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Musikinstrumente

(2,197 words)

Author(s): Busch-Salmen, Gabriele
1. Historische Grundlagen Zur Realisation von Klängen und musikal. Prozessen bedarf es eines Schallerzeugers. Die Darstellung melodischer wie rhythmischer Ereignisse ist daher weltweit an das jeweilige Musikinstrumentarium und an die menschliche Stimme gebunden. In Europa ist das Instrumentarium das früh- und hochma. Erbe der griech.-röm.-etruskischen Antike; durch seine geographische Lage gelangte der Kontinent aber auch unter den Einfluss Asiens. Über venez. Handelsstützpunkte, durch Kreuzzüge oder Kriege (z. B. die Türkenkriege) und Vertreibungen (d…

Hausmusik

(1,065 words)

Author(s): Busch-Salmen, Gabriele
1. Definition Seit das Haus im SpätMA zu einem umfriedeten Wohn- und Wirkungsort wurde, bot namentlich zu Zeiten streng reglementierter öffentlicher Kunstausübung der Nz. der häusliche Bereich allen sozialen Schichten eine willkommene Möglichkeit zu gleichberechtigendem und exklusivem Musizieren. Mit dem seit Bartholomaeus Gesius' Christliche Hauß und Tisch Musica (Wittenberg, 1605) nachweisbaren Terminus H. wird mithin eine private gesellige Musikpraxis bezeichnet, die es ohne die begriffliche Fixierung längst gab [1]. Das der »Kurzweil« oder der »Gemütsergötzu…

Melodrama

(827 words)

Author(s): Busch-Salmen, Gabriele
1. Begriff Seit dem 17. Jh. wurde im ital. Sprachgebrauch gelegentlich das dramma per musica, auch opera, als M. bezeichnet. Im 18. Jh. wurde M. (von griech. mélos, »Lied«, »Melodie«, und dráma, »Schauspiel«; franz. mélodrame) vorwiegend in Frankreich, in England und im dt. Sprachraum zu einer Bezeichnung für eine musikbegleitete pathetische Deklamation, die zur einer selbständigen Bühnen- und Konzertgattung wurde [7] (seit 1775 auch die synonymen Termini Monodrama und Duodrama). Trotz kritischer Stimmen, die sich mit der Mischgattung nicht anfreunden wollten…

Musikerautobiographie

(902 words)

Author(s): Busch-Salmen, Gabriele
1. Gegenstand M. gehören – ebenso wie Künstlerautobiographien (Kunsttheorie 6.2.) – in den Rahmen der literaturwiss. Gattungsdefinition der Autobiographie [7. 14]; sie sind um die musikal. Selbstporträts zu erweitern, wie sie Troubadours (in ihren vidas) und Komponisten seit dem späten MA hinterließen. Das Spektrum autobiographischer Zeugnisse von Musikern reicht von der formalisiert nüchternen Berufs- oder Bildungsvita über mehr oder weniger für eine Öffentlichkeit bestimmte Tagebücher, Briefe und fiktionale autobiographische Romane ( Selbstzeugnisse) bis zu den…

Konzert

(2,283 words)

Author(s): Busch-Salmen, Gabriele
1. Grundlagen Das K., das sich als profane Versammlungs- und Veranstaltungsform seit dem 15. Jh. zu etablieren begann, war eine zentrale Institution der Hof-Kultur wie insbes. der »bürgerlichen Musikkultur«. Begrifflich abgeleitet von lat. conserere (»zusammenfügen«) oder concertare (»wetteifern«, »zusammen streben«) wurden K. – »musikalische Zusammenkünfte« – und die Örtlichkeiten, in denen sich professionelle Musiker oder Liebhaber hören ließen, im Verlaufe von vier Jahrhunderten zu den exponierten Garanten säkularer Musik-Präs…

Melodrama

(829 words)

Author(s): Busch-Salmen, Gabriele
1. ConceptWorks of musical drama ( dramma per musica) and operas were occasionally called melodramma in Italian from the 17th century. During the 18th century, melodrama (from the Greek  mélos, “song,” “melody,” and  dráma, “play”; French  mélodrame; German  Melodrama) became, chiefly in France, Britain, and the German lands, a term denoting a pathetic declamation to a musical accompaniment, which became an autonomous stage and concert genre [7] (from 1775 also the synonymous terms monodrama and duodrama). In spite of critical voices hostile to the hybri…
Date: 2019-10-14

Concert, concerto

(2,349 words)

Author(s): Busch-Salmen, Gabriele
1. Introduction The concert, which began to emerge as a profane form of assembly and performance from the 15th century, was a central institution of court culture and, especially, of “bourgeois musical culture." Etymologically derived from the Latin  conserere (“to unite") or concertare (“to contend”, “to bring into agreement”), concerts, or “musical gatherings," and the venues in which professional and amateur musicians played, became over a period of four centuries the natural medium of presentation of secular music that they remain …
Date: 2019-10-14

Hausmusik

(1,190 words)

Author(s): Busch-Salmen, Gabriele
1. Definition After the household in the late Middle Ages became an enclosed living and working space, the domestic sphere offered all social classes a welcome opportunity to make music in an atmosphere of equality and exclusivity, particularly given the strict regulation of public music-making that prevailed in the early modern period. The German term Hausmusik (“house music”; domestic music) which is attested from Bartholomaeus Gesius’ Christliche Hauß und Tisch Musica (Wittenberg, 1605), thus denoted a practice of private, sociable music-making, which had lon…
Date: 2019-10-14

Singspiel

(2,624 words)

Author(s): Busch-Salmen, Gabriele | Shan, Kunqin | Mittag, Achim
1. Europa 1.1. Begriff Die Bezeichnung S. (»singets-Spil«) wurde im 16. Jh. von Jakob Ayrer d. Ä. (angeregt von den Aufführungen gastierender engl. Komödianten) für seine volkstümlich-komischen Stücke mit Musik- und Liedeinlagen geprägt. Der Terminus stand bis zur zweiten Hälfte des 18. Jh.s im dt. Sprachgebiet ohne eine eindeutige ästhetische Definition allgemein für musikal.-theatralische Genres. S. wurde zum vielschichtig schillernden Synonym für Oper oder Operette (vgl. Unterhaltungsmusik), Posse, Komödie bis zum Lust- oder Trauerspiel (Tragödie) un…

Tanz

(3,606 words)

Author(s): Busch-Salmen, Gabriele | Walther, Gerrit | Rode-Breymann, Susanne
1. Allgemein Der T. – ein von Einzelpersonen, Paaren oder Gruppen vollführter Ablauf stilisierter rhythmischer Schritte und Bewegungen – gehörte in der Nz. zu den häufigsten und populärsten Formen nonverbaler Kommunikation und öffentlicher Repräsentation. Als unverzichtbares Element von Freizeit und Festen aller Art gehörte er zum Alltag nahezu aller Stände und Gruppen, der Eliten- wie der Volkskultur (vgl. z. B. Kirmes, Abb. 1; Musik, Abb. 3). Viele von ihnen besaßen eigene T.-Traditionen, die zu pflegen zur Ehre des Kollekt…

Dance

(3,821 words)

Author(s): Busch-Salmen, Gabriele | Walther, Gerrit | Rode-Breymann, Susanne
1. Introduction Dance - a sequence of stylized rhythmical steps and movements performed by individuals, couples, or groups - was one of the most widespread and popular forms of nonverbal communication and public representation in the early modern period. As an indispensable component of free time and festivals of all kinds, it formed part of the everyday world of almost all ranks and groupings, in both elite and popular culture (see also e.g. Kermis, fig. 1; Music, fig. 3). Many had their own danc…
Date: 2019-10-14