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Filelfo, Francesco

(113 words)

Author(s): G. Pflug
(Franciscus Philelphus), * 2S. 7. 1398 in Tolentino, t 31. 7. 1481 in Florenz, ital. Humanist. F. brachte von einem Aufenthalt in Konstantinopel (1420-1427) nicht nur gute griech. Sprachkenntnisse, sondern auch Hss. von mehr als 40 klassischen griech. Schriftstellern mit und begründete damit die Kenntnis der klassisch-griech. Lit. in der Renaissance. Ein Teil dieser Werke übersetzte er ins Lat. Seine Bibl. wurde von Lorenzo de Medici erworben und der Biblioteca Mediceo Laurenziana eingeftigt. Filete. G. Pflug Bibliography Rosmini, C. DE: Vita di F. Filelfo. 3 Bde. Mailand 1808 Cald…

Moses

(277 words)

Author(s): G. Pflug
In hellenistisch–jüdischen Kreisen entstand wahrscheinlich schon im 2. Jh. v. Chr. die These, daß M. der Erfinder der Buchstabenschrift sei. Eusebios von Caesarea (Praepar. evangel. 9, 261) und Clemens Alexandrinus (Stromat. 23, 153) zitieren einen nicht näher bekannten jüdischen Autor Eupolemos, der eine Jüdische Gesch. verf. hat, in der von M. berichtet wird, daß er den Juden die Buchstaben übermittelt habe, von wo sie auf die Phönizier und Griechen übergegangen seien. Alexander Polyhistor nen…

Schreibung

(90 words)

Author(s): G. Pflug
ist in der Schriftgeschichte die Bezeichnung für eine Schriftstufe, auf der eine Sprache zwar eine schriftliche Darstellung besitzt, die jedoch noch nicht durch Regeln normiert ist. Ihr fehlen alle Festlegungen, die zu einer Rechtschreibung erforderlich sind. Die europäischen Sprachen des MA besaßen alle nur eine S., erst seit dem 16. Jh. fand in einem langen Prozeß der Übergang von der S. zur Rechtschreibung statt. G. Pflug Bibliography Glücks, H.: Schrift und Schriftlichkeit. Stuttgart 1987 Gün-ther, H.: Schriftliche Sprache. Tübingen 1988 Wiesinger, P.:S. und Aussprache i…

Selbstzitat

(209 words)

Author(s): G. Pflug
Mit S. wird in der Regel die erneute Verwendung einer lit. Äußerung eines Autors in einem seiner Werke bezeichnet (Selbstplagiat). In einem engeren Sinn stellt das S. eine persönliche Äußerung eines Autors dar, die in ihrer sprachlichen Formulierung einem seiner Werke entnommen wurde. Die älteste Form des S.s wird auf Homer zurückgeführt, der in der «Odyssee» ca. 2 Tsd. Verse aus der «Ilias» übernommen hat. Diese Tatsache führte im 19. Jh. zur sog. Homerischen Frage, welche die gemeinsame Autorschaft dieser beiden Werke in Frage stellte. Vor allem die Autoren der goldenen Latini…

Okkulte Schriften

(868 words)

Author(s): G. Pflug
von lat. occultus = verborgen, geheim). Der Okkultismus ist eine in der ersten Hälfte des 19. Jh.s vor allem in Frankreich entstandene Bewegung, welche die geheimen Kräfte der Natur, die mit den Methoden der exakten Wissenschaften nicht faßbar sind, erkennen und für den Menschen nutzbar machen will. Dabei greift er auf ältere Traditionen zurück und beruft sich - mit oft unzureichenden Ableitungen - auf die esoterische und hermetische Literatur der Antike (Esoterische Bücher, Hermeneutische Schri…

Onomasiologie

(178 words)

Author(s): G. Pflug
(griech. όΰoμα Namen) und Be zeichnungslehre, Semasiologie (griech. όημείοΰ Zeichen) als Bedeutungslehre sind zwei eng zusammenwirkende Teilbereiche der Z Semiotik. Sie untersuchen innerhalb der Semantik die Bedeutungszusammenhänge von Wörtern und ermitteln dabei ihre verschiedenen sachlichen Beziehungen. Dabei geht die O. von den bezeichneten Gegenständen aus und ermittelt die dazu gehörenden Wortfelder, während die Semiotik den umgekehrten Weg einschlägt und von den Wörtern ausgeht, zu denen sie über Oberbegriffe die sachlichen …

Semogramme

(122 words)

Author(s): G. Pflug
sind Schriftzeichen, die zur Wiedergabe eines Wortes auf bildliche Darstellungen zurückgreifen. Diese Form findet sich in zahlreichen frühen Schriften und wurde wohl unabhängig voneinander entwickelt. So gibt z. B. das Altägyptische das Wort «Sonne» – aber auch «Tag» – mit dem Zeichen der Sonnenscheibe (ʘ) wieder. In der Indusschrift wie in der Schrift der Osterinseln wird die stilisierte Darstellung eines Menschen zur Be- zeichnung einer Silbe verwandt. Auch in einigen India-nerschriften (z. B.…

Calepinus, Ambrosius

(234 words)

Author(s): G. Pflug
Ambrogio – urspr. Giacomo –Conte da Calepio (auch Caleppio), nach älteren Angaben 1435 oder 1436, nach neueren 1440 in Calepio bei Bergamo, ✝ 30. 11. 1510 oder 1511 in Bergamo, Augustinermönch. C. ist einer der frühesten Lexikographen der Neuzeit, Verf. eines «Dictionarium interpretamente», das im 16. und 17. Jh. in ganz Europa weite Verbreitung fand. Zuerst 1502 bei D. Bertocchi in Reggio Emilia erschienen, erlebte es bis 1779 mehr als 200 Ausgaben durch zahlreiche Bearbeiter, unter denen sich …

Catalogue of Scientific Papers 1800—1900

(121 words)

Author(s): G. Pflug
Von der Royal Society of London hrsg. Bibliographie unselbständiger naturwiss.–technischer Lit. des 19. Jh.s in 19 Bdn. (London 1867—1925) und drei Reg. Bdn. (Cambridge 1908 — 1914); alphabetisch nach Verf. in vier chronologisch aufeinander folgenden Reihen geordnet und sachlich durch ein Reg. (subject index) erschlossen. Er wurde bis 1920 durch den International Catalogue of Scientific Literature 1901 —1914 weitergeführt (14 Bde. 1902—1920), der das Titelmaterial in 17 fachliche Abteilungen gli…

Vorlesungsverzeichnis

(179 words)

Author(s): G. Pflug
ist eine Veröffentlichung, in der eine Hochschule für ein Semester oder ein Studienjahr die an ihr gehaltenen Vorlesungen, Seminare und sonstigen Veranstaltungen bekannt gibt. Gewöhnlich enthält das V. auch eine Übersicht über die Fakultäten, Fachbereiche, Institute und sonstige Einrichtungen (z. B. die Bibl.) der Hochschule. An den dt. Hochschulen reichen die V. bis ins 17. Jh. zurück. Noch zu Beginn des 19. Jh.s ersch. sie in lat. Sprache als «Indices lectionum». Die ältesten erhaltenen V. stammen aus Heidelberg (1655) und aus Ingolstadt…

British Council

(200 words)

Author(s): G. Pflug
1934 von Großbritannien mit dem Ziel gegründet, im Ausland Kenntnisse der engl. Sprache und Kultur zu vermitteln und die kulturellen Beziehungen mit anderen Ländern zu vertiefen. Das B. C. lädt Ausländer zu Studienaufenthalten nach Großbritannien ein und unterhält in zahlreichen Ländern Institute, denen auch eine Bibl. angegliedert ist. Entsprechend den Bedürfnissen der einzelnen Institute sind die Bibl.en im Umfang unterschiedlich. Sie reichen von kleinen Sammlungen allgemeiner Informationswerk…

Verband Deutscher Schriftsteller (VS)

(119 words)

Author(s): G. Pflug
ist ein 1969 in Köln gegr. Zusammenschluß von Schriftstellern in der BRDeutschland zur Wahrung ihrer Standes- und Berufsinteressen. Er ist der Nachfolger der «Bundesvereinigung dt. Schriftstellerverbände e. V.» (BDS). Der Sitz der Verwaltung ist Stuttgart. 1974 trat der V. der Gewerkschaft «Medien, Druck und Papier» bei, die 1991 in die Gewerkschaft «Ver.di» aufging. Gegen diesen gewerkschaftli-chen Kurs gründeten einige Autoren 1973 den «Freien dt. Autorenverband» (F. D. A.), dem jedoch nur ein…

Stemma

(211 words)

Author(s): G. Pflug
(lat. = Stammbaum von griech. στέμμα). 1. Philologie In der Textkritik ist die Stemmatologie das Forschungsfeld, das die überlieferten Hss. in eine historische Ordnung von Abhängigkeiten zu bringen versucht. Dabei werden die einzelnen Hss. aufgrund ihrer Eigenheiten, z. B. Textvarianten, Schreib- und Trennungsfehler, in eine stammbaumartige Ordnung gebracht, mit dem Versuch, einen Archetypus als Beleg für die älteste Überlieferung zu ermitteln und die anderen Hss. in eine direkte oder indirekte Ordnung zu ihm zu bringen. Dabei ergibt sich ein Schema der Art a). Bibliography Maa…

Reismüller, Georg

(120 words)

Author(s): G. Pflug
* 11.5.1882 in Ingolstadt, 12. 5. 1936 in Günzburg, Bibliothekar. Nach einem Studium der klassischen und der neueren Philologie war R. 1907 — 1921 in der SB München tätig. 1921 wurde er der erste Direktor der neugegründeten Pfälzischen Landesbibliothek in Speyer, deren Aufbau er bis 1929 leitete, worüber er in ZfB (39. 1922 und 44. 1927) berichtete. Anschließend wurde er als Generaldirektor an die SB München berufen. Zu seinen Verdiensten gehört, daß er gegen erheblichen Widerstand die bayrischen Bibl.en an den Deutschen Gesamtkatalog anschloß. G. Pflug Bibliography Habermann / Klem…

Tusche

(138 words)

Author(s): G. Pflug
(von franz. toucher = berühren, Farbe auflegen), ist eine seit dem 17. Jh. in Deutschland bezeugte Bezeichnung für eine wäßrige Lasurfarbe, die zum Zeichnen oder für Kunstschriften verwandt wird. Bis ins frühe 19. Jh. wurde sie – vor allem auf Reisen – wegen ihrer Konsistenz auch an Stelle von Tinte zum Schreiben verwandt. T. besteht aus Pigmentaufschwemmungen oder Farbstofflösungen, die mit Bindemitteln eingedickt sind und bei Gebrauch durch Wasser flüssig gemacht werden. Die älteste bekannte T. ist die chinesische Tusche. Sie besteht aus Lampenruß. Heute wird schw…

Arbeitsgemeinschaft Fachinformation (AFI)

(65 words)

Author(s): G. Pflug
1985 in Frankfurt gegründete Arbeitsgemeinschaft mit dem Ziel, die «Wissenschaft, Forschung und Bildung im Bereich der Fachinformation» zu fordern und die öffent-lichkeit über «Wert von und Zugang zu Fachinformation für jedermann» aufzuklären. Mitglieder sind Personen und Institutionen aus dem Verlags-, Bibliotheks- und Dokumentationsbereich. Im Vordergrund des Interesses stehen Fragen der automatisierten Datenspeicherung und -Übermittlung sowie die Entwicklung neuer Medien. G. Pflug

Ficino, Marsilio

(112 words)

Author(s): G. Pflug
* 19. 10. 1433 in Figline, † 1. 10. 1499 in Carregi, ital. Arzt, Humanist und Philosoph, Mitglied der mediceischen Akademie in Florenz. Er begründete als Plato-Übers. und -Kommentator die Platonrezeption der Renaissance. Seine Interpretation ist stark von neu platonischem, mystisch-christlichem und okkultem Gedankengut durchsetzt. Seine Übers. bilden die Grundlage ftir die erste Platon-Ausg. (Aldus Manutius und Marcus Musurus, 2 Bde. Venedig 1513), die der Interpretation F. s entsprechend zahlreiche neuplatonische Werke in das platonische Opus einbezieht. G. Pflug Bibliogr…

Journal of Documentation

(111 words)

Author(s): G. Pflug
ist eine 1945 von Theodore Besterman gegründet Zs. mit viertelj. Erscheinungsweise, die von der «Association of Special Libraries» (ASLIB) getragen und von einem unabhängigen Editorial Board geleitet wird. Die Interessengebiete reichen von der Bibliographie über die Klassifikation, das Abstracting und Indexieren bis zu technischen Fragen der Fotoreproduktion und der elektronischen Datenverarbeitung. Bis zum Jahr 1969 besaß die Zs. eine eigene Sektion, die Zusammenfassungen von einschlägigen Beit…

Anagramm

(64 words)

Author(s): G. Pflug
griech. άναγράφειν umschreiben, Umstellung von Buchstaben eines Wortesoder einer Wortfolge zu einem neuen Sinn. Es wird auf Lykophron von Kolchis (3. Jh. v. Chr.) zurückgefiihrt. Seit dem Hellenismus vor allem bei mystischen Geheimschriften verwendet. In Spätantike und Mittelalter stark verbreitet. Seit dem Barock beliebt als Wortspiel, auch zur Bildung von Pseudonymen benutzt (Voltaire). Sonderformen sind das Palindrom und der Schüttelreim. G. Pflug

Portfolio

(258 words)

Author(s): G. Pflug
engl. Wortbildung aus dem ital. portafoglio und dem franz. portefeuille zur Bezeichnung einer Mappe, die lose Bl. zusammenfaßt. Dabei werden folgende Bedeutungen unterschieden: 1. P. dient zur Bezeichnung einer Mappe für Zeichnungen oder Graphiken eines Künstlers. In diesem Sinn wurde P. 1722 von Jonathan Richardson in bezug auf Entwürfe von Raffael gebraucht («An Account of some of the Statues, bas–reliefs, drawings, and pictures in Italy» London). Dies ist der erste nachweisbare Wortgebrauch. Seit der zweiten Hälfte des 20. Jh.s werden bes. Slg. von Photographien …
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