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Your search for 'dc_creator:( "H. Buske" ) OR dc_contributor:( "H. Buske" )' returned 399 results. Modify search

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Westermann, Georg, Verlag

(556 words)

Author(s): H. Buske
Der Verlagsgründer George W. (* 23. 2. 1810 in Leipzig, † 7. 9. 1879 in Wiesbaden) besuchte das angesehene Freiberger Gymnasium Albertinum und trat im Herbst 1827 als Lehrling beim Verlag Friedrich Vieweg & Sohn in Braunschweig ein. Wanderjahre führten ihn später nach Königsberg, Hamburg, England und Schottland. W. gründete am 21. 5. 1838 in Braunschweig seinen Verlag und heiratete noch im gleichen Jahr die jüngste Tochter seines ehemaligen Lehrherren, Blanca Vieweg. 1840 kaufte er von den Erben…

Zunner, Johann David d. J.

(379 words)

Author(s): H. Buske †
1656 ersch. die Witwe Z. des Älteren als Verlegerin von zwei Werken und 1665 erstmalig der älteste Sohn Johann David Z. der Jüngere mit vier Werken. Z. d. Ä. hatte seine Familie trotz seines hohen Ansehens erhebliche Schulden hinterlassen bei vier schweizer Firmen aus Basel, Zürich und Genf, vier holländischen aus Leyden und Amsterdam, ferner bei Wilhelm Lestenius aus Antwerpen, Lambert Passporte aus Lyon und Peter Haubold aus Kopenhagen. Noch 1673 hatte Z. d. J. trotz des eingebrachten Vermögen…

Verlag

(1,445 words)

Author(s): H. Buske
ist die ältere Bezeichnung für Kapital, das von Verlegern/Kaufleuten etwa seit dem 13. Jh. in der gewerblichen Massenproduktion eingesetzt wurde, indem man z.B. Handwerkern und Kleingewerbetreibenden Geld vorstreckte (vorlegte). Diese Organisationsform war bes. ausgeprägt in der flandrischen Tuchindustrie, dem Florentiner Wollgewerbe, der ital. und franz. Seidenindustrie und wurde in der Frühdruckzeit vom Druckgewerbe übernommen. In den Schlußschriften der Ink. finden sich Begriffe wie cura, ope…

Verein der Buchhändler zu Leipzig

(436 words)

Author(s): H. Buske
gegr. am 25. 2. 1833. Der satzungsgemäße Zweck des V. war die Förderung der in Leipzig zu betreibenden Buchgeschäfte unter einem siebenköpfigen Vorstand, dessen Mitglieder nach altem Brauch «Deputirte» gen. wurden und die Ämter des Vorsitzenden, des Sekretärs und des Kassierers unter sich abmachen mußten. Das erste Börsenbl. wurde am 3. 1. 1834 von den «Deputirten des V.» hrsg. und ging 1835 an den Börsenverein über. Gemeinsam mit diesem entstand 1836 das Börsengebäude. Auf Initiative des V. wur…

Barsortiment

(590 words)

Author(s): H. Buske
Das B. ist als Einrichtung des Zwischenbuchhandels ein Großhandel mit Büchern und anderen Gegenständen des Buchhandels. Es führt je nach Größe bis zu 120000 nach rein wirtschaftlichen Kriterien ausgewählte Titel am Lager, die i. d. R. zu Originalverlagsrabatten (Verlagsrabatt) an das Sortiment abgegeben werden. Durch den Bezug aus einer Hand mit einer Rechnung für die Buchhandlungen sowie durch größere Bestellmengen bei den Verlagen trägt das B. wesentlich zur Rationalisierung im Buchhandel bei.…

Vertreterrabatt

(140 words)

Author(s): H. Buske
ist eine im Buchhandel seltener gebrauchte Bezeichnung für Reiserabatt und fällt in das Gebiet der buchhändlerischen Konditionen. Der V. liegt gewöhnlich 10 % über dem Normalrabatt und wird in der Regel beim Vertreterbesuch, auf Vertreterbörsen oder bei schriftlichen Bestellungen an den Vertreter gewährt. Auch spätere Bestellungen können als «Ergänzung zum Reiseauftrag vom ...» mit V. geliefert werden. Oft werden an den V. bes. Zahlungswünsche des Sortimenters geknüpft. Je nach Firma und Person …

Lexikonverlag

(626 words)

Author(s): H. Buske
Spezialverlag für Konversations- und Fachlexika aller Gebiete und Größenordnungen, meist verbunden mit Nachschlagewerken der verschiedensten Gebiete und / oder anderer allgemeinbildender Lit., wobei Erfahrungen und Unterlagen des L.es eingebracht werden. Oft bringen größere wiss., schöngeistige und Sach 517 buch–Verlage Lexika heraus, ohne daß sie als L.e anzusehen sind. Schrieben Brockhaus, Meyer und Pierer zu Beginn der Lexikonära noch große Teile ihrer Lexika selbst, bedarf es heute einer stä…

Wachholtz, Karl Verlag GmbH

(345 words)

Author(s): H. Buske
Karl Johann Gottfried Wachholtz (1892–1962) aus Neumünster / Holstein absolvierte das dortige Gymnasium, lernte in Hamburg Papierkaufmann und besuchte die Handelshochschulen in München und Berlin. Am 1. 5. 1919 kaufte er von seinem Vetter Robert Hieronymus den 1871 gegr. «Holsteinischen Courier» zur Hälfte und erwarb die Ztg. ein Jahr später ganz. In älteren Verlagsprospekten wird als Gründungsjahr 1871 angegeben, der Firmenname K. W. ab 1923. In diesem Jahr vereinigte er die «Niederdeutsche Run…

Phönizische Schrift

(296 words)

Author(s): H. Buske
die um 1700—1500 v. Chr. im syrisch–palästinensischen Raum entstandene nordsemitische Buchstabenschrift mit 22 Konsonanten. Sie wurde von rechts nach links geschrieben. Als Lesehilfe dienten Vokalzeichen, z.B. das w für u, das j für i. In den ältesten Inschriften wurden Wörter noch durch Striche oder Punkte voneinander getrennt. Die frühen Buchstabenformen stimmen im wesendichen mit den späteren, z.B. der Ahiram–Inschrift, überein. Die berühmte Mêsa–Stele, die 1868 bei Dibän, dem biblischen Dïbö…

Verpackungspapiere

(222 words)

Author(s): H. Buske
gehören zur großen Gruppe aller für Groß- und Kleinverpackungszwecke geeigneten Papiere mit bestimmten Festigkeitseigenschaften und hohen Grammaturen wie Packpapier, Goudronné-Papier oder Wellpappe. V. mit geringeren Gewichten werden vorwiegend für Klein-, Geschenk- und Schmuckverpackungen verwendet. Sie müssen über gefällige optische Eigenschaften und gute Bedruckbarkeit verfügen. Als V. für Südfrüchte und Pralinen werden die verschiedenen Seidenpapiere verwendet. V. für Lebensund Genußmittel m…

Sozialgeschichte des dt. Buchhandels

(321 words)

Author(s): H. Buske
ist der historische Ablauf täglichen Geschehens unter bes. Berücksichtigung der an Herstellung, Vertrieb und Nutzung des Buches beteiligten Personen und Institutionen mit ihrem sozialen Umfeld innerhalb der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Sie ist wesentlicher Bestandteil der Buchhandelsgesch. einbezogen in die allg. politische Sozial- und Wirtschaftsgeschichte. Die Historiographie der S. ist Teil der historischen Forschung. Sie beschreibt unter Anwendung sozialwiss. Methoden Alltagsleben, …

Trema

(156 words)

Author(s): H. Buske
griech. = Loch, Öffnung, lat. puncta diaereseos = Trennungspunkte, in der Sprachwissenschaft diakritisches Zeichen (Lautzeichen) in Form zweier Punkte über dem ersten oder zweiten Vokal einer Vokalfolge, die getrennt gesprochen werden soll, z. B. franz. Noël oder die Inselgruppe Alëuten. Eine solche Aussprache wird Diarese genannt. Darüber hinaus dient das T. in vielen Schriften der Erweiterung des Grapheminventars, indem man i. d. R. über den Vokalen ein T. setzt. Im Dt. z. B. a, o und u, aus denen durch Ergänzung um das T. die Umlaute ä, ö und ü werden. H. Buske Bibliography Heepe, M.: …

Vandenhoeck & Ruprecht

(688 words)

Author(s): H. Buske
Der holländische Buchdrucker Abraham Vandenhoeck (Van Hoeck, Van den Hoeck), * 1700 in Den Haag, betrieb schon als 20jähriger in London eine Druckerei und heiratete dort Anna Parry (1709–1787). 1732 bis 1735 wirkte er als Drucker in Hamburg, wo er sich in seinen ersten Druckerzeugnissen als «Libraire à London» bezeichnete. Die neugegr. Univ. Göttingen berief ihn als Universitätsbuchhändler und -drucker. Der 13. 2. 1735 gilt als das Gründungsdatum des Verlages V. Anfang August 1750 starb er im Al…

Herstellerverleger

(91 words)

Author(s): H. Buske
auch Herstellungsverleger, Herstellungskostenverleger. Selten gebräuchliche Bezeichnung für Verleger, die Ltnter Nutzung der Eitelkeit von Autoren meist Erstlingswerke in den Verlag nehmen und sich Herstellungs- und Vertriebskosten einschließlich Über- schuß als Druckkostenzuschuß bezahlen lassen. Dieses ist besonders stark verbreitet im alternativen Verlagswesen und bei zahlreichen Dissertationsverlagen. H. ist heute weitgehend ersetzt durch Selbstkostenverleger. Nicht zu verwechseln mit Kommissionsverleger. H. Buske Bibliography Voigtländer, R./Fuchs, …

Anzeiger des österreichischen Buchhandels

(235 words)

Author(s): H. Buske
Mitteilungsblatt des Hauptverbandes des österr. Buchhandels. Mitteilungen des Bundesgremiums und der Landesgremien des Handels mit Büchern, Kunstblättern und Musikalien. Erscheint 1984 im 119. Jahrgang im Verlag des Hauptverbandes des österr. Buchhandels in Wien. Gliedert sich in einen redaktionellen Teil und einen Inseratenteil. Zusätzlich erscheinen jährlich drei Sondernummern. Der Zs. liegt der unregelmäßig erscheinende Anzeiger des Verbandes der Antiquare Österreichs bei. Die erste Nummer er…

Adressenverlag

(338 words)

Author(s): H. Buske
auch Adressenarchiv, veraltete Bez.: Adreßbüro, Adreßkontor. Gewerbliches Unternehmen, das nach bestimmten Kriterien gegliederte Anschriften von Privatpersonen und Firmen aus aller Welt nur zu jeweils einmaliger Benutzung verkauft und/oder vermietet, wobei es die bes. Vorschriften des deutschen Bundesdatenschutzgesetzes zu beachten hat. Die Lieferung der Adressen erfolgt in der Regel in Form von Listen oder Klebeetiketten, auf Briefumschlägen oder Versandtaschen. Es zeichnen sich zunehmend Tende…

Katabanische Schrift

(72 words)

Author(s): H. Buske
linksläufige Schrift des altsüdarab. (südwestsemitischen) Dialekts von Kataban (auch Qatȃban oder Quatȃban), in älteren Inschriften teilweise in Bustrophedon – Form, bis auf wenige Varianten identisch mit der sabäischen Schrift. Sie gehört mit ihr, dem Minäischen und dem Hadramitischen zu den vier Hauptdialekten des Altsüdarabischen. Älteste katabanische Inschrift aus dem 10./9. Jh. v. Chr. H. Buske Bibliography Höfner, M.: Altsüdarab. Grammatik. Leipzig 1943 Diringer, D.: The Alphabet. 3rd ed. London 1968.

Richtungstaktschrift

(140 words)

Author(s): H. Buske
ein nach DIN 6 6010 binäres Schreibverfahren für Magnetbandaufzeichnungen, bei dem jedes Spurelement in zwei Teile geteilt ist, die in einander entgegengesetztem Sinne magnetisch gesättigt sind, wobei jede Pachtung des Flußwechsels (Bitflußwechsel) einem der beiden Binärzeichen fest zugeordnet ist. Dabei treten bei aufeinanderfolgenden gleichen Binärzeichen zusätzliche Flußwechsel (Phasenflußwechsel) an den Grenzen der Spurelemente auf. Die R., Zweiphasenschrift, PE–Schrift oder Phasencoding–Sch…

Verlagshandlung Julius Buddeus

(169 words)

Author(s): H. Buske
Am 10. 4. 1839 gründete Julius Buddeus in Düsseldorf einen Verlag und gliederte ihm 1843 eine Sortimentsbuchhandlung an, die er bereits 1848 an Eduard Schulte verkaufte, der sie unter der Firma J. Buddeus’sche Buch- und Kunsthandlung (Ed. Schulte) weiterführte. Nach dem Tod von Julius Buddeus 1873 ging der Verlag auf seine Witwe Pauline, geb. Krönig, über. Diese verkaufte ihn am 1. 12. 1877 an Ludwig Ebner, Besitzer von «Ebner & Seubert» in Stuttgart, der den Verlag dorthin verlegte und ihn 1893…

Verband Deutscher Bahnhofsbuchhändler e. V.

(346 words)

Author(s): H. Buske
gegr. am 16. 4. 1905 in Leipzig als «Verein Dt. Bahnhofsbuchhändler» auf Initiative der Bahnhofsbuchhändler Max Fromberg und August Vaternahm. Der Verein be- zweckte die Vertretung des Standes gegenüber den Behörden und der Reichsbahn u. a. mit dem Anspruch «Entfernung ungeeigneter, unsittlicher und gegen die Staatseinrichtungen verstoßender Literatur». Dem Sortiment wurde volle Beihilfe im Kampf gegen Schleuderei und Warenhaus-Buchhandel zugesagt. Vor dem Ersten Weltkrieg gehörten dem V. auch F…
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