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Your search for 'dc_creator:( "G. Pflug †" ) OR dc_contributor:( "G. Pflug †" )' returned 871 results. Modify search

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Strand Book Store

(82 words)

Author(s): G. Pflug
Die New Yorker Buchhandlung S. ist das größte moderne Antiquariat der Welt. Sie wurde 1927 von Benjamin Bass gegr. und umfaßt heute neben einem Hauptgeschäft am Broadway noch weitere Filialen in New York und eine echte Antiquariatsabteilung. In ihr werden 200 Mitarbeiter beschäftigt. Auf ca. 15 Tsd. m2 werden rund 2,5 Mio. Bde. angeboten. Der Jahresumsatz wird auf 20–25 Mio. US-Dollar geschätzt. G. Pflug Bibliography Kusche, A.: 20 Dollar pro Meter. In: Börsenbl. 169. 2002, Nr. 15, S. 19–22.

Libraria magna — libraria parva

(226 words)

Author(s): G. Pflug
Seit dem HochMA läßt sich die Trennung von Bibl.en in zwei verschiedene Slg. nachweisen. Den ältesten Beleg stellt die Trennung der Bibl, in Hamersleven im n. Jh. dar. Für die Univ. ist sie zuerst im Bibl.-Kat. der Sorbonne in Paris 1289 nachweisbar. Hier tritt auch zuerst die Bezeichnung «libraria magna» und «libraria parva» auf. Von hier wurde sie von anderen Bibl.en übernommen, z.B. vom Merton College in Oxford und der Trinity Hall in Cambridge. Neben der Bezeichnung l.m. und l.p. findet sich…

Kitsch

(265 words)

Author(s): G. Pflug
(vermutlich verballhornt aus engl, sketch = Skizze). Der Begriff entstand mit hoher Wahrscheinlichkeit um die Wende vom 19. zum 20. Jh. in Münchner Künstlerkreisen, um ein leicht verkäufliches, einem breiten Geschmack entsprechendes, künstlerisch jedoch nicht anspruchsvolles Werk der bildenden Kunst zu bezeichnen. Es wurde schon bald zur allg. Charakterisierung einer Scheinkunst benutzt, die in ihrem ersten Anschein einen Anspruch als Kunstwerk erhebt, jedoch in ihrer Thematik wie in den künstlerischen Mitteln diesen Kunstwert nur vortäuscht. Seit den zwanziger Jahren …

Waschzettel

(67 words)

Author(s): G. Pflug †
ist eine Veröff. eines Verlages, die bei der Erstveröff. eines Werks denjenigen Ex. beigefügt wird, die als Besprechungsex. an Zeitschriften- und Zeitungsredaktionen sowie persönlich an Buchkritiker versandt werden, um sie über Inhalt und Zweck des Buches zu unterrichten. Manche Ztg. drucken den W. unverändert als Besprechung ab. Gelegentlich wird auch der Klappentext als W. bezeichnet. G. Pflug † Bibliography Lambeck, A.: Pressearbeit nach Maß. Würzburg 1965.

Wortschatz

(170 words)

Author(s): G. Pflug †
Unter W. wird gewöhnlich der Wortbe-stand einer Sprache verstanden, der zu einer bestimmten Zeit allg. gebräuchlich ist. Vor allem in der schönen Lit. läßt sich aus dem dort verwendeten W. die Zeit ihres Entstehens feststellen. So besitzt die Klassik in Deutsch-land einen etwa von der Romantik oder dem Naturalismus abweichenden Wortschatz. Nach der Nutzung des W. durch den Sprechenden unterscheidet man den aktiven Wortschatz, also tatsächlich gesprochenen, vom passiven Wortschatz, d. h. nur vers…

Unzerreißbare Bücher

(172 words)

Author(s): G. Pflug
Wirklich unzerreißbare Bücher gibt es nicht. Doch geht die Sicherung gegen die Zerreißbarkeit von Büchern in zwei Richtungen. Zum einen soll das Herausreißen eines oder mehrerer Blätter aus dem Buchblock verhindert, oder zumindest erschwert werden. Diese Beschädigung erfolgt z. B. durch Biblioklasten, die aus Sammelleidenschaft einzelne Seiten, vor allem handschriftliche Widmungen oder Illustrationen, aus Büchern herausreißen, oder von Lesern in Bibl.en, die eine bestimmte Stelle, z. B. in einem…

Pinatypieverfahren

(46 words)

Author(s): G. Pflug
ist ein Verfahren der Geheimschriften, bei dem eine Gerbung eines mit Gelatine beschichteten Papiers die Schrift wasserunlöslich macht, während die unbeschriebenen Teile ausgewaschen werden können. Dabei wird die Schrift für den Empfänger wieder lesbar. G. Pflug Bibliography Philipp, L.: Die Geheimschrift. 3. Aufl. Hildesheim 1965.

Minderwichtige Literatur

(216 words)

Author(s): G. Pflug
In den Bibl.en ist die m. L. vor allem unter den Gesichtspunkten ihres Bearbeitungsund Magazinierungsaufwandes diskutiert worden. Mit dem Anwachsen des Bucheingangs und der Buchbestände zu Beginn des 20. Jh.s entstanden für sie Kapazitätsprobleme, die auf eine unterschiedliche Behandlung deijenigen Literaturgattungen drängten, deren Nutzungserwartung gering war (z. B. Geschenke, Schulbücher, Gelegenheitsschriften). Ihnen wurde neben verstärkten Richtlinien für die Sammlung vor allem durch zwei M…

Stifterverband für die deutsche Wissenschaft

(243 words)

Author(s): G. Pflug
Der S. ist eine 1949 gegr. Gemeinschaftsaktion der deutschen Wirtschaft zur Förderung der Wissenschaften durch Bereitstellen von Fördermitteln. Sein Sitz ist Essen. Er unterhält seit 1976 ein Wissenschaftszentrum in Bonn. Der S. setzt die Tradition des «Stifterverbandes der Notgemeinschaft für die deutsche Wissenschaft», der späteren «Deutschen Forschungsgemeinschaft» aus dem Jahr 1920, fort. Die Verbindung zu dieser blieb auch nach der Neugründung 1949 bestehen. Doch unterstützt der S. auch andere wiss. Institutionen wie di…

Blanket Order

(216 words)

Author(s): G. Pflug
auch Standing Order (die dt. Bezeichnung Blankobestellung hat sich nicht durchgesetzt). Form der Buchbestellung, bei der die Bibl, auf eine Auswahl der Lit. verzichtet, um die innerbetrieblichen Arbeitsabläufe zu vereinfachen und zu beschleunigen. Die B. O. findet verschiedene Formen der Anwendung: 1. Am weitesten verbreitet ist die B. O. beim Erwerb von Schriftenreihen. Hier streben viele Bibl.en die Vollständigkeit an und bestellen sie «zur Fortsetzung». Dabei ergeben sich vor allem Probleme mit Schriftenreihen, die auch Diss. enthal…

Judaica

(355 words)

Author(s): G. Pflug
(von griech.: 'lousaios = Jude). Ein hervorstechendes Spezifikum der jüdischen Lit. liegt in der Tatsache begründet, daß seit der frühen Antike ein erheblicher Teil des jüdischen Volkes in der Diaspora lebte und dort seine Eigenart bewahrt hat. So entstanden schon früh geistige Zentren außerhalb des Stammlandes, etwa in Babylon, Alexandria und nach der Zerstörung des Tempels im Jahre 70 n. Chr. in zunehmenden Maße in allen Teilen der Welt. Das führte dazu, daß sich jüdische Autoren oft anderer Sprachen bedienten — in Alexandria zum Beispiel des Griech., im Vorder…

Titelnummerungstechniken

(242 words)

Author(s): G. Pflug
1. In der Informationstechnik werden zur einfacheren und kürzeren Speiche-rung von Informationen seit den 1960er Jahren sog. Record Numbers vergeben, die in der Regel aus alphabetischen und/oder numerischen Codes bestehen und durch Farbgebung unterschieden werden. Dabei können diese Codes sowohl einzelne Begriffe wie Begriffszusammenhänge (Sätze = Satznummern) oder Titel repräsentieren. In der Deutschen Demokratischen Republik hatte das Ministerium für das Hoch- und Fachschulwesen seit dem Ende …

Allatios

(183 words)

Author(s): G. Pflug
(Allatius, Allacci, Allacio, Allazio), Leon (Leone) (1586 - 1669). Griechischer Theologe, Gelehrter und Bibliothekar. Auf Chios geboren, trat A. 1599 in das griech. Kolleg in Rom ein und studierte klassische Philologie, Philosophie und Theologie, promovierte 1616 in der Medizin. Papst Paul V. ernannte ihn zum Skriptor für griech. Texte an der Biblioteca Vaticana. Von Gregor XV. wurde er 1622 beauftragt, die Bibliotheca Palatina von Heidelberg nach Rom zu überführen. A. fiel unter Urban VIII. in …

Geomantie

(386 words)

Author(s): G. Pflug
ursprünglich Sammelname für verschiedene Verfahren, aus geographisch-geologischen Erscheinungen (Erdbeben, Vulkanismus) die persönliche Zukunft vorauszusagen. In diesem Sinn wird der Begriff unter Berufung auf Varro von Isidor von Sevilla († 636) gebraucht (Etym. 8, 9, 11). Seit dem 12. Jh. schränkte sich der Begriff auf ein von den Arabern übernommenes Verfahren ein, das aus einer Reihe willkürlich erzeugter Punkte zukünftige Ereignisse ableiten will. Diese Punkte wurden in Sand gezeichnet, dah…

Deutsche UNESCO-Kommission e. V. (DUK)

(145 words)

Author(s): G. Pflug
Die DUK ist ein auf Veranlassung der Regierung der BRDeutschland 1950 gegründeter Verein, dessen Mitglieder z. T. von der Bundesregierung und der Kultusministerkonferenz ernannt, z. T. aufgrund von Vorschlägen von Fachverbänden durch die Mitgliederversammlungen gewählt werden. Ihre Aufgabe ist vor allem die Beratung der Bundesregierung und der übrigen zuständigen Stellen in allen Fragen, die sich aus der Mitgliedschaft der BRDeutschland in der UNESCO ergeben sowie die Förderung des allg. Interes…

Schiefertafel

(307 words)

Author(s): G. Pflug
ist ein Beschreibstoff, der aus einer flachen, kohlehaltigen Tonschiefertafel besteht, die mit einem Schiefergriffel oder mit Kreide beschrieben wird. Ihr Vorzug gegenüber anderen Beschreibstoffen liegt darin, daß die Schrift mit einem angefeuchteten Schwamm jederzeit gelöscht werden kann. S.n lassen sich bereits in der minoischen Kultur (16. Jh. v. Chr.) nachweisen, wie ein Fund in Akrotiri (Santortin) zeigt. In der klassischen Antike wurden die S.n sowohl in Griechenland (Πι´να σ ιστ υ` λι´ υ = Tafel aus gespaltenem Stein) wie in…

Paulus

(265 words)

Author(s): G. Pflug
* um IO n. Chr. in Tarsos, t 64 (67) in Rom, Apostel. P hat sich mehrfach mit dem Verhältnis von Wort und Schrift auseinandergesetzt, am deutlichsten im zweiten Korintherbrief (3,6), in dem die Formulierung steht: «Denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig» (vgl. auch Röm. 2,29; 7,6). P bezieht diesen Gegensatz auf das Verhältnis zwischen der mündlichen Lehre Christi und dem Gesetz des AT. Dabei setzt er sowohl eine vom Propheten Jeremias begründete Tradition fort, steht jedoch auc…

Vulgata

(207 words)

Author(s): G. Pflug
(lat. vulgatus = verbreitet) Hieronymus übers. um 383 im Auftrag von Papst Damasus die Bibel (AT und NT) ins Lat. unter Berücksichtigung der bestehenden Übersetzungen (Itala). Seit dem 7. Jh. bildet die V. den entscheidenden Text in der röm.-katholischen Kirche. Auf dem Tridentinischen Konzil wurde 1546 beschlossen, den Text zu überarbeiten. Die 1590 in der vatikanischen Druckerei unter Leitung von Domenico Basa veröff. Ausg. wurde nach dem Tod von Sixtus V. (27. 8. 1590) als fehlerhaft zurückge…

Geisteswissenschaften

(1,050 words)

Author(s): G. Pflug
1. Der Terminus G. dient seit dem ausgehenden 19. Jh. als Bezeichnung für eine Gruppe von Wissenschaften, die durch ihre historisch-herme-neutischen Arbeitsmethoden Zusammenhängen und sich von den Naturwissenschaften absetzen, die im Gegensatz zu ihnen als auf die Erforschung von Gesetzmäßigkeiten gerichtete Wissenschaften verstanden werden. Aus diesem Gegensatz wird der methodische Unterschied von «verstehen» und «erklären» abgeleitet. Nach mehreren unsystematischen Ansätzen bildete sich der Terminus G. in der heute üblichen Bedeutung durch W. Dilth…

Bildkatechese

(65 words)

Author(s): G. Pflug
Da der Laie im MA meist Analphabet war, erfolgte die christliche Unterweisung i. d. R. über Bilderzyklen, die an den entsprechenden Orten (Kirchen, Schulen, Herbergen, Spitälern) ausgestellt waren. Aus diesen entwickelten sich Einblattdrucke und Blockbücher (Biblia pauperum, Speculum humanae salvationis). G. Pflug Bibliography Geffcken, J.: Der Bildercatechismus des 15. Jh.s und die catechetischen Hauptstücke in dieser Zeit bis auf Luther. Bd. 1. Hamburg 1855.
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