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Your search for 'dc_creator:( "H. Bansa" ) OR dc_contributor:( "H. Bansa" )' returned 212 results. Modify search

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Papier

(508 words)

Author(s): H. Bansa
Nach DIN 6730 (Papier und Pappe: Begriffe) ein «flächiger, im wesentlichen aus Fasern meist pflanzlicher Herkunft bestehender Werkstoff, der durch Entwässern einer Faserstoffaufschwemmung auf einem Sieb gebildet wird». Im Kontext des Informationswesens ist P. nach wie vor der wichtigste und weitest verbreitete Datenträger, nachdem es jahrhundertelang fast der einzige war. An der gesamten Produktion von P. haben die als Datenträger benutzten Sorten, d. h. die graphischen P.e, heute jedoch nur ein…

Spritzpapier

(40 words)

Author(s): H. Bansa
Als S. kann man ein Buntpapier bezeichnen, dessen Farbe im wesentlichen Umfang aufgespritzt statt aufgestrichen, aufgedruckt, aufgesaugt usw. wurde, sei es von Hand oder mit Hilfe eines Spritzwerkes. H. Bansa Bibliography Grünbaum, G.: Buntpapier. Gesch., Herstellung, Verwendung. Köln 1984

Saugpostpapier

(58 words)

Author(s): H. Bansa
auch Abzugpapier gen., nach DIN 6730 ein voluminöses, d. h. aus rösch gemahlenem Faserrohstoff bestehendes, schwach geleimtes und geglättetes Papier, das sich zum Herstellen von Kopien von einer Druckform eignet, die nach Feuchtung Druckfarbe abgibt (Hektographie, Schablonenvervielfältigung). H. Bansa Bibliography Handb. der Papier- und Pappenfabrikation. Hrsg. von J. Sändig. 2. Aufl. Bd. 2. Niederwalluf 1971, S. 1597

Oxicellulose

(64 words)

Author(s): H. Bansa
ist der zusammenfassende Begriff für Stoffe, die (überwiegend) durch Oxidation von Cellulose entstanden sind. Als O. werden einmal die entsprechenden Abbauprodukte bezeichnet, seien sie beim Produktionsprozeß (Bleichen) oder durch die langfristige Lagerung (Alterungsbeständigkeit) entstanden. Sodann bezeichnet O. auch bestimmte Cellulosederivate, bei deren Herstellung oxidative Vorgänge eingesetzt werden. H. Bansa Bibliography Handb. der Papier– und Pappenfabrikation. 2. Aufl. Bd. 2. Niederwalluf 1971, S. 1298.

Vernetzung

(132 words)

Author(s): H. Bansa
in der chemischen Fachsprache die Bil-dung von chemischen Bindungen zwischen Kettenmolekülen als ein Faktor der Polymerisation, d. h. des Zusammenschlusses zahlreicher kleiner Moleküle zu einem Makromolekül. Im Kontext des Buchwesens, z. B. bei der Alterung von Papier, versteht man unter V. speziell die Ausbildung von chemischen Bindungen zwischen kurzkettigen, durch Hydrolyse gebildeten Teilen des urspr. langkettigen Cellulosemoleküls. Durch die Hydrolyse vermindert sich die Festigkeit, durch d…

Blattgold

(300 words)

Author(s): H. Bansa | C. W. Gerhardt
hauchdünn, heute bis hinab zu 80 nm ausgeschlagenes hochkarätiges Gold (22karätig: ca. 92%; 23karätig: ca. 96%), das zum Vergolden benutzt wird, am Buch also zum Verzieren von Rücken, Bezügen und Schnitt sowie zum Titeldruck. Das B. wird mit einem Klebemittel, in der Regel Eiweiß, durch Druck und Wärme auf dem Leder, Papier usw. befestigt. Heute wird meist mit Goldfolie gearbeitet, die aus B. zusammen mit der Klebeschicht auf einem Träger besteht und ein rascheres Arbeiten ermöglicht als das höchst empfindliche B. B. und Blattsilber werden heute nur noch in geringem Umfang h…

Spuckstoff

(80 words)

Author(s): H. Bansa
Als S. bezeichnet der Papiermacher die Masse, die von den Sortier- oder Reinigungsanlagen ausgesondert wird, durch welche der «Stoff», d. h. die Faser-suspension mit Füll- und Zusatzstoffen vor dem Aufbringen auf das Sieb in der Papiermaschine getrieben wird. S. besteht aus Verklumpungen, Verspinnungen o. a., welche die Gleichmäßigkeit der Papierbahn stören würden. Er kann einer erneuten Aufbereitung zugeführt oder für Objekte verwendet werden, bei denen es auf Gleichmä-ßigkeit nicht ankommt (z. B. grobe Pappen für Eierschachteln). H. Bansa

Normalpapier

(157 words)

Author(s): H. Bansa
Im allg. Sprachgebrauch bezeichnet N. ein jedes Papier, das sich dadurch auszeichnet, daß es eine bestimmte, vom jeweiligen Kontext abhängige bes. Eigenschaft nicht hat. DIN 6730 (Fassung vom Mai 1976) reserviert den Terminus fiir Papiere, die in einer bes. Norm (DIN 6731) beschrieben werden sollen bzw. in einer Norm (frühere Fassung von DIN 827) beschrieben wurden, die bestimmte Kriterien der Stoffzusammenset-zung (Hadern, Zellstoff, Holzschliffanteil) erfüllen und die das Wort «Normal» sowie d…

Schutzblatt

(81 words)

Author(s): H. Bansa
im allg. Sinn ein jedes Blatt, das den Zweck hat, ein Objekt (Buchblock, Abbildung) vor Beschädigung beim Benutzen und / oder bei der Aufbewahrung zu schützen, also etwa ein abhäsives Zwischenlagenpapier vor einer abrieb- oder abklatschgefährdeten Abbildung. Im engeren Sinn der buchbinderischen Fachsprache: ein interimistisch eingesetztes Blatt, das ein in Bearbeitung befindliches Objekt vor negativen Nebeneffekten eines Arbeitsganges (Anreiben, Ableimen) oder vor Beschädigung, Verschmutzung usw…

Thermoplast

(108 words)

Author(s): H. Bansa
halb- oder vollsynthetischer Kunststoff, der in Lösemitteln löslich ist und der bei erhöhter Temperatur schmilzt. Gegensatz: Duroplast, Elastomer. T. besteht aus Kettenmolekülen, die, im Gegensatz zum Duroplast (und Elastomer), nicht vernetzt, sondern durch zwischenmolekulare Kräfte miteinander verbunden sind. Die im Kontext des Buches (Einband, Schutz, Restaurierung) eingesetzten Kunststoffe sind ausschließlich Thermoplaste. Ein in diesem Bereich wichtiger Faktor ist die Weichmachung. Sog. äuße…

Diazoverfahren

(145 words)

Author(s): H. Bansa
ein fotografisches Verfahren, das zur Herstellung von Duplikaten von Mikrofilmen und Mikrofiches sowie zum Lichtpausen verwendet wird. Der Bildträger, d.h. das Filmmaterial oder das Lichtpauspapier, ist mit einem farblosen Stoff beschichtet, der Diazo-Gruppen, d.h. N-N-(= Stickstoff-)Mehrfachbindungen enthält. Diese Gruppen haben die Eigenschaft, sich bei Hinzufügen einer Kupplungskomponente, in der Regel Ammoniak, zu farbigen (dunkelblauen, schwarzen) Azo-Farbstoffen zu verbinden. Diese Kupp-lu…

Kappa-Zahl

(132 words)

Author(s): H. Bansa
ebenso wie die Kupferzahl eine Kennzahl für die Qualität von Zellstoff. Beide beschreiben die Anwesenheit von reaktionsfähigen, genauer von reduzierenden Atomgruppen in den Molekülen der Cellulose und ihrer Begleitstoffe. In der Cellulose werden solche Gruppen durch Oxydation und durch Hydrolyse gebildet; in den BegleitstofFen (Inkrusten) sind sie von Natur aus vorhanden. Bei neuer Cellulose beschreiben K. und Kupferzahl also in nicht differenzierbarer Weise das Maß von noch vorhandenen und durc…

Recyclingpapier

(284 words)

Author(s): H. Bansa
Papier, das aus Sekundärfaserstoff hergestellt ist, d. h. aus solchem, der schon einmal zu Papier verarbeitet war, und das auch in seinem Äußeren (graue Farbe, Wolkigkeit, Zweiseitigkeit) den Eindruck eines nicht auf sinnlich wahrnehmbare Qualität zielenden Produktes macht. Die Verwendung von R. gilt seit den späten 1980er Jahren als ein Positivum, weil dies die Ressourcen der Erde schone, was aber nur bei differenzierender Betrachtungsweise als richtig anzusehen ist. Die Papierindustrie reagierte auf die Propaganda für «Recycling» …

Klarsichtfolie

(160 words)

Author(s): H. Bansa
eine Folie, d. h. eine dünne, ebene, flexible Bahn aus einem transparenten, meist thermoplastischen Kunststoff, bisweilen selbstklebend beschichtet. K. wird zum Schutz von Einbänden gegen Abrieb und Verschmutzung und in der Form von Hüllen, d.h. in sinnvoller, am einzulegenden Objekt orientierter Größe doppelt liegend und an zwei oder drei Seiten geschlossen (versiegelt) zum Schutz von Einzelblättern verwendet. Zum Langzeitschutz wertvoller Stücke sind alle Selbstklebe alle aufzusiegelnden Mater…

Veredeltes Papier

(72 words)

Author(s): H. Bansa
sind Papiere, denen nach der Blattbildung in eigenen Arbeitsgängen bestimmte Stoffe zugeführt werden, um ihnen bes. Gebrauchseigenschaften zu verleihen. Für den graphischen Anwendungsbereich ist die Oberflächenveredelung durch Streichen von Bedeutung (gestrichenes Papier). Durch Beschichten (beschichtetes Papier) oder Imprägnieren wird Papier vor allem für technische Anwendungen veredelt. Vere Dignum. Präfationsbild aus Cod. Ottobon. 313 der Vaticana. H. Bansa Bibliography Kotte, H.: Welches Papier ist das? Bde. 1–3. 3. Aufl. Heusen-stamm 1982.

Inkrusten

(56 words)

Author(s): H. Bansa
Sammelbezeichnung für die in die pflanzlichen Rohstoffe zur Papier- und Zellstoffherstellung inkrustierten Nichtzellulose-Stoffe wie Harze, Lignine, Kieselsäure u.a. Bei der Zellstoffherstellung werden sie entweder im Zellstoffkocher vernichtet oder zur anderweitigen Verwendung herausgelöst, z. B. mit dem von der Technocell AG entwickelten Organosolv-Verfahren. H. Bansa Bibliography Sandermann, W.: Kulturgeschichte des Papiers. Berlin 1988, S. 131 ff.

Walzenpresse

(84 words)

Author(s): H. Bansa
eine Einheit im Kalander zur Herstel-lung von satiniertem Papier, bestehend aus Walzen, die mit einer Folie oder einem Vlies bezogen sind und die elastisch auf das durch den Walzenspalt laufende Pa-pier reagieren. Der Zweck dieser Technik ist der Ausgleich von Unebenheiten in der Papieroberfläche, auf daß alle Bereiche derselben mit den Walzen in Kontakt kommen und durch den Walzendruck ausgeglichen werden können. H. Bansa Bibliography Papier-Lexikon. Hrsg. von L. Göttsching / C. Katz. Gernsbach 1999, Bd. 1, S. 348, Bd. 3, S. 357.

Satiniertes Papier

(128 words)

Author(s): H. Bansa
ein Papier, dem durch Behandlung in besonderen, aus Walzen bestehenden Glättmaschinen (Kalander und in Übernahme des engl. Begriffes auch Superkalander) beidseitig höherer Glanz und Glätte gegeben wurde als im Glättwerk der Papiermaschine (engl. calander) erreicht werden kann, u. a. um einen feineren Bilddruck zu ermöglichen. S. im engeren Sinne ist nicht gestrichen (Gestrichenes Papier), doch wird der Begriff auch für letzteres gebraucht, wenn es im Kalander behandelt wurden. Grad und Art der S…

Manilapapier

(37 words)

Author(s): H. Bansa
ist die heute nur noch selten gebrauchte Bezeichnung für ein sehr festes, urspr. aus Manilahanf, d.h. aus den Blattfasern bestimmter, hauptsächlich auf den Philippinen angebauter und über Manila ausgeführter Bananenpflanzen (Musaceen) bestehendes Tauenpapier. H. Bansa

Yankeemaschine

(99 words)

Author(s): H. Bansa
im Kontext der Papierherstellung eine Variante der Langsiebmaschine. Ihr Charakteristikum ist ein großer (bis 6 m Ø) dampfbeheizter Trocknungszylinder mit glatter Oberfläche statt der üblichen Folge mehrerer kleiner. Die Papierbahn bzw. das im Stoffauflauf gebildete, teilweise entwässerte Faservlies wird durch eine Filzbahn an den Yankee-Zylinder gepreßt und erhält dadurch auf dieser Seite eine glatte Oberfläche. Die Y. dient vorwiegend zur Herstellung von Tissue, Hygiene- und anderen einseitig glatten, leichten Papieren (18–30 g/m2). Yankeemaschine mit Vakuum-Bahn…
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