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Your search for 'dc_creator:( "G. Pflug †" ) OR dc_contributor:( "G. Pflug †" )' returned 871 results. Modify search

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Literarische Reisen

(355 words)

Author(s): G. Pflug
Reisen zu lit. Zwecken, zum Besuch von Bibl.en oder zum Auffinden und Erwerb von Hss. und Büchern, sind seit der Renaissance verbreitet. Das große Interesse des Humanismus am Wiederbeleben der antiken Lit. hat eine spezielle Reisetätigkeit ausgelöst, die im 16. Jh. zu einer eigenen Literaturform führte, den Apodemiken (Reiseliteratur). Das 17. Jh. entwickelte den Terminus der peregrinatio academica, um damit die forschungsorientierte Gelehrtenreise zu charakterisieren, die neben der persönlichen…

Transkriptionsdepots

(151 words)

Author(s): G. Pflug
Die Herausgabe von kritischen Texted. erfordert eine so intensive Vorarbeit, daß sie sich i. d. R. über viele Jahrzehnte erstreckt. Dabei müssen Mss., die in mühsamer Arbeit transkribiert wurden, oft jahrelang auf ihre Veröff. warten, da sie in einem noch nicht abgeschlossenen Zusammenhang publiziert werden sollen. Zudem weisen diese Mss. oft Zusammenhänge zu anderen Editionen auf – z. B. bei Briefausgaben. Das führte zu Überlegungen, für diese Texte T. einzurichten, über die sie von entsprechen…

Makrotypographie — Mikrotypographie

(106 words)

Author(s): G. Pflug
Dieses Begriffspaar wurde 1984 von dem Schweizer Typographen Jost Hochuli geschaffen, um die Wandlung in der Typographie durch die Einführung von bleisatzlosen Setzverfahren zu charakterisieren. Während sich die Makrotypographie — von einer fest vorgegebenen Bleischrift ausgehend, die der Schriftanwender nicht verändern kann mit dem Layout — z. B. mit dem Format, der Größe und der Stellung der Kolumnen und der Abbildungen — befaßt, fallen der Mikrotypographie diejenigen Probleme zu, die sich aus…

Tagebucharchiv

(113 words)

Author(s): G. Pflug
Seit den 1980er Jahren gibt es in einigen Ländern auf privater Initiative T.e, in die Bürger ihre persönlichen Aufzeichnungen – Tagebücher, Briefe, Haus- und Hofbücher, unveröff. Autobiographien, jedoch keine Chroniken – einliefern können. Eines der ersten T.e wurde 1990 in Italien von Saverio Tutino gegründet. Es befindet sich in Pieve San Stefano bei Arezzo. 1998 schuf Philippe Lejeune ein entsprechendes Archiv für Frankreich in Amberieu bei Lyon. Im glei-chen Jahr gründete Frauke von Troschke nach dem ital. Vorbild ein dt. T…

These

(165 words)

Author(s): G. Pflug
(von griech. θε ´σις = Aufstellung) ist ein im 16. Jh. aufkommender Fachbegriff, der eine als unwiderlegbar angegebene Behauptung (im Unterschied zur Hypothese) bezeichnet. Er wurde vor allem durch die 95 Thesen bestimmt, die Martin Luther 1517 an die Tür der Schloßkirche zu Wittenberg angebracht hat. An sie schloß sich eine umfassende Lit. an, die diesen Begriff im Titel verwandte, z. B. Alfonso Pisano «Theses de vertus apostoli» (Ingolstadt 1564). In der klassischen Antike ist Thesis ein Begriff der Metrik und bezeichnet den betonten Taktteil in einem Vers. Die …

Hochschulbibliothekszentrum (HBZ)

(154 words)

Author(s): G. Pflug
Das HBZ in Köln ist eine zentrale Einrichtung des Landes Nordrhein-Westfalen mit der Aufgabe, bibliothekarische Planung und Dienstleistung vor allem auf dem Gebiet der elektronischen Datenverarbeitung für die Hochschulbibl.en in diesem Land zu übernehmen. Es wurde am 1. 3. 1973 aus Anlaß der Errichtung der fünf Gesamthochschulen in Nordrhein-Westfalen gegründet. Das HBZ betreibt eine zentrale Datenverarbeitungsanlage, die den angeschlossenen Bibl.en (1988 elf Bibl.en) zu on-line-Dienstleistungen…

Venedig

(2,260 words)

Author(s): G. Pflug
(Venezia), Hauptstadt der ital. Provinz Venetien mit ca. 250 Tsd. Einwohnern, dem berühmten Marcus-Platz, dem Dogenpalast, zahlreichen Kanälen, alten Kir-chen und Adelspalästen; Musik- und Filmfestspielen (Bienale). 1. Buchdruck, Verlagswesen, Buchhandel. Unter den Frühdruckorten nahm V. nach Zahl der Drukker und der dort gedr. Werke den ersten Platz vor Rom ein. Es gab zur Inkunabelzeit ca. 150 Drucker mit über 4 Tsd. Werken. Der Deutsche Johannes von Speyer (Spira) errichtete 1469 die erste Druckerei und erhielt im gle…

Trilingue

(180 words)

Author(s): G. Pflug
(lat.: trilinguis = dreisprachig) ist eine Inschrift, die den Text in drei verschiedenen Sprachen wiedergibt. Für die Entzifferung antiker Schriften haben zwei Trilingua eine entscheidende Rolle gespielt. 1. Der Rosette-Stein. Sprachlich stellt dieser Stein zwar nur eine Bilingue dar, doch wird sein ägyptischer Text in zwei Schriftversionen, in Hieroglyphen wie in demotischer Schrift wiedergegeben. Diesem Text ist als drittes eine griech. Version angefügt. Der Stein ist ein 114 x 72 cm großer Basalt mit einem Text zur Thr…

Grunwald, Wilhelm

(180 words)

Author(s): G. Pflug
* 15. 7. 1909 in Rastenberg, † 7. 6. 1989 in Göttingen, nach mathematisch-naturwissenschaftlichem Studium in Halle und Marburg Bibliothekar an den UB in Halle, Kiel und Göttingen. Seit 1950 Direktor der BTH Hannover, wo er 1959 die Technische Informationsbibl. (TIB) einrichtete, die im Rahmen der überregionalen Literaturversorgung als zentrale Fachbibl, für Technik von der Deutschen Forschungsgemeinschaft begründet wurde und von der Bundesregierung und den Ländern unterhalten wird. 1963 übernahm…

Deutsche Studiengesellschaft für Publizistik

(56 words)

Author(s): G. Pflug
Die Gesellschaft, die 1958 in Köln gegründet wurde, dient der wiss. Erforschung der rechtlichen und politischen Probleme der Publizistik, besonders auf den Gebieten der Presse, des Rundfunks und des Films. In ihr wirken Wissenschaftler und Praktiker zus. Ihr derzeitiger Sitz ist Stuttgart. Seit 1959 gibt sie eine Schriftenreihe heraus. G. Pflug

EIDOS (Electronic Information Delivery Online System)

(160 words)

Author(s): G. Pflug
Von der Erfahrung ausgehend, daß zumindest in den Naturwissenschaften 70–75% aller Lektüre nur der Konsultation oder Verifizierung von kurzen Texten dient, entwickelt das Online Computer Library Center (OCLC) in Columbus (Ohio), USA seit 1984 das System E., das auf einer Datenbank mit Volltextspeicherung (Full Text File), einer Datenbank mit exzessiven Literaturangaben (KITT's) und einer Datenbank für zu den Texten gehörende Grafik besteht. Die für E. entscheidende Datenbank ist KITT's. Sie enth…

Rillenschrift

(50 words)

Author(s): G. Pflug
wird die Form der Tonaufzeichnung auf Schallplatten genannt. Bei ihr wird die Differenzierung des Tons in Artikulation, Tonhöhe und Lautstärke durch die Variation der Breite, der Tiefe und der Führung der Rillen auf dem Schellacktonträger erzeugt. G. Pflug Bibliography Brockhaus Naturwissenschaften und Technik. Bd. 4. Wiesbaden 1983, S. 204.

Rundschau

(134 words)

Author(s): G. Pflug
Seit der Mitte des 19. Jh.s ersetzt R. im Rahmen der Eindeutschungsbestrebungen den Titelbegriff Revue, der zur Charakterisierung von periodischen – und gelegentlich auch monographischen – Veröff. benutzt wird, die über aktuelle Ereignisse im politischen, technischen, wiss. oder lit. Leben berichten, zuerst bei den Monographien «Politische R. auf katholischem Boden» (Aschaffenburg 1851), dann bei den Zss. «R. der Versicherungen» (1851–1852), «Medizinisch-chirurgische R.» (1860–1894) und auf dem …

Textsemantik

(121 words)

Author(s): G. Pflug
Die T. geht von der Bedeutung eines textlichen Zusammenhangs, z. B. eines Satzes, aus und ordnet den Wörtern nur in diesem Zusammenhang eine eindeutige Bedeutung zu, da sich ein Wort immer erst sekundär in diesem Zusammenhang präzisieren läßt. Ihre weitestgehende Interpretation erfährt die T. in der Deconstruktion, wie sie der Philosoph Jacques Derrida in seiner «Grammatologie» (1974) entwickelt hat. Für ihn ergibt sich ein Sinnzusammenhang nicht aus dem Text an sich, sondern aus seiner je individuellen Hermeneutik des den Text Aufnehmenden. G. Pflug Bibliography Kegel, G. / Salle…

Pietsch, Erich

(159 words)

Author(s): G. Pflug
* 6. 5. 1902 in Berlin, 9. 4. 1979 in Bad Homburg, Chemiker und Dokumentar. Als Direktor des Gmelin–Instituts für anorganische Chemie befaßte er sich seit Beginn der 1950er Jahre mit modernen Dokumentationsmethoden, um die Fülle des naturwiss. Wissens leichter erfassen zu können. Sein 1951 in Bad Cannstatt gehaltener Vortrag «Neue Methoden zur Erfassung des exakten Wissens in Naturwissenschaft und Technik» (Nachrichten für Dokumentation 2. 1951, S. 38—44) gilt als Beginn der Automatisierung in d…

Institut für Bildungsmedien

(49 words)

Author(s): G. Pflug
Frankfurt, ist ein vom Verband der Schulbuchverlage 1971 gegr. Institut zur Gestaltung und Verbreitung dt. Schulbücher. Es veröffentlicht Statistiken, Bibliographien, Fachbeiträge und Pressemitteilungen sowie die Schriftenreihe «Informationen über Bildungsmedien» (H. 12. 1989) und Informationsbroschüren, z.B. den «Schulbuchkompaß» und die «Kleine Schulbuchschule» (Neuaufl. 1988/1989). G. Pflug

Sitzungsberichte

(92 words)

Author(s): G. Pflug
Seit der Mitte des 19. Jh.s dient der Begriff in Akademien und wiss. Ges. als Titelbegriff bei der Veröff. der in den Sitzungen oder Tagungen gehaltenen Vorträge. Zum ersten Mal wurde er 1848 von der kaiserlichen Akademie in Wien verwandt. Bis zum Ende des 19. Jh.s breitete er sich über ganz Deutschland aus. Er ist dem franz. Terminus «Compte rendu» nachgebildet, der in diesem Sinne seit 1835 von der Académie des science in Paris genutzt wurde, nachdem er im 18. Jh. für Sitzungsprotokolle oder Denkschriften üblich gewesen war. G. Pflug

Breycha-Vauthier, Arthur Carl Baron

(190 words)

Author(s): G. Pflug
* 1.7. 1903 in Wien, † 15. 2. 1986 ebd., österr. Bibliothekar und Diplomat, von 1928–1946 Bibliothekar bei der Bibl, des Völkerbundes in Genf, von 1946–1963 Leiter der Bibl, der UNO in Genf Seit 1964 in diplomatischem Dienst, vertrat er Österr. als Botschafter im Libanon, in Syrien, Jordanien und Kuweit. Von 1968–1977 leitete er die diplomatische Akademie in Wien. Von 1929–1958 war er Generalsekretär der IFLA (International Federation of Library Associations), von 1959–1963 ihr chatzmeister. In diesen Funktionen trug er wesentlich zum Aufbau dieser bibl…

Regionale Bibliotheksrechenzentren

(218 words)

Author(s): G. Pflug
Die Einführung der elektronischen Datenverarbeitung in Bibl.en zu Beginn der 1960er Jahre erfolgte in der Regel unter Nutzung der Datenverarbeitungskapazität von Hochschulrechenzentren. Nur in wenigen Fällen (z.B. Yale Medical Library, UB Bochum) erhielten die Bibl.en eigene Datenverarbeitungsanlagen. Mit dem Anwachsen des EDV–Einsatzes in Bibl.en und den Überlegungen zu einer stärkeren bibliothekarischen Zusammenarbeit (Verbundsysteme) entstand die Idee, Rechenzentren zu gründen, die für die Bibl.en einer Region Rechenkapazität zur Verfügung ste…

Memory of the world

(145 words)

Author(s): G. Pflug
ist ein 1992 von der UNESCO beschlossenes weltweites Programm zum Schutz des schriftlichen Erbes der Menschheit in Archiven und Bibliotheken gegen jede Form der Zerstörung durch äußere Einwirkungen. Es wird von einem bei der Direction of the General Information Programme angesiedelten Advisory Committee gesteuert, das von nationalen Kommissionen in den einzelnen Mitgliedländern unterstützt wird. Neben der Entwicklung von Richtlinien zum Schutz des literarischen Guts durch eine Unterkommission für Technik ist vor allem die Schaffung eines World Regi…
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