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Your search for 'dc_creator:( "G. Pflug" ) OR dc_contributor:( "G. Pflug" )' returned 871 results. Modify search

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Vexierbuch

(77 words)

Author(s): G. Pflug †
(vexare lat. = täuschen) Mit V. wird eine Slg. von Scherzrätseln aus dem 18. und 19. Jh. bezeichnet, die nicht durch Nachdenken, sondern durch Zufallseinfall gelöst werden, z. B. die «Vexirbilder mit Text» (Amsterdam ca. 1725 [ND 1910]), Christian Friedrich Meurer: «Der Vexirte» (Glogau 1824), F. W. Pikant: «Humoristisch-satyrischer Vexierspiegel» (München 1863) oder August Hohenburg: «Vexier- und Zauberstücke in Unterhaltung und Belehrung» (Berlin 1924). Vexierbuch. «Landschafts-Kopf» von Philippovich: Kuriositäten/Antiquitäten. (Ausgabe: Braun-schweig 1966). G. Pf…

Missiv (spatlat. Wortbildung von mittere schicken, senden)

(144 words)

Author(s): G. Pflug
Im kirchlichen Bereich bezeichnete M. urspr. das Bevollmächtigungsschreiben, mit dem ein Stellvertreter eines Bischofs Sendschreiben verschicken durfte. Es wurde später auf die bischöfliche Botschaft selbst ausgedehnt und diente schließlich auch zur Bezeichnung der verschließbaren Mappe, in der ein M. versandt wurde. Im weltlichen Bereich war ein M. seit dem frühen 9. Jh. ein Schreiben eines kaiserlichen Gesandten (mis-sus). Später wurde der Begriff allg. für Schreiben von Herrschern an ihre Untertanen benutzt (z.B. «Eine merckwürdige …

Journal für Buchbinderei

(150 words)

Author(s): G. Pflug
Diese Zs. wurde 1879 von Adolf Päcke u. d. T. «Journal für Buchbinderei, Albums-, Lederwaren- und Cartonnage-Fabrication» in Leipzig gegründet. Der Titel zeigt, daß es sich ursprünglich um eine Zs. für die Fabrikation von Materialien für diese Gewerbezweige handelte. Mit dem vierten Jg. wurde sie umbenannt in «Journal für Buchbinderei» mit dem Untertitel «Centralorgan für Buchbinderei, Lederwaren, Cartonnageindustrie und den Papier- und Schreibwarenhandel». Mit Jg. 48 übernahm Rudolf Rau die Sch…

Wünsdorf

(93 words)

Author(s): G. Pflug
kleiner Ort bei Zossen (Brandenburg). Er ist seit 1998 auf Initiative des Bürgermeisters Wolfgang Metz die erste dt. «Bücherstadt» nach dem Vorbild von Jay-on-Wye in Wales und Redu in Belgien, an der sich mehrere Berliner Buchhandlungen, aber auch Antiquariate aus Braunschweig und Wiesbaden zur Wiederbelebung eines nach der dt. Wiedervereinigung und Aufgabe des militärischen Standortes verfallenen Ortes beteiligen. G. Pflug Bibliography Kaiser, G.: Sperrgebiet. Die geheimen Kommandozentralen in Wünsdorf seit 1871. Berlin 1993 Mühlen, B. T. von zur: Die erste dt. Bücher…

Conteur

(91 words)

Author(s): G. Pflug
in der nichtschriftlichen Tradition des MA wichtiger Träger der lit. Überlieferung. Sozial ist der C. den Histriones und Jongleurs zuzuordnen. Im HochMA bildete sich ein Gegensatz zwischen der mündlichen und schriftlichen Textvermittlung heraus, der etwa durch Chretien de Troyes und Raoul de Houdenc überliefert ist. Mit der Zunahme des Alphabetismus sank der Con-teur zum Moritatensänger herab. In dieser Form überlebte er bis zum Beginn des 20. Jh.s. G. Pflug Bibliography Farral, E.: Les jongleurs en France au Moyen Age. Paris 1910 Nykrog, P.: Les fabliaux. Kopenhagen 1957 (Ne…

Thaumasia

(101 words)

Author(s): G. Pflug
(von griech. θανμάσιος = wunderbar, wunderlich) bezeichnet eine lit. Form aus der hellenistischen Antike, in der Wissenswertes aus allen Disziplinen ohne systematische Ordnung in unterhaltsamer Weise dargeboten wird. Sie wird auch Buntschriftstellerei (παιϰιλή ιστοϱια) genannt. Eine beliebte Form der T. ist die Gelage- oder Symposienliteratur (Deipnographie von δεῖπνoν = Gelage). Ein Beispiel ist Athenaios, Das Gelehrtenmahl. G. Pflug Bibliography Martin, J.: Symposium. Gesch. einer lit. Form. Paderborn 1931 Hug, A.: Symposiumsliteratur. In: Pauly-Wissowa. Reihe …

Vierliniensystem

(58 words)

Author(s): G. Pflug †
In der ersten Hälfte des 19. Jh.s wurde eine Abbildung der Druckschrift auf die Schiefertafel durch ein V. unterstützt, das sicherstellt, daß der Schüler ein adäquates Verhältnis von Ober-, Mittel- und Unterlänge der Buchstaben einhält. Dabei wird eine gleichmäßige Distanz zwischen den vier Linien zugrunde gelegt. G. Pflug † Bibliography Schreibenlernen im Erstunterricht der Grundschule. Königstein 1981.

Wissenschaftliche Literatur

(149 words)

Author(s): G. Pflug †
ist eine nicht sehr exakte Bezeichnung für eine Lit.gattung, die im Gegensatz zur Belletristik Sachwissen vermitteln will. Sie gehört zu dem weiteren Begriff der Fachlit. (Fachbuch). Die W. gliedert sich in die streng W. und die populärwiss. Literatur. Die erste richtet sich an den Fachmann, die zweite an den interessierten Laien. Für einzelne Gebiete existieren spezielle Buchhandlungen, z. B. für Jurisprudenz, Theologie oder Medizin. Auch im Bibl.wesen existieren spezielle Bibl.en für Fachliteratur, so die Medizinische Zentralbibl. in Köln, die…

Hypertext

(72 words)

Author(s): G. Pflug
werden in der elektronischen Textverarbeitung Textsysteme genannt, die in einen Textzusammenhang auch andere Textformen und Medien einschließen, also verschachtelte Verknüpfungen von Texten, Graphiken, Bildern, Filmen, Tonfolgen und Computerprogrammen ermöglichen, die die Steuerung des Systems und die Nutzung externer Geräte übernehmen. Die Wiedergabe aller Medien erfolgt über einen hochauflösenden Farbbildschirm G. Pflug Bibliography H. Theory into practice. Ed. R. McAleese. Oxford 1989 H.:State of the art. Ed. R. McAleese/C. Green. Oxford 1990

Pinachromie

(53 words)

Author(s): G. Pflug
(von griech. πίναξ = Tafel, χϱώμα =Farbe) ist ein um 1925 entwickeltes, heute veraltetes Verfahren zur Herstellung dreifarbiger photographischer Bilder nach der Dreifarbenphotographie, bei der drei vorerst farblose Schichten unter Lichteinwirkung die Farbwerte gelb, rot und blau entwickeln. G. Pflug Bibliography Ihme, R.: Lexikon alter Verfahren des Druckgewerbes. Itzehoe 1994» S. 199.

Optoelektronik

(118 words)

Author(s): G. Pflug
ist ein Grenzgebiet zwischen der Elektronik und der Optik, das sich mit der Umsetzung von elektrischen Impulsen in Lichtimpulse und umgekehrt auf der Grundlage photoelektrischer Halbleiter befaßt. Die O. findet bei der Gewinnung, Übertragung, Verarbeitung und Speicherung von Informationen umfassende Anwendung, z. B. bei dem automatischen Lesen von OCR – Schriften, dem Kopieren gedrucker Texte mittels elektrooptischer Verfahren wie der Xerokopie und dem Lichtsatz. G. Pflug Bibliography Schulze, H. H.: Computer – Enzyklopädie. Bd. 5. Reinbek 1989, S. 2024 — 2025 Hennings, R. D.:…

Universitätsverlag

(393 words)

Author(s): G. Pflug
ist ein Verlag, der in der Regel von einer Univ. als Eigentümer betrieben wird. Daneben gibt es aber auch Verlage, die das Wort «Universität» im Namen führen, ohne eine organisatorische Beziehung zu einer Univ. zu besitzen (z. B. Deutscher Universitätsverlag in Wiesbaden, Presses Universitaires de France in Paris). Die ersten U. entstanden Ende des 17. Jh.s in England: 1696 in Oxford Oxford University Press, und in Cambridge Cambridge University Press. Das Ziel der Univ. bei der Gründung der Verlage war, unabhängig von den berufsständigen Bes…

Internationale Bibliotheken

(213 words)

Author(s): G. Pflug
sind Einrichtungen, die internationalen Organisationen und Forschungseinrichtungen als Behörden- oder Institutsbibl. dienen. Die ältesten von ihnen gehen auf die zweite Hälfte des 19. Jh.s im Zusammenhang mit der Gründung der ersten internationalen Einrichtungen zurück, z.B. des Internationalen Roten Kreuzes 1863 in Genf (Bibl. 1990: 15 Tsd. Bde.) und des Weltpostvereins in Bern (Bibl. 1990: 10 Tsd. Bde.). Nach dem Ersten Weltkrieg kam es zu einer Reihe weiterer Gründungen, von denen die bedeute…

Manu propria

(68 words)

Author(s): G. Pflug
(lat: = mit eigener Hand), abgekürzt: m.p. Die Bezeichnung dient zur Beschreibung oder zur Aufforderung, daß etwas — gewöhnlich eine Unterschrift, jedoch auch, wie beim Lebenslauf, ein längerer Text — mit eigener Hand geschrieben wurde oder geschrieben werden soll. M.p. ist eine in Auktions– oder Verkaufskat, von Mss. gebrauchte Bezeichnung, um anzuzeigen, daß es sich um einen vom Autor selbst geschriebenen Text handelt. G. Pflug

Institute of Germanic Studies, London

(123 words)

Author(s): G. Pflug
Das Institut wurde auf eine bis in das Jahr 1943 zurückreichende Initiative von Leonard Willoughby und Arthur Hatto 1950 als Forschungsinstitut für dt. Sprachen und Literaturen an der University of London gegründet. Es zeichnet sich durch eine umfangreiche Bibl, aus (1990: 65 Tsd. Bde.), in der auch die rund 500 Fachzss. und die große Slg. an Festschriften systematisch erschlossen ist. 1958 erhielt das Institut den Nachlaß von Friedrich Gundolf. Neben Forschungen auf dem Gebiet der lit. Wechselbeziehungen zwischen Deutschland und England widmet sich das Institut …

Kopf

(112 words)

Author(s): G. Pflug
nennt man 1. in der Typographie den oberen Teil der Seite; 2. in der Buchbinderei ist K. der obere Teil des Buchrückens und der Oberschnitt (K.schnitt). 3. 111 Bibliotheken wird der obere Teil einer Titelaufhahme, der die Elemente für ihre Einordnung in den alphabetischen Katalog enthält, in den «Preußischen Instruktionen» (§ 22) und den «Regeln für den alphabetischen Katalog» (§§ 178 — 180) als K. der Titelaufhahme bezeichnet. G. Pflug Bibliography Fuchs, H.: Kommentar zu den Instruktionen für die alphabetischen Kataloge der Preußischen Bibliotheken. Wiesbaden 1955, S. 29—36 Rusch…

International Federation of Library Associations and Institutions (IFLA)

(705 words)

Author(s): G. Pflug
1. Geschichte Bereits vor vor dem Ersten Weltkrieg wurde auf den Intern. Bibliothekskongressen 1904 in St. Louis und 1910 in Brüssel die Gründung eines intern. Bibl.-Verbandes diskutiert. Doch erst auf dem Kongreß 1926 in Prag wurde beschlossen, ein «Comité directeur international et permanent des bibliothécaires» einzurichten, das die Gründung einer entsprechenden Vereinigung vorbereiten sollte. Auf der Konferenz, die die «American Library Association» im gleichen Jahre in Atlanta City zu ihrem 5…

Altmann, Wilhelm

(71 words)

Author(s): G. Pflug
*4. 4. 1862 in Adelnau (Prov. Posen), † 25. 3. 1951 in Hildesheim. Bibl.direktor an der SB Berlin. Baute seit 1906 in enger Zusammenarbeit mit den Musikverlegem die Deutsche Musiksammlung in Berlin auf und entwickelte die Musikabteilung der SB zu einer der bedeutenden Musiksammlungen der Welt. G. Pflug Bibliography Losch, P.: W.A. In: ZfB 65. 1951, S. 284-286 Krabbe, W.: W.A. zum Gedächtnis. In: Musikforschung 4. 1951, S. 347–349.

Kryptonym

(120 words)

Author(s): G. Pflug
(griech. ϰϱυπτός = verborgen, ὄυομα = Name) ist diejenige Form eines Pseudonyms, bei dem der wirkliche Name in einer verdeckten, verstellten oder verkürzten Form genannt wird. Die einfachste Form des K. ist die Nennung der Anfangsbuchstaben des Namens, z. B. «B. B.» für Bert Brecht. Weitere Formen sind die Umstellung von Namensteilen («Tantris» statt «Tristan»), die Zusammenziehung von Namensteilen, z.B. «Kuba» für Kurt Bartels, oder das Verbergen des Namens in einem Satz (von dem, der vieles lehren…

Theophrast von Eresos

(209 words)

Author(s): G. Pflug
371–287 v. Chr., griech. Philosoph, Peripatetiker. Er führte die Tradition seines Lehrers Aristoteles fort und übernahm und ergänzte dessen Bibl., die 84 v. Chr von Lucius Cornelius Sulla nach Rom gebracht wurde. Er schrieb zahlreiche Werke, von denen sich jedoch nur wenige vollst. erhalten haben, darunter eine Pflanzenkunde und eine Charakterologie. Mit seiner von Hermann Diels (Doxographi graeci. Berlin 1879) rekonstruierten Schrift φυσικvν δ ´ αι (Die Meinungen der Physiker) gilt er als der Begründer der Philosophiegeschichtsschreibung. Von seinen Werken ersch. gedr. …
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