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Stratonikos

(110 words)

Author(s): Gärtner, Hans Armin
[English version] (Στρατόνικος) aus Athen, 4. Jh. v. Chr. [1], Kithara-Lehrer, soll als erster das vielsaitige Spiel auf ihr eingeführt, Schüler in Musiktheorie unterrichtet und eine Skala (διάγραμμα, diágramma) [3] zusammengestellt haben [4. 367 f.], ‘im witzigen Scherzen ( geloíon) war er durchaus überzeugend’ (Athen. 8,352d). In der Tat war S. wegen seiner gewandten Rede ( eutrápeloi lógoi; Athen. 8,348c) und der Treffsicherheit seiner Antworten ( eustochía; ebd. 8,352d) berühmt; eine Slg. seiner Witze findet sich bei Athen. 8,40-46, p. 347f-352d (andere s. [3]). …

Rätsel

(1,616 words)

Author(s): Gärtner, Hans Armin (Heidelberg) | Böck, Barbara (Madrid)
[English version] I. Definition a) R. nennt man eine verschlüsselte, der uneigentlichen Rede der Metapher verwandte Formulierung, die eine Frage darstellt; sie setzt zu ihrer Beantwortung (= Lösung) Erinnerung und Phantasie der Angesprochenen voraus, ja provoziert diese Fähigkeiten; meist hilft dabei ein Analogieschluß [1. 261]. Wer das Rätsel stellt, ist im Wissen überlegen; so kann der Person bzw. Instanz, die das R. stellt (z. B. dem Seher oder dem Orakel), von den Angesprochenen Autorität zugest…

Xenophon

(4,640 words)

Author(s): Schmitz, Winfried | Schütrumpf, Eckart E. | Nesselrath, Heinz-Günther | Neudecker, Richard | Nutton, Vivian; Ü:L.v.R.-B. | Et al.
(Ξενοφῶν). [English version] [1] aus Athen, strategos, 5. Jh. v. Chr. Athener. Zunächst Kommandant der Reiterei ( hippárchēs; IG I3 511); nahm dann als stratēgós 441/40 v. Chr. am Feldzug gegen Samos teil (Androtion FGrH 324 F 38), war auch in den folgenden Jahren stratēgós und operierte 430/429 als solcher in Thrakien. Wegen der eigenmächtig angenommenen Kapitulation von Poteidaia wurde er angefeindet (Thuk. 2,70), blieb aber im Amt und fiel als stratēgós im Sommer 429 bei Spartolos während eines Feldzugs gegen Chalkidier und Bottier (Thuk. 2,79,1-7; Diod. 12,47,…

Zopyros

(963 words)

Author(s): Wiesehöfer, Josef | Baumbach, Manuel | Heinze, Theodor | Weißenberger, Michael | Meister, Klaus | Et al.
(Ζώπυρος). [English version] [1] Perser, beteiligt an der Eroberung Babylons Vornehmer Perser, Sohn des Megabyzos [1], der nach Hdt. 3,153 ff. durch eine List (Selbstverstümmelung und Vorgabe, Opfer des Großkönigs zu sein) Dareios [1] I. die Tore des aufständischen Babylon geöffnet haben soll. Für dieses Täuschungsmanöver (Polyain. 7,13; bezogen auf König Kyros: Frontin. strat. 3,3,4) soll Z. von Dareios die Satrapie Babylonien auf Lebenszeit und abgabenfrei erhalten haben, aber bei einem späteren Aufstan…

Gnome

(3,668 words)

Author(s): Gärtner, Hans Armin (Heidelberg) | Thür, Gerhard (Graz)
[1] Literaturgeschichtlich I. Griechisch [English version] A. Wortbedeutung Das Substantiv γνώμη (nicht bei Homer und Hesiod) mit seinem urspr. außerordentlich umfassenden Bedeutungsbereich ist als Nomen actionis zum Verbum γιγνώσκω ( gignṓskō) zu stellen [11; 37. 491; 27. 32 (auch zur Etym.)]; das Verbum liegt mit seinen Bedeutungen: “erkennen”, “sich eine Meinung bilden”, “beschließen” und “urteilen” zwischen den Polen: “Fähigkeit zum Erkennen eines Sachverhaltes” und “Resultat dieser Erkenntnis” [40. 20-39, bes. 32f.] und…

Phileas

(174 words)

Author(s): Gärtner, Hans Armin (Heidelberg) | Günther, Linda-Marie (München)
(Φιλέας). [English version] [1] aus Athen, griech. Geograph, M. 5. Jh. v. Chr. Griech. Geograph aus Athen (vgl. Marcianus, Epitome peripli Menippei 2 = GGM 1, 565; Avien. 43f.), Mitte des 5. Jh.v.Chr. Seine 13 direkt erh. Fr. sind nicht ed. (Fundstellen und Inhalte: [1. 2134f.]). Als wohl erster att. Nachfolger der altionischen Periegese (Periegetes) dürfte Ph. in seiner ‘Erdbeschreibung (γῆς περίοδος, Harpokr. 152,2) das ganze Mittelmeergebiet, nicht nur die Küsten, wie in einem Periplus behandelt haben; er…

Cento

(1,376 words)

Author(s): Gärtner, Hans Armin (Heidelberg) | Liebermann, Wolf-Lüder (Bielefeld)
[English version] A. Definition Griech. κέντρων und lat. cento - das sprachgesch. Verhältnis der Wörter ist umstritten [20. 11-13] - haben bei sonst nicht ganz deckungsgleichen Bedeutungsfeldern gemeinsam, daß sie eine aus Resten gebrauchten Stoffes zusammengenähte Decke bezeichnen, bzw. dann übertragen einen Text, der möglichst nur aus disparaten Versteilen (bis zu eineinhalb Versen) bekannter Dichter zu einem neuen kontinuierlichen Aussagezusammenhang verbunden ist; ein “Flickgedicht”; so die ausführ…

Mandrobulos

(78 words)

Author(s): Gärtner, Hans Armin (Heidelberg)
[English version] (Μανδρόβουλος). Der theophore Name ist von dem eines - erschlossenen - kleinasiatischen Gottes “Mandros” abgeleitet. Nach M. ist ein Drama des Kleophon und ein Dialog des Speusippos benannt. Das Sprichwort ἐπὶ τὰ Μανδροβούλου χωρεῖ τὸ πρᾶγμα wurde schon im Alt. nicht mehr verstanden; zu seiner Erklärung boten die ant. Paroimiographen Vermutungen, so Suda ε 2659, 2716, es bezöge sich auf Wendungen zum Schlechteren. Gärtner, Hans Armin (Heidelberg) Bibliography W. Kroll, s.v. Mandroboulos, RE 14, 1039f.
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