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Your search for 'dc_creator:( "C. Alschner" ) OR dc_contributor:( "C. Alschner" )' returned 82 results. Modify search

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Sonntag, Carl, jun.

(161 words)

Author(s): C. Alschner
* 21. 7. 1884 (1883?) in Leipzig, † 20. 8. 1930 in Berlin. S. gründete 1908 in Leipzig eine Buchbinderei, in der er vor allem handwerklich ausgezeichnete und künstlerisch wertvolle Handeinbände anfertigte. Für den stilvollen Handeinband trat er auch publizistisch ein, und für Boerners Kat. 21 «Kostbare Bucheinbände des 15.–19. Jh.s» lieferte er die Beschreibungen. S. gehörte zu den Gründern des «Jakob-Krause-Bundes». Da aber der Kundenkreis begrenzt war und der finanzielle Erfolg ausblieb, schlo…

Schule, Georg Christian

(119 words)

Author(s): C. Alschner
* 7. 10. 1764 in Kopenhagen, † 9. 7. 1816 in Leipzig. S. kam nach der Ausbildung an der Kopenhagener Akademie 1787 nach Leipzig, wo er, meist in festem Auftrag, als Kupferstecher mit gutem handwerklichen Können für Leipziger Verleger (Weygand, Dyck) arbeitete. So schuf er z. B. die Titelkupfer zu Cramers «Peter Schroll» (1798) und Laroches «Erscheinungen am See Oneida» (1799). Daneben stach er Ansichten, Bildnisse und Vignetten für den Kunsthandel. C. Alschner Bibliography Thieme-Becker Bd. 30, S. 321 Lanckoronska, M. / Oehler, R.: Die Buchill. des 18. Jh.s in Deutschland, Öst…

Hirschfeld, Carl Louis

(71 words)

Author(s): C. Alschner
Der Leipziger Buchdrucker H., in Paris ausgebildet, gründete 1837 in Leipzig eine Drukkerei mit Gravieranstalt und Stereotypie und den gleichnamigen Verlag, der 1933 an Kohlhammer überging. Aufsehen erregte sein zum Gutenberg-Jubiläum hergestelltes Prachtwerk «Typographia jubiláns 1840», das mit 18 Farbenplatten gedruckt war. Der Verlag pflegte bes. die Gebiete Recht, Volkswirtschaft und Soziologie und gab Grünbergs «Archiv für die Gesch. des Sozialismus und der Arbeiterbewegung» heraus. C. Alschner

Oelsner

(99 words)

Author(s): C. Alschner
Musikalienhandlung in Leipzig. 1879 trat Maximilian O. als Teilhaber in das 1860 gegr. Stangelsche Antiquariat in Leipzig ein, das er seit 1880 als Alleininhaber weiterflihrte und nach 1884 zu einer Musikalienhandlung mit Musikantiquariat profilierte, die gelegentlich durch verlegerische Tätigkeit erweitert wurde. Im 20. Jh. kamen Buchversand und Konzertkartenverkauf hinzu. Die Firma, seit 1969 von M. Rosenthal, einem Urenkel O.'s, geleitet und heute älteste Musikalienhandlung der Stadt, ist zu einer wichtigen Einrichtung im Leipziger Musikleben geworden C. Alschner Bibl…

Magdeburg

(851 words)

Author(s): C. Alschner
1. Buchdruck Der erste Drucker in M. war Bartholomäus Ghotan, der etwa 1479— 1484 hier wirkte. Seine Hauptwerke sind ein Missale für das Bistum M., Psalterien und ein niederdt. Arzneibuch. Seit 1483 arbeiteten einige Jahre Albert Ravenstein und Joachim Westphal in M., auch Johann Grashove war nur kurz hier tätig. Der erste Drucker, der länger blieb, war Simon Koch. Er druckte zwischen 1485 und 1504 vor allem Breviere, Meßbücher und Erbauungslit., z.T. in niederdt. Sprache. Ca. 1490— 1504 druckte M…

Stengel & Co.

(97 words)

Author(s): C. Alschner
1885 übernahm Emil S. zus. mit Heinrich Markert die Lichtdruckanstalt Hugo Engler in Dresden. Die Firma Stengel und Markert, später Stengel & Co., war führend in der Herstellung von Ansichtskarten und farbigen Galeriebildern. Nach S.s Tod 1905 wurde die Buch-, Stein- und Lichtdruck pflegende Firma 1906 in eine GmbH umgewandelt und von den Erben bis in die 1940er Jahre weitergeführt. C. Alschner Bibliography Knobloch, H.: Dresdens Buchgewerbe und seine Bedeutung am Anfang des 20. Jh. In: Dt. Buchhandelsblätter 6. 1906, S. 341 Leuter. P.: Gruß aus Dresden. In: Dresdner Geschicht…

Sektionsbibliothek

(79 words)

Author(s): C. Alschner
Als in der DDR nach der Dritten Hochschulreform 1968 Fakultäten und Institute abgeschafft und Sektionen gebildet wurden, entstanden aus ihren Bibl.en S.en, die den UB und Hochschulbibl.en unterstellt waren. Sie stellten wertvolle Fachbibl.en, z. T. mit umfangreichen und sehr speziellen Beständen dar. Bei der Wiederherstellung der alten Struktureinheiten im Hochschulwesen nach 1993 blieben die S.en als Zweigbibl.en oder Zweigstellen der UB bestehen, denen oft Teilbibl.en untergeordnet sind. Die Einflußnahme der Hochschullehrer wird durch Satzungen gesichert. C. Alschner

Seligenstadt

(98 words)

Author(s): C. Alschner
in Hessen, ein 828 von Einhard, dem Biographen Karls des Großen, gegr. Benediktinerkloster, besaß eine Bibl., die 1632 von den Schweden geplündert wurde. Nach der Säkularisation 1803 kam sie 1811 an die damalige Hofbibl. in Darmstadt. Sie enthielt vor allem theologische und liturgische Hss. und Drucke, unter denen ein Evangeliar des 9. Jh.s hervorragt. Bemerkenswert sind ferner 180 Kolleghefte des 17./18. Jh.s aus dem Besitz der S.er Mönche. C. Alschner Bibliography Knaus, H.: S.er Hss. und Ink. in der Hessischen Landes- und Hochschulbibl. Darmstadt. In: Archiv für …

Jugendabteilung

(125 words)

Author(s): C. Alschner
In den Staatlichen Allgemeinbibl.en der ehemaligen DDR wurden Bücher für Jugendliche von 13—17 Jahren in bes. Regalen, der J., oder bei umfangreicheren Beständen in einer Jugendbuchzone oder Jugendecke aufgestellt und durch spezielle Kat. erschlossen. In der J. sollte für Jugendliche bes. geeignete Lit. empfohlen werden, die J. sollte beim Übergang von der Kinderbibl. zur Bibl, für Erwachsene die Literaturbedürfnisse eingrenzen und überschaubar gestalten. Sie enthielt vorwiegend Schöne Lit. und …

Katalogminimum

(149 words)

Author(s): C. Alschner
Bezeichnung für den Grundbestand an Kat., der in den sog. Staatlichen Allgemeinbibl.en der ehemaligen DDR vorhanden war. Er wurde durch die Anweisung des Ministeriums für Kultur der DDR über die Verbesserung der Bestandserschließung vom 30. 6. 1962 festgelegt und bestand für hauptberuflich geleitete Bibl.en bis zu 10 Tsd. Bdn. aus einem Alphabetischen Kat. und einem Systematischen Kat., beide als gemeinsame Dienst– und Leserkat., und einem Titelkatalog. Bei Bibl.en mit mehr als 10 Tsd. Bdn. wurd…

Standbücherei

(86 words)

Author(s): C. Alschner
Der heute kaum noch verwendete Ausdruck bezeichnet im Gegensatz zur Wanderbücherei eine Bibl. mit ortsgebundenem Bestand. Auf dem Lande entstanden zunächst Wanderbibl.en, die nach dem ersten Weltkrieg zunehmend durch S.en abgelöst wurden. 1937 wurde in den dt. Richtlinien für das Volksbüchereiwesen für jede Gemeinde über 500 Einwohner eine S. mit mindestens 200 Bdn. empfohlen. Darüber hinausgehende Bücherwünsche sollten durch Kreis- oder Stützpunktbibl.en befriedigt werden, Wanderbibl.en sollten kleine Gemeinden oder Streusiedlungen versorgen. C. Alschner Bibliograph…

Schneider, Carl Friedrich

(67 words)

Author(s): C. Alschner
Leipziger Verleger und Kommissionsbuchhändler. S. kaufte 1777 den Verlag von Johann Christian Martini in Langensalza und betrieb 1781–1782 Kommission und Auslieferung der von Karl Christoph Reiche begründeten und geleiteten «Buchhandlung der Gelehrten» in Dessau, die er aber unter dem Druck des Buchhandels aufgab. C. Alschner Bibliography Kapp, F. / Goldfriedrich, J.: Gesch. des dt. Buchhandels. 3. Aufl. Leipzig 1909 (ND ebd. 1970), S. 165.

Stadt- und Bezirksbibliothek

(90 words)

Author(s): C. Alschner
In der DDR wurden S.en als den Räten der Bezirke unterstehende staatliche Allgemeinbibl.en mit örtlichen Funktionen (Allgemeinbibl.en der Bezirksstädte) und regionalen Aufgaben (Bestandszentren der Bezirke, Leihverkehr, Durchführung der bibliographischen Arbeit und Öffentlichkeitsarbeit, Aus- und Weiterbildung, beratende Organe für die Räte der Bezirke) gebildet. Nach der Auflösung der DDR übernahmen sie wieder ihre alten Funktionen als StB oder Städtische Büchereien. C. Alschner Bibliography Lexikon des Buchwesens. 2. Aufl. Bd. 2. Leipzig 1975, Sp. 1285 bis 1286 Marks…

Hönisch, Rudolf

(88 words)

Author(s): C. Alschner
ein Schüler Karl W.Hiersemanns, gründete am 22. 6. 1908 in Leipzig ein Antiquariat, das bis Ende der 1930er Jahre existierte. Er pflegte besonders Autographen, Graphik und Seltenheiten aller Art sowie Antiquaria der Geisteswissenschaften. 1923 erwarb er die wertvolle Handbibl, und einen Teil der Bestände des renommierten Antiquariats List & Francke, Leipzig. Bis 1929 gab H. etwa 90 Listen heraus, in denen er neben der gängigen antiquarischen Lit. auch Specialissima wie hebräische Hss., Slavica und Rossica anbot. C. Alschner Bibliography Carlsohn, E.: Lebensbilder Leipziger …

Hechtel, Daniel Christian

(78 words)

Author(s): C. Alschner
* in Harburg, erlernte den Buchhandel in Frankfurt am Main, war Buchhändler und Verleger in Magdeburg 1762–1774, wo er die moralischen Wochenschriften «Der Greis» und «Der Deutsche» herausbrachte und Klopstocks «Salomo» verlegte. Im Buchhandel war er als Schuldenmacher, Lieferant erotischer Lit. und Nachdrucker bekannt; er stand mit J. T. Trattner in Geschäftsverbindung. C. Alschner Bibliography Stieda, W.: Die Entwicklung des Buchhandels in Magdeburg. In: Magdeburgs Wirtschaftsleben in der Vergangenheit. Bd. 3. Magdeburg 1928, S. 281–457.

Rhete

(267 words)

Author(s): C. Alschner
ein Buchdruckergeschlecht in Pommern und seinen Nachbarländern. Als erster Namensträger erscheint Georg R. d.Ä., der 1557 in Frankfurt a. O. studierte, 1573 Subdiakon, später Pastor in Stettin wurde und 1577 dort eine Offizin gründete. Nach seinem Tode am 15. 2. 1586 betrieb sein Sohn Joachim (*2. 2. 1566, 1o. 2. oder 15. 4. 1611) die Druckerei, die er mit neuen Pressen und Typen ausstattete. Danach ging sie an dessen Sohn David (*1605, 29. 8. 1638) über, der sie seinem Bruder Georg R. d.J. (*16…

Schenk, Hans (Hanns)

(52 words)

Author(s): C. Alschner
soll 1493 in Erfurt als Buchdrucker tätig und der Vater oder Bruder Wolfgang Schencks gewesen sein, doch ist bisher kein Druck von ihm bekannt geworden. C. Alschner Bibliography Braun, J.: Gesch. der Buchdrucker und Buchhändler Erfurts im 15.–17. Jh. In: AGdB 10. 1886, S. 73; ADB 55, S. 164.

Stadtbezirksbibliothek

(41 words)

Author(s): C. Alschner
In dt. Großstädten wie Berlin entstanden in Stadtbezirken, die territoriale Einheiten bilden und relativ selbständig sind, S.en (in München: Stadtteilbüchereien) mit z. T. beachtlichem Umfang, angepaßt an Bevölkerungsstruktur und Leserinteresse, denen Zweigbibl.en und Ausleihstellen untergeordnet sein können. C. Alschner

Kreishauptbücherei

(36 words)

Author(s): C. Alschner
Ältere, in einzelnen Teilen der BRDeutschland, z.B. in Schleswig, verwendete Bezeichnung für eine Bibl., die das Bestandszentrum eines Landkreises darstellt. Vorläufer der K.en waren oft Zentralen von Wanderbüchereien oder Beratungsstellen für Büchereiwesen. C. Alschner

Räuden

(163 words)

Author(s): C. Alschner
In R. (jetzt Rudy) bei Ratibor / Oberschlesien wurde 1252 von Herzog Wladislaus von Oppeln ein Zisterzienserkloster gegr., über dessen Bibl, bereits vom Anfang des 14. Jh.s ein Inventar vorliegt. Seitdem dürfte auch ein Scriptorium bestanden haben, aus dem über die Hälfte der noch erhaltenen Hss. der Bibl, stammt. Über die theologische Lit. hinaus wurden erst im 17./ 18. Jh. die Gebiete Philologie, Gesch. und Jura stärker gepflegt. Bei der Säkularisation 1810 umfaßte die Bibl, etwa 12 Tsd. Bde.,…
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