Search

Your search for 'dc_creator:( "G. Wiegand" ) OR dc_contributor:( "G. Wiegand" )' returned 79 results. Modify search

Sort Results by Relevance | Newest titles first | Oldest titles first

Wissenschaftliche Allgemeinbibliotheken

(222 words)

Author(s): G. Wiegand
heißen Wissenschaftliche Bibliotheken, die im Unterschied zu Spezialbibliotheken, einen nicht grundsätzlich nach Inhalt oder Form eingegrenzten a Bestand aufweisen. Allerdings ist Material, das allein der Unterhaltung dienen kann oder ausschließlich der Primärbildung dient, i. d. R. vom Sammelauftrag der W. ausgeschlossen, es sei denn, aus evt. Bestimmungen zum Pflichtexemplar ergäbe sich anderes. W. können grundsätzlich von allen Personen benutzt werden, die mit dem dort verfügbaren Material an…

Standortverteilung der Bibliotheksbestände

(82 words)

Author(s): G. Wiegand
dient in räumlich zersplitterten Bibl.systemen dazu, die Lit. dort bereitzustellen, wo sie am meisten gebraucht wird. Typische Fälle sind Univ. mit Instituten in Streulage und städtische Bibl.systeme mit Stadtteil-Filialen. S. setzt Koordination beim Bestandsaufbau und eine zumindest im grundsätzlichen zentrale Steuerungskompetenz voraus. S. geht oftmals mit funktionalen Aufteilungen einher. In Hochschulbibl.systemen ist i. d. R. der Be-stand der Zentralbibl. ausleihbar, während der Bestand in d…

Bestandsaufbau

(899 words)

Author(s): G. Wiegand
Gründung und Weiterentwicklung des Bestandes einer Bibl, nach Grundsätzen, die an ihren Aufgaben ausgerichtet sind. Ziel des B.s kann nicht uneingeschränkt der besonders große Bestand sein, sondern es ist der dem Zweck in besonders hohem Grad angemessene. Der B. erfolgt als Zugang durch Kauf, Tausch, Geschenk und Pflichtexemplar (Erwerbung), in Bibl.en ohne Archivbestand aber auch durch Aussonderung nicht mehr benötigter Bestände. Abgesehen von dem Sonderfall einer überwiegend auf Pflichtexempla…

Suchmaschinen

(264 words)

Author(s): G. Wiegand
sind Programme, die der Suche im Internet, insbesondere im World Wide Web (WWW) dienen. Die Benutzer tragen die Suchfragen (stichwortartig) in Bildschirmformulare ein. Diese Anfrage richtet sich an eine Datenbank, von der die Antwort gegeben wird, meist in der Form listenartiger Aufzählungen. Ihrerseits wird die Datenbank durch sogenannte Roboter-Programme gespeist, die den Gesamtraum des WWW unablässig nach neuen Schlag- und Stichwörtern durchsuchen. Bei unzweckmäßiger Eingabe oder bei sehr all…

Bestandsumsatz

(269 words)

Author(s): G. Wiegand
Maß für die Ausnutzung eines Bestandes einer Bibl., vor allem durch Ausleihe. Damit wird angegeben, wie häufig ein Gesamt- oder Teilbestand in einer bestimmten Zeit (meist ein Jahr) ausgeliehen oder anderweitig benutzt («umgesetzt») wird bzw. wieviel Zeit ein Gesamt- oder Teilbestand für den einmaligen Umsatz benötigt. Maßgebend ist für die Angabe nicht die einzelne Bestandseinheit, sondern der statistische Durchschnitt des Gesamt- oder Teilbestandes. Daraus ergibt sich, daß bei umfangreichen Be…

Magazinieren

(174 words)

Author(s): G. Wiegand
Überstellen von Beständen in ein Magazin als Gegensatz zur Freihandaufstellung in einer Bibliothek. Dabei kann es sich um Neuzugänge handeln, für die nach dem Benutzungskonzept und/ oder den räumlichen Möglichkeiten der Bibl, ein Magazin als der geeignete Aufbewahrungsort angesehen wird. Es kann sich aber auch uni schon länger in der Bibl. vorhandenes Material handeln, das nach zeitweiliger Präsentation in einem Freihandbereich in ein Magazin überfuhrt wird, um an der bisherigen Stelle anderen W…

Blattkatalog

(178 words)

Author(s): G. Wiegand
Spezialform des Bandkatalogs, bei der durch geeignete Vorkehrungen (Klemmrücken, Ringbücher, Schnellhefter) an jeder Stelle neue Blätter eingefügt werden können. Der B. kommt – allerdings seltener – auch in der Form der losen Blattablage in Kapseln vor. Er stellt in beiden Varianten den Versuch dar, die Vorzüge des Bandkatalogs (Übersichtlichkeit) mit der Flexibilität des Zettelkatalogs zu vereinen und ist insofern eine Zwischenform. Im 19. und 20. Jh. war er in vielen, auch großen Bibl.en des I…

Literaturrecherchedienst

(32 words)

Author(s): G. Wiegand
jede als Dienstleistung angebotene Literaturrecherche, im engeren Sinne der auf Literaturrecherchen gerichtete Teil der Aufgaben von Informationsvermittlungsstellen (IVS). Der L. ist der begriffliche Gegensatz zur Recherche in FaktenDatenbasen G. Wiegand

Online-Katalog

(536 words)

Author(s): G. Wiegand
Bildschirmkatalog. Instrument zur Suche und Anzeige von Bestandsnachweisen (Bestandserschließung), die in einer bibliographischen Datenbank oder in anderer Form elektronisch gespeichert sind, im unmittelbaren «Mensch-Maschine-Dialog». O.e sind je nach Zweckrichtung bei gleichem Datenbestand in verschiedenen Varianten möglich. So kann es neben dem für die Bedürfnisse der Bibliotheksbenutzer gestalteten Online-Benutzerkatalog (Online Public Access Cat.), der weitaus wichtigsten Form des O.s, ander…

Sondersammlung

(311 words)

Author(s): G. Wiegand
Nach Inhalt, Material, Provenienz oder einem anderen Kriterium (z. B. Benutzungsfrequenz) abgegrenzter Teil des Bestandes einer Bibl., dem hinsichtlich Bestandsaufbau, Bestandserschließung, Buchaufstellung und Benutzung (bzw. nach einzelnen dieser Gesichtspunkte) eine bes. Behandlung gewidmet wird. In vielen Fällen wird eine S. getrennt vom übrigen Bibliotheksbestand aufgestellt. Sehr häufig bilden die Bestände an Hss., Autographen, Ink. und anderen alten Drucken, Karten, Ztg., Musika-lien, Tont…

Jahresberichte der Bibliotheken

(205 words)

Author(s): G. Wiegand
Für viele Bibl.en gehört es zur amtlichen Pflicht oder zur freiwilligen Übung, j. einen schriftlichen, häufig sogar publizierten Bericht vorzulegen. Solche J. geben Auskunft über Etatverhältnisse, Personalbestand, Bestandsentwicklung (einschl. evt. Sondererwerbungen), Umfang und Verteilung der Orts- und Fernausleihe, über sonstige Benutzungsformen wie Auskünfte, Kopierdienste sowie über bes. Vorkommnisse und über Planungen. Obwohl der Kern des J. in statistischen Angaben besteht (Bibliotheksstat…

Koordinierung

(325 words)

Author(s): G. Wiegand
ist im Bibliothekswesen ebenso ein Erfordernis wie in anderen Dienstleistungssektoren, wenn gleichartige Ziele durch nebeneinander existierende Organisationseinheiten erreicht werden sollen. Sie kann sich grundsätzlich auf alle Tätigkeitsfelder beziehen, doch wird der Begriff mit Vorrang auf den Bestandsaufbau angewendet, vor allem in mehrschichtigen Hochschulbibliothekssystemen, in denen die Abstimmung der Neuerwerbungen zwischen Zentralbibl. und Fachbibl.en meist als Hauptziel der Systembildun…

Sondersammelgebiete

(111 words)

Author(s): G. Wiegand
sind fachlich, regional oder formal (z. B. Ztg. oder Musikalien) definierte Schwerpunkte beim Bestandsaufbau einer Bibl. mit ansonsten weiter gefaßten Sammelaufgaben. Bei Spezialbibl.en, die von vornherein nur auf einem eng begrenzten Fachgebiet sammeln, ist der Begriff S. nur dann sinnvoll, wenn die Bibl. an einem übergeordneten System von Sondersammelgebietsplänen beteiligt ist. S. entstehen entweder aus Verpflichtungen, die aus der Sammelgesch. einer Bibl. erwachsen bzw. sich aus dem institutionellen und Benutzungsgefüge ergeben, in dem die B…

Rekatalogisierung

(570 words)

Author(s): G. Wiegand
(retrospektive Katalogisierung, retrospektive Katalogkonversion, Retrokonversion) heißt die Überführung konventionell erstellter Katalogdaten (z.B. in Karteiform) in maschinenlesbare (elektronische) Form. Der etwas weiter gefaßte amer. Begriff «Retrospective Conversion» schließt die Transformation maschinenlesbarer Daten eines Formats in ein Nachfolgeformat (Sicherstellung der Datenkompatibilität) ein. R. im engeren Sinn ist eine Aufgabe, vor der alle älteren Bibl.en stehen, während die Neugründ…

Magazinbenutzung

(103 words)

Author(s): G. Wiegand
Benutzung des Bestandes einer Bibl, unmittelbar in den (ansonsten geschlossenen) Magazinräumen. M. steht begrifflich im Gegensatz zur Ausleihe einerseits und zur Benutzung in Freihandbereichen andererseits. Meist liegt ein bes. Anlaß für die M. vor, z.B. die bequemere Durchsicht ganzer Zeitschriftenreihen. Man erspart sich auf diese Weise den Transport der Bände zur Ausleihe oder in einen Lesesaal. Das Recht zur M. ist manchmal auf besonders definierte Benutzergruppen beschränkt, z.B. auf Profes…

Graue Literatur

(487 words)

Author(s): G. Wiegand
auch: Nicht-konventionelle Literatur. Schrifttum von Behörden, Instituten, Firmen, Parteien, Verbänden, Ges. usw., das nicht über den Buchhandel vertrieben wird. Dazu zählen Amtsdruckschriften, Parlamentsschriften, Kongreßberichte und -preprints, technische und wissenschaftliche Reports, Firmenschriften, Patente, Denkschriften, Statistiken usw. Auch Hochschulschriften (vor allem ungedruckte Diss.) werden vielfach zur G. L. gerechnet. Die Motive zur Produktion von G. L. sind vielfältig und unüber…

Ortsfester Bestand

(89 words)

Author(s): G. Wiegand
Grundbestand in stationären dezentralen Literaturversorgungseinrichtungen des ÖBwesens mit Funktionen der Ersten Stufe (Bibliotheksplan '73), also in Zweigstellen städtischer Bibl.systeme, Pfarrbibl.en und in den Gemeindebibl.en des zentralistisch organisierten Bibl.Wesens der ehern. DDR. Der Begriff o. B. setzt Austauschbestand als Komplementärbegriff voraus. Sowohl im städtischen als auch im ländlichen Bibl.wesen haben sich Fahrbibl.en teilweise als zweckmässige Alternativen zu dezentralen stationären Einrichtungen mit o. B. und Austauschbestand erwiesen. G…

Regeln für den Schlagwortkatalog (RSWK)

(280 words)

Author(s): G. Wiegand
von der Kommission des Dt. Bibliotheksinstituts für Sacherschließung in den 1980er Jahren vorgelegtes Regelwerk zur verbalen Literaturerschließung in dt. Bibl.en. Entwurfsfassungen ersch. 1981, 1982 und 1983, das fertige Werk 1986. 1991 ersch. die R. in 2. Auflage. Das Regelwerk orientiert sich an folgenden Grundsätzen: «Enges» Schlagwort, «Kettenbildung» mit Permutationsvorschriften bei unterschiedlicher Behandlung verschiedener Schlagwortkategorien, «natürlicher» Sprachgebrauch, u.a. mit Bevorzugung von Komposita, Tautologieverbot. Trotz dem Bestreben, d…

Erschließungsmittel

(552 words)

Author(s): G. Wiegand
Instrument zur Bestands- undLiteraturerschließung in einer Bibliothek. Die innere Anlage der E. muß sich danach richten, welche Fragestellungen und Vorgaben (z. B. Titelangaben von Schriften oder thematische Vorgaben), aber auch welche Recherchefertigkeiten bei den Benutzern anzunehmen sind. Zu berücksichtigen ist ferner, welches Erschließungsniveau für die in Frage kommende Benutzergruppe angemessen und für den Hersteller des E.s realisierbar ist. Aus diesen Voraussetzungen ergibt sich analog z…

Literaturerschließung

(222 words)

Author(s): G. Wiegand
Feststellung (Ermittlung) und in nachvollziehbarer Weise geordnete Wiedergabe der formalen, inhaltlichen oder sonstigen Merkmale einer (bibliographisch selbständigen oder unselbständigen) Schrift. Die formalen Merkmale, zu denen die Namen der beteiligten Personen und Körperschaften, der Titel der Schrift, der Erscheinungsvermerk, die Umfangsangabe usw. gehören, werden so vollständig wie möglich und nach Möglichkeit in standardisierter Form entsprechend den Regelwerken formal (alphabetisch, chron…
▲   Back to top   ▲