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Your search for 'dc_creator:( "G. Pflug" ) OR dc_contributor:( "G. Pflug" )' returned 871 results. Modify search

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Tochteralphabete

(44 words)

Author(s): G. Pflug
werden Alphabete genannt, die mit gewissen sprachbedingten Abwandlungen von einem Basisalphabet abstammen. So sind z. B. das Dt. (mit seinen Sonderbuchstaben der Umlaute und des ß) oder das Franz. (mit seinen Akzenten und dem ç) T. der lat. Schrift. Schwesternalphabet G. Pflug

Rollfilm

(149 words)

Author(s): G. Pflug
Seit den 1880er Jahren experimentierten amer. Erfinder mit einem fotografischen Verfahren (Fotografie), bei dem auf einer Papierunterlage eine lichtempfindliche Gelatineschicht aufgetragen wird. Um 1880 ging George Eastman vom Papierträger zum Zelluloid über. 347 Auf dieser Basis entwickelte H. Goodwin 1887 den R., der sich für eine Reihe von Aufnahmen eignet. 1895 brachte Kodak die erste Rollfilmkamera auf den Markt. Mit ihr hat sich die Fotografie zu einem allg. verbreiteten, auch von Laien an…

SPARC

(190 words)

Author(s): G. Pflug
ist ein Akronym für «Scholary Publishing and Academic Ressources Coalition». Sie wurde 1997 von der Association of Research Libraries in Washington (DC) gegründet. Heute gehören ihr rund 200 Forschungsinstitute und Bibl.en in den USA, aber auch entsprechende Einrichtungen auf anderen Kontinenten an. Ausgangspunkt von S. ist der im letzten Jahrzehnt des 20. Jh.s ständig gestiegene Abonnementpreis für Zss. in den Naturwiss., der Technik und der Medizin, der nach Ansicht der S.-Mitglieder auf einen…

Tierliteratur

(2,087 words)

Author(s): G. Pflug
Die T. gliedert sich in vier Komplexe: 1. Symbolisch-religiöse Darstellungen. 2. Wiss. Abhandlungen, 3. Sachbezogene Lit. (Tierhaltung, Jagd, Nutzen), 4. Lit. Behandlung, wenn auch diese Gruppen, wie etwa der Physiologus zeigt, nicht immer exakt zu trennen sind. 1. Symbolische Darstellung. Diese Darstellung ist die älteste Form der Tierliteratur. Sie läßt sich bis ins 3. Jahrtausend zurückverfolgen. Ein typisches Beispiel liefert das 1. Kap. der Genesis mit dem Gespräch zwischen Eva und der Schlange. Auch bei Homer begegnen symbolisch…

Maschinenkopie

(47 words)

Author(s): G. Pflug
Mit M. wird eine Kopie bezeichnet, die beim Erstellen eines Textes auf einer Schreibmaschine durch Einfügen eines zusätzlichen Blattes und eines Blattes Kohlepapier entsteht. Sie wird auch «Durchschlag» gen. und dient in Büros als Nachweis (in der Behördensprache: Retent Zurückbehaltenes) für die Registratur. G. Pflug

Preis der deutschen Fachpresse — Fachanzeigen des Jahres

(76 words)

Author(s): G. Pflug
ist ein 1992 von der «Dt. Fachpresse» gegr., jährlich verliehener Preis für Anzeigen, die im Laufe des ausgelobten Jahres in der Fachpresse erschienen sind. Es werden Werbeanzeigen in sechs verschiedenen Kategorien von einer Jury ausgezeichnet. Seit dem Jahr 1997 werden auch Produkte der Online–Werbung in diesen Wettbewerb einbezogen. G. Pflug Bibliography Zeitschriftenkat. der Fachpresse. Frankfurt 1997, S. XVIII— XIX Gesucht! In: Börsenbl. 165. 1998 Nr. 12., S. 19.

Memorandum

(106 words)

Author(s): G. Pflug
1. Seit der Mitte des 19. Jh.s wird M. zur Bezeichnung und als Titel für ein amtliches Schriftstück verwandt, das im 18.Jh. in der Regel «Memoria» oder «Memoriale» genannt wurde. Im 20. Jh. hat sich der Begriff auf ein Schriftstück im diplomatischen Verkehr eingeschränkt. Meisner, H. O.: Urkunden– und Aktenlehre der Neuzeit. 2. Aufl. Leipzig 1952, S. 174 2. Aus der gleichen Zeit stammt die Verwendung von M. für ein Merk– oder Erinnerungsbuch (Notizbuch) im geschäftlichen Verkehr. 3. Schließlich wurde das Wort zu Beginn des 19. Jh.s als Titelbegriff für ein Lehrbuch in Re…

Phrenonym

(69 words)

Author(s): G. Pflug
(griech. φϱήν = Gemüt, ὄνομα = Name) bezeichnet ein Pseudonym, bei dem an Stelle des Autornamens eine Charaktereigenschaft genannt wird, z.B. »ein Liebhaber der Langeweile», ein Pseudonym, das Johann Georg Hamann fur seine «Sokratischen Denkwürdigkeiten» (1759) benutzte. H. J. C. v. Grimmelshausen verwandte in seinen Schriften mehrere P.e, z.B. Illiteratus Ignorantius, zugenannt Idiota. G. Pflug Bibliography Bormann, E.: Die Kunst des Pseudonyms. Leipzig 1901, S. 23 bis 24.

Voretzsch, Ernst Arthur

(96 words)

Author(s): G. Pflug
* 13. 8. 1868 in Lucka (Sachsen); † 1963 in Colmberg (Franken), dt. Diplomat und Sammler japanischer Buch- und Holzschnittkunst. Seine Slg. ist die größte dieser Art in Europa und umfaßt vor allem sog. «Nara ekon» (Nara-Bilderbücher) des 16. bis 18. Jahrhunderts. Sie befindet sich heute im Museum für angewandte Kunst in Frankfurt a. M. G. Pflug Bibliography Dt. Botschafter in Japan 1860–1973. Hrsg. von H. Schwalbe / H. Seemann. Tokyo 1974, S. 92–97 Mönche, Monster, schöne Damen. Japanische Buch- und Holzschnittkunst des 16.–18. Jahrhunderts. Hrsg. von S. von der Schul…

Binfos

(42 words)

Author(s): G. Pflug
elektronisches Buchhandelsverwaltungssystem der Firma C&S, Moers, das alle internen Verwaltungsvorgänge im Verlags- und Buchhandelsbereich umfaßt (Lagerhaltung, Bestellung, Adressenverwaltung usw.). Ein Anschluß an externe Bestellsysteme ist möglich. B. wurde 1977 entwickelt und ist 1986 bei rund 70 Kunden eingesetzt. G. Pflug

Anastasius Bibliothecarius

(184 words)

Author(s): G. Pflug
um 811/12 bis um 879, stand als Kardinalpriester in ständigem Gegensatz zu Papst Leo IV., war wiederholt im Kirchenbann und 853 vorübergehend laisiert. Versuchte sich 855 als Gegenpapst mit Unterstützung Kaiser Ludwigs II. gegen Benedict III. mit Gewalt durchzusetzen. Nach Versöhnung war er bedeutender Mitarbeiter der Päpste Nikolaus I., Hadrian II. und Johannes VIII. Unter Nikolaus I. Bibliothecarius ecclesiae Romanae (Kanzler und Archivar). Nahm 869 am 8. Ökumenischen Konzil in Konstantinopel …

Sevensma-Preis

(115 words)

Author(s): G. Pflug
ist ein 1939 zu Ehren von Tiestre Pieter Sevensma von bibliothekarischen Kollegen und den Bibl.en nahestehenden Organisationen und Firmen gestifteter Preis, mit dem urspr. jährlich – seit 1965 in vier-jährigem Rhythmus – die beste Abhandlung eines jeweils für diesen Anlaß vergebenen bibliothekarischen Themas mit einem Geldbetrag ausgezeichnet wurde. Die Betreuung des S. wurde der International Federation of Library Associations (IFLA) übertragen. Die erste Preisverleihung erfolgte 1941. Als in d…

Buchmetaphorik

(2,907 words)

Author(s): G. Pflug
ist die bildliche Verwendung des Bu-ches fiir einen anderen, mit dem Buch nicht urspriinglich zusammenhangenden Gegenstand, eine Eigenschaft oder eine Verrichtung. In weiterem Sinne gehoren zur B. alle Metaphern, die sich auf das Buch und seine Teile (z. B. Seite, Schrift, Buchstabe, Einband) und Verrichtungen (z. B. Schreiben, Lesen) beziehen. Von der B. ist die Buchsymbolik zu unterscheiden, die das Buch als Attribut fur eine geistige Eigenschaft oder als ein Symbol fiir einen auf ein Hoheres verweisen-den Vorgang benutzt (Buch als Attribut u…

Tripolis

(249 words)

Author(s): G. Pflug
Hauptstadt von Libyen mit 1,6 Mio. Einwohnern. 1. Verlage und Buchhandel Die meisten – staatlich organisierten oder kontrollierten – Verlage befinden sich aufgrund der ital. Tradition in Bengasi. Doch existieren einige Verlage auch in T., z. B. das Arru-wad Publishing House und das Al-Hekma Publishing House. Daneben geben Forschungszentren Lit. heraus, z. B. das National Center for Scientific Studies and Research und das World Center for the Studies and Research of the Green Book. In T. ist auch die General Company for the Publishing, Advertising and Distribution angesiedelt. 2. Bi…

Synagoge

(100 words)

Author(s): G. Pflug
(Συναγωγὴ λεξέων χϱησίμων) ist ein frühbyzantinisches Lexikon eines nicht gen. Verfassers, das urspr. auf der Grundlage des sog. Kyrill-Glossars aus dem 5. Jh. in seiner erweiterten Form zahlreiche Artikel aus nicht überlieferten Lexika (Worterklärungen, Redewendungen, Gebräuche und Mythen), aber auch Abschnitte aus nicht erhaltenen Werken antiker – meist attischer – Autoren verzeichnet. Auf dieses Werk greifen die großen spätbyzantinischen Lexika, z. B. des Photios (10. Jh.) und des Suda (11. Jh.) zurück. G. Pflug Bibliography Ian C. Cunningham hat – nach unzureichend…

Wortbildschrift

(132 words)

Author(s): G. Pflug †
Die ältesten Schriftsysteme sind Wortbildschriften. In ihnen werden die schriftliche Darstel-lung eines Begriffs durch das Bild des bezeichneten Gegenstandes wiedergegeben. Bei abstrakten Begriffen wird ein lautlich verwandtes Wort benutzt. Diese Schriftform wird Logographie genannt. Die W. ist seit dem 4. Jahrtausend v. Chr. im vorderasiatischen Raum in der Keilschrift nachweisbar, z. B. bei den Sumerern, Babyloniern, Assyrern, seit dem 3. Jahrtausend bei den Ägyptern in den Hieroglyphen. Sie wurde bereits von den Sumerern weiterentwickelt, so daß z. B. Verben…

Seegers, Ernst

(88 words)

Author(s): G. Pflug
* 13. 1. 1840 in Hannover, † 3. 9. 1911 ebd., Zahntechniker und Bibliophile, der eine Slg. von Buntpapieren zusammenbrachte, die über 11 Tsd. Muster umfaßt und sich heute im Dt. Buch- und Schrift-museum der Dt. Bücherei Leipzig befindet. Diese Slg. ist neben denjenigen in der Kgl. Bibl. Den Haag und der Kunstbibl. in Berlin die größte Slg. von Buntpapieren aus dem 17.–19. Jahrhundert. G. Pflug Bibliography Knopf, S.: Die Buntpapierslg. E. S.’ im Dt. Buch- und Schrift-museum. In: Börsenbl. 168. 2001, Nr. 52, S.A 354–356.

Habilitationsschrift

(133 words)

Author(s): G. Pflug
Die H. ist eine wiss. Arbeit, die von den Fakultäten der dt. Hochschulen als eine Voraussetzung für das Recht gefordert wird, an einer Hochschule reguläre Lehrtätigkeit aufzunehmen (venia legendi). Sie entstand mit der Abwertung der Diss. im Laufe des 18. Jh.s und wurde im Laufe des 19. Jh.s nach dem Vorbild der 1816 gegründeten Univ. Berlin zur Regelvoraussetzung an dt. Universitäten. Sie soll nach den Habilitationsordnungen einen wesentlichen Beitrag zur Wissenschaft leisten. An die Stelle der…

Typoskript

(86 words)

Author(s): G. Pflug
ist ein mit Schreibmaschine geschriebenes oder mit einem Computerdrucker erzeugtes Manuskript. T.e werden von ihren Autoren oft einem beschränkten Leserkreis zugänglich gemacht. Sie gelten urheberrechtlich nicht als veröff. und tragen gewöhnlich den Vermerk «als T. gedr.» (Als Manuskript gedruckt). In diese Gruppe fallen die zahlreichen Vorlesungsmss. von Hochschullehrern für die Hörer ihrer Vorlesungen ( Vorlesungsnachschrift). Daneben treten T.-Editionen, die von Vorlagen ohne Lektoratskontrolle veröff. werden. G. Pflug Bibliography Schumann, O.: Das Ms. 2. Auf…

Lesefrüchte

(133 words)

Author(s): G. Pflug
Der Begriff dient seit dem Ende des 18. Jh.s zur Bezeichnung von Auszügen bemerkenswerter Stellen aus aktuellen Werken. Als Titelbegriff wurde er zuerst von J. N. C. M. Denis verwandt (L. 2 Bde., Wien 1797), nachdem er bereits eine dreibändige Anthologie für Schüler des Theresianums «Jugendfrüchte» (1772 — 1775) genannt hatte. Im 19. Jh. wird der Titel mehrfach für aktuelle zeitschriftenartige Veröff. benutzt, unter denen die «L. vom Felde der neuesten Lit. gesammelt» (1.1816 bis 58.1874) und di…
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