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Your search for 'dc_creator:( "H. Buske" ) OR dc_contributor:( "H. Buske" )' returned 399 results. Modify search

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Schriftklassifikation

(641 words)

Author(s): H. Buske
ist ein intern. Ordnungssystem für Druckschriften. Seit den ersten bescheidenen Schriftproben von Schriftgießereien aus der Frühzeit des Buchdrucks bis hin zu den umfangreichen Schriftmusterkat. Anfang des 20. Jh.s ist der Schriftenbestand nach groben Gesichtspunkten wie Antiqua, Gotisch, Kursiv eingeteilt. Von einer systematischen Ordnung konnte keine Rede sein. Erst der Amerikaner Theodore Low De Vinne stellte in seinem Buch «Plain Printing Types» (New York 1900) den ersten brauchbaren Versuch…

Vorauflage

(63 words)

Author(s): H. Buske
bedeutet soviel wie vorherige Auflage. Wird die Neuaufl. eines Werkes z. B. als «völlig überarbeitete», «wesentlich erweiterte», «ergänzte und erweiterte» oder nur als «Neudruck» in einem Prospekt oder in Anzeigen angezeigt, weist der Verlag in den meisten Fällen durch Zitieren positiver Stellungnahmen wie «Aus den Besprechungen der V.», «Urteile zur V.», «Pressestimmen zur V.» auf seine bes. Bedeutung hin. H. Buske

Volksbuchhandel

(351 words)

Author(s): H. Buske
nach dem Zweiten Weltkrieg in der DDR staatlich gelenkter, sozialistischer Lit.vertrieb über den Bucheinzelhandel und anderen Ebenen wie Militär, Firmen oder Schulen in der SBZ (Sowjetische Besatzungszone) 1945–1949, und nach der Gründung der DDR 1949 bis zum 3. Oktober 1990, dem Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland. Der V. der DDR war ein juristisch und ökonomisch selbständiger volkseigener Buchhandelsbetrieb und dem Ministerium für Kultur, Hauptverwaltung Verlage und Buchhandel, unt…

Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck GmbH

(696 words)

Author(s): H. Buske
ist ein intern. erfolgreicher Medienverbund von selbständig operierenden Belletristik-, Sachbuch-, Bildungs- und Wissenschaftsverlagen, Ztg., Zss., Druckereien, Ges. für elektronische Medien und Service-Unternehmen mit ca. 13 Tsd. Mitarbeitern (2005) und einem Umsatz von ca. 2 Milliarden Euro, wovon in Deutschland 49 Prozent, in den USA 24 %, in Großbritannien 13 % und in den übrigen Ländern 14 % erwirtschaftet werden. Davon ent-fallen auf die Publikumsverlage 27 %, auf Bildung und Wissenschaft …

Erstauflage

(68 words)

Author(s): H. Buske
erste in einem Arbeitsgang hergestellte Druckaufl. eines Werkes. In der modernen Verlagswerbung mit oft großem Aufwand eingesetzte Bezeichnung für die Höhe der Startaufl., die dem Käufer (Sortiment) die hohe Qualität und damit leichte Verkäuflichkeit des betreffenden Titels suggerieren und ihn zum sofortigen Bestellen veranlassen soll. Im Antiquariat nur dann bezeichnet, meist als Erste Ausg. (EA), wenn ein Werk von bibliophilem oder wissenschaftsgeschichtlichem Interesse ist H. Buske

Vorbestellpreis

(77 words)

Author(s): H. Buske
oder Vorausbestellpreis ist ein dem Subskriptionspreis ähnlicher Vorzugspreis. Der V. wird bes. von Nachdruckverlagen für seltene Titel ohne Angabe des Erscheinungstermins angeboten mit dem Slogan: «V. bis Erscheinen Euro ..., späterer Ladenpreis Euro ...» Die Preisdifferenz muß groß genug sein, um die meist aus dem Wissenschafts- und Sammlerbereich stammenden Interessenten zum Vorbestellen zu veranlassen, obwohl zwischen Ankündigung und Erscheinen Jahre liegen können. Der Verlag ist nicht verpflichtet, das angebotene Werk überhaupt zu veröffentlichen. H. Buske

Schreibschrift

(611 words)

Author(s): H. Buske
1. Im Schriftwesen Bezeichnung für eine Handschrift, in der die einzelnen Buchstaben eines Wortes in einem Zuge, ohne abzusetzen, geschrieben werden. 2. Im Druckwesen wird als S. die Schriftgattung der runden Schriften bezeichnet, deren Buchstaben denen von Handschriften nachgeahmt sind. Nach DIN 16 518 Schriftenklassifikation Gruppe VIII sind S.en zur Druck-type gewordene lat. Schul- und Kurrentschriften. Fast alle S.en lassen das verwendete Schreibwerkzeug erkennen, z. B. Spitz- oder Breitfeder, Graviernadel oder …

Wöchentliches Verzeichnis der erschienenen und vorbereiteten Neuigkeiten des deutschen Buchhandels. J. C. Hinrichs. Leipzig 1893–1915

(493 words)

Author(s): H. Buske
Vorbild für alle künftigen durch Autopsie erfolgten Titelaufnahmen von Nationalbibliographien. Das W. hatte zahlreiche Vorläufer und entwickelte sich aus den bibliographischen Verz. «Bibliographie von Deutschland oder Wöchentliches, vollständiges Verzeichnis aller in Deutschland herausgekommenen neuen Bücher und Kunstsachen, mit Angabe der Bogenzahl, des Preises und der Verleger, nebst Subscriptions- und Pränumerations-Anzeigen. Mit Register und Beilagen. Jg. 1–10. Leipzig: Industrie-Comptoir 18…

Rekordpreise

(580 words)

Author(s): H. Buske
sind außergewöhnliche Verkaufspreise, wie sie vorher noch nie in solcher Höhe erzielt wurden; sie sind immer Ausnahme, nie die Regel. R. sind abhängig von Modeströmungen und der allg. Wirtschaftslage. Oft entstehen R. erst dann, wenn auf Auktionen finanzkräftige Bieter und / oder Kenner das Objekt einander streitig machen. Gleiche Objekte können im Laufe mehrfachen Besitzerwechsels häufig verschiedene R. erreichen. Für erste R. sorgte am 17. 6. 1812 in London die Versteigerung der Bibl, des John…

Wunderlich Verlag, Rainer

(492 words)

Author(s): H. Buske
hervorgegangen aus der am 15. 2. 1913 von Ernst Rainer Wunderlich und Adolf Schmidt-Volker in Leipzig gegr. Verlags- und Sortimentsbuchhandlung. Letzterer übernahm 1919 die ausgegliederte Verlagsabteilung und firmierte Rainer Wunderlich Verlag. Dieser wurde 1921 an Wilhelm Stute verkauft, der die Firma am 1. 10. 1922 nach Bremen verlegte. Am 1. 3. 1926 kaufte Hermann Leins (* 25. 5. 1899 in Stuttgart, † 18. 7. 1977 in Reutlingen) den Firmen-mantel mit dem handelsrechtlich vorgeschriebenen Minimu…

Veneterinschriften

(169 words)

Author(s): H. Buske
sind die auf diversen Schriftträgern gefundenen Inschriften im östlichen Oberitalien und der Randgebiete. Bezeugt sind etwa 300 Inschriften aus dem 5.–1. Jh. v. Christus. Fundorte der Inschriften mit zahlreichen lokalen Varianten sind Este, (das alte, schon bei Plinius und Tacitus erwähnte Ateste), das obere Piavetal, Gailtal (Kärnten) und Padua. Die wichtigsten finden sich auf Nekropolen, den bronzenen Votivtafeln von Este, auf Felsblöcken, Grabplatten, Tongefäßen, bes. zahlreich auf Bronzestiften und -nägeln. Die…

Weiland, Gustav, Buchhandlung

(461 words)

Author(s): H. Buske
G. W. wurde am 28. 4. 1845 in Tating (Eiderstedt) als Sohn des dortigen Pastors geboren. Buchhändlerische Lehr- und Wander-jahre absolvierte er von 1864 bis 1870 bei A. Mentzel in Altona, bis 1872 beim Hamburger Verlag Carl Gaßmann. Am 1. 7. 1873 erwarb er von Johannes Carstens (1816 bis 1875) in Lübeck dessen am 1. 5. 1845 gegr. «Kunst- und Buchhandlung nebst Antiquar- und Commissionsgeschäft» mitsamt Beständen und Rechten von sieben Verlagswerken. Zunächst firmierte er als Johs Carstens’sche B…

Alternative Literatur

(292 words)

Author(s): H. Buske
Die A.L., auch Alternativliteratur, ist die lit. Form von Protesten meist Jugendlicher und Studenten gegen politische und gesellschaftliche Verhältnisse. Als Sammelbecken der unterschiedlichsten lit. und politischen Richtungen, die man selbst als lit. -alternativ bezeichnet, präsentiert sich die A.L., von einigen wohltuenden Ausnahmen abgesehen, als ein buntes Gemisch von Lyrik und Prosa aus Schülersprache und Politszene, durchsetzt mit Obszönitäten, oft von brutaler Wortgewalt oder im Soziologe…

Unterlänge

(294 words)

Author(s): H. Buske
heißt in der Epigraphik und Paläographie der Teil von Minuskelbuchstaben, die über die Grundlinie des Vierlinienschemas in den Unterlängenbe-reich mehr oder weniger weit hineinreicht. Erste Anzei-chen von U. finden sich bereits im 1. Jh. n. Chr. in der sog. röm. Kursive in dem Papyrusfragment aus Ochyrhynchus und dem Claudius-Papyrus. Die vielfältigen Formen (stumpf, spitz, kurz, lang, Schleifen, Schlingen) sind abhängig vom Schreibgerät (Griffel, Rohr, Feder, Pinsel), Beschreibstoff (Papyrus, P…

Zeitschriftenverlag

(712 words)

Author(s): H. Buske
Verlagshaus, das ausschließlich oder überwiegend Zss. publiziert, i. d. R Publikums, Programm-, Fach-, wiss. Zeitschriften. Manche Z. unterhalten eigene technische Einrichtungen wie Druckvorstufen, Druckereien oder Buchbindereien. Andere Zss.verlage, insb. die von politischen Wo-chen- oder Sportzeitschriften, denen wöchentliche Informationen nicht mehr genügen, bringen zwischen den Erscheinungsterminen sog. Newsletter online als Zwischeninformationen, andere gliedern sich TV-Abt. an, um das Prin…

Broschüre

(219 words)

Author(s): H. Buske
(von franz. brocher, brochure = heften, Heftchen), geheftete Druckschrift von geringem Umfang meist aktuellen Inhalts über politische, religiöse, soziale und wiss. Tagesfragen und daher durchweg Streit- oder Parteienschrift, verschiedentlich auch als Transchrift. Entspricht dem englischen Pamphlet, erscheint oft anonym oder pseudonym und ist für schnelle Verbreitung bestimmt. Nicht zu verwechseln mit Broschur. Zur Standardisierung des Begriffes wurde 1964 von der UNESCO eine Empfehlung angenomme…

Ausbildungsrahmenplan

(80 words)

Author(s): H. Buske
In der Verordnung über die Berufsausbildung zum Buchhändler/zur Buchhändlerin ist im Ausbildungsrahmenplan die sachliche und zeitliche Gliederung festgelegt, nach der die Vermittlung der Kenntnisse und Fertigkeiten nach § 3 (Ausbildungsberufsbild) unter Berücksichtigung der jeweiligen Schwerpunkte der Ausbildungsstätten des Buchhandels zu erfolgen hat. Genaue sachliche und zeitliche Gliederung Buchhändler, Berufsausbildung. H. Buske Bibliography Adrian, W.: Das Ausbildungsberufsbild. In: Handbuch des Buchhandels. Bd. I. Hamburg 1974, S. 324 ff. Verordnung über …

Vorbestellung

(180 words)

Author(s): H. Buske
nennt man im Buchhandel und in Bibl. eine Bestellung auf z. Zt. nicht lieferbare / benutzbare Bücher oder andere Gegenstände des Buchhandels. Vorbestellte Titel werden vorgemerkt, sind sie verfügbar, erhalten Buchhandelskunden wie Bibl.benutzer eine Nachricht. In Verlagen wird die Anzahl der V. sorgfältig registriert, um bis zum Imprimatur die Höhe der Aufl. und Bindequote verändern zu können. In der DDR (Deutschland. 13) waren V. Bestellungen, die bis zum Erscheinen eines Titels der LKG vom Buc…

Klappentext

(178 words)

Author(s): H. Buske
Werbetext auf den nach innen eingeschlagenen, Schutzumschlages (Buchumschlages)) mit Inhaltsangaben vorderen Klappe, Text oft umlaufend, wenn nicht die hintere Klappe mit anderen Werbetexten zu Titeln gleicher Thematik versehen ist. Der K., fälschlicherweise oft als Waschzettel bezeichnet, mitunter vom Autor selbst, meistens aber von Lektoren oder Werbefachleuten ge schrieben, häufig von mangelnder Aussagekraft bei Überbetonung werblicher Aspekte, ist trotzdem eine erste und wichtige Information…

Linear–Antiqua

(152 words)

Author(s): H. Buske
sind Druckschriften aus dem Zeitalter der Technik des 19. und 20.Jh.s nach DIN 16518 und DIN 1451. Sachbetont und unpersönlich, werden sie vornehmlich in der Werbung eingesetzt. Man unterscheidet serifenbetonte (Beispiele: Clarendon, Schadow, Pro–Arte) und serifenlose (Beispiele: Akzidenz-Grotesk, Helvetica, Optima, Futura) L. Alle L.–Schriften haben eine meist einheitliche Strichdicke, bei den serifenbetonten gleich starke Serifen. Die Bez. «Linear» geht auf die Klassifikation des franz. Typographen Maximilien Vox von 1954 zurück, der sie «Linéale» nannte Memphis, e…
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