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Voss, Leopold

(390 words)

Author(s): H. Buske
im 19. Jh. einer der angesehensten medizinischen und naturwiss. Verlage Deutschlands mit Sitz in Leipzig. Verlag der Schriften von J. F. Herbart und I. Kant und vor allem des noch heute bei WILEY-VCH ercheinenden «Chemische Centralblatt» (ab 1830) und des erstmals 1881 / 1882 in 2 Bdn. erschienenen «Beilsteins Handbuch der organischen Chemie», heute bei J. Springer, und anderer großer mehrbändiger Werke. Georg Voss gründete zus. mit Friedrich August Leo 1791 in Leipzig eine Buch- und Kunsthandlu…

Somali-Schrift

(191 words)

Author(s): H. Buske
Bezeichnung für die um 1920 von Osman Yusuf Keenadiid, Sohn eines Somali-Sultans, geschaffene rechtsläufige Buchstabenschrift, nach dem Namen ihres Schöpfers «Osmania» genannt. Sie bestand aus 22 Konsonanten nach Vorbild und in der Reihenfolge der arabischen und folgenden fünf Vokalen i, u, o, a, e. Die einzelnen Zeichenformen sind zum großen Teil ohne Vorbild, wenn auch bei einigen eine Anlehnung an arab. und äthiopische Schriftzeichen nicht zu übersehen ist. Wesentlicher Mangel der S. war das …

Anführe-Geld

(148 words)

Author(s): H. Buske
Meist geringe Vergütung für die Bemühungen des Anfuhr(e)gespans, während der mindestens vierjährigen, oft jedoch erheblich längeren Lehrzeit den Lehrling in allen Künsten des Buchdruckens zu unterweisen. Mit zunehmender wirtschaftlicher Bedeutung des Druckwesens erhöhte sich der Anteil des Anführgespans. Er erhielt Mitte des vorigen Jh.s von dem Einschreibegeld die Hälfte, die andere Hälfte teilten sich die in der Druckerei beschäftigten Gehilfen, wenn der Lehrherr nicht selbst den Unterricht üb…

Barpaket

(214 words)

Author(s): H. Buske
Das B. ist die Sonderform einer Verlags-Büchersendung, deren Wert vom Kommissionär beim Sortimenter anfangs bar (Nachnahme), später gegen Barrechnung, meistens wöchentlich oder über Monatskonto, eingezogen wurde. Der B.verkehr entwickelte sich ab Mitte des 19. Jh.s in Leipzig als der Zentrale des mitteleuropäischen Buchhandels immer stärker. Zur Erleichterung und Vereinfachung von B.abrechnungen wurde die Girokasse der Leipziger Kommissionäre gegründet mit eigener B. kasse. An der Abwicklung des…

Wanderbuchhandel

(354 words)

Author(s): H. Buske
wird der Buchvertrieb in der Frühdruckzeit genannt, in der die Druckerverleger ihre Erzeugnisse selbst oder durch Buchführer vor allem in Klöstern, auf Märkten und Messen anboten, mit ihren Druckwerken von Ort zu Ort zogen, teilweise in größeren Handelsstädten sog. Wanderlager einrichteten, aus denen sie ihr Warenangebot ergänzten. Nach Grimms vorläufiger Bestandsaufnahme gab es bis Ende des 16. Jh.s etwa 1200 Buchführer in ca. 250 Niederlassungen. Der W. bestand bis etwa zum Beginn des 16. Jh.s…

Schreibzeug

(849 words)

Author(s): H. Buske
Sammelbegriff für Schreibwerkzeug und Schreibmaterial ( Tinte, Schreibfeder, Schreibpinsel u. a. m.) samt Zubehör wie Messer, Bimsstein, Eberzahn, Kreide, Tintenfässer oder -hörner, Lineal. Teil des S.s sind Schreibgarnituren zum Ablegen und Aufbewahren der Schreibgeräte und Tinten. Es gibt sie seit jeher in einfachen und kunstvollen Formen aller Stilrichtungen und in allen Materialien wie Holz, Metall, Fayence, Porzellan, Steingut oder Keramik. Sie sind heute nur noch in Privatslg. und Museen a…

Schriftrichtung

(489 words)

Author(s): H. Buske
bezeichnet die Laufrichtung einer Schrift. Sie wird oft verwechselt mit Schriftanordnung wie z. B. bei Münzen die kreis- oder kreuzförmige oder spiralförmige auf dem Diskos von Phaistos, dessen S. bisher umstritten ist. Die S. bei den lebenden Schriftspra-chen umfaßt die drei großen Gruppen der rechtsläufigen (lat., kyrillisch, griech., georgisch, armenisch u. a. m.), der linksläufigen (arab., hebräisch, persisch u. a. m.) und der vertikalen (chinesisch, japanisch, koreanisch), deren senkrechte …

Kassenzone

(84 words)

Author(s): H. Buske
in der Sortimentsbuchhandlung der Ladenraum, in dessen Mittelpunkt oder an dessen Ausgang die Kasse steht. Früher meist nur aus einem Kassentisch mit Kasse bestehend, haben moderne Ladenbauer eine Zone geschaffen, in der ein gefälliger, meist offener, halbrunder Kassentresen Informationsstand, Kasse, Warenausgabe und Buchausstellung zugleich ist. Um ihn herum befinden sich nach verkaufstaktischen Gesichtspunkten aufgestellte Bücher und Bücherstapel in vielfältiger Anordnung, die zu Zusatzkäufen …

Repräsentationsbibliothek

(238 words)

Author(s): H. Buske
a. Prunkvoller Bibliothekssaal oder –bau. b. Außergewöhnliche Slg. wertvoller Hss., Graphiken und Bücher in kunstvollen Mappen und Einbänden. Wenngleich beide als R.en bezeichnet werden, ergeben erst Raum und Slg. zus. das vollkommene Bild einer R. Gab es schon in der Antike und im MA berühmte Bibl.en, entstanden im 13. Jh. in Frankreich die ersten Fürstenbibl.en als R.en, entwickelten sich im 16. Jh. in Italien und Frankreich bibliophile Privatslg., entstanden seit dem 17. Jh. auch in Deutschla…

Vollbuchhandlung

(245 words)

Author(s): H. Buske
ist eine veraltete Bezeichnung für eine handelsgerichtlich eingetragene Buchhandlung, die ausschließlich Gegenstände des Buchhandels vertreibt und von einem Vollbuchhändler geführt wird. Die Entstehung des Begriffes ist in den 1930er Jahren zu suchen, als mit der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten in Deutschland 1933 auch die Gremien des Börsenvereins in das neue System eingebunden wurden. Mit der «Anordnung zum Schutze der Bezeichnung, ‹Buchhand-lung› und ‹Buchhändler›» von 1935 erfol…

Paetel, Gebr.

(443 words)

Author(s): H. Buske
Verlag in Berlin, hervorgegangen aus dem am 1. 1. 1837 gegr. Buch– und Kunstverlag von Alexander Duncker. Der größte Teil des Verlages wurde am 1. I. 1870 von Elwin und Hermann P. käuflich erworben und fortgeführt als A. Duncker's Buchverlag (G. R), am 2. 6. 1871 abgeändert in die spätere Bezeichnung. Die Brüder erweiterten den Verlag sehr schnell durch Zukauf von Werken der Belletristik, Kulturgesch., Philosophie, Literaturwissenschaft, Völkerkunde und Politik aus zahlreichen Verlagen, u.a. J. …

Rechtsläufig

(148 words)

Author(s): H. Buske
wird eine Schrift genannt, wenn ihre Zeichen von links nach rechts angeordnet sind, auch als dextrograd bez. (lat. dexter rechts, dexiographisch von links nach rechts geschrieben). Veraltet ist die Bezeichnung Abduktionsschrift (nlat. abductio das Wegführen). R. sind alle lat. Schriften, von den nichtlat. die kyrillischen, armenischen, georgischen, griech. und die meisten indischen. Verschiedentlich trifft man bei stasiatischen Schriften, deren Zeichen in Spalten angeordnet sind, auf r.e Spalten…

Gemeinschaftswerbung

(467 words)

Author(s): H. Buske
oder Kollektivwerbung ist die gemeinsame Werbung mehrerer Unternehmen, auch solcher verschiedener Handelsstufen, für ihre Produkte und Leistungen ohne Nennung einer bestimmten Firma mit dem Ziel, den Markt für die eigenen Erzeugnisse zu erhalten oder zu erweitern. G. ist in der Regel nicht auf direkten Verkauf, sondern auf eine allg. Bedarfswek-kung abgestellt. Sie ist eine Form der Öffentlichkeitsarbeit, der Public Relations, und im deutschsprachigen Buchhandel von großer Bedeutung. Herausgeste…

Vollkostenrechnung

(183 words)

Author(s): H. Buske
ist ein in der verlegerischen Praxis, je nach Verlagsausrichtung und Titel, angewandtes Kostenrechnungssystem, in dem sämtliche im Verlag anfallenden Kosten den Einzelkosten eines bestimmten Titels zugeordnet werden, um damit die Preiskalkulation übersichtlicher zu machen. Das kann entweder von unten nach oben geschehen, indem, ausgehend von den rein technischen Kosten der Herstellung (Einstandspreis), die übrigen auf diese aufgeschlagen werden, einschließlich Vertreterprovision, Händlerrabatt u…

Schreibmaschine

(970 words)

Author(s): H. Buske
Gerät für maschinelle Schreibarbeiten, mit dem man durch Tastendruck unter Verwendung eines Farbbandes Schrifttypen auf über eine Walze laufendes Papier abdrucken kann. Die S. ermöglicht so ein schnelles Schreiben und liefert ein sauberes Schriftbild. Die gleichzeitige Erstellung mehrerer Kopien aus Durchschlagpapier mit einer entsprechenden Anzahl dazwischengelegter Kohlebogen wird nur noch selten praktiziert. Auch die Herstellung von Drucksachen in kleinen Auflagen durch Wachsmatrizen als Druc…

Stade (Niederelbe)

(450 words)

Author(s): H. Buske
1. Buchdruck Elias Holwein (1579 bis 1659)war 1600–1627 in Wolfenbüttel und bis 1651 in Celle als Buchdrucker und Formschneider tätig. Er erhielt 1651 vom Kgl. Schwed. Kommissariat in Bremen die Erlaubnis zum Betrieb einer Druckerei in Stade. Damit verbunden waren eine j. Besoldung, freie Wohnung und die Zusage zum Druck amtlicher Schriften. Nach seinem Tod 1659 übernahm seine Witwe die Druckerei, ab 1663 sein Sohn Caspar. Holwein druckte Gesang- und Gebetsbücher, Leichenpredigten, Kalender und Sc…

Usancen-Codex

(500 words)

Author(s): H. Buske
ist die Bezeichnung für die kodifizierten Handelsbräuche im Buchhandel. Erste Überlegungen reichen bis ins Ende des 18. Jh.s zurück, als Nachdruck, Preisschleuderei und Kundenrabatt, hervorgerufen durch Überproduktion der Verlage und zunehmende Zahl von Buchhandlungen ausuferten und der Ruf nach Kodifizierung solider Handelsbräuche immer lauter wurde. Schon Göschen verwies darauf in seinen «Meine Gedanken über den Buchhandel» (Leipzig 1802). Eine Deputation von 30 Buchhändlern hatte 1803 in Leip…

Sprachführer

(265 words)

Author(s): H. Buske
Anleitung für Reisende oder Berufstätige, sich ohne bes. Sprachkenntnisse anhand gängiger Vokabeln, Redewendungen und einfachen Fragesätzen in einer fremden Sprache verständlich zu machen. Moderne S., i. d. R. klein und handlich, enthalten Aussprachehilfen, oft auch grammatische Grundregeln. Teilweise werden sie ergänzt durch Reise-Sprachplatten (ab 1959) oder Reise- Sprachkassetten (ab 1968). Urspr. nur Anhang von Reiseführern, entstanden parallel zur Entwicklung der Verkehrsmittel (erste dt. E…

Schriftzeichen

(320 words)

Author(s): H. Buske
1. In der Schriftgesch selbständiges Zeichen mit Lautwert in einem ausgebildeten Schrift-system. Jedes S. kann, je nach Form, dem Typ einer Alphabetschrift, phonetischen Schrift, der Piktographie oder a Pasigraphie zugeordnet werden. Das Problem der Verbindung von S. mit Sprachelementen ist in allen Kulturen unterschiedlich betrachtet und gelöst worden. Definitionen einzelner Termini aus dem Gesamtgebiet Schrift weichen oft stark voneinander ab, je nachdem, ob ein Linguist, Archäologe, Paläograph oder Sprachphilosoph sie vornimmt. Bibliography Sethe, K.: Vom Bilde zu…

Unverbindliche Preisempfehlung

(132 words)

Author(s): H. Buske
für eine Ware besagt, daß ein Händler sich nicht an diesen vom Verkäufer empfohlenen Ladenpreis zu halten braucht, ihn also überschreiten (selten) oder (häufiger) unterbieten kann im Gegensatz zum «festen» Ladenpreis, dessen Einhaltung durch das ab 1. Oktober 2002 geltende Buchpreisbindungsgesetz (BuchPrG) in Deutschland vorgeschrieben ist (§ 3). In Ausnahmefällen können Verlage U. ausspre-chen, so für Titel, für welche die Preisbindung aufgehoben wurde, was in Deutschland frühestens 18 Monate n…
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