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Sepulchral Art

(2,865 words)

Author(s): Dlugaiczyk, Martina
Dlugaiczyk, Martina [German version] A. Columbarium (CT) The columbarium, a wall with niches to receive cinerary urns that was erected extra muros in accordance with ancient burial law, was the prevailing form of sepulture in the early Empire. The columbarium motif underwent a change in meaning in the modern era after Charlemagne prohibited cremation: the arched wall niche ( loculus) was used as a depository for small objects of art ( antiquarium). In 1678, Moritz von Nassau-Siegen combined the two concepts (form of burial and form of exhibition) in his grave monu…

Pyramide

(1,088 words)

Author(s): Dlugaiczyk, Martina
1. Allgemein Als P. (griech. pyramís, lat. pyramis) bezeichnet man geometrische (Bau-)Körper über quadratischem Grundriss mit im Idealfall plan-dreieckigen Seitenflächen und abschließendem Pyramidion (dem obersten Stein in Form einer P.) [5]. In der Frühen Nz. orientierte man sich wegen fehlender authentischer P.-Ansichten in der Formgebung an der (im Vergleich mit den ägypt. P.) zu steil geratenen Cestius-P. in Rom (12 v. Chr.) und v. a. an den einzigen realen Zeugen Altägyptens in Europa, den Obelisken, sodass in der allgemeinen Vorstellung des 16. und 17. Jh.s …

Obelisk

(954 words)

Author(s): Dlugaiczyk, Martina
1. Form und Herkunft Als O. (lat. obeliscus, von griech. obelískos) bezeichnet man einen hohen, zumeist schlanken, sich nach oben verjüngenden Steinpfeiler quadratischen Querschnitts, der in einer Spitze (Pyramidion) endet. In der Terminologie des 16. und 17. Jh.s ist die Verwendung der Begriffe O. und Pyramide fließend; hinzu kommt der Oberbegriff Meta zur Bezeichnung der Spitzsäulen, die im antiken Circus an den Endpunkten der Spina (der beim Wagenrennen zu umrundenden Mittelmauer) aufgestellt waren. Über den ursprünglichen Sinn von O. fehlen authentische Berichte…

Sepulchralkunst

(2,287 words)

Author(s): Dlugaiczyk, Martina
Dlugaiczyk, Martina [English version] A. Columbarium (RWG) In der frühen Kaiserzeit ist das nach ant. Grabrecht extra muros angelegte Columbarium, eine mit Nischen versehene Wand zur Aufnahme der Asche-Urnen, die vorherrschende Bestattungsform. Nachdem Karl d. Gr. die Feuerbestattung verboten hatte, unterlag das Columbarium-Motiv in der Neuzeit einem Bedeutungswandel: Die gewölbte Wandnische ( loculus) wurde als Depositorium für Kleinkunst genutzt (Antiquarium). Moritz von Nassau-Siegen verband 1678 beide Auffassungen (Grab- und Ausstellungsform…