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Your search for 'dc_creator:( "G. Brinkhus" ) OR dc_contributor:( "G. Brinkhus" )' returned 335 results. Modify search

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Immergangerbung

(46 words)

Author(s): G. Brinkhus
Bezeichnung für ein Gerbverfahren unter Verwendung synthetischer chemischer Gerbmittel, bei dem ein weiches Leder erzeugt wird, das ähn- liehe Eigenschaften wie sämisch gegerbtes Leder aufweist. G. Brinkhus Bibliography Gnamm, H.: Die Gerbstoffe und Gerbmittel. 3. Aufl. Stuttgart 1949 Wächter, W.: Buchrestaurierung. Leipzig 1981, S. 178

Leinenkaschiert

(49 words)

Author(s): G. Brinkhus
Bezeichnung für Blätter (z.B. Landkarten), die auf Gewebe aufgezogen werden, um sie zu festigen und in Rollenform aufbewahren zu konnen. Bei Landkarten werden oft auch kleinere Segmente abgesetzt auf Gewebe aufgezogen, um groBe Formate falten zu konnen, ohne daB das Kartenbild durch Briiche beein-trachtigt wird. G. Brinkhus

Papierstaude

(129 words)

Author(s): G. Brinkhus
nicht ganz korrekte Bezeichnung für die in der Papierherstellung des Fernen Ostens verwendeten, Bast liefernden Pflanzen, wie z. B. Papiermaulbeerbaum, und für die zur Zellstoffgewinnung verwendeten Einjahrespflanzen, z. B. Bambus, Bagasse, Espartogras, Ramie. G. Brinkhus Bibliography Tschudin, W. F.: Von alten Papiermacherpflanzen. In: Textil Rundschau 19. 1964, S. 648 — 655 20. 1965, S. 308 — 318 Wultsch, F.: Der Einsatz verschiedener Einjahrespflanzen in der Zellstoff- und Papiererzeugung im besonderen Hinblick auf deren Vorkommen in Asien und Afrik…

Saffian

(65 words)

Author(s): G. Brinkhus
ist feingenarbtes, besonders zähes Ziegenleder. Der Name ist abgeleitet von der marokkanischen Stadt Sâffi und bezeichnete urspr. ganz allg. die Leder aus diesem Raum. Es wird bevorzugt als Einbandbezugsstoff für Bücher, aber auch zur Anfertigung von Mappen und Taschen verwendet. Das stärkere Bocksaffian wird aus den Häuten ostindischer Ziegen hergestellt. G. Brinkhus Bibliography Krickler, G.: Die Werkstoffe des Buchbinders. Hannover 1982, S. 88, 94

Madras–Gerbung

(44 words)

Author(s): G. Brinkhus
in Ostindien angewendete Gerbung für Schaf– und Ziegenfelle, die mit Myrobalanen oder Kassiarinde durchgeführt wird. Da Einbandleder aus der M. nicht sehr haltbar sind, werden sie in Europa mit Sumach nachgegerbt. G. Brinkhus Bibliography Wächter, W.: Bücher erhalten, pflegen und restaurieren. Stuttgart 1996

Glätthammer

(75 words)

Author(s): G. Brinkhus
Ca. 5 bis 8 kg schwerer, mit großer, an den Kanten gerundeter Schlagfläche versehener Hammer mit kurzem Stil, der zum Glätten der Bogen in der Buchbinderei eingesetzt wurde. In der Papierherstellung wurde 1541 erstmals ein mit Wasserkraft betriebener Glätthammer eingesetzt. Widerlager war ein polierter Stein, manchmal auch ein Holzblock, auf den eine polierte Metallplatte montiert wurde. Glätthammer. Aus: P. Adam: Der Bucheinband. Leipzig 1890. G. Brinkhus Bibliography Wächter, W.: Buchrestaurierung. Leipzig 1981, S. 20.

Faserstoffe

(80 words)

Author(s): G. Brinkhus
Die zur Herstellung von Papier verwendeten Rohstoffe sind fast ausschließlich pflanzlichen Ursprungs. Zur F.herstellung werden heute vorwiegend Laub- und Nadelhölzer, aber auch Einjahrespflanzen (z. B. Stroh, Gräser, Bagasse) verwendet. Die Bastpflanzen Hanf und Flachs sowie Baumwolle bzw. Baumwolllinters bestehen aus fast reiner Zellulose. Für die Herstellung besonders reißfester Papiere wird in Japan Bast der Maulbeerstaude verwendet. Synthetische F. werden in geringem Umfang zur Herstellung von Spezialpapieren benutzt. G. Brinkhus Bibliography Trobas, K.: ABC de…

Sächsische Einbände

(245 words)

Author(s): G. Brinkhus
wird als Bezeichnung in speziellem Sinne für die Einbände des 16. Jh.s aus dem sächsischen Raum verwendet. Sächsische Buchbinder entwickelten den Blinddruck mit Rollen und Platten zu bes. Meisterschaft und prägten dadurch den Stil des dt. Renaissancebandes für einige Jahrzehnte. Bedeutende Stecher schufen die Werkzeuge – Rollen und Platten – für die sorgfältig gestalteten blindgeprägten Schweinslederoder Kalbslederbde. sächsischer Meister. Sie arbeiteten in Wittenberg und Leipzig, von wo in der …

Papierrand

(101 words)

Author(s): G. Brinkhus
rspr. Bezeichnung für die natürlichen, leicht unregelmäßigen Ränder des handgeschöpften Papierbogens, die sich beim Schöpfen ergeben. Der Büttenrand gilt als bes. Qualitätsmerkmal nachweislich handgeschöpften Papiers und wird deshalb gelegentlich auch bei Maschinenpapieren durch Abschleifen oder durch Beschneiden mit wellenförmigen Messern nachgeahmt. Bei Graphikbl. schützt der P. die künstlerische Darstellung. Die Breite des P. wird bei der Bewertung von Graphiken herangezogen, breitrandige Ex. werden deutlich höher bewertet. Nur vere…

Hadernpapier

(25 words)

Author(s): G. Brinkhus
Bezeichnung für hochwertige Papiere, die ausschließlich aus Textilabfällen (Lumpen, Hadern) hergestellt sind. Lumpenpapier G. Brinkhus Bibliography Schwieger, H. G.: Papierpraktikum. Wiesbaden 1973, S. 94.

Kleben

(85 words)

Author(s): G. Brinkhus
das Verbinden von zwei Werkstofflächen durch einen dünnen festen Film, der aus dem in flüssiger Form aufgetragenen Klebstoff entsteht. Bei glatten Werkstoffen Hegt der Klebefilm an der Werkstoffoberfläche, die Klebewirkung beruht vor allem auf Adhäsion. Kann der Klebstoff in die Poren des Materials eindringen, beruht die Klebewirkung vorwiegend auf Kohäsion. Bei gleichartigen Kunststoffen wird eine Verbindung in der Regel durch Anlösen der Kunststoffoberflächen erreicht; es handelt sich also um ein Verschmelzen. G. Brinkhus Bibliography Krickler, G.: Die Werkstoffe des…

Zugversuch

(38 words)

Author(s): G. Brinkhus
Bei der Papierprüfung werden im Zugversuch Meßwerte ermittelt, die wichtige Parameter sind für alle Erzeugnisse, die in Verarbeitungsmaschinen (z. B. Druckpapiere) und im Gebrauch auf Zug beansprucht werden. Ermittelt werden Reißlänge, Zugfestigkeit und Bruchwiderstand. G. Brinkhus

Verlagsarchiv

(176 words)

Author(s): G. Brinkhus
Das V. umfaßt neben Teilen der Registratur Archivex. sämtlicher im Verlag erschienener Veröff. einschließlich der Zeitschriften, Verlagskat. und Werbebroschüren. Das V. im engeren Sinne enthält Dokumente aus dem Geschäftsbetrieb des Verlages, soweit sie für die Verlagsgesch. von Bedeutung sind. Je nach Größe des Verlages ist eine Gliederung in folgende Unterabt. sinnvoll: Urkundenarchiv (Verträge), Manuskriptarchiv (Originalmanuskripte, Autorkorrekturen), Bildarchiv, Korrespondenzarchiv, Rezensi…

Piccard, Gerhard

(166 words)

Author(s): G. Brinkhus
(urspr. Bickert), * 15. 7. 1909 in Berlin, 21. 7. 1989 in Altdorf, war einer der bedeutendsten Papierforscher des 20. Jh.s und hat die Wasserzeichenforschung auf eine exakte wiss. Grundlage gestellt. In über dreißigjähriger Forschungsarbeit hat er mehr als 130 Tsd. exakt datierte Wasserzeichen aus den Jahren 1300 — 1650 zusammengetragen, d. h. gezeichnet und mit den zur Identifizierung nötigen Daten erfaßt. Aus der Wasserzeichenkartei «Piccard» im Hauptstaatsarchiv in Stuttgart wurde inzwischen …

Schrift auf Bucheinbänden

(120 words)

Author(s): G. Brinkhus
Bereits auf karolingischen Einbdn. finden sich handgeschriebene Titelschilder, die gelegentlich durch Hornplättchen geschützt wurden. Im 15. Jh. war Schrift Gestaltungselement, einmal als Schrift-bandstempel, aber auch als Einzelletternstempel (Konrad Forster) zur Angabe des Buchbinders und für den Titel (Johannes Richenbach). Im 16. Jh. wurden häufig die Initialen des Auftraggebers und das Bindejahr aufgepresst. Erst im Laufe des 19. Jh.s setzte sich Prägung bzw. Pres-sung von Verfassername und…

Viertelfalzeinband

(81 words)

Author(s): G. Brinkhus
dt. Bezeichnung für das in England entwickelte und 1955 patentierte Quarter-Joint-Binding. Beim V. wird der Buchblock entlang des Rückenfalzes auf beiden Seiten in etwa 1 / sub:4 der Rückenbreite nicht mit der Decke verklebt. Der Buchblock läßt sich so optimal öffnen, ohne daß es zu Spannungen durch die oft steife Rückeneinlage kommt. In der Restaurierung wird der Viertelfalzeinband heute gerne als Konservierungsein-band verwendet. G. Brinkhus Bibliography Szirmai, J. A.: Konservierungseinbände. T. 2: Der Viertelfalzeinband. In: Restauro 105. 1999, S. 98–103.

Strich

(40 words)

Author(s): G. Brinkhus
ist in der Papierherstellung die Bezeichnung für die aufgebrachte Streichmasse (auch Streichfarbe), die der Papieroberfläche für den Illustrationsdruck und Mehrfarbendruck die notwendige Glätte verleiht. Gestrichenes Papier G. Brinkhus Bibliography Schweiger, H. G.: Papier-Praktikum. Wiesbaden 1985, S. 90 bis 95.

Kleisterschnitt

(68 words)

Author(s): G. Brinkhus
ist eine alte Technik zur Verzierung des Buchschnitts, die sich mit einfachen Mitteln anfertigen läßt. K.e werden als einfarbige Schnitte (häufig rot) oder als mehrfarbige Sprengschnitte ausgeführt. Im Prinzip sind alle Techniken, die für Kleisterpapiere angewendet werden, auch auf den Buchschnitt übertragbar, wenn Einheitlichkeit zwischen Vorsatz, Überzugspapier und Schnitt angestrebt wird. G. Brinkhus Bibliography Bauer, C.: Handb. der Buchbinderei. Hrsg. A. Franke. Leipzig 1903, S. 71, 90.

Kanzleipapier

(50 words)

Author(s): G. Brinkhus
heute unter der Bezeichnung «Normalpapier», ist der Name aller Arten von Schreibpapieren mit Wasserzeichen nach DIN 19307 Verwertungsklasse 2a bis 4c. Urspr. waren die K.e hochwertige Hadern-papiere in der Größe 33 x 42 cm (ungefalzt). G. Brinkhus Bibliography Handb. der Papier- und Pappeproduktion. 2. Aufl. Niederwal-luf 1971, S. 256.

Moleskin

(39 words)

Author(s): G. Brinkhus
sehr festes Baumwollgewebe in Satinbindung, das auf der Rückseite aufgerauht ist. M. ist nicht appretiert und wurde früher vor allem als Überzug für Geschäftsbücher verwendet. G. Brinkhus Bibliography Krickler G.: Die Werkstoffe des Buchbinders. Hannover 1982, S. 72.
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