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Your search for 'dc_creator:( "H. Bansa" ) OR dc_contributor:( "H. Bansa" )' returned 212 results. Modify search

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Ofentrocken

(83 words)

Author(s): H. Bansa
(otro) ist nach DIN 6730 der Zustand, den eine Probe (Papier, Karton) annimmt, wenn sie mehrfach unmittelbar nacheinander, nämlich bis zur Gewichtskon- stanz, in einem Ofen bei 105 2° C getrocknet worden ist. Der Begriff ersetzt den früher verwendeten, aber meßtechnisch nicht erfaßbaren Begriff «absolut trocken» (atro). Der Gehalt an Inhaltsstoffen, z. B. solchen, die für die Alterungsbeständigkeit von Bedeutung sind (Calcium-, Magnesiumcarbonat, Alphacellulose, Pufferkapazität, Alkalilöslichkeit usw), wird auf die O.-Probe bezogen H. Bansa Bibliography DIN 6730, Ausga…

Buntpapiere

(283 words)

Author(s): H. Bansa
sind Papiere, die nach der Herstellung in einem eigenen Arbeitsprozeß mit Farbe versehen werden, meist einseitig und fast immer in Mustern. Gegensatz: farbiges Papier, Farbzusatz zur Masse vor der Blattbildung; gefärbtes Papier: Farbauftrag nach der Blattbildung noch in der Papiermaschine oder unmittelbar im Anschluß daran durch Tauchen oder durch ein Walzwerk. Handwerklich hergestellte B. waren vom 17. bis 19. Jh. für Bezug und Vorsatz des Bucheinbandes allgemein in Gebrauch. Im späteren 19. Jh…

Birkenrinde

(199 words)

Author(s): H. Bansa
ein Beschreibstoff, der in Nordindien und in den von dort buddhistisch missionierten Gebieten Zentralasiens im I. Jahrtsd. n. Chr. weit verbreitet war und der in Tibet auch später noch, bis in die Gegenwart hinein, benutzt wurde, dies freilich nur für kurze Texte und für bestimmte rituelle Zwecke als billiger Ersatz für das dort zu dieser Zeit allgemein verbreitete Papier. B. scheint sich als Ersatz-Beschreibstoff geradezu angeboten zu haben; sie kommt auch unabhängig von dem umrissenen Verbreit…

Absolut trocken

(39 words)

Author(s): H. Bansa
(atro). Theoretischer, meBtechnisch nicht exakt erfaGbarer Zustand eines vollig wasserfrei gedachten Papiers oder Zell- bzw. Holzstoffs. Heute er-setzt durch ofentrocken. Gegensatz Z lufttrocken (lu-tro). Das atro-Gewicht von Papier betragt 88 - 90% seines lutro-Gewichts. H. Bansa

Aquarellpapier

(45 words)

Author(s): H. Bansa
und Aquarellkarton. Holzfreies Zeichenpapier mit gekörnter Oberfläche (nach Typ verschieden), die bei Bemalen mit Wasserfarbe deren Leuchtkraft zur Geltung bringt. A. hat außerdem eine starke Leimung, die ein Abwaschen und ein Verfließen der Farben je nach der Absicht des Künstlers erlaubt. H. Bansa

Stockflecken

(110 words)

Author(s): H. Bansa
Flecken von in Braun und Grau spielender Färbung auf und in Büchern, als deren Hauptursache verschiedene Faktoren diskutiert werden: mikrobiologische (mykotische) Vorgänge, das Vorhandensein von Spuren von Eisen sowie das Zusammenwirken solcher Faktoren. Das Auftreten von S. ist meist ein Zeichen von zu feuchtem Aufbewahrungsklima. Die restauratorischen Techniken zu ihrer Beseitigung oder Milderung bestehen in oxidativem, manchmal auch reduktivem Bleichen. H. Bansa Bibliography Cunha, G. D.: Conservation of library materials. Vol. 1. Metu-chen 1971, S. 86–87:Baynes-Cop…

Desinfektion

(302 words)

Author(s): H. Bansa
eigentlich Unschädlichmachen von Krankheitserregern, im Zusammenhang mit Buch und Bibl, im erweiterten Sinn für alle Maßnahmen der Bekämpfung von biologischen Schäden und Gefahren gebraucht, d. h. auch für Entwesen (Bekämpfen von Insekten und höheren Tieren) und für Sterilisieren (Bekämpfen von Keimen und Sporen). Von den diversen in Medizin, Hygiene, Landbau, Lebensmittelgewerbe usw. entwickelten und eingeführten D.s-Techniken kommen für Buch und Bibliothek das Vergiften und das Erfrieren, manc…

Bariumhydroxid

(50 words)

Author(s): H. Bansa
Chemikalie zur nichtwäßrigen Neutralisierung von Papier. Die bis zu 1%ige methanolische Lösung (19 Gramm des handelsüblichen Oktohydrats in 1 Liter Methanol) wird aufgesprüht oder -gestrichen. Nach Verdunsten des Lösungsmittels wird B. zu Bariumcarbonat, das im Papier eine ähnliche Wirkung hat wie die anderen Erdalkalicarbonate (Calcium, Magnesium). H. Bansa

Ausfallmuster

(23 words)

Author(s): H. Bansa
Ausfallbogen, -rolle, -Stapel. Ein für die Qualität eines angebotenen Papiers repräsentatives Stück, das dem Besteller zur Prüfung überlassen wird. H. Bansa

Reißlänge

(90 words)

Author(s): H. Bansa
nach DIN 6730 ist die (theoretische, d. h. errechnete) Länge einer an einer Seite befestigten frei hängenden Papierbahn, bei der diese unter ihrem Eigengewicht direkt unterhalb der Befestigung abreißen würde. Ihre Einheit ist der Kilometer. Sie wird errechnet aus dem im Zugversuch ermittelten Bruchwiderstand, dem Flächengewicht, der Breite der zum Zugversuch verwendeten Probe und Faktoren zur Harmonisierung der verschiedenen Maßeinheiten. H. Bansa Bibliography Tafeln zur Ermittlung der Reißlänge von Papier. Hrsg, vom VEB Werkstoffprüfmaschinen. Leipzig 1954 Liebau, D. / We…

Batikpapier

(128 words)

Author(s): H. Bansa
ein Buntpapier, das in der aus Südostasien stammenden Ausspar-Färbtechnik für Textilien gefärbt ist. Das ungefärbte Tuch bzw. Blatt wird vor dem Eintauchen in Farbbrühe bzw. vor dem Bestreichen stellenweise und in Mustern mit Wachs o. ä. bemalt oder bestempelt, damit es dort keine Farbe annehmen kann. In die feinen Schrumpfrisse des Wachses dringt die Farbe dennoch ein und bewirkt eine feine Aderung, ein Effekt, der durch Knittern nach dem Wachsen verstärkt werden kann. Nach dem Färben — dieses …

Antichlor

(29 words)

Author(s): H. Bansa
Reduktionsmittel zum Zerstören von Bleichmittelresten nach dem restauratorischen Bleichen von Papier. Meist wird Natriumthiosulfat verwendet, worunter deshalb auch A. im engeren Sinne zu verstehen ist. H. Bansa

Median

(67 words)

Author(s): H. Bansa
war unter den alten, durch Beschluß vom 13.6. 1883 des Vereins Deutscher Papierfabriken abgeschafften Formatnamen die Bezeichnung für ein Blatt in der Größe eines einmal in der Mitte parallel zur kürzeren Kante, also zu Folio (2 °) gefalteten handgeschöpften Bogens mittlerer Größe. Ein genaues Maß läßt sich nicht angeben. M. ist kleiner als Atlas, Elephant, Royal und größer als Bischof, Einhorn, Kanzlei. Format H. Bansa

Büttenrand

(84 words)

Author(s): H. Bansa
im engeren Sinne die in der Linienführung unregelmäßige und von innen nach außen dünner werdende Randpartie eines Papierbogens, die beim Papiermachen am Rand der Schöpfform entsteht, im weiteren Sinne auch die unbeschnittenen, faserigen Ränder von Blättern, die auf der Rundsiebmaschine hergestellt wurden. Der B. ist ein ästhetisches Qualitätsmerkmal von Papier. Er wird deshalb bei Maschinenpapier imitiert, entweder auf dem Sieb durch Trennen der Bahn zu Blättern mit einem Spritzwasserstrahl oder nach dem Trocknen durch Beschneiden mit einem unregelmäßig welligen Messer. H. …

Mahlgrad

(102 words)

Author(s): H. Bansa
st eine Maßzahl der Papierindustrie zur Beschreibung der Konsistenz der Fasern vor der Blattbildung. Der M. gibt die Geschwindigkeit an, mit der das Wasser unter bestimmten Bedingungen aus einer definierten Suspension abläuft. Sein Meßwert ist °SR (Grad Schopper-Riegler). Längere Mahlung bei hoher Geschwindigkeit, geringem Gegeneinanderdruck der Maschinenteile, zwischen denen gemahlen wird, und hohe Stoffdichte führen zu hohem M. (ca. 50—80 °SR): Ausdruck für stark fibrillierte Fasern, d. h. sch…

Aufschluß

(77 words)

Author(s): H. Bansa
Gesamtheit der Arbeitsvorgänge, die nötig sind, um aus gewachsenen Rohstoffen, im engeren Sinn aus Holz, Stroh, usw., Fasern für die Papierherstellung zu gewinnen. Man unterscheidet zwischen mechanischen und chemischen Verfahren des A.s. Erstere zerkleinern den Rohstoff; Ergebnis: Holzschliff. Letztere separieren aus ihm die Cellulose und befreien sie von ihren Begleitstoffen; Ergebnis: Zellstoff. Die Arbeitsvorgänge, denen diese Faserstoffe dann noch unterworfen werden müssen, bevor aus ihnen Papier gemacht werden kann, bezeichnet man als Aufbereitung. H. Bansa

Mittelfeines Papier

(50 words)

Author(s): H. Bansa
ist ein in der Umgangssprache des Papierhandels und des graphischen Gewerbes bisweilen gebrauchter Begriff für Schreib – oder Druckpapiere, welchedie in DIN 730 für «Feinpapier» festgelegte Bedingung (hochwertig holzfrei) nicht erfüllen und die nach ihren sonstigen Eigenschaften als kostengünstiger Ersatz für diese Sorten gelten können. H. Bansa

Illig, Moritz Friedrich

(542 words)

Author(s): H. Bansa
* 30. 10. 1777 in Darmstadt, † 26. 7. 1845 ebd. Papiermacher und Ingenieur; Erfinder der Leimung des Papiers in der Masse und mit Harz unter Zusatz von Alaun als Fällungsmittel. I.s Vater und Großvater waren Papiermacher. Er selbst hatte das Uhrmacherhandwerk gelernt und galt seinen Zeitgenossen als ein «der mechanischen und mathematischen Wissenschaften Beflissener», muß aber in seinem Vaterhaus auch mit den Papiermachertechniken seiner Zeit intensiv vertraut gemacht worden sein. Nach drei Wanderjahren in der Schweiz kehrte …

Carrageen

(84 words)

Author(s): H. Bansa
Karrag(h)en, irländisches Moos, Perlmoos, Knorpeltang, Lichen irlandicus, getrocknete nordatlantische Rotalgen, benannt, wie es heißt, nach einem Ort in Irland, wo C. früher offenbar gesammelt und in Handelsform gebracht wurde. C. bzw. das aus ihm durch Kochen herauszuziehende Carrageenan, eine schleimige, aus verschiedenen Polysacchariden bestehende, mit Agar-Agar verwandte Substanz eignet sich neben der Hauptverwendung in der Lebensmittel– und in der kosmetischen Indutrie (Geliermittel, Salben…

Basil

(56 words)

Author(s): H. Bansa
englische Bezeichnung für bestimmte Schaffelle aus Indien, Australien und Neuseeland, meist vegetabilisch gegerbt. B. ist wie jedes Schafleder wegen seiner Weichheit und der wenig abriebfesten hautartigen obersten Schicht als Buchbinderleder wenig geeignet, wurde aber nichtsdestoweniger in der ersten Hälfte des 20. Jh.s, vor dem Aufkommen der Kunstleder, viel für diesen Zweck verwendet. H. Bansa
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