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Your search for 'dc_creator:( "H. Buske" ) OR dc_contributor:( "H. Buske" )' returned 399 results. Modify search

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Stade (Niederelbe)

(450 words)

Author(s): H. Buske
1. Buchdruck Elias Holwein (1579 bis 1659)war 1600–1627 in Wolfenbüttel und bis 1651 in Celle als Buchdrucker und Formschneider tätig. Er erhielt 1651 vom Kgl. Schwed. Kommissariat in Bremen die Erlaubnis zum Betrieb einer Druckerei in Stade. Damit verbunden waren eine j. Besoldung, freie Wohnung und die Zusage zum Druck amtlicher Schriften. Nach seinem Tod 1659 übernahm seine Witwe die Druckerei, ab 1663 sein Sohn Caspar. Holwein druckte Gesang- und Gebetsbücher, Leichenpredigten, Kalender und Sc…

Usancen-Codex

(500 words)

Author(s): H. Buske
ist die Bezeichnung für die kodifizierten Handelsbräuche im Buchhandel. Erste Überlegungen reichen bis ins Ende des 18. Jh.s zurück, als Nachdruck, Preisschleuderei und Kundenrabatt, hervorgerufen durch Überproduktion der Verlage und zunehmende Zahl von Buchhandlungen ausuferten und der Ruf nach Kodifizierung solider Handelsbräuche immer lauter wurde. Schon Göschen verwies darauf in seinen «Meine Gedanken über den Buchhandel» (Leipzig 1802). Eine Deputation v…

Sprachführer

(265 words)

Author(s): H. Buske
Anleitung für Reisende oder Berufstätige, sich ohne bes. Sprachkenntnisse anhand gängiger Vokabeln, Redewendungen und einfachen Fragesätzen in einer fremden Sprache verständlich z…

Schriftzeichen

(320 words)

Author(s): H. Buske
1. In der Schriftgesch selbständiges Zeichen mit Lautwert in einem ausgebildeten Schrift-system. Jedes S. kann, je nach Form, dem Typ einer Alphabetschrift, phonetischen Schrift, der Piktographie oder a Pasigraphie zugeordnet werden. Das Problem der Verbindung von S. mit Sprachelementen ist in allen Kulturen unterschiedlich betrachtet und gelöst worden. Definitionen einzelner Termini aus dem Gesamtgebiet Schrift weichen oft stark voneinander ab, je nachdem, ob ein Linguist, Archäologe, Paläograph oder Sprachphilosoph sie vornimmt. Bibliography Sethe, K.: Vom Bilde zu…

Unverbindliche Preisempfehlung

(132 words)

Author(s): H. Buske
für eine Ware besagt, daß ein Händler sich nicht an diesen vom Verkäufer empfohlenen Ladenpreis zu halten braucht, ihn also überschreiten (selten) oder (häufiger) unterbie…

Tinneschrift

(161 words)

Author(s): H. Buske
Schrift der Tinne-Indianer, auch Tinné oder Tinneh. Heute mehr als Slave oder Slavey geläufig nach ihren Wohngebieten im Nordwesten Kanadas an den Ufern des Great Slave Lake und des Mackenzie-Flusses. Slave gehört zu den athapaskischen Sprac…

Verschnitten

(87 words)

Author(s): H. Buske
heißt in der Buchbinderei ein ungleichmä-ßiger oder schief beschnittener Buchblock, ein angeschnittener Text, zu stark beschnittene Tafeln, schief geschnittene Schutzumschläge. Auch Überzugsmaterial wie Leder, Pergament oder Leinen kann v. werden ebenso wie die Graupappe für Deckeleinlagen. Werden von der Druckerei Bogen mit doppeltem oder mehrfachem Nutzen angeliefert und ist dort nicht exakt rechtwinklig geschnitten worden, gelten sie als v. und beeinträchtigen das Falzerg…

Kröner, Adolf von

(437 words)

Author(s): H. Buske
* 26. 5. 1836 in Stuttgart, 29. 1. 1911 ebd., eine der größten Verlegerpersönlichkeiten im dt. Buchhandel. Nach der Buchhändlerlehre in Stuttgart nahm K. als Gehilfe in München Kontakt zum Künstlerkreis «Krokodil» um E. Geibel und P. Heyse auf. Er übernahm durch Heirat mit Amalie Mäntler, Erbtochter der Stuttgarter Hof- und Kanzlei-Buchdruckerei, den kleinen Betrieb und gründete auf dieser Basis im gleichen Jahr den «Gebr. Mäntler (A. Kröner) Verlag», den er zwei Jahre später unter dem Namen «A.…

Anzeiger für den schweizerischen Buchhandel

(123 words)

Author(s): H. Buske
Journal de la Librairie Suisse. Offizielles Publikationsorgan des Schweiz. Buchhändler-Vereins, herausgegeben vom Schweiz. Vereins-Sortiment in Olten. Erschien seit 1883 zweimal monatlich mit Text- und Inseratenteil in einer Aufl. von 1500 Exemplaren und wurde an sämtliche…

Wegner, Grossohaus

(258 words)

Author(s): H. Buske
angesehenes, auf den kleinen und mittleren Sortimentsbuchhandel in Norddeutschland ausgerichtete Buch- und Zss.großhandlung (1875–1996) mit hohem Exportanteil, hervorgegangen aus der am 1. 3. 1875 in Hamburg gegr. Verlags- und Exportbuchhandlung, Druckerei und lithographischen Anstalt H. Carly. Besitzer H. Carly und Oscar Enoch (ab 1884) und Robert Enoch (ab 1893). Von 1931 an Alleinauslieferung und Vertrieb der Verlage The Albatross Hamburg, Bernhard Tauchnitz und Jakob Hegner, beide in Leipzig…

Jungbuchhandel

(268 words)

Author(s): H. Buske
berufs- und sozialpohtische Reformen anstrebende Erneuerungs- und Büdungsbewegung im dt. Buchhandel der 1920er Jahre, deren Wurzeln in …

Angebot

(304 words)

Author(s): H. Buske
Das A. (der Antrag, die Offerte) ist Bestandteil des Kaufvertrages (i. d. R. zweiseitiges Rechtsgeschäft). Durch das A. (Vertragsantrag) der einen Seite und die Annahme (Einverständniserklärung) durch den Interessenten kommt der Kaufvertrag (§ 305 BGB) zustande. Der Anbieter ist an sein A. gebunden, sofern er nicht die Gebundenheit durch eine Freizeichnungsklausel ausgeschlossen hat. Im Sortimentsbuchhandel üblich «Liefermöglichkeit und Preisänderung Vorbehalten» z. B. bei Titeln, die zwischen Abgabe des Angebots und der Annahme durch den Interessenten nicht mehr lieferbar sind oder deren Preis sich geändert hat. Im letzteren Falle hat ein neues Angebot zu erfolgen. Bei Antiquariatsgeschäften wird meist gesagt: «Freibleibendes Angebot, Zwischenverkauf Vorbehalten, Lieferzwang besteht nicht». Vom Angebot zu unterscheiden ist die Aufforderung zur Abgabe eines Angebots (§ 145 BGB) wie z.B. bei Katalogen oder Inseraten, die sich nicht an einen bestimmten Interessentenkreis wenden oder bei Preisangaben von Waren im Schaufenster, obwohl bei Nichteinhaltung der Grundsatz von Treu und Glauben verletzt werden kann. Eine Aufforderung liegt ebenfalls vor bei Unverlangtsendungen, die im Buchhandel oft als sittenwidrig angesehen werden. Allerdings ist in solchen Fällen der Sortimenter, sofern er mit dem Lieferanten Geschäftsbeziehungen unterhält, verpflichtet, darauf unverzüglich zu antworten, weil sein Schweigen als Annahme des Antrags (§ 362 HGB) gilt. Angebote von Gegenständen des Buchhandels sollen exakte bibliographische Angaben enthalten, bei teuren Objekten wird eine ausführliche Beschreibung erwartet. Bei Antiquariatsangeboten ist darüber hinaus hinzu weisen auf Vollständigkeit und Erhaltungszustand, bei frühen Drucken auf fehlende Blätter oder kopierte Seiten. Entspricht die Ware nicht dem Angebot, stellt der Erwerber Mängel, auch …

Noten

(269 words)

Author(s): H. Buske
sind graphische Zeichen und bestehen aus einem oder mehreren Zeichenelement(en) zur Darstellung von Sprachlauten, sing– oder spielbaren Tönen, Abk., Anm. und Wiedergabe von Nachrichten. In den verschiedensten Formen und Bedeutungen waren N. bereits im Altertum gebräuchlich. Das Wort ist entlehnt aus dem Lat. nota = Kennzeichen, Merkmal; althochdt. und mittelhochdt. nota Tonzeichen. In erster Linie werden heute unter N. Musikn. verstanden. 1. In der Musik: Tonschriftzeichen. Sie drücken Tonhöhe- und –dauer aus, Rhythmen und Tempo als Achteln., Vierteln, us…

Buchhändlerwappen

(213 words)

Author(s): H. Buske
sind wie viele Berufswappen reine Phantasieerzeugnisse. Hervorgegangen aus alten Buchdrucker– und Verlegermarken tragen sie symbolische Figuren und Zeichen, welche die Verbundenheit des Berufes mit Kunst und Literatur demonstrieren sollen. So das aufgeschlagene Buch, Eule, Pegasus, Merkurstab, den Krebs als Symbol für die gefürchteten Remittenden, gekrönte Stechhelme reich verziert mit Farben und Devisenbändern wie «Habent sua fata libelli» (Bücher haben ihre Schicksale), «Nunquam retrorsum, plu…

Arbeitsgemeinschaft Alternativer Verlage und Autoren e.V. (AGAV)

(147 words)

Author(s): H. Buske
Interessenverband bibliophiler Minipressen, linksliterarischer und politischer Kleinverlage und ihnen nahestehender Autoren, die sich als Alternative zu den Buchfabriken des etablierten Buchhandels verstehen, d. h. nicht marktorientiert produzieren und vertreiben. 1975 gegründet als «Arbeitsgemeinschaft der Kleinverlage» (ADKV), die ein Jahr später auch Autoren als Mitglieder aufnahm und sich umbenannte in «Arbeitsgemeinschaft Alternativer Verlage und Autoren» (AGAV), seit 1979 eingetragener Ver…

Standard Book Number (SBN)

(415 words)

Author(s): H. Buske
urspr. auf Großbritannien begrenzte Version der späteren International Standard Book Number (ISBN). Verstärkter Einsatz von EDV-Anlagen im engl. Verlagswesen führten in den 1960er Jahren zu Überlegungen über eine einheitliche Buchnumerierung. Als der bedeutendste Zwischenbuchhändler W. H. Smith and Sons Ltd. außerhalb Londons ein hochmodernes, EVD-gesteuertes Lagerhaus plante, beauftragte das engl. Distribution and Methods Commitee in Zusammenarbeit mit dem System Services Dept. of W. H. Smith P…

Veit & Comp

(362 words)

Author(s): H. Buske
Dr. Moritz Veit erwarb im August 1833 für 22 Tsd. Taler, von Fachleuten als viel zu hoch eingeschätzt, die wenig bedeutende Boike’sche Verlagsbuchhandlung in Berlin, die nur über ein Werk von wiss. Rang verfügte, das «Encyclopädische Wörterbuch der medicinischen Wissenschaften» von C. F. von Graefe und Chr. W. Hufeland, das V. innerhalb von 15 Jahren mit 37 Bdn. abschließen konnte. Nur wenig andere Titel wurden übernommen. Mit diesem Bestand gründete er am 1. 1. 1834 zus. mit seinem Studienfreun…

Schwabacher

(633 words)

Author(s): H. Buske
aus der Rotunda hervorgegangene, vorherrschende Druckschrift der Spätrenaissance und Reformationszeit. Sie gehört mit der Textura und der späteren Fraktur zur Gruppe der gebrochenen Schriften. Im Unterschied zu der oberrheinischen Bastarda, bei der Schlingen an den Oberlängen vorherrschen, sind sie bei der S. selten. Charakteristisch sind die verdickten Schäfte von f und langem s, das leicht kursive einbäuchige a und die offene untere Krümmung des g. Sie zeichnet sich aus durch breitlaufende Ver…

Tachygraphie

(394 words)

Author(s): H. Buske
von griech. tachygraphia, ist die im Sprachgebrauch der Althistoriker, Paläographen, Epigraphiker und Papyrologen üblich gewordene Bez. für die Schnellschrift der Antike und des MA, während man Stenographie für die Schnellschrift der Neuzeit verwendet. In ihrer Wortbedeutung und ihrem Inhalt nach sind die Bez. T., Stenographie und Kurzschrift identisch. Der noch vor 100 Jahren für alle Formen einer verkürzten Normalschrift benutzte Begriff «Brachygraphie» ist eher dem Bereich Abkürzungen zuzuord…

Vieweg, Friedrich, & Sohn Verlagsges. mbH., Wiesbaden

(829 words)

Author(s): H. Buske
Hans Friedrich Vieweg, * 11. 3. 1761 in Halle/Saale, kam nach Besuch der dortigen Lateinschule des Waisenhauses und des Gymnasiums als Lehrling in ein Magdeburger Handelshaus, machte danach eine Lehre in der Buchhandlung des Waisenhauses, Halle. Danach ging V. als Gehilfe zu J. G. Bohn nach Hamburg, wo er B. Hoffmann (später Hoffmann & Campe) und seinen künftigen Schwiegervater J. H. Campe kennenlernte. 1784 folgte er einem Ruf August Mylius’ als Geschäftsführer nach Berlin. Dort gründete er mit…
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