastgeber des Gottes, Ikarios. Die Toc…

Aigisthos

(148 words)

Author(s): Auffarth, Christoph (Tübingen)
[English version] (Αἴγισθος). Vor-griech. Name [1]; ep. Neubildung, kurz für αἰγι-σθένης [2]. In der Odyssee Sohn des Thyestes (nur Od. 4,518); usurpiert Thron und Frau des Agamemnon. Er ermordet (Od. 3,266-71) den Sieger von Troia bei dessen Heimkehr. Danach herrscht er 7 Jahre als König in Mykenai, bis Orestes Rache für den Vater übt. A. steht als negatives (der Mörder als König ὑπὲρ μόρον Od. 1,29-43; ἀμύμων, “gutaussehend” statt “untadelig” [3; 4]) und warnendes Beispiel gegen Odysseus' Heimke…

Maleatas

(160 words)

Author(s): Auffarth, Christoph (Tübingen)
[English version] (Μαλεάτας). Die Epiklese M. für Apollon leitet sich vom Ortsnamen Malea [1] ab, dem wegen seiner Stürme gefürchteten Kap im SO der Peloponnes (der Mani) (Hom. Od. 3,287 u.ö.). Poseidon besaß dort einen Kult (Eur. Cycl. 293; Paus. 3,23,2). Doch typischerweise trägt Apollon, nicht Poseidon, in der östl. Peloponnes diese Epiklese und, von dort ausstrahlend, etwa im Piräus (IG II2 4962); hier erhält M. eigene Voropfer zusätzlich zu Apollon vor Asklepios. Eine Verbindung mit Heilkult besteht auch in Trikka (Paus. 2,27,7), das schon bei Homer …

Mantiklos

(99 words)

Author(s): Auffarth, Christoph (Tübingen)
[English version] (Μάντικλος). Das Heiligtum des Herakles M. in Messana sei, so Pausanias (4,23,10; 26,3), von M. gestiftet worden. M. mag eine aus einer Epiklese rekonstruierte fiktive Person sein, wie überhaupt der 1. Messenische (Aristomenes-)Krieg (etwa 500/489 v.Chr.), mit dem M. verbunden wird, fiktive Historie enthält [1. 169-181]: Als Sohn eines Mantis (Sehers) Theoklos sei M. von Aristomenes [1] neben dessen Sohn zum Kolonisten der Messenier bei ihrer Flucht nach Sizilien ausersehen worden. Kolonisation; Messenische Kriege Auffarth, Christoph (Tübingen) Bibliogr…

Euphorbos

(114 words)

Author(s): Auffarth, Christoph (Tübingen)
[English version] (Εὔφορβος). Held in der Ilias auf seiten der Troer, Sohn des Panthoos und der Phrontis [1]. Er tötet gemeinsam mit Hektor den Patroklos (Il. 16,806-815); Menelaos tötet ihn im Gegenzug (Il. 17,9-60) [2]. Seinen Schild bewahrte man im Heraion von Argos auf (Paus. 2,17,3). Pythagoras verstand sich als Inkarnation des E. (Herakl. Pont. fr. 89 Wehrli/Schule; Kall. fr. 191,59-63 Pfeiffer; Diog. Laert. 8,1,4; Ov. met. 15,160-163 u.a.) [3; 4]. Auffarth, Christoph (Tübingen) Bibliography 1 P. v. d. Mühll, Krit. Hypomnema zur Ilias 1952, 255 2 L. Kahil, s.v. E., LIMC 3.1, 69 3…
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