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Your search for 'dc_creator:( "H. Bansa" ) OR dc_contributor:( "H. Bansa" )' returned 187 results. Modify search

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Kohlepapier

(77 words)

Author(s): H. Bansa
dünnes Blatt mit einseitiger Beschichtung, die auf mechanischen Druck Farbe abgibt, benutzt zum Herstellen von Durchschriften oder Durchschlägen in der Schreibmaschine. Bei K. im engeren und im klassischen Sinn besteht der Träger aus dünnem und zähem, meist hadernhaltigem Papier, der Carbonseide, und die Beschichtung aus dem Pigment Ruß in dem Bindemittel Wachs. Heute wird für den Träger vielfach Kunststoff, also eine Folie (Polyester), und in der Schicht statt des Schwarzpigmentes andersfarbige Farbstoffe verwendet. H. Bansa

Vergilbung

(129 words)

Author(s): H. Bansa
Im allg. Sprachgebrauch die Ausbildung von Verfärbungen eines Materials in Richtung gelb, gelblich-braun o. ä. als Folge von chemischen Veränderungen, die zur Ausbildung von Doppelbindungen (z. B. -C=O) führen, im Laufe seiner Alterung. Im Papier unterliegt vor allem das Lignin des Holzstoffes der Vergilbung, ebenso auch bestimmte Leimungsstoffe ( Agar-Agar); reine Cellulose ist gegen sie recht beständig. Befördert wird sie in erster Linie durch Licht, insbes. durch dessen UV-Anteil, und auch durch Wärme; ebenso kann Alkalität (pH > 8) vergilbungsfördernd wirken. V. ist zwar…

Durchreißwiderstand

(124 words)

Author(s): H. Bansa
Eine der vielen Zahlen, die in der Papierindustrie zur Kennzeichnung der Festigkeitvon Papier gemessen werden. Nach DIN 53128 ist der D. die Kraft, die benötigt wird, um, von einem vorher hergestellten Einschnitt ausgehend, eine Probe von fester Länge in zwei Teile zu reißen. Zur Messung des D.s wird das Elmendorf-Gerät benötigt (benannt nach dem Erfinder, einem amer. Ingenieur). Die zentrale Einheit ist ein schweres Pendel. Gemessen wird dessen von der Papierprobe beim Durchreißen bewirkte Schw…

Katzen

(27 words)

Author(s): H. Bansa
im Papiermacherjargon eine Bezeichnung für zusammengesponnene Fasern, vornehmlich in Hadernstoff, die, wenn sie auf das Sieb geraten, Unebenheiten oder Unreinheiten im Papier bewirken. H. Bansa

Restaurieren

(58 words)

Author(s): H. Bansa
wörtlich (lat.) das Wiederherstellen oder auch das Erneuern von etwas Beschädigtem, Zerstörtem, Veraltetem. Im Kontext von Archiv, Bibliothek und Museum versteht man unter R. insgesamt alle Maßnahmen, die dem Erhalt der Materie eines dort aufbewahrten Objektes und der (Wieder–) Herstellung seiner zweckentsprechenden Benutzbarkeit dienen. Buchrestaurierung H. Bansa Bibliography Wächter, W.: Bücher erhalten, pflegen und restaurieren. Stuttgart 1997.

Bruch widerstand

(103 words)

Author(s): H. Bansa
Dieser Begriff wird in DIN 6730 im Sinne und anstelle von Bruchkraft gebraucht. Er bezeichnet die Kraft, die beim Zugversuch der Papierprüfung (DIN 53112) den Bruch (Reißen) des 15 mm breiten Prüfstreifens bewirkt. Der B. ist in erster Linie abhängig von der Dicke des Papiers oder der Pappe, in zweiter von der Qualität der Rohstoffe und ihrer Verarbeitung. Der Alterungszustand läßt sich gegenüber diesen Faktoren im B. kaum erfassen; auch ein sehr brüchiges Papier kann noch einen B. von einem Kil…

Schimmel

(309 words)

Author(s): H. Bansa
staubähnlicher, bisweilen auch krustenförmiger, meist gefärbter Überzug, hervorgerufen von den Fruchtkörpern von Schimmelpilzen. Deren wichtigster Lebensraum sind abgestorbene Pflanzenteile, zu denen in biologischer Definition auch der Faserrohstoff von Papier und Pappe, die Naturfasergewebe von Bucheinbänden und der Kleb- und Imprägnierstoff Kleister gehören. Schimmelpilze verbreiten sich über Sporen, die in der Erdatmosphäre allgegenwärtig sind und auf den umrissenen Substraten immer auskeimen…

Walzendruckpapier

(80 words)

Author(s): H. Bansa
ist eine bestimmte Sorte der maschinellen Buntpapiere, so benannt nach seiner Herstellungsweise. Das Ausgangsmaterial, ein in der Regel auf der Langsiebmaschine hergestelltes und deshalb in Rollenform vorliegendes Papier, wird in Walzenanlagen, wie sie im Hoch-, Tief- oder Kattundruck Verwendung finden, mit Dekor versehen. W. wurde zuerst von der Aschaffenburger Buntpapierfabrik seit Mitte des 19. Jh.s (1843?) hergestellt. Es gilt bzw. galt innerhalb der Sortenfülle der Buntpapiere als billige Massenware. H. Bansa Bibliography Grünbaum, G.: Buntpapier. Köln 1982, S. 181.

Natronzellstoff

(83 words)

Author(s): H. Bansa
ist der Zellstoff, welcher in einem alkalischen Verfahren mit Hilfe von Natriumhydroxyd hergestellt ist. Das Natronverfahren wird bzw. wurde vorwiegend bei Verwendung von schnellwachsenden Laubhölzern und Gräsern als Rohstoff eingesetzt. Es liefert im Vergleich zum Sulfit–, Sulfat– und neuerdings Organocellverfahren eine geringere Ausbeute und eine weniger gute Qualität. Insgesamt, auch bedingt durch das gen. Ausgangsmaterial, hat N. eine vergleichsweise geringere durchschnittliche Faserlänge und niedere Festigkeitseigenschaften. H. Bansa Bibliography Handb. der…

Papierdicke

(137 words)

Author(s): H. Bansa
Nach DIN 6730 Nr. 77 das «Maß zwischen sich gegenüberliegenden Oberflächen» eines Blattes aus Papier. Zum Messen dienen spezielle Geräte ( Dickenmesser); ihre reproduzierbare Handhabung ist in DIN 53 105 genau geregelt. Die P. steht in enger, wegen der verschiedengewichtigten Inhaltsstoffe (Fasern, Füllstoff) und unterschiedlicher Herstellung (/" Kalander) nicht strenger Relation zum Flächengewicht. Die P. von sehr dünnen Japanpapieren beträgt 20 Jim (5 g/m 2 ) und weniger, die von gutem histori…

Unbeschwertes Papier

(59 words)

Author(s): H. Bansa
Papier ohne Füllstoff, d. h. ein nur aus Faserstoffen bestehendes Papier, mit oder ohne Leimung. Der Ausdruck ist nur bei industriell hergestelltem Papier sinnvoll, da Handpapier, vor allem historisches, stets ohne Füllstoff hergestellt wurde. U. neigt zur Transparenz. Sein Aschegehalt liegt unter 6 Prozent. H. Bansa Bibliography Kotte, H.: Welches Papier ist das? 3. Aufl. Heusenstamm 1982

Papierprüfung

(230 words)

Author(s): H. Bansa
Die Papierindustrie bzw. die zugehörige Forschung hat eine Fülle von Verfahren zur reproduzierbaren Beschreibung der Qualitätsmerkmale von Papier bzw. Zellstoff entwickelt und ebenso streng einzuhaltende, in Normen festgelegte Bedingungen, unter denen sie durchzuführen sind. Die P. kann erfassen: äußere Eigenschaften (Format, Stärke, Gewicht, Glätte, Glanz); die Zusammensetzung (Fasern, Leimung, Füllstoffe jeweils in Art und Menge); die Festigkeit (Bruchlast, Berstwiderstand, Ein – und Durchreiß…

Steinglanzpapier

(93 words)

Author(s): H. Bansa
ist ein Papier, das nach der Blattbil-dung zum Erzielen einer geschlossenen und deshalb glänzenden Oberfläche mit einem geschliffenen Stein (Achat) bearbeitet wurde, historisch durch Reiben von Hand, in der industriellen Papierherstellung in einem entsprechend ausgerüsteten Walzwerk (Stein- oder Achatglättmaschine). Der so erzeugte Glanz bzw. die so erzielte Geschlossenheit der Oberfläche ist derjenigen, die sich im Friktions Kalander erzielen läßt, überlegen. H. Bansa Bibliography Labarre, E. J.: Dictionary and encyclopedia of paper and paper making. 2. Aufl…

Seite

(185 words)

Author(s): H. Bansa
allgemein und in direktem Sinn eine von mehreren Flächen eines Körpers, im Kontext des Buchwesens speziell von Papier, Pergament, Papyrus und anderen Beschreibstoffen. Deren S.n sind herstellungs- bzw. herkunftsbedingt verschieden strukturiert: bei Papier in Sieb- und Filz-S.n, bei Pergament in Haar- und Fleisch-S.n, bei Papyprus in die der horizontal liegenden Mate-rialstreifen, die leichter beschreibbar sind (recto), und die der vertikal liegenden. Letztere sind in der Papyrusrolle meist nicht…

Vélinpapier

(258 words)

Author(s): H. Bansa
Papier mit glatter Oberfläche und geschlossener Durchsicht. Bis in die Endzeit des Handschöpfens bestand das Sieb der Papiermacher aus dicht nebeneinander liegenden dünnen Stäben (Europa: Metall; Ostasien: Holz bzw. Bambus; Grashalme), die in gewissen Abständen durch Draht (Europa) oder Faden (Ostasien; Seide) miteinander verbunden waren und die im Blatt eine entsprechende Markierung (Rippung, Sieblinien) als Wasserzeichen ( Vergépapier, Ingrespapier) hinterließen. Im Orient (Ostasien, islamisch…

Mahlung

(86 words)

Author(s): H. Bansa
st in der Papierherstellung die Bezeichnung für die mechanische Behandlung, der die Fasern unterworfen werden, bevor aus ihnen Papier gemacht werden kann. Bei der schwächsten Form, dem Aufschlagen, werden nur die Faserbündel in Einzelfasern zerlegt. Bei der «röschen» M. werden die Fasern primär gekürzt, bei der «schmierigen» primär gequetscht und gespalten (Mahlgrad). Ersteres führt zu voluminösem, opakem, aber weniger reiß- und falzfestem, letzteres zu transparentem, festem, aber wegen der größ…

Lederpappe

(75 words)

Author(s): H. Bansa
Bezeichnung für nicht klar definierte, in irgendeiner oder in mehreren Eigenschaften, u.U. nur in der Farbe mit Leder vergleichbare Pappe. Das Wort L. kann begegnen für eine hochbitumierte und dadurch wasserabstoßend gemachte Pappe für die Schuhherstellung sowie für eine Pappe, die Lederfasern und für eine, die einen bestimmten Anteil an Braunschliff enthält. Der letztere Sprachgebrauch ist der häufigste. L. wird verwendet für Kartonagen, Schachteln, Mappen usw. sowie für spezielle technische Zwecke. H. Bansa

Ingrespapier

(162 words)

Author(s): H. Bansa
eine nicht mehr allg. übliche Bezeichnung, sondern eher ein Handelsname für Produkte der Firmen Renker-Zerkall und Hahnemühle für ein Büttenpapier(Maschinenbütten) mit bestimmten ästhetischen Eigenschaften, die es als Träger für Kunstwerke auf Papier geeignet machen (z.B. Kohlezeichnungen). I. ist meist farbig bzw. getönt und hat ein echtes Wasserzeichen (Rippung und Wasserzeichen im engeren Sinn). Hauptcharakteristikum ist die rauh gekörnte Oberfläche. Der Name geht zurück auf den Maler und Gra…

Kaolin

(50 words)

Author(s): H. Bansa
Tonerde, Porzellanerde, China Clay; chemisch eine nicht genau definierbare Mischung verschiedener hydratisierter Aluminiumsilikate. In der Papierherstellung in gereinigter Form der meistgebrauchte Füllstoff, und zwar ist der Name K. für die einfacheren, der Name (China) Clay für die feineren Sorten üblich. Diese werden auch als Streichpigment verwendet. H. Bansa

Dickenmesser

(110 words)

Author(s): H. Bansa
Gerät zur genauen Messung der Dicke eines blattförmigen Gebildes. Die zentrale Einheit des D. sind zwei parallele, ebene, runde Tastflächen, von denen die eine feststehend und die andere auf ihr glatt aufliegend, von ihr wegbewegbar und auf sie aufdrückbar ist. Die Probe wird zwischen die Tastflächen gelegt, diese werden aufeinander gedrückt, und die Dicke wird in Hundertstel (oder Tausendstel: µm) mm abgelesen. Zur normgerechten Dickenmessung muß die Tastfläche 200 mm2 (Durchmesser: 16 mm), der Tastdruck 100 kPa = 1 bar betragen, und der Tastdruck soll durch das…
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