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Your search for 'dc_creator:( "C. W. Gerhardt" ) OR dc_contributor:( "C. W. Gerhardt" )' returned 755 results. Modify search

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Meyer, Johann Heinrich

(196 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
2. 3. 1812 in Braunschweig, 4. 11. 1863 ebd., stammte aus einer alten Buchdruckerfamilie, die ab ca. 1560 in Lemgo, ab 1707 in Braunschweig ansässig war. M. besuchte das Gymnasium und wollte studieren. Der plötzliche Tod des Vaters zwangihn, sofort in die Druckerei einzutreten. Er lernte Setzen und Drucken, befaßte sich mit Typographie, las viel und eignete sich eine beachtliche wiss. Bildung an. Aufgrund zahlreicher VeröfF. in Verbindung mit dem von ihm begründeten Journal für Buchdruckerkunst,…

Institut für grafische Technik (IGT) Leipzig

(137 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
Forschungsinstitut der polygraphischen Industrie der DDR, gegr. 1949. Entwicklung von Verfahren, Materialien und Rationalisierungsmitteln für Off setdruckformherstellung, Druck und Bedruckstoffverarbeitung von der Idee bis zum Praxisbetrieb. Schwerpunkte sind Kopierschichtentwicklung, Druckformenherstellung und rechnergestützte Bedruckstoffverarbeitung sowie die Entwicklung von Hard- und Software für die Automatisierung polygraphischer Teilprozesse und Prozeßabschnitte. Außerdem Zentrum für die …

Reproduktionsverfahren

(137 words)

Author(s): C. W Gerhardt
nennt man die innerhalb der Reproduktionstechnik angewendeten zahlreichen Techniken und Verfahren der Druckformherstellung für die verschiedenen Druckverfahren. Von der Vorgehensweise gesehen unterscheiden sich direkte von indirekten Verfahren. Direkt meint, daß unmittelbar von der Vorlage ein Rasterfilm hergestellt wird. Bei den indirekten R. muß zunächst ein Halbtonfilm angefertigt und nach dessen entsprechender Bearbeitung in einen Rasterfilm umgewandelt werden. Geht man vom Instrumentarium a…

Buchproduktionsanlagen

(230 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
Diese vollautomatischen Anlagen ermöglichen die Herstellung von Büchern «online» von der Papierrolle bis zum verkaufsfertigen Buch. Sie bestehen aus einer Rotationsbuchdruck- oder -offset-druckmaschine besonderer Konstruktion mit angeschlossener Klebebindestraße. Alle bisher bekannten Fabrikate (Februar 1985) sind für einfarbigen Schön- und Widerdruck eingerichtet. Abb. können nach Strichvorlagen sowie Halbtonvorlagen unterschiedlicher Rasterweite in derselben Farbe mitgedruckt werden. Die Fabrikate Cameron-Belt-Press (USA) und Book-o-matic (Schwed…

Druckzuschuß

(95 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
Bei der Herstellung jedes Druckerzeugnisses entsteht Ausschuß (Makulatur) - sowohl durch Probedrucke wie durch fehlerhafte Bedienung oder durch maschinelle Defekte. Dies geschieht beim Einrichten der Maschine, beim Fortdruck sowie bei der Druckweiterverarbeitung. Deshalb muß der fiir die vorgesehene Aufl. benötigten Bedruckstoffmenge ein D. hinzugerechnet werden. Seine Höhe, welche meist in Prozenten festgelegt wird, richtet sich nach zahlreichen Kriterien, z. B. Auflagenhöhe, Zahl der Druckgäng…

Zellglas

(51 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
ist Folie aus regenerierter Zellulose. Der Er-finder J. E. Brandenberger entwickelte diesen neuen Werkstoff 1908–1911 und brachte ihn unter dem Markennamen Cellophan in den Handel. Z. wird in der Druckindustrie einerseits als Bedruckstoff für Verpakkungsmittel verarbeitet, andererseits wird dieses Klarsichtmaterial bei Umwandlungsverfahren für die Druckformherstellung eingesetzt. C. W. Gerhardt

Bildstock

(33 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
ist eine Bezeichnung für einen Holz- oder Metallschnitt oder -stich, der nichts als eine bildliche Darstellung aufweist. Analog benutzte man den Begriff für aufgeklotzte Bildplatten im Buchdruckverfahren. AutotypieDruckstockStrichätzung C. W. Gerhardt

Liniehalten

(55 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
bezeichnete beim Bleisatz die Notwendigkeit, verschiedene Schriftarten und Schriftgrößen, die in derselben Zeüe verwendet werden, immer genau auf die gleiche Schriftlinie zu stellen. Ende des 19. Jh.s wurde die Normallinie eingeführt, welche dem Setzer die Aufgabe, Linie zu halten, ersparte; beim Fotosatz wird die Schriftlinie durch einen entsprechenden Befehl festgelegt C. W. Gerhardt

Kurbel

(27 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
Wichtiger Teil der (Hand)– Druckpressen. Die K. diente zus. mit Welle und Bändern dazu, den Karren mit der Druckform einhändig zu bewegen. C. W. Gerhardt

Woodwaard, Henry

(67 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
engl. Karikaturenzeichner, *um 1760,† 1809, veröff. die «Excentric Excursions in England» (1798), die er reich illustrierte. Thomas Rowlandson hat nach ihm die Folge von Cupids «Magic Lantern» (1797) gestochen. Gemeinsam ill. sie das «Caricature Magazine» (1808 bis 1813). Außerdem lieferte W. Ill.vorlagen zu Stevens «Lecture on Heads» und zu «Travesty or School for modern Manners», die dann von Rowlandson radiert wurden. C. W. Gerhardt

Schusterjunge

(48 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
nennt man in der Setzer- und Druckersprache die letzte Zeile einer Textseite oder -spalte, wenn diese Zeile mit Einzug beginnt, weil sie die erste Zeile eines neuen Absatzes ist. Das ist unschön, irritierend und nicht fachgerecht. C. W. Gerhardt Bibliography Klenz, H.: Die dt. Druckersprache. Berlin 1991.

Schwarze Kunst

(118 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
Begriff in Sebastian Brants 1494 in Basel ersch. «Narrenschiff». Hier ist die neue «Kunst» der mechanischen Übertragung der schwarzen «Tinte» gemeint, also das Drucken. Da lange Zeit irrtümlich Johann Fust (Faust) als Erfinder galt, wurde hier und da die «Kunst» zum «Wunder», zur Zauberei. So noch 1840 in einem Lobgedicht des Franz Grillparzer zur 400-Jahrfeier der Erfindung, wo es heißt: «Du lichte schwarze Kunst / ob Gutenbergs, ob Fausts/ war man mit Recht im Zweifel / denn halb stammst du von Gott / und halb hat dich der Teufel . . .». Nigromantie C. W. Gerhardt Bibliography Widmann, H.:…

Einstufen-Ätzverfahren

(31 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
dienen der vollautomatischen Herstellung von Hochdruck-Klischees sowie von Platten für den Trocken-Prägedruck. Durch entsprechende Flankenschutzmittel wird es möglich, die erforderliche Ätztiefe in einer Stufe zu erreichen. C. W. Gerhardt

Rakeltiefdruck

(357 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
ein industrielles Tiefdruckverfahren zur Herstellung hochwertiger Drucksachen in hohen Auflagen, vor allem für Presse, Werbung, Verpackung und Kunst. Nur Großaufl. sind wirtschaftlich, weil für R. heute ausschließlich schnellaufende, großformatige Rotationsdruckmaschinen zur Verfügung stehen. Die Druckformen sind große Zylinder (je einer pro Farbe), in deren Oberfläche das Druckbild durch elektronisches Gravieren eingetieft wird. Dabei wird ein bildfremder Raster ausgespart, welcher der Rakel al…

Stereotypie

(342 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
Die S. ist ein Verfahren zur Abformung von Satz- oder Druckplatten. Das Resultat heißt Stereo. Die S. war für den gesamten Buchdruck, bes. aber für den Rotations-, Zeitungs-Hochdruck von großer Bedeutung. Das Stereo ist, ebenso wie das Galvano, eine Duplikat-Druckform, weil es ein Original (z. B. Schriftsatz, Holzstich, Klischee etc.) dupliziert. Der zuletzt angewandten industriellen (maschinellen) S. standen eine verfahrensgerechte Maternpappe (auch ein Kunststoff), kraftbetriebene Maternprägepressen, halb- und vollautomatische Gießwerke und ei…

Bleipragung

(49 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
Zur Herstellung eines / Galvanos benötigt man eine Matrize, deren Material und Herstellung sich nach der Beschaffenheit des Originals richten. Die Verwendung einer Bleifolie fur diesen Zweck hat den Vorteil der besten Maßhaltigkeit, was sich in einem genauen Passer besonders beim Mehrfarbendruck günstig auswirkt. C. W. Gerhardt

Steindruckschnellpressen

(44 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
sind Zylinderdruckmaschinen oder Flachformdruckmaschinen. Als Druckform dienen Steinzylinder bzw. Steinplatten oder auch Metallplatten, auf die in lithographischen Techniken der zu druckende Text oder die zu druckenden Abbildungen aufgebracht worden sind. Schnellpressen. Steindruckschnellpresse von Georg Sigl, gebaut 1851 in Wien. C. W. Gerhardt

Farbstich

(47 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
1. besser: mehrfarbiger Kupferdruck. Mit F. bezeichnet man gelegentlich noch heute druckgraphische Blatter in mehrfarbigem Tiefdruck, deren Platten in verschiedenen Techniken hergestellt werden (z. B. Punktiermanier, Mezzotinto, Aquatinta u.a.), selten jedoch im (Kupfer)stich. 2. Eine falsche Farbtönung in einer farbigen bildlichen Darstellung. C. W. Gerhardt

Frankenthal

(180 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
(Albert-Frankenthal AG), Druckmaschinenfabrik, gegründet 1861 von Andreas Albert und Andreas Hamm, Hauptwerk in Frankenthal, Pfalz, Zweigwerke in Berlin und Kusel. Seit 1978 Kooperation mit der Druckmaschinenfabrik Koenig & Bauer AG, Würzburg. F. liefert «superschnelle Tiefdruck-Rotationen» und Rotationsoffsetdruckmaschinen als Rollenund Bogendruckmaschinen sowie Siebdruckmaschinen — alle mit modernster Technik und Elektronik. Bekannte Markennamen von F. waren bzw. sind: Rhenania, Stella, Albertina, Palatia, Palatina, Serimat. Während des ersten halben Jh.…

Konditionierung

(66 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
Behandlung von Bedruckstoffen vor dem Druck. Wenn Papier, Karton, Pappe und ähnliche Bedruckstoffe sich nicht im Feuchtigkeitsgleichgewicht mit dem Druck– oder Produktionsraum befinden, können sie sich verformen. Bedruckstoffe, die nicht plan hegen, lassen sich weder qualitativ noch quantitativ einwandfrei verarbeiten. Schrumpfung und Dehnung führen zu Fehldrucken, Paßdifferenzen und anderen Störungen. Zur K. genügt oft bereits eine Luftbefeuchtungsanlage, ideal ist eine Klimaanlage. C. W. Gerhardt
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