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Your search for 'dc_creator:( "H. Bansa" ) OR dc_contributor:( "H. Bansa" )' returned 212 results. Modify search

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Pauscht

(86 words)

Author(s): H. Bansa
im Fachjargon des untergegangenen Papiermacherhandwerks Bezeichnung für den Stapel des unmittelbar nach dem Schöpfen abwechselnd mit Filzen zum kurzen Pressen aufeinandergelegten Papiers. Ein P. bestand in der Regel aus 180 Papierbögen und 181 Filzen. Der Ausdruck lebt in der Wickelpappenherstellung fort und wird auch in der Redensart «in Bausch und Bogen» allg. gebraucht. H. Bansa Bibliography Handb. der Papier- und Pappenfabrikation. Hrsg, von J. Sandig. 2. Aufl. Bd. 2. Niederwalluf 1971, S. 1397 Walenski, W.: Wb. Druck + Papier. Frankfurt a. M. 1994, S. 236.

Papierspaltverfahren

(234 words)

Author(s): H. Bansa
ein Verfahren zum Festigen sehr brüchigen und beidseitig beschriebenen oder bedruckten Papiers, bei dem das bei starker Brüchigkeit immer notwendige zweite blattförmige Gebilde innen hinein, zwischen die vorher in zwei Hälften gespaltenen beiden Blattoberflächen gebracht wird (nicht wie beim Einbetten oder Laminieren außen auf das Objekt). Auf die beiden Oberflächen wird zunächst mit einem leicht wasserlöslichen Klebstoff (Gelatine einer bestimmten Viskosität) je ein Trägerpapier geklebt. Der Kl…

Bücherwurm

(64 words)

Author(s): H. Bansa | G. Pflug
I. Sammelbegriff für eine große Gruppe von Schadinsekten, meist Käfer bzw. deren Larven, die das organische Material von Büchern verzehren. H. Bansa 2. Im übertragenen Sinne ein intensiver Bücherleser, ein großer Bücherliebhaber — lit. zuerst von G. E. Lessing in seinem Schauspiel Der junge Gelehrte (1747) verwandt, seit J. C. Adelung in allen deutschen Wörterbüchern als verbreitete Metapher nachgewiesen. Büchernarr G. Pflug

Barytpapier

(50 words)

Author(s): H. Bansa
Fotopapier, das unter der Emulsion einen absolut glatten Strich mit Bariumsulfat als Streichpigment hat. Er bildet einen vollen und scharfen Kontrast zum schwarzen Silber der (entwickelten) Photographie. B. ohne Fotoemulsion wird im Offset- und im Tief-druck wegen dieser seiner Kontrastbildung für Vorlagen zur Druckformherstellung eingesetzt, (Barytpapierabzug). H. Bansa

Bindemittel

(203 words)

Author(s): H. Bansa
derjenige Teil der Pigment-Farbmittel (Farbe) und der Streichmittel, der vor der Verarbeitung tung flüssig ist und unmittelbar nach ihr fest wird, sei es durch Verdunsten eines Lösungsmittels im B., durch Erstarren, Verharzen oder Vernetzen. B. haben die Funktion, die Pigmentteilchen untereinander und mit dem Untergrund (Papier) zu verbinden. Für die Malerei gilt tendenziell, daß B. die Farbwirkung der Pigmente beeinträchtigen, ihre Lichtechtheit und Abriebfestigkeit aber erhöhen. Die Restaurier…

Sulfitzellstoff

(172 words)

Author(s): H. Bansa
der durch Kochen unter Druck in sauren Lösungen von Sulfiten oder Bisulfiten (Calcium-. Magnesium-, Natrium-, Ammonium-) hergestellte pflanzliche Faserrohstoff für Papier. Die Funktion des Sulfits ist dabei die Überführung des Lignins und der anderen Stoffe, die neben der Cellulose die Pflanzenmasse (Holz, auch Stroh) ausmachen, in lösliche Formen, die mit der Sulfitablauge ab- und anderer Verwendung (Sulfitsprit, Brennmaterial u. ä.) zugeführt werden. Das Cellulosemolekül bleibt von diesem scha…

Schleifer

(49 words)

Author(s): H. Bansa
Im Kontext der Papierherstellung besser Holzschleifer. Maschinen-Anlage zum Herstellen von Holzschliff aus zugeschnittenen und entrindeten Baumstämmen. Die Entwicklung geeigneter S. ist der Beitrag von Heinrich Voelter zur Erfindung von F. G. Keller. H. Bansa Bibliography Handb. der Papier- und Pappenfabrikation. 2. Aufl. Bd. 1. Niederwalluf 1971, S. 773–777

Vertikalsortierer

(75 words)

Author(s): H. Bansa
in der Papierindustrie eine Anlage zum Entfernen von Unregelmäßigkeiten und Verunreinigungen aus dem im Refiner (Holländer) aufbereiteten «Stoff», d. h. der dort fibrillierten (= gespaltenen) und gekürzten Fasern. V., die in der modernen maschinellen Papierherstellung die Aufgabe des früher üblichen Knotenfängers übernommen haben, sind Bestandteil von geschlossenen Systemen zur Aufbereitung der Fasersuspension vor ihrem Aufbringen auf das Papiersieb. H. Bansa Bibliography Handb. der Papier- und Pappenfabrikation. 2. Aufl. Bd. 2. Niederwalluf 1971, S. 1991.

Viskosität

(124 words)

Author(s): H. Bansa
Die mehr oder weniger zähe Fließfähigkeit von Flüssigkeiten wird in der Chemie zur Bestimmung von deren und von daraus abgeleiteten Eigenschaften gemessen (Viskosimetrie). In der Cellulosechemie bzw. der Forschung zur Papierkonservierung dient sie zur Bestim-mung des Polymerisationsgrades, d. h. der Größe der Makromoleküle. Die Cellulose wird in bestimmten Substanzen aufgelöst, und es wird die Zeit gemessen, mit der die Lösung durch eine dünne Röhre (Kapillare) fließt oder mit der ein definierte…

Buchrestaurierung

(473 words)

Author(s): H. Bansa
Gesamtheit der Arbeiten, die durchgeführt werden, um einem Buch die verlorengegangene materielle Festigkeit und Funktion wiederzugeben, unter Annäherung an den materiellen Habitus, den es aufwies, bevor es in einzelnen seiner Teile Festigkeit und Funktion verloren hat. Dieses Ziel wird erreicht durch die Wiederverwendung aller Materie, die noch vorhanden ist, durch die Verwendung artgleicher und optisch, taktil usw. angepaßter neuer Materie im Verbund mit der alten und durch die Anwendung der Te…

Blatt

(38 words)

Author(s): H. Bansa
nach DIN («Deutsche Industrie Norm») 6730 die Bezeichnung für Papier und Karton (Pergament, Papyrus usw.) im ungefalzten Zustand und kleiner als DIN A3 (297 X 420 mm). Beide Kriterien unterscheiden das B. vom Bogen. H. Bansa

Papiermasse

(127 words)

Author(s): H. Bansa
Im Bastelwesen oder auch im Kunstgewerbe kann man einen breiartigen, plastisch verformbaren und beim Trocknen fest werdenden Werkstoff aus Fasern, wie sie zur Papierherstellung verwendet werden können, mit oder ohne Beimengung eines Klebstoffes (Kleister, Methylcellulose) als P. bezeichnen, in Unterscheidung vom Papiermaché, das aus zerkleinertem Papier hergestellt wird. In der Papierherstellung kennt man zwar die Formulierung «in der Masse» und auch Zusammensetzungen mit «Masse» (Z.B. Masseleim…

Neutralisieren

(270 words)

Author(s): H. Bansa
Unter N. versteht man in Zusammenhang mit dem Buchwesen bzw. der Papierrestaurierung das Zuführen eines alkalischen Stoffes zum Zerstören von Säure, die im Papier vorhanden ist, und zum Schaffen eines Puffers gegen Säure, die dort im Laufe der Alterung oder infolge der Umweltverschmutzung entsteht, damit diese fürderhin die Hydrolyse, einen der Faktoren der Alterung von Papier, nicht mehr katalytisch fördern kann. Als bestgeeignete und vielleicht – abgesehen vom Umschlagen mancher Farbstoffe bei…

Negativpapier

(37 words)

Author(s): H. Bansa
war in der Reproduktionstechnik vor deren Revolutionierung durch die Elektronik ein Papier, das wie Planfilme und Photoplatten mit einer silbersalzimprägnierten Gelatineschicht versehen war und das aus Kostengründen an deren Stelle verwendet werden konnte. H. Bansa

Streichmittel

(45 words)

Author(s): H. Bansa
oder Streichmasse zur Herstellung gestrichener Papiere; es besteht aus einem Bindemittel (früher Kasein, heute Kunststoffdispersion, auch Stärke, Leim, Cellulosederivate) und einem Pigment (Kreide, Kaolin u. a., auch farbige). H. Bansa Bibliography Handb. der Papier- und Pappenfabrikation. 2. Aufl. Bd. 1. Niederwalluf 1971, S. 596–599.

Kraftpapier

(49 words)

Author(s): H. Bansa
nach DIN 6730 das aus Kraftzellstoff, u. U. unter Zuschlag von Kraftaltstoff hergestellte Papier. Es gibt verschiedene Sorten K.: Kraftkaschierpapier, Kraftkreppapier, Kraftpackpapier, Kraftsackpapier, Kraftseidenpapier u.a.m. Kraftpackpapier wird in der Hand–, Sortiments– bzw. Bibl.buchbinderei zum Zusammenhängen von Deckelpappen und Rückeneinlage, für Hülsen, zum Gegenkaschieren usw. gebraucht. H. Bansa

Japanpapier

(283 words)

Author(s): H. Bansa
Sammelbezeichnung für Papiere, die in Japan (oder in Nachbarländern, z. B. Taiwan und Korea für japanische Händler) ganz, überwiegend oder z. T. aus bestimmten, dort heimischen Rohstoffen hergestellt sind. Charakteristisch für J. sind die langen Fasern (bisweilen einige em), die zu außerordentlich festen bzw., wenn diese Eigenschaft angestrebt wird, außerordentlich dünnen (0,02 mm), deshalb transparenten und trotzdem relativ festen Papieren führen. Diese Fasern stammen aus dem Bast bestimmter St…

Yield Prinzip

(38 words)

Author(s): H. Bansa
ist ein in der Papierindustrie bisweilen gebrauchter Ausdruck für das Streben nach einer möglichst günstigen Relation zwischen eingesetztem gewachsenem Rohstoff, d. h. Holz verschiedener Herkunft, und papierfähigem Faserstoff, d. h. Holzstoff oder Zellstoff. H. Bansa

Zeichenpapier

(96 words)

Author(s): H. Bansa
ist die Sammelbezeichnung für Papiersorten, die in Rohstoffauswahl und Oberflächengestaltung für künstlerische oder technisch-darstellende Zwecke bestimmt sind. Sie bestehen in der Regel aus hochwertigem Faserstoff (kein Holzstoff) und sind nicht nur masse-, sondern auch oberflächengeleimt (Leimung) und dadurch erhöht radierfest oder sogar abwaschbar (Aquarellpapier). Die Oberfläche kann, je nach intendierter künstlerisch-zeichnerischer Technik, besonders glatt, aber nicht glänzend, oder gekörnt sein. Ihr Flächengewicht liegt über 80 g/m2. Im weiteren Sinn we…

Chemische Papiere

(46 words)

Author(s): H. Bansa
bisweilen gebrauchter, aber in DIN 6730 (Papier und Pappe - Begriffe) nicht enthaltener Ausdruck für Papiere, die als Träger für die bequeme Anwendung von Chemikalien dienen, mit denen sie bestrichen, imprägniert oder getränkt sind: Bakterizide, Fungizide, Insektizide («Nexalotte»: Mottenpapier), Indikatoren (Lackmuspapier). H. Bansa
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