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Your search for 'dc_creator:( "H. Buske" ) OR dc_contributor:( "H. Buske" )' returned 399 results. Modify search

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Arbeitsgemeinschaft Alternativer Verlage und Autoren e.V. (AGAV)

(147 words)

Author(s): H. Buske
Interessenverband bibliophiler Minipressen, linksliterarischer und politischer Kleinverlage und ihnen nahestehender Autoren, die sich als Alternative zu den Buchfabriken des etablierten Buchhandels verstehen, d. h. nicht marktorientiert produzieren und vertreiben. 1975 gegründet als «Arbeitsgemeinschaft der Kleinverlage» (ADKV), die ein Jahr später auch Autoren als Mitglieder aufnahm und sich umbenannte in «Arbeitsgemeinschaft Alternativer Verlage und Autoren» (AGAV), seit 1979 eingetragener Ver…

Standard Book Number (SBN)

(415 words)

Author(s): H. Buske
urspr. auf Großbritannien begrenzte Version der späteren International Standard Book Number (ISBN). Verstärkter Einsatz von EDV-Anlagen im engl. Verlagswesen führten in den 1960er Jahren zu Überlegungen über eine einheitliche Buchnumerierung. Als der bedeutendste Zwischenbuchhändler W. H. Smith and Sons Ltd. außerhalb Londons ein hochmodernes, EVD-gesteuertes Lagerhaus plante, beauftragte das engl. Distribution and Methods Commitee in Zusammenarbeit mit dem System Services Dept. of W. H. Smith P…

Veit & Comp

(362 words)

Author(s): H. Buske
Dr. Moritz Veit erwarb im August 1833 für 22 Tsd. Taler, von Fachleuten als viel zu hoch eingeschätzt, die wenig bedeutende Boike’sche Verlagsbuchhandlung in Berlin, die nur über ein Werk von wiss. Rang verfügte, das «Encyclopädische Wörterbuch der medicinischen Wissenschaften» von C. F. von Graefe und Chr. W. Hufeland, das V. innerhalb von 15 Jahren mit 37 Bdn. abschließen konnte. Nur wenig andere Titel wurden übernommen. Mit diesem Bestand gründete er am 1. 1. 1834 zus. mit seinem Studienfreun…

Schwabacher

(633 words)

Author(s): H. Buske
aus der Rotunda hervorgegangene, vorherrschende Druckschrift der Spätrenaissance und Reformationszeit. Sie gehört mit der Textura und der späteren Fraktur zur Gruppe der gebrochenen Schriften. Im Unterschied zu der oberrheinischen Bastarda, bei der Schlingen an den Oberlängen vorherrschen, sind sie bei der S. selten. Charakteristisch sind die verdickten Schäfte von f und langem s, das leicht kursive einbäuchige a und die offene untere Krümmung des g. Sie zeichnet sich aus durch breitlaufende Ver…

Tachygraphie

(394 words)

Author(s): H. Buske
von griech. tachygraphia, ist die im Sprachgebrauch der Althistoriker, Paläographen, Epigraphiker und Papyrologen üblich gewordene Bez. für die Schnellschrift der Antike und des MA, während man Stenographie für die Schnellschrift der Neuzeit verwendet. In ihrer Wortbedeutung und ihrem Inhalt nach sind die Bez. T., Stenographie und Kurzschrift identisch. Der noch vor 100 Jahren für alle Formen einer verkürzten Normalschrift benutzte Begriff «Brachygraphie» ist eher dem Bereich Abkürzungen zuzuord…

Vieweg, Friedrich, & Sohn Verlagsges. mbH., Wiesbaden

(829 words)

Author(s): H. Buske
Hans Friedrich Vieweg, * 11. 3. 1761 in Halle/Saale, kam nach Besuch der dortigen Lateinschule des Waisenhauses und des Gymnasiums als Lehrling in ein Magdeburger Handelshaus, machte danach eine Lehre in der Buchhandlung des Waisenhauses, Halle. Danach ging V. als Gehilfe zu J. G. Bohn nach Hamburg, wo er B. Hoffmann (später Hoffmann & Campe) und seinen künftigen Schwiegervater J. H. Campe kennenlernte. 1784 folgte er einem Ruf August Mylius’ als Geschäftsführer nach Berlin. Dort gründete er mit…

International Standard Book Number (ISBN)

(659 words)

Author(s): H. Buske
Die Internationale Standard-Buchnummer ist eine aus vier durch Bindestriche oder Zwischenräume getrennten Teilen bestehende zehnstellige Ziffergruppe, der die Buchstaben staben ISBN vorangestellt sind. Sie kennzeichnet in aller Welt als kurzes und eindeutiges, auch maschinenlesbares Identifikationsmerkmal jedes Buch unverwechselbar. Die ISBN begleitet das Verlagserzeugnis von seiner Herstellung an und ist weltweit ein wesentliches Instrument zeitgerechter Rationalisierung im Buchhandel, in Bibl.…

Weber, Hans von, Verleger

(495 words)

Author(s): H. Buske
angesehener Kunst- und Lit.verleger, * 22. 4. 1872 in Dresden, † 22. 4. 1924 in München, streitbarer und kritischer Feuilletonist in München. Nach mehrfachem Schulwechsel Abitur in Zittau, danach planloses Studium verschiedener Wissenschaften in Lausanne, Freiburg, Heidelberg und Leipzig. Dort von 1895–1897 Mitglied der poststudentischen «Literarischen Gesellschaft», 1898 Übersiedelung nach Mün-chen. Gab 1903 eine aufwendige Mappe mit 15 Faksimiledrucken von Alfred Kubin heraus. Gründung des HvW…

International Standard Serial Number (ISSN)

(364 words)

Author(s): H. Buske
Die ISSN ist ein in maschinell wie manuell organisierten Systemen anwendbarer Code zur kurzen, eindeutigen und intern, verbindlichen Kennzeichnung fortlaufender Sammelwerke (Zss.), zeitschriftenartiger Reihen, Schriftenreihen und Zeitungen. Sie besteht aus einer achtstelligen Zahl, die aus den arabischen Ziffern o bis 9 gebildet wird, der stets die Buchstaben «ISSN» vorangestellt sein müssen und die der besseren Lesbarkeit wegen in zwei Zahlengruppen von je vier Stellen durch einen waagerechten …

Ideenschriften

(226 words)

Author(s): H. Buske
oder Inhaltsschriften sind eine bestimmte Art von Bilderschrift (Piktographie) als zeichnerische Vorstufen der Schrift in Form einfacher Darstellungen von Begriffen, Ideen und Bedeutungen, ähnlich unseren modernen Piktogrammen zum Zwecke der Mitteilung. Die Symbolik dieser Bilder kann ebenso wie die von Gebärden jedermann verständliche Bedeutungen ausdrükken 565 ohne eine sprachliche Form zu haben. Die knappe Darstellung führt dazu, daß gewisse Bilder so vereinfacht werden, daß sie schließlich n…

Verband der Schulbuchverlage

(299 words)

Author(s): H. Buske
heute VdS Bildungsmedien e. V. in Frankfurt a. M. Der V. vertritt die Interes- sen aller Firmen, die Medien für das Bildungswesen produzieren, ist Ansprechpartner für Lehrer, Eltern, Schüler und Dozenten. Er veranstaltet gemeinsam mit dem Didacta-Verband die «didacta-Bildungsmesse». Zus. mit dem Institut für Bildung in der Informationsges. an der TU Berlin (IBI) wurde der «bildungssoftwareatlas» ins Netz gestellt. 2004 hat der V. die größte Online-Daten-bank zu Bildungsmedien mit ca. 56 Tsd. Titeln übernommen…

Studienführer

(436 words)

Author(s): H. Buske
Leitfaden für die Wahl des Studienortes und der Studienfächer, die Anlage, Form, Dauer und den Abschluß eines Studiums. Vorgestellt werden Lehrkörper, Lehrangebot, Bibliotheksverhältnisse sowie örtliche Besonderheiten. Hinweise auf Wohnraum- und Kulturangebote sind ebenso üblich wie die auf Studien- und Fachberatung. Eine wichtige Ergänzung ist das jeweilige Vorlesungsverzeichnis. Ergänzend dazu gibt es S. als methodische Anleitung für die Studienorganisation, Arbeitstechniken und rationelle Bib…

Round Hand

(208 words)

Author(s): H. Buske
(Runde Hand), in England Anfang des 18. Jh.s aus der Italian hand (17. Jh.), verwandt der franz. batärde italienne, entstandene Schreibschrift mit betont breitem und rundem Schriftbild, größerem Kontrast der Haar- und Schattenstriche mit Betonung der Schlingen. Der Einfluß niederl. Kalligraphen ist unverkennbar. Die R. und ihre Variante Round text ähneln der modernen kursiven Lateinschrift. Beide dienten als Korrespondenzschrift und wurden von den Schreibmeistern in zahlreichen Veröff. herausges…

Vorsteher

(340 words)

Author(s): H. Buske
Bezeichnung für eine Person, die aufgrund ihrer Integrität, wirtschaftlichen Unabhängigkeit und ihres fachlichen Wissens das Vertrauen einer bestimmten Fachgruppe von Menschen besitzt. In der Frühzeit buchhändlerischer Vereinsbildung, deren Vorläufer in den jährlichen Meßabrechnungen der Buchhändler mit den Kommissionären und Verlegern zu suchen sind, versuchte Karl Christian Horvath aus Potsdam (1752–1837) durch Anmietung geeigneter Räume (wegen der Abrechnungen «Börse» gen.) seit 1797 in Leipz…

Bundle(s)

(55 words)

Author(s): H. Buske
bei Bücherauktionen in England im 17. Jh. Bezeichnung für Lose, die mehrere Titel enthielten, jedoch nur den ersten im Katalog nannten, auch «parcels» genannt. Man beklagte, «daß die kostbarsten Werke hier in Losen unkenntlich zusammengefaßt seien». H. Buske Bibliography Bogeng, G. A. E.: Einf. in die Bibliophilie. Leipzig 1931 (ND Hildesheim 1984), S. 47.

Verkehr über Leipzig

(479 words)

Author(s): H. Buske
wurde bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 der zentrale buchhändlerische Bestell-, Lieferungs- und Zahlungsverkehr genannt, der über den Leipziger Platz lief. Schon in den letzten Jahrzehnten des 15. Jh.s war die Leipziger Messe fester Bestandteil des buchhändlerischen Geschäftsverkehrs, der mit dem späteren Übergang vom Tausch- zum Konditionshandel sich wandelte zu Kommissions- und Zahlungsstätten. Es ent-stand der Brauch, nicht verkaufte Ware auf den Meßplätzen übers Jahr zu lagern, um Kos…

Gemeinschaftsverlag

(186 words)

Author(s): H. Buske
Ein G. oder eine Co-Produk-tion (Koproduktion) liegen dann vor, wenn Herstellung und Vertrieb eines Werkes oder mehrerer Werke von zwei oder mehr verschiedenen Verlagen, die ihren Sitz nicht in einem Land zu haben brauchen, vorgenommen werden. Der G. wird meist aus wirtschaftlichen Gründen angestebt, um die Herstellungskosten zu mindern und/oder den Vertrieb zu optimieren, wenn einer der Partner nur auf Teilmärkten vertreten ist. Die gemeinsamen Objekte bei inländischen Verlagen sind, abgesehen …

Leseexemplar

(348 words)

Author(s): H. Buske
1. geheftetes oder in losen Bogen meist ans Sortiment und die Presse einige Monate vor Auslieferung der Originalausg. verschicktes, z. T. unkorrigiertes Buch, um Vorabaufträge zu erhalten und, oft verbunden mit Preisausschreiben oder Geschenkzusagen, Leserstimmen wichtiger Buchverkäufer werblich nutzen, evtl, sogar die Druckaufl. verändern zu können. L.e werden mitunter nicht auf Originalpapier gedruckt, sind nicht immer vollst., teils mit Blanko–, teils mit Originalum–schlag und Klappentext ver…

Lieferanten- und Konditionenkartei

(168 words)

Author(s): H. Buske
Slg. der fur eine Buchhandlung wichtigsten Lieferanten in Form einer Lo-seblatt-Kartei aus zweiseitig bedrucktem hellen, strapa-zierbaren, radierfesten Schreibkarton im Format DIN A 5 quer. Namensalphabetisch, seltener nach Verkehrsnum-mern, geordnet in einem Karteikasten oder als Flachkar-tei, Sichtkartei. Die Kartenvorderseite enthalt die Grundangaben: Anschriften von Verlag, Auslieferung, Vertreter mit Telefon-, Telex-, Fax- und Verkehrsnum-mer, BAG, Preisbindung, Lieferweg, ferner die Namen …

Buchhändlereid

(244 words)

Author(s): H. Buske
Der B. war im Gegensatz zum gerichtlichen Eid ein Gelöbnis- oder Versprechenseid, der in früherer Zeit weit verbreitet war und eine größere Bedeutung hatte als heute. Die kursächsische Preßgesetzgebung u.a. mit der Verordnung von den Buchhändlern und Buchdruckern 1594 verlangte, daß diese 601 einen eid schworen mubten, night bstchende gesetuz zu verstoßen. Der Text der Eidesformeln war je nach Stadt und Univ. verschieden. So ist in den Statuten der Univ. Tübingen von 1601 festgelegt, daß unstudi…
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