Search

Your search for 'dc_creator:( "H. Bansa" ) OR dc_contributor:( "H. Bansa" )' returned 212 results. Modify search

Sort Results by Relevance | Newest titles first | Oldest titles first

Birkenrinde

(199 words)

Author(s): H. Bansa
ein Beschreibstoff, der in Nordindien und in den von dort buddhistisch missionierten Gebieten Zentralasiens im I. Jahrtsd. n. Chr. weit verbreitet war und der in Tibet auch später noch, bis in die Gegenwart hinein, benutzt wurde, dies freilich nur für kurze Texte und für bestimmte rituelle Zwecke als billiger Ersatz für das dort zu dieser Zeit allgemein verbreitete Papier. B. scheint sich als Ersatz-Beschreibstoff geradezu angeboten zu haben; sie kommt auch unabhängig von dem umrissenen Verbreit…

Stockflecken

(110 words)

Author(s): H. Bansa
Flecken von in Braun und Grau spielender Färbung auf und in Büchern, als deren Hauptursache verschiedene Faktoren diskutiert werden: mikrobiologische (mykotische) Vorgänge, das Vorhandensein von Spuren von Eisen sowie das Zusammenwirken solcher Faktoren. Das Auftreten von S. ist meist ein Zeichen von zu feuchtem Aufbewahrungsklima. Die restauratorischen Techniken zu ihrer Beseitigung oder Milderung bestehen in oxidativem, manchmal auch reduktivem Bleichen. H. Bansa Bibliography Cunha, G. D.: Conservation of library materials. Vol. 1. Metu-chen 1971, S. 86–87:Baynes-Cop…

Desinfektion

(302 words)

Author(s): H. Bansa
eigentlich Unschädlichmachen von Krankheitserregern, im Zusammenhang mit Buch und Bibl, im erweiterten Sinn für alle Maßnahmen der Bekämpfung von biologischen Schäden und Gefahren gebraucht, d. h. auch für Entwesen (Bekämpfen von Insekten und höheren Tieren) und für Sterilisieren (Bekämpfen von Keimen und Sporen). Von den diversen in Medizin, Hygiene, Landbau, Lebensmittelgewerbe usw. entwickelten und eingeführten D.s-Techniken kommen für Buch und Bibliothek das Vergiften und das Erfrieren, manc…

Reißlänge

(90 words)

Author(s): H. Bansa
nach DIN 6730 ist die (theoretische, d. h. errechnete) Länge einer an einer Seite befestigten frei hängenden Papierbahn, bei der diese unter ihrem Eigengewicht direkt unterhalb der Befestigung abreißen würde. Ihre Einheit ist der Kilometer. Sie wird errechnet aus dem im Zugversuch ermittelten Bruchwiderstand, dem Flächengewicht, der Breite der zum Zugversuch verwendeten Probe und Faktoren zur Harmonisierung der verschiedenen Maßeinheiten. H. Bansa Bibliography Tafeln zur Ermittlung der Reißlänge von Papier. Hrsg, vom VEB Werkstoffprüfmaschinen. Leipzig 1954 Liebau, D. / We…

Batikpapier

(128 words)

Author(s): H. Bansa
ein Buntpapier, das in der aus Südostasien stammenden Ausspar-Färbtechnik für Textilien gefärbt ist. Das ungefärbte Tuch bzw. Blatt wird vor dem Eintauchen in Farbbrühe bzw. vor dem Bestreichen stellenweise und in Mustern mit Wachs o. ä. bemalt oder bestempelt, damit es dort keine Farbe annehmen kann. In die feinen Schrumpfrisse des Wachses dringt die Farbe dennoch ein und bewirkt eine feine Aderung, ein Effekt, der durch Knittern nach dem Wachsen verstärkt werden kann. Nach dem Färben — dieses …

Median

(67 words)

Author(s): H. Bansa
war unter den alten, durch Beschluß vom 13.6. 1883 des Vereins Deutscher Papierfabriken abgeschafften Formatnamen die Bezeichnung für ein Blatt in der Größe eines einmal in der Mitte parallel zur kürzeren Kante, also zu Folio (2 °) gefalteten handgeschöpften Bogens mittlerer Größe. Ein genaues Maß läßt sich nicht angeben. M. ist kleiner als Atlas, Elephant, Royal und größer als Bischof, Einhorn, Kanzlei. Format H. Bansa

Büttenrand

(84 words)

Author(s): H. Bansa
im engeren Sinne die in der Linienführung unregelmäßige und von innen nach außen dünner werdende Randpartie eines Papierbogens, die beim Papiermachen am Rand der Schöpfform entsteht, im weiteren Sinne auch die unbeschnittenen, faserigen Ränder von Blättern, die auf der Rundsiebmaschine hergestellt wurden. Der B. ist ein ästhetisches Qualitätsmerkmal von Papier. Er wird deshalb bei Maschinenpapier imitiert, entweder auf dem Sieb durch Trennen der Bahn zu Blättern mit einem Spritzwasserstrahl oder nach dem Trocknen durch Beschneiden mit einem unregelmäßig welligen Messer. H. …

Mahlgrad

(102 words)

Author(s): H. Bansa
st eine Maßzahl der Papierindustrie zur Beschreibung der Konsistenz der Fasern vor der Blattbildung. Der M. gibt die Geschwindigkeit an, mit der das Wasser unter bestimmten Bedingungen aus einer definierten Suspension abläuft. Sein Meßwert ist °SR (Grad Schopper-Riegler). Längere Mahlung bei hoher Geschwindigkeit, geringem Gegeneinanderdruck der Maschinenteile, zwischen denen gemahlen wird, und hohe Stoffdichte führen zu hohem M. (ca. 50—80 °SR): Ausdruck für stark fibrillierte Fasern, d. h. sch…

Mittelfeines Papier

(50 words)

Author(s): H. Bansa
ist ein in der Umgangssprache des Papierhandels und des graphischen Gewerbes bisweilen gebrauchter Begriff für Schreib – oder Druckpapiere, welchedie in DIN 730 für «Feinpapier» festgelegte Bedingung (hochwertig holzfrei) nicht erfüllen und die nach ihren sonstigen Eigenschaften als kostengünstiger Ersatz für diese Sorten gelten können. H. Bansa

Illig, Moritz Friedrich

(542 words)

Author(s): H. Bansa
* 30. 10. 1777 in Darmstadt, † 26. 7. 1845 ebd. Papiermacher und Ingenieur; Erfinder der Leimung des Papiers in der Masse und mit Harz unter Zusatz von Alaun als Fällungsmittel. I.s Vater und Großvater waren Papiermacher. Er selbst hatte das Uhrmacherhandwerk gelernt und galt seinen Zeitgenossen als ein «der mechanischen und mathematischen Wissenschaften Beflissener», muß aber in seinem Vaterhaus auch mit den Papiermachertechniken seiner Zeit intensiv vertraut gemacht worden sein. Nach drei Wanderjahren in der Schweiz kehrte …

Carrageen

(84 words)

Author(s): H. Bansa
Karrag(h)en, irländisches Moos, Perlmoos, Knorpeltang, Lichen irlandicus, getrocknete nordatlantische Rotalgen, benannt, wie es heißt, nach einem Ort in Irland, wo C. früher offenbar gesammelt und in Handelsform gebracht wurde. C. bzw. das aus ihm durch Kochen herauszuziehende Carrageenan, eine schleimige, aus verschiedenen Polysacchariden bestehende, mit Agar-Agar verwandte Substanz eignet sich neben der Hauptverwendung in der Lebensmittel– und in der kosmetischen Indutrie (Geliermittel, Salben…

Basil

(56 words)

Author(s): H. Bansa
englische Bezeichnung für bestimmte Schaffelle aus Indien, Australien und Neuseeland, meist vegetabilisch gegerbt. B. ist wie jedes Schafleder wegen seiner Weichheit und der wenig abriebfesten hautartigen obersten Schicht als Buchbinderleder wenig geeignet, wurde aber nichtsdestoweniger in der ersten Hälfte des 20. Jh.s, vor dem Aufkommen der Kunstleder, viel für diesen Zweck verwendet. H. Bansa

Celluloseacetat

(102 words)

Author(s): H. Bansa
Acetylcellulose, mit Essigsäure ver-esterte, d.h. an den OH-(Hydroxyl-) Gruppen chemisch veränderte Cellulose, die dadurch die Eigenschaften eines thermoplastischen Kunststoffs annimmt. Hochver-estertes C. (an allen drei Hydroxylgruppen: Triacetat) begegnet im Bereich Buch und Bibliothek als Trägermaterial von Filmen: Acetatfilm, Sicherheitsfilm im Gegensatz zu dem älteren, sehr feuergefährlichen Cellulosenitrat; die Verwendung von C. für diesen Zweck geht heute zurück zugunsten von Polyester. F…

Papiervolumen

(110 words)

Author(s): H. Bansa
ein Ausdruck für das Verhältnis zwischen Dicke und Gewicht eines Papierblattes. Das «spezifische P.» (oder einfach das Volumen) wird berechnet als Division von Dicke (Papierdicke) in µm durch Flächengewicht in g / m 2 . Das Ergebnis ist, je nach Porosität, mehr oder weniger harter Kalandrierung, Füllstoffgehalt usw. in der Regel eine Zahl gleich oder größer als 1. In ersterem Fall spricht man von einfachem, in letzteren von xfachem (anderthalbfachem, doppeltem usw.) P. Je höher die Zahl für das P., desto stärker trägt das Papier — bei gleichem Gewicht — auf. H. Bansa Bibliography Handb. …

Kaliumpermanganat

(113 words)

Author(s): H. Bansa
übermangansaures Kalium (KMnO4 ). Ein verbreitetes Oxydationsmittel, das — früher häufig, heute seltener — zur Desinfektion und zur Beseitigung übler Gerüche verwendet wird. Unter den Mitteln zum restauratorischen Bleichen von Papier durch Oxydation ist K. zwar das wirksamste und stärkste; es ist jedoch fast unmöglich, die Wirkung des Vorgangs so zu steuern, daß die Patina eines alten Papiers durch eine Behandlung mit K. hindurch bewahrt und daß nicht die Cellulose (Celluloseacetat) des Papiers …

Verfilzung

(97 words)

Author(s): H. Bansa
Im allg. Sprachgebrauch die Herstellung oder Entstehung eines räumlichen, mehr oder weniger festen Gebildes aus Fasern durch deren unregelmäßiges, wirres in- und umeinander Verschlingen und Verhaken. In der Papierherstellung der entsprechende Vorgang bei der Blattbildung auf dem Sieb. Der wesentliche Faktor dabei ist die Ausbildung von Wasserstoffbrückenverbindungen zwischen den Fasern und Fibrillen, die vorher durch Mahlen im Holländer oder Refiner (modern) oder durch Stampfen (historisch in Eu…

Wässern

(332 words)

Author(s): H. Bansa
der statt «Waschen», was eine aktive Maß-nahme suggeriert, eingebürgerter Fachausdruck der Buch- bzw. Papier- Restaurierung. Der Zweck ist das Ausschwemmen von Verschmutzungen, wie sie durch einen Wassereinbruch in das Buch kommen können, und von sauren chromophoren Abbauprodukten im Papier (Vergilbung), die im Laufe seiner Alterung entstehen. Die von Staub und anderen Verschmutzungen trokken – durch Abkehren oder auch vorsichtiges Radieren bis befreiten Blätter werden in Wasser geeigneter Zusam…

Buchenholz

(67 words)

Author(s): H. Bansa
Die im späteren MA und in der Frühneuzeit, der klassischen Epoche des Holzdeckeleinbands, in Mittel- und Westeuropa für diesen Zweck meistgebrauchte Holzart. B. ist (und war) ein billiges Holz; es läßt sich auch leicht bearbeiten. Als Buchmaterial ist es deshalb eigentlich nicht geeignet, weil es leicht vom Holzwurm befallen wird. H. Bansa Bibliography Jäckel, K.: Alte Techniken 3: Holzdeckel. In: Bibliotheksforum Bayern 5. 1977, S. 122–130.

Benzin

(112 words)

Author(s): H. Bansa
Sammelbegriff für verschiedene Produkte der Erdöldestillation, nicht vollst. definierbar. Alle B.e sind wasserhelle, leicht flüchtige und leicht brennbare Flüssigkeiten, Gemische aus verschiedenen überwiegend aliphatischen, d. h. aus kettenförmigen Molekülen bestehenden Kohlenwasserstoffen. Die B.-Arten Petroläther, Wund.-B., Test-B. unterscheiden sich nur in der verschiedenen Verdunstungstemperatur. B. ist ein sehr gutes Lösungsmittel fur Fette, Wachse und Harze und wird wegen dieser Eigenschaf…

Kunststoff-Folie

(261 words)

Author(s): H. Bansa
Unter K. versteht man im fachbezogenen Sprachgebrauch ein ebenes, flächen – bzw. bogenförmiges Gebilde aus Kunststoff, das im Falle, daß es aus weichem Material besteht, nicht dicker ist als ca. 1 mm, sowie im Falle, daß es aus hartem Material besteht, nicht dicker ist als ca. 0,5 mm. Im Buchwesen werden fast ausschließlich klarsichtige, thermoplastische K.n verwendet, und zwar zur Herstellung von Einbänden, zur Umhüllung zu deren Schutz, als Schutzhüllen für einzelne BL, als Schmelzkleber zur restauratorischen Festigung von brüchigen Bl.n bz…
▲   Back to top   ▲