Search

Your search for 'dc_creator:( "Baudy, Dorothea" ) OR dc_contributor:( "Baudy, Dorothea" )' returned 28 results. Modify search

Did you mean: dc_creator:( "(baudy dorothea konstanz)" )

Sort Results by Relevance | Newest titles first | Oldest titles first

Amphithaleis paides

(339 words)

Author(s): Baudy, Dorothea (Konstanz)
[English version] (ἀμφιθαλεῖς παῖδες). “Ringsumblühte Kinder”, pueri patrimi et matrimi bzw. puellae patrimae et matrimae. Bezeichnung für Jungen und Mädchen, deren Eltern beide noch am Leben waren. Wenn Kindern eine kult. Funktion zugedacht war, wählte man sie in der Regel unter diesen aus. Beispiele sind das Zweigtragen an den Pyanopsia (Suda s. v. εἰρεσιώνη, Eiresione) oder Oschophorien (Schol. Nik. Alex. 109), das Singen von Kultliedern bei der Saecularfeier (saeculum; Act. lud. saec. Aug. CIL VI 4.2 3232…

Nudipedalia

(125 words)

Author(s): Baudy, Dorothea (Konstanz)
[English version] Ein dem aquaelicium vergleichbarer, wenn nicht mit ihm identischer Brauch, bei anhaltender Dürre eine Bittprozession zum Iuppitertempel auf dem Capitol durchzuführen (Petron. 44; Tert. apol. 40,14; Tert. de ieiunio 16,5). Namengebend war die Barfüßigkeit der verheirateten Frauen ( matrona [1]), die maßgeblich an diesem Ritual beteiligt waren. Sie trugen (anders als sonst) ihre Haare aufgelöst. Auch die Magistrate verzichteten auf die üblichen Statusmerkmale: Sie trugen keine toga praetexta ; ihre Lictoren hielten die fasces gesenkt. Demonstrative Demu…

Floralia

(428 words)

Author(s): Baudy, Dorothea (Konstanz)
[English version] Zu Ehren der “Mutter Flora” gefeierte ludi (Cic. Verr. 2,5,36), die sich vom Tempelgeburtstag am 28. April (Verrius Flaccus, Fasti Praenestini zu diesem Datum; Ov. fast. 4,947) bis Anfang Mai erstreckten (Ov. fast. 5,183ff.). F. sind auch für Pisaurum (CIL XI 6357), Alba Fucens (CIL IX 3947) und Cirta (CIL VIII 6958) belegt (s. auch die Agnone-Bronze [1]). Die Bauernkalender ( menologia ) und die Fasti Venusini verzeichnen zum 3. Mai ein Opfer an Flora, das mit den F. zusammenhängen dürfte [2. 1974; 3]. Dem Mythos nach hatte schon der Sabiner Titus Tatius für…

Lupercalia

(513 words)

Author(s): Baudy, Dorothea (Konstanz)
[English version] Ein am 15. Februar (InscrIt 13,2, p. 409) in Rom gefeierter Umgangsritus ( lustratio : Varro ling. 6,34; Ov. fast. 2,31f.; Dion. Hal. ant. 1,80,1). Er begann mit einem Ziegen- oder Bocksopfer am Fuß des Mons Palatinus; der Kultort hieß Lupercal (Varro ling. 5,85; Dion. Hal. ant. 1,32,3-5). Adressat war Faunus (Ov. fast. 2,267f.). Nach Plutarch (Romulus 21,6) berührte man zwei Jünglinge mit dem blutigen Schlachtmesser an der Stirn und wischte ihnen das Blut mit milchgetränkter Wolle wieder ab, worauf sie lachen mußten. Das Opfer lieferte die Requisiten für den a…

Feriae Latinae

(461 words)

Author(s): Baudy, Dorothea (Konstanz)
[English version] Die Bundesfeier aller latinischen Städte auf dem Albanerberg. Festgott war Iuppiter Latiaris. Rom hatte die Leitung inne; die Nachrichten über Stiftung, Veränderung und Entwicklung des Fests beziehen sich durchweg auf die mythische Urgesch. (Dion. Hal. ant. 4,49; 6,95; Plut. Camillus 42,5 p. 151; Strab. 5,3,2 p. 229). Diesen feriae conceptivae (Varro, ling. 6,25) kam große polit. Bedeutung zu: Die Consuln hatten sie gleich nach ihrem Amtsantritt anzusagen, erst nach der Feier durften sie zum Heer abgehen (Liv…

Religionsethologie

(665 words)

Author(s): Baudy, Dorothea
[English Version] . R. ist eine noch im Entstehen begriffene Teildisziplin der Religionswissenschaft, die sich von einem biologischen Ansatz her mit den anthropologischen Grundlagen rel. Verhaltens befaßt. Den Grundstein dazu legte Julian Huxley i.J. 1914, als er (im Anschluß an Ch.R. Darwin) das Balzverhalten von Haubentauchern mit menschlichen Zeremonien verglich und daraus eine Theorie der Ritualisierung, d.h. der Entstehung formalisierten kommunikativen Verhaltens entwickelte (s.a. Ritus/Ritua…

Scham

(1,195 words)

Author(s): Baudy, Dorothea | Huxel, Kirsten
[English Version] I. Religionswissenschaftlich Das Schamempfinden gehört zur menschlichen Grundausstattung. Es ist ein soziales Gefühl, das sich beim Gewahrwerden eines Defizits einstellt, an dem andere Anstoß nehmen könnten. Anders als das Schuldgefühl setzt es kein konkretes Vergehen voraus. Sch. ist daher nicht nur eine Begleiterscheinung von Verhalten, das sozialer Ächtung unterliegt, etwa der Verletzung sexueller Tabus, Unehrlichkeit, Feigheit oder Treulosigkeit, sondern auch eine Reaktion auf…

Omen/Omina

(2,063 words)

Author(s): Lorenz, Günther | Albani, Matthias | Baudy, Dorothea | Iwersen, Julia
[English Version] I. Religionswissenschaftlich O., lat. in semantischer Nähe zu prodigium (»Vorhersage«) und auspicium (oblativum; »[spontanes] Vogelzeichen«), meint ein Geschehnis, das als Vorzeichen wichtiger überwiegend negativer, aber auch positiver Erlebnisse gedeutet, doch nicht willentlich gesucht wird wie Orakelantworten (Orakel) o. ä. Oft handelt es sich um Begegnungen mit Tieren (bes. größere Vogelarten, Spinnen, Schlangen, Katzen) oder das Hören von Stimmen (z.B. Eulenvögel, Schakal) ode…
▲   Back to top   ▲