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Your search for 'dc_creator:( "B. Schulz" ) OR dc_contributor:( "B. Schulz" )' returned 49 results. Modify search

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Centre National des Lettres

(94 words)

Author(s): B. Schulz
Paris, dem franz. Kulturministerium unterstellte öffentliche Einrichtung (seit 1976) zur finanziellen Unterstützung (Zuschüsse, Kredite, Stipendien) aller am lit. Schaffen und seiner Verbreitung beteiligten Berufe: Schriftsteller, Übers., Verleger, Bibliothekare; es stellt eine Erweiterung der Caisse Nationale des Lettres von 1946 dar, die jedoch nur die Sozialbeiträge zugunsten bedürftiger Autoren übernahm. 15 Kommissionen arbeiten seit 1986 unter der Leitung von Fachspezialisten mit relativer …

Kreidezeichnung

(71 words)

Author(s): B. Schulz
Die K. ist für Vorzeichnungen auf der Wand, für Skizzen und selbständige Darstellungen auf Papier geeignet. Seit dem 15. Jh. ist braunschwarze bis schwarze Naturkreide bekannt. Im 18. Jh. wurde die Zeichnung «mit drei Kreiden» gepflegt; auf getöntem Papier zeichnete man mit Rötel, schwarzer und weißer Kreide. Für die K. ist ein griffiges, nicht zu glattes Papier erforderlich. B. Schulz Bibliography Leymarie, J./Monnieh, G./Rose, B.: Die Zeichnung. Genf/ Stuttgart 1980.

Mehrfarbenkupferdruck

(704 words)

Author(s): B. Schulz
Der manuell hergestellte M. wird entweder von einer mehrfach eingefärbten oder von mehreren Platten in je einer Farbe abgezogen. i.a. Druck von drei und vier Schabmanierplatten in den Farben Blau, Gelb, Rot zur Wiedergabe von Gemälden (z.B. J. C. Le Blon). 1. b. Druck von drei und mehr Platten in gemischten Tiefdrucktechniken, «warm» und «kalt» = geätzt und gestochen zur Wiedergabe von Gemälden, Pastellen, Aquarellen und Kreidezeichnungen (franz. Farbdruck). 2. Druck von zwei Platten, davon eine Tonplatte und eine Linien + Halbtonplatte zur Wiedergabe von laviert…

Tonschneidemaschinen

(32 words)

Author(s): B. Schulz
ermöglichten den gleichzeitigen Schnitt mehrerer paralleler Linien auf Tonplatten. Sie wurden bes. für technische Darstellungen, z. B. von Maschinen, benutzt. B. Schulz Bibliography Mayer, R.: Gedr. Kunst. Dresden 1984, S. 101.

Salzaquatinta

(105 words)

Author(s): B. Schulz
ist ein veraltetes Verfahren zur Herstellung von Kupferdruckplatten, das durch eine Kornrasterstruktur den Druck von Bildern mit halbtonartiger Wirkung ermöglicht. Auf die angewärmte, mit normalem Ätzgrund überzogene Metallplatte siebt man erhitztes Salzpulver. Die Körnchen sinken dank ihrer Schwere durch den Grund auf das Metall. Nach dem Erkalten legt man die Platte in Wasser und löst das Salz heraus. Das freigelegte Metall wird durch Ätzen vertieft. Im Abdruck ist die S. schwarzpunktig im Gegensatz zu der Kolophonium- Aquatinta, die weißpunktig ist. B. Schulz Bibliography Z…

Schrotschnitt

(42 words)

Author(s): B. Schulz
ist ein Metallschnitt, der mit runden, gepunzten Flächendekorationen, die im Abdruck weiß erscheinen, belebt ist. Die anonymen Drucke sind zwischen 1450–1480 verbreitet, z. T. silhouettiert als Ill. in handschriftliche Andachtsbücher geklebt. Schrotschnitt. Kreuztragung. Koloriett. Ausschnitt. Mitte 15. Jh. B. Schulz

Übereinanderdruck

(181 words)

Author(s): B. Schulz
mehrerer Platten wird bei farbigen Darstellungen erforderlich. Bei allen Drucktechniken wie Hoch-, Tief-, Flachdruck, Farbrasterdruck und Offset ist für jede Farbe ein eigener «Druckstock» nötig. Holz- und Metallschnitt geben flächigen Farbauftrag wieder, im Tiefdruck müssen Flächen in Schraffuren, Punkte oder Raster aufgelöst werden zur Farbaufnahme. Alle genannten Verfahren und die Farblithographie erzielen mit drei Grundfarben (blau, gelb, rot) bis zu acht Mischtöne. Die von Lithographen nach…

Stahlstichdruck

(122 words)

Author(s): B. Schulz
Stahlstich-Tiefdruckplatten benötigen einen hohen Anpreßdruck. Seit die Tiefdruckpresse aus Eisen gebaut wurde, waren Einzelabzüge machbar. Für den Bogendruck z. B. von Banknoten und Briefmarken wurde eine Schnelldruckpresse gebraucht, die trotz früher Patentanmeldung von Perkins für eine Presse mit Endlos-Papier 1813, erst gegen Ende des 19. Jh.s 1875 von Jean-Baptiste-Louis Guy (1824–1888), Paris, und 1889 von Marioni voll entwickelt war. Auf letzterer konnte man 400 Drucke in einer Stunde abz…

Photoglyphie

(44 words)

Author(s): B. Schulz
auch Heliographie. Bei der P. wird mittels fotografischer Übertragung und chemischer Prozesse eine Tiefdruckplatte zur Wiedergabe von Linien und Punkten gewonnen. Bei entsprechender Härtung konnte die P. auch auf der Kupferdruckschnellpresse gedruckt werden. B. Schulz Bibliography Goebel, T.: Die graphischen Künste. Stuttgart 1895.

Heliogravüre

(229 words)

Author(s): B. Schulz
(Photogravure) ist ein Tiefdruckverfahren auf fotografischer Grundlage. Auf einer Kupferplatte wird wie für Aquatinta Asphalt- oder Kolophoniumstaub angeschmolzen. Ein Pigmentpapier mit chromierter Gelatine wird mit einem Diapositiv belichtet. Das so entstandene Negativ auf dem Pigmentpapier wird auf die vorbereitete Platte gequetscht, und das Stützpapier wird entfernt. Man ätzt mit Eisenchlorid, das an den unbelichteten Stellen am tiefsten in das Metall eindringt; das Aquatintakom auf der Platt…

Collège International des Traducteurs Littéraires

(88 words)

Author(s): B. Schulz
in Arles; konzipiert nach dem Vorbild des Europäischen Übersetzer–Kollegiums in Straelen, nimmt das C. I. T. L. voraussichtlich 1988 in dem ehemaligen Hôpital Van Gogh seine Arbeit auf, getragen von der Stadt Arles und dem franz. Kultusministerium. Seit 1984 finden jährlich vorbereitende Arbeitstreffen der Vereinigung A. T. L. A. S. (Assises de la Traduction Littéraire en Arles) statt. Das C. I. T. L. wird mit folgender Zielsetzung arbeiten: Erfahrungsaustausch zwischen franz. und ausländischen …

Sandpapier-Aquatinta (auch Sandkorn-Aquatinta)

(84 words)

Author(s): B. Schulz
Der Ausdruck Aquatinta ist nicht zutreffend, weil bei der S. schwarze Punkte statt weißer das Druckbild beleben. Bei der S. wird Sandpapier auf die grundierte Platte gedrückt, diese Verletzungen werden anschließend geätzt. Bei Radierungen von Käthe Kollwitz z. B. ist solche S. zu finden. B. Schulz Bibliography Koschatzky, W.: Die Kunst der Graphik. 2. Aufl. Salzburg 1972, S. 127, 196 Gerhardt, C. W.: Gesch. der Druckverfahren. T. 3. Stuttgart 1978 Krejca, A.: Die Techniken der graphischen Kunst. 3. Aufl. Hanau 1983

Punzierung

(62 words)

Author(s): B. Schulz
nennt man die Musterung eines Grundes mittels Punzen und Stempeln in verschiedenen Formen wie Stern, Raute, Vierpaß, Kreuz. Goldschnitt von Büchern kann auch punziert werden. Im 13. und 14.Jh. wurden Goldgründe von Gemälden und Plastiken mit Flächen- oder Bortenpunzierung belebt. Für Blindprägungen auf Pergamenteinbänden wurde P. benutzt. B. Schulz Bibliography Ihme, R.: Lexikon alter Verfahren des Druckgewerbes. Itzehoe 1994, S. 205.

Vernis mou

(107 words)

Author(s): B. Schulz
(franz. = weicher Firnis) ist ein Radierverfahren, mit dem Zeichnungen wiedergegeben werden können. Dazu wird eine Kupfer- oder Zinkplatte mit Weichgrund versehen, mit einer Zeichnung auf Papier bedeckt, die mit einem Bleistift oder spitzem Stift nachgezogen und so in den weichen Grund durchgedrückt wird. An den Druckstellen bleibt sie am Papier kleben und wird zus. mit diesem abgezogen. Die dabei aufgedeckten Stellen der Plattenoberfläche sind nun für die Ätzung offen. Vernis mou. Blatt von Max Liebermann: Grasende Ziegen. 1887. Die Wirkung des Striches hängt von der Wahl…

Punktiermanier

(164 words)

Author(s): B. Schulz
ist eine Technik des manuellen Tiefdrucks, bei der sich die Darstellung überwiegend aus Punkten zusammensetzt. Die ersten Arbeiten dieser Art hatJean Charles François um 1740 vorgestellt. Ihre Blütezeit hatte die P gegen Ende des 18. Jh.s in England, wo bes. die Arbeiten des Italieners Francesco 7' Bartolozzi und des Françoisschülers William W Ryland Schule machten. Die P wird mit Nadeln, mehrzahnigen Roulettes, Moulettes und dem pilzformigen Mattoir in den Ätzgrund einer Kupferplatte radiert. E…

Tonstich

(80 words)

Author(s): B. Schulz
wurde im Buchdruck für halbtonreiche Bildvorlagen eingesetzt und in Stirnholz von eigens geschulten Stechern, den sog. Xylographen, ausgeführt. Der Künstler lieferte nur die Vorlage. Reich bebilderte Bücher mit Ill. z. B. von G. Doré tragen immer im Stock den Namen oder das Monogramm des Xylographen neben der Künstlersignatur. Gleichzeitig mit dem Verschwinden des Berufs der Xylographen um 1914 nahmen sich Künstler des Holzstiches an. B. Schulz Bibliography Ihme, R.: Lexikon alter Verfahren des Druckgewerbes. Itzehoe 1994, S. 116, 252.

Tonplattenschnitt

(24 words)

Author(s): B. Schulz
ist die Arbeitstechnik zur Herstel-lung der Tonplatten. Sie werden je nach Material mit dem Messer oder mit verschiedenen Spitzsticheln geschnitten. B. Schulz

Schabpapierzeichnung

(167 words)

Author(s): B. Schulz
Gegen Ende des 19. Jh.s löste die S. in ihrer Umwandlung als Zinkklischee den Holzstich als Ill.technik im Hochdruck ab. Ihre Anfertigung war einfacher und damit billiger als der Holzstich. Man zeichnete mit gut deckender Tusche auf Schabpapier, schabte gewünschte Helligkeiten heraus oder schabte aus schwarzgedecktem Tonpapier, wie dieses Schabpapier auch genannt wurde, die Zeichnung heraus. Diese Schabarbeit war meist die Arbeit des Künstlers. Die Firmen Angerer und Göschl, Wien, Meisenbach, Ri…

Stich

(99 words)

Author(s): B. Schulz
Mit S. bezeichnet man den Abdruck einer Metall-platte, in welche die gewünschte Darstellung mittels Stichel eingraviert ist. Somit gehört der S. zu den Tiefdrucktechniken. Goldschmiede und Harnischmacher haben die geeigneten Werkzeuge dafür entwickelt. Im ersten Drittel des 15. Jh.s erscheinen erste selbständige Stiche, deren Meister meist anonym waren. Der Begriff S. wird im 19. Jh. auch für ein Hochdruckverfahren verwendet, den Holzstich. (Abb. Bd. V, S. 465) B. Schulz Bibliography Kreica, A.: Die Techniken der graphischen Kunst. 3. Aufl. Hanau 1983 DuMonts Handb. der grap…

Kaltnadelradierung

(148 words)

Author(s): B. Schulz
Die K. ist ein «trocken», d.h. ohne Ätzflüssigkeit hergestellter Tiefdruck. Mit Stahlnadel oder Diamant werden Linien in die Metall-Platte gerissen. Anders als bei einem Stich wird die Metallmasse zur Seite gedrückt, nicht herausgehoben. Dabei entstehen neben der Linie die für die K. typischen Grate, an denen sich die Druckfarbe fängt, die den Abzügen den weichen Ton gibt. Durch Abnutzung der Grate schwindet diese Tonigkeit mit steigender Zahl der Abzüge. Kupferplatten lassen eine Verstählung zu…
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