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Your search for 'dc_creator:( "D. E. Petersen" ) OR dc_contributor:( "D. E. Petersen" )' returned 117 results. Modify search

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Auskleben

(44 words)

Author(s): D. E. Petersen
Ein Gegenstand aus Pappe (Deckel, Kasten) wird mit einem geeigneten Material innen ausgeklebt, um den durch einseitige Verklebung mit einem Überzug (Leder, Papier, Gewebe) entstandenen Zug auszugleichen und dabei die Form zu korrigieren. Das A. erfolgt nach dem Ausputzen. D. E. Petersen

Alaungerbung

(34 words)

Author(s): D. E. Petersen
Die älteste Art der mineralischen Gerbung.Man erhält ein sehr festes, haltbares, weißes Leder(Weißgerbung). Bekannt sind die weißen Schweinslederbände der Reformationszeit. Das Leder wird heute gern bei der Buchrestaurierung eingesetzt. D. E. Petersen

Aufschaben der Bünde

(62 words)

Author(s): D. E. Petersen
Bünde aus Hanfschnur werden nach dem Heften aufgedreht, danach mit dem Messerrücken auf dem Aufschabeblech geschabt; die vorher runde Schnur wird flach und dünn, beim Ansetzen verklebt man sie strahlenförmig. Das A. erfolgt meist beim Binden eines Franzbandes. Der aufgeschabte und verklebte Bund ist eine feste Verbindung, er liegt ohne sichtbare Erhebung unter dem Leder. D. E. Petersen

Abziehen

(36 words)

Author(s): D. E. Petersen | C. W. Gerhardt
bedeutet 1. das Ubertragen von Klebstoff auf ein Material von einem eingestrichenen Untergrund, 2. abdrucken, um einen Korrekturabzug zu erhalten. Der Begriff wird auch anstelle von Abliegen gebraucht. D. E. Petersen C. W. Gerhardt

Anleimen

(31 words)

Author(s): D. E. Petersen
Beim A. wird Klebstoff auf einen Nutzen mit der Anleimmaschine aufgetragen. Diese enthält mehrere Walzen, die den Klebstoff in der erforderlichen Dicke auf das Material übertragen. D. E. Petersen

Anbinden

(40 words)

Author(s): D. E. Petersen
Unterlagen, die nicht Bestandteil eines Textes sind, können einem Band hinzugefügt werden, indem sie hinten an- oder auch vorgebunden werden. Bei bibliophilen Einbänden werden z. B. die Umschläge des vorher broschierten Buches durch A. erhalten. D. E. Petersen

Auffàchern

(44 words)

Author(s): D. E. Petersen
Beim A. wird ein Stoß Papier in sich diagonal so verschoben, daß die Blattkanten des Papiers oder der Lagen voneinander wenige mm Abstand haben. Das Papier wird gezählt oder angeschmiert (beim Klebebinden: fächern). Aufgefächert wird mit Hand oder Maschine. D. E. Petersen

Auftreffen

(81 words)

Author(s): D. E. Petersen
heißt das glatte Beschneiden des Buchblocks, das dadurch erreicht wird, daß beim Beschneiden eines Buchblocks jedes Blatt vom Messer erfaßt wird. Stehen einzelne Blätter oder Lagen zurück, hat das Messer bei seiner Abwärtsbewegung nicht den nötigen Gegendruck, und es wird kein glatter Schnitt erzielt. Bei bibliophilen Einbdn. läßt der Buchbinder einzelne Blätter unbeschnitten als Beweis fur den Besitzer, daß das Buch nicht zuviel beschnitten wurde (Témoins). Bei Bdn. mit herausklappbaren Tafeln dürfen diese nicht angeschnitten werden. D. E. Petersen

Abpressen

(120 words)

Author(s): D. E. Petersen
heißt die Bearbeitung des geleimten Buchrückens nach dem Runden mit dem Abpreßhammer. Je nach Einbandart wird die Steigung zu einem flachen (ca. 45º) oder tiefen (90°) Falz abgepreßt. Dazu wird der Buchblock zwischen Brettern in der Handpresse eingepreßt und der Rücken vorsichtig über die Brettkanten herübergeschlagen. Für den tiefen Falz eines Franzbandes werden die Bretter um eine Deckeldicke vom Rükken abgesetzt, der Deckel füllt die durch das A. entstandene Stufe aus. Für den flachen Falz se…

Anschmieren

(38 words)

Author(s): D. E. Petersen
A. nennt man das Aufstreichen von Klebstoff auf ein Material mit einem Pinsel. Die Art des Klebstoffauftrages bezeichnet man als ‹fett› bzw. ‹mager›. ger. Das A. geschieht mit der Hand auf einem Makulaturbogen. D. E. Petersen

Abpresshammer

(33 words)

Author(s): D. E. Petersen
ist das Werkzeug, mit dem beim Handeinbd. der Falz herübergeklopft wird (abpressen). Der A. hat keine scharfen Kanten, um den Buchrücken nicht zu verletzen. Abpresshammer (Zeichnung: D.E. Petersen). D. E. Petersen

Ansetzen

(185 words)

Author(s): D. E. Petersen | H. Bansa
1. Beim Buchbinden heißt A. das Befestigen der Deckel an einem Buchblock. Das A. der Deckel bei mittelalterlichen Bdn. geschah, indem man die Hanfbünde durch das Holz zog und verpflockte. Man spricht von Anschnüren. Bei Franzbänden wird der Deckel in den tiefen Falz geschoben und mit den aufgefächerten Bünden verklebt. Bei Bänden mit flachem Falz wird der Deckel auf den Ansatzfalz geklebt. In beiden Fällen muß der Deckel den Höhenunterschied des abgepreßten Falzes ausgleichen. Die industrielle und So…

Auflegen

(36 words)

Author(s): D. E. Petersen
Als A. eines Buches bezeichnet man 1. den Widerstand des Papiers, den es dem Öffnen am Rücken entgegensetzt; 2. die Montage einer wertvollen Graphik auf einen Karton mit oder ohne Passepartout. D. E. Petersen

Abrunden

(42 words)

Author(s): D. E. Petersen
Werden die spitzen Ecken eines Buchdekkels vorn mit einem halbrunden Stanzeisen entfernt, so spricht man von A. Im Gegensatz zu Abstoßen entsteht eine sichtbare Rundung. Das A. schützt die Ecken der Buchdeckel und den Überzug vor Beschädigungen. D. E. Petersen

Aufziehen

(25 words)

Author(s): D. E. Petersen
ist das Aufkleben meist großformatiger Schrift- und Bildträger auf einen Träger aus Holz, Pappe oder Gewebe mit Klebstoffen oder Haftklebern. D. E. Petersen

Bandheftung

(227 words)

Author(s): D.E. Petersen
ist eine Hefttechnik, bei der als Bundma-Bandheftung ist eine Hefttechnik, bei der als Bundma-terial gewebte Bander verwendet werden. Die im 17. terial gewebte Bander verwendet werden. Die im 17. und 18. Jh. gebrauchlichen Riemen aus Leder oder Per-und 18. Jh. gebrauchlichen Riemen aus Leder oder Per-gament wurden im 19. Jh. durch Bander in Leinen- oder gament wurden im 19. Jh. durch Bander in Leinen- oder Koperbindung ersetzt. Textile Bander sind haltbarer und Körbindung ersetzt. Textile Bander…

Ausputzen

(40 words)

Author(s): D. E. Petersen
1. Das Säubern des Druckes nach dem Prägen mit Färb- oder Goldfolie; 2. das gleichmäßige und gerade Ausschneiden eines Einschlages in der Innenseite eines Deckels nach dem Überziehen. A. ist heute nur beim Handeinband üblich. D. E. Petersen

Anreiben

(42 words)

Author(s): D. E. Petersen
Beim A. wird auf zwei zu verklebende Flächen ein punktueller Druck ausgeübt. A. ist mit Bewegung verbunden: 1) mit der Hand wird über das Material gestrichen; 2) in der Anreibemaschine läuft das Werkstück durch zwei federnde Gummiwalzen. D. E. Petersen

Abstoßen

(37 words)

Author(s): D. E. Petersen
Beim A. wird mit einem Messer die auBerste Ecke eines Einbanddeckels abgeschnitten (Stanzen), bevor er iiberzogen wird; die Schnittstelle ist gerade (Abrunden). Das Uberzugsmaterial wird dadurch bei der Benutzung des Buches geschont. D. E. Petersen

Ansatzfalz (Ansetzfalz)

(87 words)

Author(s): D. E. Petersen
ist ein 3 – 5 cm breiter Streifen Papier, auf den man bei einem Buch mit flachem Falz den Deckel bzw. den gebrochenen Rücken klebt. Mit dem A. kann der Buchblock auch in eine fertige Decke gehängt werden. Er besteht aus dünnem, festem Papier und wird schmal am Rücken um das Vorsatz oder die erste und letzte Lage geklebt und mitgeheftet. Vorteil: Die beiden Lagen werden verstärkt, ebenso die Verbindung zwischen Buchblock und Einband. Der A. ist heute kaum noch üblich. D. E. Petersen
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