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Your search for 'dc_creator:( "G. Pflug" ) OR dc_contributor:( "G. Pflug" )' returned 871 results. Modify search

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Charter of the book

(229 words)

Author(s): G. Pflug
Zum «internationalen Buchjahr 1972» verfaßten die intern. Verbände der Buchhändler, Verleger, Autoren, Komponisten, Übersetzer, Bibliothekare und Dokumentäre in Verbindung mit der Unesco eine Grundsatzerklärung, die folgende zehn Thesen umfaßt: 1. Jeder hat das Recht zu lesen. 2. Bücher sind wesentlich für die Erziehung. 3. Die Gesellschaft hat die Verpflichtung, die sozialen Bedingungen zu schaffen, daß Schriftsteller in ihr eine aktive Rolle spielen können. 4. Eine Phono–Industrie ist für die nationale Entwicklung von wesentlicher Bedeutung. 5. Buchdruckereien sind f…

Bibliotheksgeschichtsschreibung

(702 words)

Author(s): G. Pflug
Das Interesse an einer B. entstand im Humanismus als Begleiterscheinung bei der Suche nach Handschriften, welche die klassische Literatur der Antike überlieferten. Die Durchsicht der Bibliotheksbestände am Ort wurde ergänzt durch historische Untersuchungen über die Herkunft der Bibliotheksbestände sowie über die Entwicklung der Bibl.en, die auch Auskunft über die Bücherverluste geben können. (Typisches Beispiel: F. Ekkard «Übersicht der Örter, wo die bekanntesten griechischen Schriftsteller lebt…

Compiler

(44 words)

Author(s): G. Pflug
bezeichnet in der EDV ein Programm, das ein in einer Assembler— oder in einer hoheren Programmiersprache formuliertes Programm in unmittelbare Operationsanweisungen fur die DV—Anlage umsetzt. Es besteht aus dem eigentlichen Ubersetzungsprogramm und demjenigen Teil, der die Maschinenadressen zuordnet (Assembly Program). G. Pflug

Turin

(722 words)

Author(s): G. Pflug
(ital. Torino), viertgrößte Stadt Italiens (ca. 1 Mio. Einwohner), Hauptstadt des Piemont, 1720–1860 Hauptstadt des Königreichs Sardinien-Piemont, 1861 bis 1865 Hauptstadt Italiens. 1. Buchdruck und Verlag. 1474 rief der Arzt Pantaleone da Confienza die Drucker Johannis Fabris (Jean Fabre) und Johanninus de Petro nach T., sie druckten ein «Breviarium Romanum» (GW 5124). Nach einer Unterbrechung von drei Jahren, in denen Fabris in Caselle arbeitete, druckte er bis 1490 wieder in Turin. Ihm folgten als Drucker 1487 Jacobus…

Verona

(717 words)

Author(s): G. Pflug †
Hauptstadt der ital. Provinz Verona, 260 Tsd. Einwohner, mit seinen röm. Bauten – u. a. einer Arena aus dem 1. Jahrhundert –, seinen zahlreichen Kirchen aus dem 11.–16. Jh. und seinen Palästen aus gleicher Zeit wurde der Ort zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt. Die Wirtschaft wird neben Maschinenbau und Textilindustrie auch vom Druck- und Verlagswesen bestimmt. Verona ist Bischofssitz. Seit 1768 gibt es die Accademia di agricultura, Science e lettere, seit 1868 die Società letteraria di Verona, seit 1960 die Università degli Studie di Verona. 1. Buchdruck und Verlagswesen. Der erste…

Vorwort

(146 words)

Author(s): G. Pflug †
(auch Vorrede, in früherer Zeit Praefatio und Prolog) ist ein am Beginn eines Buches stehender Text, der den Inhalt und den Sinn des Werkes erläutert, den Anregern und Helfern dankt und sich, vor allem bei Neuauflagen, mit den Kritikern des Textes auseinandersetzt. Seit dem 16. Jh. wird das V. auch dazu benutzt, das Werk einem Fürsten, Gönner oder Förderer des Autors zu widmen (Widmungs- oder Dedikationsvorwort). Bei Gesetzestexten und Verträgen wird die dem Text vorangestellte Einleitung, die ihre Motive erläutert, Präambel genannt. In der Frühdruckzeit wurde das V. häufig v…

Schwellenangst

(210 words)

Author(s): G. Pflug
ein aus der Werbung stammender Begriff, der in Deutschland 1970 zum ersten Mal aufgrund einer Anfrage einer niederl. Maschinenfabrik in der Zs. «Der Sprachdienst» der Ges. für dt. Sprache als Übers. des niederl. «Drempelvrees» gedr. erschien. Seit dieser Zeit läßt er sich auch in dt. Sprachwörterbüchern nachweisen (als erstes Gerhard Wahrig: «Dt. Wb.». 2. Aufl. München 1975). Die Wortprägung geht von der Annahme der Werbepsychologie aus, daß das Betreten eines Raumes, dem man sich geistig nicht gewachsen fühlt, einen Angstzu-stand auslöst. In den 1970…

Syngramm

(126 words)

Author(s): G. Pflug
(σύγϱαμμα = Schriftwerk, Buch, auch Vorschrift, Gesetz). Das Wort wird von Platon häufig zur Bezeichnung einer schriftlichen Aufzeichnung verwandt. Diese Tradition wurde in der Renaissance wieder aufgenommen. So bildete S. Titelbegriff für eine Schrift, in der sich 14 schwäbische Theologen in einer entsprechenden Diskussion in Halle gegen Zwinglis Lehre wandten. Sie wurde von Johann Brenz d. Ä. 1526 unter dem Titel «Syngramma clarissimorum, qui Halae Suevorum convenerunt virorum, super verbis co…

Symbol

(544 words)

Author(s): G. Pflug
(griech. σύμβολον = Erkennungszeichen). Urspr. wurde S. im Griech. mit großer Bedeutungsbreite gebraucht, etwa Verkehr, Zutritt, Vertrag, aber auch Merkmal, Signal, Vorzeichen, Erkennungszeichen. Platon verwendet es unter anderem für einen zerschnittenen Gegenstand, dessen Teile den Inhabern – z. B. den Rich-tern in Athen – gewisse Rechte verleihen. Im 6. Jh.v. Chr. gründete Pythagoras in Kroton (Unteritalien) eine esoterische Schule, die ihre philosophischen Grundsätze in einer symbolischen Ausd…

Schriftsteller

(670 words)

Author(s): G. Pflug
ist eine seit dem beginnenden 17. Jh. nachgewiesene Bezeichnung für eine Person, die für andere rechtliche Schreiben aufsetzt. Seit dem beginnenden 18. Jh. wird als S. auch jemand bezeichnet, der sich mit der Erstellung erzählender Lit. befaßt. Der älteste Beleg für die Wortverwendung stammt nach Johann Christoph Adelung «Versuch eines vollst. grammatisch-kritischen Wörterbuchs der hochdt. Mundart» (1779–1786)von 1723. Bei Adelung treten noch beide Konnotationen ne- beneinander auf. Gegen Ende d…

Schreibmalen

(156 words)

Author(s): G. Pflug
Schreibturnen, Schreibzeichnen sind Fachtermini für eine seit der Reformpädagogik des frühen 19. Jh.s – z. B. bei Heinrich Stephani (1814) oder Johann Baptist Graser (1817) dem eigentlichen Schreibunterricht vorgeschobene Form des Schreibenlernens, um damit die Fingergelenkigkeit und das ästhetische Empfinden des Kindes zu fördern. Sie findet sich im 20. Jh. – unter verschiedenen Bezeichnungen – bei den Reformpädagogen, z. B. Ludwig Sütterlin («Neuer Leitfaden für den Schreibunterricht». 1917) a…

Taktstrich

(98 words)

Author(s): G. Pflug
Mit dem Übergang von der ma. Tonaufzeichnung durch Neumen zur modernen Notenschrift zu Beginn des 17. Jh.s (Mensuralnotation), welche die Aufzeichnung mehrstimmiger Musik ermöglichte, wurden die Taktwerte (etwa - oder ⅔-Takt) senkrecht in der meist fünflinigen Musikaufzeichnung durch Takt-striche angegeben, wobei in der Regel der betonte Ton unmittelbar auf den T. folgt. G. Pflug Bibliography Dahlhaus, C.: Zur Entlastung des modernen Taktsystems im 17. Jh. In: Archiv für Musikwissenschaft 18. 1961, S. 222–224 Wolf, J.: Handb. der Notationskunde. (ND) Hildesheim 1963 Tappolet…

Stiftungen

(758 words)

Author(s): G. Pflug
In Deutschland gibt es etwa 6500 S., von denen sich rund 700 mit Kunst und Kultur befassen. Dabei sind auf diesem Gebiet unabhängig von der Rechts-form zwei grundsätzlich verschiedene Arten von S. zu unterscheiden. Auf der einen Seite stehen solche, die ein Vermögen besitzen, das nicht frei verfügbar ist. Es besteht aus Sachwerten, etwa Gemälden, Büchern, Autographen, Nachlässen, die zwar ein wesentliches kulturelles Gut darstellen, die jedoch zu ihrer Unterhaltung erhebliche lfd. Mittel benötig…

Testament (von lat. «testari» = bezeugen)

(202 words)

Author(s): G. Pflug
1. Im Christentum ist T die lat. Übers. des hebräischen Wortes b’rit, wie nach der Septuaginta des griech. Wortes «Diatheke», das eine verbindliche Anordnung Gottes bezeichnet. Nach dem Markus-Evangelium (14.24) hat Christus das NT als Richtschnur für den Glauben eingesetzt. BibelKanon 2. Rechtlich bezeichnet T seit der röm. Antike die letztwillige Verfügung eines Erblassers, zuerst 446 n. Chr. rechtlich fixiert als privatschriftliches (holographisches) T. vom röm. Kaiser Valentinian III. Nach dt. Recht (BGB §§ 2229–2264) kann sie durch ei…

Standard Generalized Markup Language (SGML)

(260 words)

Author(s): G. Pflug
Bei der elektronischen Speicherung und Wiedergabe von Texten aus unterschiedlichen Quellen ist es zweckmäßig, vorweg eine einheitliche formale Struktur der Texte fest-zulegen, um die verschiedenen Texte ohne Verlust und aufwendige formale Überarbeitung wiedergeben zu können. Das gilt nicht nur für die Redaktion von Zss., deren Artikel von verschiedenen Autoren in Form von Disketten eingereicht werden, sondern auch für die verschiedenen Stufen der Herstellung eines jeden Textes beim Autor, dem Ve…

World Book Capital

(86 words)

Author(s): G. Pflug †
Die UNESCO ernennt gemeinsam mit der International Publishers Association (IPA), der International Booksellers Federation (IBF) und International Federation of Library Associations and Federanions (IFLA) seit 2001 eine Stadt für ein Jahr zur World Book Capital. Die Verleihung findet jeweils am Weltbuchtag am 23. April statt. Die erste Stadt 2001 war Madrid. Es folgten Alexandria, Neu Delhi, Antwerpen, Montreal, Turin, Bogota, Antwerpen, Beirut, Ljubljana (2010), Buenos Aires (2011). G. Pflug † Bibliography Beirut named World Book Capital. In: IFLA Journal 33. 2007. S. 286.

Studie (lat. Studia = Werke der Literatur)

(144 words)

Author(s): G. Pflug
Seit dem ausgehenden 18. Jh. wird das Wort S. in der bildenden Kunst für einen Vorentwurf, eine Skizze verwandt, wenig später in dieser Bedeutung auch in der Lit., so z. B. von Heinrich v. Kleist, Eduard Mörike, Gottfried Keller oder Adalbert Stifter. In der Musik bezeichnet es, als Eindeutschung des Terminus «Etude», eine Komposition zur Übung an einem Instrument, etwa bei Robert Schumann. Seit Beginn des 19. Jh.s wird es zu einem beliebten Titelbegriff für wiss. oder fachliche Einzeluntersuchungen (z. B. Carl Wilhelm Nose, «Mineralogische Studien», Köln 1…

Konzept

(34 words)

Author(s): G. Pflug
(lat. conceptus Zusammenfassen, Sammeln, in übertragenem Sinn Gedanke, Vorsatz) ist der erste Entwurf eines Werks, bei frei gehaltenen Reden oder Vorträgen das schriftlich festgelegte Gerüst als Gedächtnisstütze für den Vortragenden. G. Pflug

Domestic

(63 words)

Author(s): G. Pflug
ist ein integriertes Informationssystem, das gleichzeitig ein Informations-Retrieval sowie die Eingabe und Änderung von Dokumenten ermöglicht. Es läßt den Zugriff zu den Daten von räumlich getrennten erminals zu und gestattet bei Neueingabe den Rückgriff auf bereits gespeicherte Datenelemente. Das System wurde von der KTS Info-Systeme GmbH in München entwickelt. G. Pflug Bibliography Seelbach, H. E.: Domestic. In: ABI-Technik 4. 1984. S. 29–31.

Reformägyptisch

(122 words)

Author(s): G. Pflug
nannte Joseph Smith (1805 - 1 844), der Begründer der Religionsgemeinschaft der Mormonen, die Schrift, in der das ihm am 22.9. 1827 von einem Engel übergebene Buch Mormon geschrieben war. Da die Goldplatten, auf denen das Werk eingraviert war, nach seinen Angaben vom Engel zurückgefordert wurden, nachdem er die Übers. vollendet hatte, war eine Prüfung des Tatbestandes nicht möglich. Smith hat einige Zeichen (Caractors) 1827 aufgezeichnet, die im Februar 1828 von Charles Anthon, dem Orientalisten…
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