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Your search for 'dc_creator:( "G. Pflug" ) OR dc_contributor:( "G. Pflug" )' returned 871 results. Modify search

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World Atlas of Language Structures

(75 words)

Author(s): G. Pflug †
ed. M. Haspel-math u. a., 2. Aufl. Oxford 2005. Der Atlas zeigt auf 142 Weltkarten rund 6.700 Sprachen auf, die heute noch gesprochen werden. Davon sind nach dem Atlas ca. 800 vom Aussterben bedroht. Auch in Europa sind 58 Spra- chen gefährdet, 38 «stark gefährdet» und acht bereits ver-loren. In Afrika sind mehr als 140 Sprachen gefährdet. G. Pflug † Bibliography Kulturgut Sprache.In: UNESCO Heute. 2007, Nr. 1, S. 49.

Gemeinsame Körperschaftsdatei (GKD)

(79 words)

Author(s): G. Pflug
Die GKD ist ein 1973 gegründetes Gemeinschaftsunternehmen der Bayerischen SB, der Dt. Bibl, und der SB Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Berlin, zum Aufbau einer Normdatei der Ansetzungsformen von Körperschaften aller Art (Vereine, Verbände, Institutionen, Firmen, Kongresse, Gebietskörperschaften) nach den Regeln für die alphabetische Katalogisierung (RAK). Sie wird vom Dt. Bibliotheksinstitut in Berlin verwaltet und umfaßt 1988 rund 400 Tsd. Körperschaften (einschl. der Verweisungen). Ihre Ver…

Schreibstörung

(106 words)

Author(s): G. Pflug
(Agraphie) ist eine pathologische Stö-rung der Fähigkeit zu schreiben. Sie wird durch zerebrale Gefäßstörungen, Hirntumoren oder Läsionen des linken Vorderlappens des Großhirns verursacht. Häufig geht sie mit Lesestörung (Aphasie) überein. Ihre ersten Beschreibungen im 19. Jh. lösten eingehende Diskussionen über das Verhältnis von Denken und Gehirn aus, da mit ihr der erste anatomische Nachweis der Lokalisation einer geistigen Leistung erbracht werden konnte. G. Pflug Bibliography Ombredane, A.: L’aphasie et l’élaboration de la pensée. Paris 1951 Newcombe, F. N. / Marshall…

Urbino

(501 words)

Author(s): G. Pflug
Stadt in den ital. Marken mit 15 Tsd. Einwohnern, Erzbischofsitz, Univ. (seit 1506), Geburtsstadt von Raffael. 1. Buchdruck In der Frühdruckzeit war nur der dt. Wanderdrucker Henricus de Colonia (Heinrich Dalen) kurz tätig. Er druckte 1493 dort die «Summa quaestionum» des Tancredus de Corneto. Erst mit der Grün-dung der Univ. änderte sich die Situation. Als erster Drucker ist hier Domenico Frisolino 1575 zu nennen. Es folgten zu Beginn des 17. Jh.s Bartolo und Simone Ragusi (1600–1610), Roberto Meietti (1602), Ev…

Polysemes Wörterbuch

(90 words)

Author(s): G. Pflug
(auch Homonymenlexikon) ist ein Wb., das die gleichlautenden Wörter mit unterschiedlichem Bedeutungsinhalt (Homonym) einer Sprache verzeichnet. Das älteste dt. P. ist das «Das Büchlein gleichstimmender Wörter, aber ungleichs Verstandes» von Hans Fabritius (Erfurt 1532), von dem sich jedoch nur ein Ex. in Zwickau erhalten hat, das lange Zeit als verloren galt (ND von John Meier, Straßburg 1895). Als nächstes P. in Deutschland erschien 1803 das «Grammatisch–orthographische Wb. der Homonyme der dt. Sprache» von Michael Kunitsch. G. Pflug Bibliography Kühn, P.: Dt. Wörterbüche…

Philologie

(104 words)

Author(s): G. Pflug
(griech. φίλος = Freund; λόγος = Wort) ist urspr. die Bezeichnung für die wiss. Untersuchung überlieferter Texte, bes. für die Erstellung einer korrekten Version (Textkritik). Sie nahm ihren Anfang in den textkritischen Arbeiten der alexandrinischen Philologen seit dem 4. Jh. v. Chr. und lebte in der Renaissance wieder auf. Die neuzeitliche P. fand ihren ersten großen Vertreter in Richard Bentley (1662 — 1752), der die heute noch gültigen Grundsätze der Editionstechnik entwickelte. Im 19. Jh. wurde …

Kunstwort

(119 words)

Author(s): G. Pflug
ist ein meist aus anderen Sprachen zusammengesetztes, oft aber auch aus Kontraktionen oder willkürlichen Lautkombinationen gebildetes neues Wort, das gewöhnlich als Fachterminus oder als Name von Firmen oder Vereinigungen verwandt wird. Typische Beispiele für die erste Form sind die aus lat. oder griech. Wörtern gebildeten Fachtermini (Automobil); zur zweiten Gruppe gehören als Wort gesprochene Abk. wie UNESCO oder Laser, sowie nur getrennt aussprechbare feste Buchstabenkombinationen wie Kfz. Di…

Phonetische Schrift

(465 words)

Author(s): G. Pflug
(auch Lautschrift). Zwischen den Phonemen und ihrer schriftlichen Wiedergabe, den Graphemen, besteht in allen Sprachen keine eindeutige Beziehung. So werden im Dt. zwei verschiedene Phoneme durch das eine Graphem «s» wiedergegeben, das den stimmhaften wie den stimmlosen Laut repräsentiert. Die Differenz der schriftlichen Wiedergabe der Phoneme verschiedener Sprachen ist noch größer. So wird das gleiche Phonem im Dt. mit «ü», im Franz, mit «u» dargestellt. Jede Sprache hat zudem Phoneme, die in v…

Summarium

(72 words)

Author(s): G. Pflug
(von lat. = Zusammenfassung), kurze Inhaltsangabe einer Veröffentlichung. Die Bezeichnung geht auf Lucius Aeneus Seneca (Epist. 39, 1) zurück. Meist ist das S. am Ende des Textes angefügt, doch wird es auch, vor allem in wiss. Zss., dem eigentlichen Artikel in einer abgesetzten, kleineren oder kursiven Type vorangestellt und als «Abstract» (Referat) bezeichnet. Dabei kann es sich – bei nichtengl.sprachigen Texten – auch um eine engl. Version handeln. G. Pflug

Sponsoring

(226 words)

Author(s): G. Pflug
(engl. Sponsor = Bürge, Förderer). S. ist seit den 1960er Jahren ein verbreitetes Verfahren einer finanziellen Unterstützung von Vereinen, Organisationen und Institutionen durch Wirtschaftsunternehmen. Im Unterschied zu der uneigennützigen Form des Mäzenatentums zielt der Sponsor auf eine werbliche Wirkung für sein Unternehmen. Während lange Zeit das S. im wesentlichen auf den Sport beschränkt blieb, wird das Verfahren seit dem Beginn der 1990er Jahre auch auf den kulturellen Bereich angewandt. …

La-Pasiega-Höhle

(104 words)

Author(s): G. Pflug
eine Höhle im Berg El Castillo bei Puenta Viesgo in der Provinz Santander (Spanien), in der H. Alcalda del Rio 1903 paläolithische Felsmalereien entdeckte, die schwer deutbare abstrakte Zeichen enthalten. Diesen Zeichen kommt eine besondere Bedeutung zu, da die Höhlen des Berges El Castillo zu den ältesten Kulturplätzen der Menschheit gehören. Sie werden von einigen Forschern als früheste Schriftzeichen der Menschheit gedeutet. Die Wissenschaft hat sich dieser Interpretation jedoch nicht allgemein angeschlossen. La-Pasiega-Höhle. Felsmalerei mit abstrakten Zeichen …

Cain, Julien

(111 words)

Author(s): G. Pflug
* 1887 in Montmorency, 9. 10. 1974 in Paris, franz. Bibliothekar, 1930 Administrateur Général der Bibliothèque Nationale in Paris. 1940 Generalsekretär im franz. Informationsministerium. 1941 von der Vichy – Regierung abgesetzt und deportiert. 1945 — 1966 als Directeur Général des Bibliothèques für den Wiederaufbau des franz. Bibliothekswesens und die Neuorganisation der Bibliothèque Nationale verantwortlich. Er erwarb sich auch große Verdienste um die Inventarisierung der franz. Kunstdenkmäler. G. Pflug Bibliography Hofmann, G.:J. C. In: ZfBB 13. 1966, S. 38 — 40 Dennery, …

Gemeinschaftswerk Evangelisc her Publizistik (GEP)

(110 words)

Author(s): G. Pflug
Das GEP wurde 1973 von der Evangelischen Kirche Deutschlands, den evangelischen Landeskirchen und einigen kirchlichen Einrichtungen gegründet. Es gliedert sich in sechs Fachbereiche. Einer von ihnen, der evangelische Pressedienst (EPD), ist die größte evangelische Presseagentur. Die Medienakademie hat die Aus-und Weiterbildung von Journalisten und ihre Einführung in die aktuellen Probleme der evangelischen Kirche zur Aufgabe. Der Fachbereich Buch und Zss. soll die kirchliche Arbeit auf diesen Ge…

Geologische Literatur

(678 words)

Author(s): G. Pflug
Die Geologie als Wissenschaft ist verhältnismäßig jung. Zwar finden sich Fragen der Erdgesch. und Erklärungen geologischer Vorgänge wie Erdbeben und Vulkanismus schon bei antiken Autoren, etwa bei Aristoteles, Lukrez, Strabo oder Seneca, doch werden sie in einem nicht-geologischen Zusammenhang erörtert (Meteorologie, Geographie). Die aristotelische Tradition wurde über Avicenna ins MA überliefert, jedoch nicht systematisch vertieft. Seit der Renaissance wurden geologische Probleme innerhalb der …

Demonym

(26 words)

Author(s): G. Pflug
Pseudonym, das die Bezeichnung einer Gruppe von Menschen für einen Autor verwendet, z.B. von einem Deutschen, von einem Laien, von einem Bibliophilen. G. Pflug

DFW

(189 words)

Author(s): G. Pflug
Die Zs. wurde Ende 1952 vom Nordwestdeutschen Verlag in Hannover u. d. T. «Die Werksbücherei» als «Monatsschrift für Betriebs-, Volks- und Gemeindebücherei» begründet. Schon im 2. Jg. (Dezember 1953) änderte sie ihren Titel und ihre Zielsetzung in «DFW. Dokumentation. Fachbibliothek. Werksbücherei». Sie wandte sich damit an «Technische Archive, Fachbibliotheken, Betriebs- und Volksbüchereien». Ursprünglich als Monatsschrift konzipiert, ging sie im 2. Jg. zur zweimonatlichen Erscheinungsweise übe…

Allegorese

(229 words)

Author(s): G. Pflug
ist eine sinnbildhafte Erklärung eines vorgegebenen Textes im Unterschied zur Allegorie, die eine sinnbildliche Gestaltung eines Textes durch seinen Autor bezeichnet. Die A. ist in der Spätantike und im MA die vorherrschende Methode der Texterklärung gewesen. Schon früh wurden Homer und Hesiod allegorisch gedeutet, sicherlich seit dem späten 6. Jh. (Theagenes v. Rhegion). Unter dem Einfluß des Neuplatonismus wurden auch lat. Dichter (Vergil) allegorisch erklärt (Fulgentius, Konstantin d. Gr.). D…

Trubetzkoy, Nikolaj Sergeevič

(111 words)

Author(s): G. Pflug
* 25. 4. 1890 in Moskau, † 25. 6. 1938 in Wien, russ. Sprachwissenschaftler und Kulturphilosoph. Als Mitglied des funktionalen Strukturalismus («Prager Schule») ist er Mitbegründer der Phonologie, der Theorie der Bedeutung, Aussprache und Betonung von Wörtern und Sätzen in den verschiedenen Sprachen. Er veröff. «Grundzüge der Phonologie», Prag 1939, 7. Aufl. Göttingen 1989. G. Pflug Bibliography Etudes phonologiques dédiées de la mémoire de M. Le Prince N. S. T. Prag 1939 (ND 1964, mit Bibliographie) Koerner, E. F. K.: Toward a historiography of phonetics. In: Hamburger ph…

Belesenheit

(216 words)

Author(s): G. Pflug
bezeichnet die Eigenschaft eines Menschen, reiche Kenntnisse durch Lektüre erworben zu haben, durch Lit. gut unterrichtet zu sein. Nachdem das Verb «belesen» im SpätMA für das Durchlesen eines Buches gebraucht wurde, erhielt es im 16. Jh. diese neue Bedeutung. Als älteste Belege nennen J. u. W. Grimm Johann Fischart (Gargantua 1546, Binenkorb 1579), F. Kluge ergänzend J. Frisius (Diction. latinogermanicum, 1541). Schon bei Fischart tritt B. auch in abwertender Bedeutung auf, indem sie als totes Bücherwissen der Lebenserfahrung entgegengestellt wird. Diese…

Graph

(42 words)

Author(s): G. Pflug
Ein G. ist eine bildliche Wiedergabe von Strukturen in Form von Punkten und Strecken. Graphen werden zur übersichtlichen Darstellung von Fluß- und Ablaufdiagrammen und anderen ebenen Strukturen benutzt. Graph des Parallelogramms der Kräfte. G. Pflug Bibliography Perl, J.: Graphentheorie. Wiesbaden 1981.
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