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Your search for 'dc_creator:( "G. Pflug" ) OR dc_contributor:( "G. Pflug" )' returned 871 results. Modify search

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Telegraphenalphabet

(184 words)

Author(s): G. Pflug
ist die Gesamtheit der Zeichen, die in einem Telegraphensystem verwendet werden. Dabei werden die Buchstaben eines Alphabets in verschiedener Weise in Codes umgesetzt. Das älteste ist das Morsealphabet, das aus einer Kombination von Punkten, Stri-chen und Zwischenräumen besteht. Es wurde durch das Recorderalphabet, das Zählalphabet sowie das Hughes-Alphabet (1855) weiterentwickelt. Vor allem mit der Einführung des Fernschreibers hat sich das Lochalphabet mit fünf Lochspuren in der Spezialform de…

Leseratte

(95 words)

Author(s): G. Pflug
ist seit dem Ende des 19. Jh.s eine volkstümliche Bezeichnung für einen Menschen, der viel — und auch wahllos — liest. Daneben treten Formulierungen wie «Leseratz» und «Leseteufel» auf und im Gegensatz zu L. seit den 60er Jahren des 20. Jh.s «Lesemuffel» für einen Menschen, der nicht liest. Seit den 20er Jahren des 20. Jh.s wird auch der Universitätsdozent, der in seinen Vorlesungen am Ms. klebt, als L. bezeichnet. G. Pflug Bibliography Trübners dt. Wb. Bd. 4. Berlin 1943, S. 447 Küpper, H.: 111. Lexikon der dt. Umgangssprache. Bd. 5. Stuttgart 1984, S. 1764

Baye, Nicolas de

(54 words)

Author(s): G. Pflug
* gegen 1364 in Baye,† 9. 5. 1419 in Paris. Advokat des Parlaments in Paris, Gerichtsschreiber am franz. Hof. Einer der franz. Frühhumanisten des Kreises um Gontier Col. Besaß eine umfassende Bibl, von Hss. klassischer Autoren. G. Pflug Bibliography Tuetey, A.: Notice biographique. In: Inventaire de N. de B. Paris 1888.

Tonbuchstaben

(356 words)

Author(s): G. Pflug
Seit der Antike werden Buchstaben zur Darstellung von Tönen in der Musik benutzt. Diese Form reicht bis in das 3. Jh. v. Chr. zurück, als in Griechenland alle Buchstaben des Alphabets von α bis ω unterschiedlich zur vokalen und instrumentalen Notenschrift verwandt wurden. Im 6. Jh. n. Chr. ersetzte Ancius Manlius Torquatus Boethius in seiner Schrift «De institutione musica» die griech. Buchstaben durch lateinische. Im 10. Jh. hat Notker Labeo («De musica») das Tonalphabet auf eine Oktave und dam…

Literarische Beigaben

(79 words)

Author(s): G. Pflug
ist als Terminus im Antiquariats– und Auktionsbereich die Bezeichnung für hand–schriftl. Randnotizen, Korrekturen und Ergänzungen in Büchern. Stammen sie vom Autor des Werks, so stellen sie ein lit. Dokument dar, das nicht nur für den bibliophilen Sammler, sondern auch für die literarische Forschung von Bedeutung ist. Doch auch Randbemerkungen, Besitzeintragungen oder Widmungen hervorragender Vorbesitzer können den Sammelwert eines Buches erhöhen G. Pflug Bibliography Bogeng, G. A. E.: Einführung in die Bibliophilie. Leipzig 1931, S. 110 und 198

Universal avaiability of publications

(93 words)

Author(s): G. Pflug
(UAP) ist ein Core Programm der International Federation of Library Associations and Institution (IFLA). Sein Ziel ist es, eine möglichst große Verbreitung von Veröff., vor allem im nationalen wie intern. bibliothekarischen Leihverkehr zu erreichen, sei es durch den Direktversand, durch Kopien oder durch Speicherung und Nutzung im Internet. Das British Library Document Center in Boston Spa unterhält ein Büro, das das System koordiniert und u. a. den UAP Newsletter sowie die Berichte über die UAPKonferenzen seit 1988 herausgibt. G. Pflug Bibliography IFLA Directory 2000–2001.…

Bettelheim, Anton

(72 words)

Author(s): G. Pflug
* 18. 11. 1851 in Wien, † 29. 3. 1930 in Wien, österr. Historiker und Bibliograph. Nach D. v. Liliencron einer der bedeutendsten Vertreter der lexikographischen Bibliographie. Gab von 1897–1917 «Biographisches Jahrbuch und deutscher Nekrolog», ab 1923 «Neue Österreichische Biographies» heraus. G. Pflug Bibliography Fossler, L. K. / Gabillon, H. B.: B. In: Neue Österreichische Biographie. Bd. 7. Wien 1931, S. 9–12 Vancsa, K. in: NDB Bd. 2, S. 194–195.

Bibliophagen

(90 words)

Author(s): G. Pflug
Bücherfresser von ßιßλίον = Buch, φαγεῖν= essen. 1. Bezeichnung für Verfasser mißliebiger Schriften, die gezwungen wurden, ihre Schriften aufzu- essen. 2. Sammelname für Bücherschädlinge, die Bücher zerstören, im engeren Sinne diejenigen, die sich durch Papier, Pergament oder Einbandstoffe ernähren, in der Regel Arthropoden, im weiteren Sinne auch diejenigen, die Bücher benagen (Rodentia) oder sonstwie zersetzen. G. Pflug Bibliography Oelrichs J. K. K.: Dissertatio de bibliothecarum ac librorumfatis in primis de libris comestis. Stettin 1756 Daum J.: Insekten als Schäd…

Entwickeln

(84 words)

Author(s): G. Pflug
ist ein chemischer Prozeß, der das latente Bild auf einer belichteten fotografischen Schicht dadurch sichtbar macht, daß er das in dieser Schicht befindliche Silberhalogenid in reines Silber verwandelt. Diese Entwicklung findet gewöhnlich in wässriger Lösung statt. Als Entwickler dienen verschiedene Benzolderivate. Nach dem Entwickeln muß das fotografische Bild fixiert, d.h. die nicht dissoziierten Silberhalogenid-Kri-stalle durch Wässerung entfernt werden. Daneben werden für spezielle Zwecke wie Druckformherstellung sogenannte nichtklassische Verfahre…

Schriftwechsel

(263 words)

Author(s): G. Pflug
1. Mit S. oder Schriftverkehr wird der Briefwechsel im geschäftlichen und behördlichen Be-reich bezeichnet. 2. Unter S. wird auch der vollst. Wechsel der Schrift für die Darstellung einer Sprache verstanden. Er ist die radikalste Form der Schriftänderung. Als Gründe lassen sich sowohl religiöse wie politische Faktoren feststellen. Als klassisches Beispiel für einen S. dient der Übergang von der arab. zur lat. Schrift, die der türkische Staatspräsident Kemal Atatürk 1928 gesetzlich vorschrieb, um…

Schriftreform

(681 words)

Author(s): G. Pflug
Mit S. wird eine grundlegende Ände-rung einer bestehenden Schrift verstanden, wodurch diese durch eine andere ersetzt oder zumindest in wesent-lichen Teilen verändert wird. Eine S. kann durch die Übernahme einer Schrift aus einer anderen Sprache erfolgen, wobei es i.d.R. zu speziellen Anpassungen der Schriftzeichen bei bestimmten charakteristischen Lautungen kommen kann. Jedoch auch das Bestreben um eine Vereinfachung der Orthographie kann – über eine bloße Rechtschreibreform ( Rechtschreibung) hinaus – zu einer S. fü…

Graphologie

(106 words)

Author(s): G. Pflug
(griech. von γϱάφειν = schreiben und λόγος = Wissenschaft), Kunstwort des 19. Jh.s. Die Wissenschaft von der Deutung des Charakters aus der Handschrift. Nach Vorläufern im 17. und 18. Jh. (C. Baldi: De humanarum propensionum ex temperamente praenotionibus tractatus. Bologna 1692; J. K. Lavater: Physiognomische Fragmente. 4 Bde. Winterthur 1773 – 1776) entwickelte J. H. Michon (Système de graphologie. Paris 1875) eine Methode, die aus den in der Handschrift fixierten Bewegungsabläufen und ihrer Gestalt…

Umlauff, Ernst

(146 words)

Author(s): G. Pflug
29. 10. 1896 in Erfurt, 17. 11. 1976 in Frankfurt a. M., Buchhändler, Geschäftsführer derBuchhändler-Vereinigung und desBörsenvereins des Dt. Buchhandels. U. befaßte sich bereits nach Abschluß seiner buchhändlerischen Ausbildung mit statistischen Fragen und begründete mit seinem 1934 veröff. Werk «Beiträge zur Statistik des dt. Buchhandels» die Buchhandelsstatistik in Deutschland. Nach dem Zweiten Weltkrieg holte ihn K. G. Schauer nach Frankfurt in den neu aufgebauten Börsenverein und übertrug i…

Short runs

(36 words)

Author(s): G. Pflug
kurzfristig hergestellte komplette Aufl. durch Computerdruck-Verfahren im Rahmen des Printing on demand mit Hilfe von Laserdruckern oder Ink-Jet-Verfahren. G. Pflug Bibliography Schack, M.: Schöne, neue Datenwelt. In: Börsenbl. 167. 2000, Nr. 48, S. 7–8

Translation (von lat. translatio = Übertragung, Übers.)

(92 words)

Author(s): G. Pflug
1. Bezeichnung für eine Übers. eines fremdsprachigen Textes, vor allem im 17. und 18. Jh., z. B. bei Kaspar Stieler, Gotthold Ephraim Lessing oder Gottfried Herder, übernommen aus dem Franz. (traducteur). 2. In der Sprachwissenschaft wird mit T. die syntaktische Verände-rung eines Wortes bezeichnet, etwa die Verwendung eines Adjektivs als Substantiv (z. B. das Gute). G. Pflug Bibliography Grimm, J. + W.: Dt. Wörterbuch. Bd. 11. Leipzig 1935, Sp. 1239 bis 1240 Welke, E.: T. In: Metzler Lexikon Sprache. Leipzig / Weimar 1993, S. 652

Trier, Walter

(99 words)

Author(s): G. Pflug
* 25. 6. 1890 in Prag, † 8. 7. 1951 in Collingwood (Kanada). Dt. Maler, Graphiker, Buchillustrator und Karikaturist. Nach dem Studium in München emigrierte T. 1936 nach London und siedelte 1947 nach Kanada über. Er hat vor allem Bücher von Erich Kästner, aber auch von Leo Slezak und Marc Twain illustriert. Walter Trier. Illustration aus: Fred A. Colman und Walter Trier: Artisten. Dresden 1928. G. Pflug Bibliography Lang, L.: Das große Trier-Buch. 3. Aufl. Berlin 1984 Erich Kästner und Walter Trier. Heidelberg 1994 Walter Trier – Politik, Kunst, Reklame. Hrsg. von A. Neuner-Wart…

Rückläufige Wörterbücher

(260 words)

Author(s): G. Pflug
sind Wörterbücher, in denen die Wörter in einer alphabetischen Folge verzeichnet sind, die mit dem letzten Buchstaben beginnt (z. B. Abend als «Dneba»). Sie dienen gewöhnlich der philologischen Forschung, zum einen der Grammatik und der Wortbildungslehre – vor allem in flektierenden Spra-chen –, zum anderen der philologischen Editionspraxis alter, nicht vollständig überlieferter Texte zur Ausfüllung von bestehenden Zeichenlücken. Daher sind R. vor allem für tote Sprachen erstellt worden. Das älteste R. stammt von dem protestantischen Geist-lichen und Lutherfreun…

Büttner, christian wilhelm

(105 words)

Author(s): G. Pflug
*27. 2. 1716 in Wolfenbüttel, †8. 10. 1801 in Jena, Naturwissenschaftler und Linguist, Professor in Göttingen, seit 1783 Hofrat in Jena. Seine Privatbibi., die mehr als 15 Tsd. Bände umfaßte und eine der bedeutendsten Sammlungen naturwiss. Literatur im 18. Jh. darstellte, wurde vom Weimarer Herzog Carl August 1781 für das Jenaer Schloß erworben und dort mit anderen naturwiss. Sammlungen vereinigt, 1819 in die Akademische Bibliothek (UB) überführt. Als Mitglied der Fürstlichen Commission über die Bibliotheken hat Goethe sich seit 1801 dieser Bibliothek besonders angenommen. G. P…

Chambers, Ephraim

(166 words)

Author(s): G. Pflug
* 1680 in Kendal, † 15. 5. 1740 in London. Engl. Lexikograph, veröff. 1728 die «Cyclopedia or Universal Dictionary of Arts and Sciences» (2 Bde.), die durch ihre starke Berücksichtigung der zeitgenössischen Entwicklung in den Künsten und Wissenschaften sowie durch ihre technische Anlage mit der Einführung eines Systems von Verweisungen zu einem Vorbild für alle späteren Enzyklopädien wurde. Denis Diderot plante ursprünglich mit seiner Encyclopédie eine bloße Übersetzung des Werks von C. Bis 1746 erschienen fünf Aufl. Diese Enzyklopädie vereinigt die stärker auf die Natur…

Tifinagh-Schrift

(121 words)

Author(s): G. Pflug
(auch Tafinag oder Tafineqq) ist eine von den Tuareg südlich der Sahara für die Sprache Tamachek verwendete alphabetische Schrift, deren Ursprung in das 6. Jh. zurückreicht und sich vom Numidischen (Altsyrischen) des 2. Jh.s n. Chr. ableitet. Die Schriftzei-chen werden Asekkil genannt. Die Schrift wird gewöhnlich linksläufig geschrieben. Der in den 1970er Jahren unternommene Versuch, sie für alle Berbersprachen in Algerien und Marokko wiederzubeleben, blieb ohne Erfolg. Tifinagh-Schrift. G. Pflug Bibliography Hanoteau, A.: Essai de grammaire de langue tamachek. 2nd …
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