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Your search for 'dc_creator:( "H. Finger" ) OR dc_contributor:( "H. Finger" )' returned 145 results. Modify search

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a bibliotheca

(144 words)

Author(s): H. Finger
selten auch ad bibliothecam, bezeichnete in der Antike Personen, die in einem Dienstverhältnis zueiner bzw. mehreren Bibl, standen. Die entsprechende griech. Wendung lautet: ἐπί τής βιβλιοϑήϰης. A. b., das seit augusteischer Zeit in mehreren Inschriften belegt ist, war bis zum Ende des 2. Jh. n. Chr. in Gebrauch und bezeichnete fast ausschließlich kaiserliche Sklaven und Freigelassene, da das Personal der öffentlichen (wie der privaten) Bibliotheken ganz überwiegend aus dieser sozialen Gruppe stammte. Auf großen Umfang …

Hohenfurt

(288 words)

Author(s): H. Finger
(tschechisch Vyšší Brod), ehemalige Zisterzienserabtei an der Moldau im südlichen Böhmen, 1259 durch Peter Wok I. von Rosenberg (Ružomberok) gegr. und von der Zisterze Wilhering (Oberösterreich) besiedelt. Aus Wilhering kam auch der Grundstock der Bibl. Das älteste erhaltene Bücherverz. stammt noch aus dem 13. Jh. H. überstand die Hussitenkriege besser als die übrigen böhmischen Klöster und konnte große Teile seiner alten Bibl, auch über den 30jährigen Krieg hinaus bis ins 20. Jh. bewahren, da d…

Benediktiner

(119 words)

Author(s): H. Finger
ältester noch bestehender Mönchsorden des lat. Westens, dem im eigentlichen Sinne die Mitglieder der (seit 1893) in einer Konföderation unter dem römischen Abtprimas zusammengefaßten monastischen Kongregationen angehören. B. im weiteren Sinne werden alle Mönche, die der Regel Benedikts von Nursia folgen, genannt. Da die drei Klostergründungen des heiligen Benedikt wohl bald untergegangen sind, kann man die eigentliche Entstehung der auf dieser Regel (oder lange auch auf Mischregeln) begründeten …

Bruchschrift

(86 words)

Author(s): H. Finger
heute wenig gebräuchliche Nebenbezeichnung für die gotischen Schriften (Gotisch, Frakturschrift, Schwabacher u. a. m.). Sie beruht auf der Brechung der Bogen, die diese von ihren romanischen Vorgängern wie von der Antiqua unterscheiden. Diese Erscheinung, die dem neuen Stilgefühl entsprach und sich auch in der Baukunst, der Malerei etc. zeigt, läßt sich bei der Schriftform eher als bei den anderen Künsten nachweisen. Die früheste – sonst ganz ungotische – Bruchschrift ist die Monte-Cassino-Schrift. H. Finger Bibliography Crous, E. / Kirchner, J.: Die gotischen Schriftarten…

Havelberg

(246 words)

Author(s): H. Finger
Das endgültig 1150 formierte Domkapitel des nach einer Gründung unter Otto dem Großen (948) damals wiedererrichteten Bistums H. hat im MA eine bedeutende Bibl, aufgebaut. Die Anfänge der Bücherslg. des bis 1507 dem Prämonstratenserorden angehörenden Kapitels gehen auf den gelehrten Bischof Anselm von H. zurück, doch stammen die ältesten erhaltenen Besitzvermerke der ehemaligen Dombibl, erst aus dem 13. Jh. Während für das 14. und frühe 15. Jh. ein beständiges Anwachsen der Bibl, zu erschließen i…

Lambach

(495 words)

Author(s): H. Finger
Benediktinerabtei in Oberösterreich, 1056 durch den letzten Angehörigen des Hauses der Grafen von Wels–Lambach, den heiligen Bischof Adalbero von Würzburg, anstelle eines um 1040 entstandenen Kanonikerstiftes gegr. und mit Mönchen von Münsterschwarzach besiedelt. L., das die (Jung–)Gorzer Reformbewegung nach Österreich brachte, besaß zweifelsfrei von Anfang an eine Bibl.; Werke aus der Gründungszeit befinden sich aber mit einer gewichtigen Ausnahme (Stiftsbibl. Pergamenths. XVI) heute nicht mehr dort. Im 12. Jh. besaß L. ein hervorragendes Scriptorium, und unt…

Dombibliothek

(159 words)

Author(s): H. Finger
(Kathedralbibl.), zu einer Bischofskirche gehörende Bibl., die sich meist im Besitz des Domkapitels und seltener dem der Diözese bzw. des bischöflichen Ordinariats befindet. Heute sind manche D.en organisatorisch Bestandteil von Diözesanbibl.en. Historisch stellen die D.en die Fortsetzung der ältesten christlichen Bibl.en dar, welche die frühchristlichen Bischofsgemeinden als Slg. von für Liturgie und Katechese notwendigen Büchern unter der Aufsicht eines Diakons unterhielten. Schon im FrühMA tr…

Grünberger Handschrift

(173 words)

Author(s): H. Finger
(tschechisch: Rukopis zelenohorský), Fälschung einer ma. Hs., die angeblich Ende 1817 von Josef Kovář in Grün(e)berg (Hora Zelená) bei Nepomuk gefunden und 1818 durch Václav Hanka wiss. entdeckt wurde. Sie enthält 119 Verse, darunter das Fragment «Libusas Gericht» (Libušin Soud) und wurde, solange ihre Unechtheit noch strittig war, von Befürwortern ihrer Echtheit in den ungemein weiten Zeitraum 9.–13. Jh. datiert. Tatsächlich ist sie 1818 von dem bedeutenden Philologen V. Hanka (1791–1861) mit H…

Nikolsburg

(225 words)

Author(s): H. Finger
(tschechisch: Mikulov) Stadt und ehemalige Adelsherrschaft in Mähren am Rand der Thaya-Ebene. 1. Buchdruck Erstdrucker von N. war Simprecht Sorg, gen. Froschauer, der Sohn des Augsburger Drukkers Hans Froschauer. Er kam 1526 auf Veranlassung des Wiedertäufers Balthasar Hubmaier (ehemals Pfarrer in Waldshut am Hochrhein) nach N. und brachte dort bis 1527 mindestens 21, überwiegend täuferische Schriften heraus, die meisten von Hubmaier verfaßt. Nach dessen Verhaftung 1527 (er wurde am 10. 3. 1528 in Wien als Ke…

Neuzelle

(217 words)

Author(s): H. Finger
ehemalige Zisterzienserabtei (Filiation von Morimond) in der Niederlausitz, 1268 durch den Meißener Markgrafen Heinrich den Erlauchten gegr., aber wohl erst um 1280 von Mönchen aus Altzelle besiedelt. Die älteste Bibl., deren Grundstock sicher aus Altzelle stammte, wurde in den Hussitenkriegen vernichtet (10. 9. 1429 Zerstörung von N. und Ermordung der Mönche). Drei bes. kostbare Hss.-Bde. hatte Abt Peter I. (1408–1429) zu Beginn seines Abbatiats an das Mutterkloster Altzelle verpfändet. Nach de…

Lehnin

(423 words)

Author(s): H. Finger
ehemalige Zisterzienserabtei (Filiation von Mo–rimond) in der südlichen Mark Brandenburg (Zauche), 1180 von Markgraf Otto I., ältestem Sohn Albrechts des Bären, auf Allod gegr. und 1183 mit Mönchen aus Sitti–chenbach (Thüringen) besiedelt. Vom Gründer als Grabkloster des Askanierhauses geplant, sind in dieser ältesten Zisterzienserabtei der Mark (Marienpatrozinium) 14 As–kanier, bes. der brandenburgischen Linie, und einige Ho–henzollern–Markgrafen begraben worden. Die Gesch. der ma. Bibl, von L.…

Herborn

(455 words)

Author(s): H. Finger
in Hessen. 1. Buchdruck. In engstem Zusammenhang mit der 1584 durch Graf Johann VI. von Nassau-Dillenburg gegr. Hohen Schule mit konfessionell streng reformierter Ausrichtung wurde H. Ende des 16. Jh.s Druckort. Erstdrukker war der 1585 von Frankfurt gekommene, durch Johann VI. vertraglich angeworbene Buchdrucker Christoph Rab, der bis zu seinem Tode (1620) über 800 Drucke herausbrachte, ganz überwiegend wenig umfangreiche Hochschulschriften, aber daneben auch die umstrittene Bibelübers. des Herborn…

Didot, François-Ambroise

(144 words)

Author(s): H. Finger
*7. 1. 1730 in Paris, † 10. 7. 1803 ebd., Buchdrucker (seit 1757), Schriftgießer und Verleger (seit 1753), ältester Sohn von François D. Er revidierte das von P. S. Fournier erfundene franz. typographische System (Didotsystem), schuf eine nach ihm benannte Antiqua (1775), erfand die gegossenen Stege und entwarf eine Buchdruckpresse, die so stabil konstruiert war, daß die ganze Form in einem einzigen Bengelzug (an Stelle von zweien) gedruckt werden konnte. 1780 führte er das von J.-E. Montgolfier…

Kantz, Gabriel

(161 words)

Author(s): H. Finger
*vor 1500 in Schwäbisch Hall, 3. (oder 5.) 9. 1529 in Zwickau, Erstdrucker von Altenburg (Thüringen). K., der mit Sophia, der Tochter des Zwickauer Buchfiihrers Hans Wiedemann verheiratet war, kam 1523 von Zwickau nach Altenburg und druckte dort bis Ende 1525. Anfang 1526 wurde er Geschäftsführer bei Johann Schönsperger dem Jüngeren, dem Erstdrucker von Zwickau. Noch im selben Jahr übernahm er dessen Offizin. 1528 wurde K. durch einen Brand der Druckerei schwer geschädigt. Bisher konnten ihm, de…

Klus

(471 words)

Author(s): H. Finger
(Clus) ehemalige Benediktinerabtei nordwestlich von Gandersheim, 1124 als Eigenkloster des Reichsstiftes Gandersheim gegr. und mit Mönchen aus Corvey besiedelt. Unter den von diesen mitgebrachten Hss. befand sich höchstwahrscheinlich ein heute in Wolfenbüttel (Cod. Guelf. 84.3 Aug. 2 0 ) aufbewahrtes Evangeliar aus der Mitte des 10.Jh.s. Schon 1134 wurde der erste Konvent durch Mönche «secundum ordinem Cluniacensem» (vielleicht aus St. Michael in Hildesheim) ersetzt. Im 13. und 14. Jh. machte de…

Didot, Firmin

(235 words)

Author(s): H. Finger
* 14. 4. 1764 in Paris, † 24. 4· 1836 in Le Mesnil-sur-l'Estrée, Schriftgießer und Buchdrucker (auch Übers, und Politiker), Sohn von François-Ambroise D. und jüngerer Bruder von Pierre D. Bereits als Neunzehnjähriger entwarf er, der jener von seinem Vater geschaffenen Antiquaform die endgültige Gestalt gab, seine erste Drucktype, die für eine 1784 – 1786 in Paris erschienene Ausg. von Tassos «Gerusalemme liberata» benutzt wurde. 1795 verbesserte er das von ihm so benannte Verfahren der Stereotyp…

Grottaferrata

(458 words)

Author(s): H. Finger
Basilianerabtei südöstlich von Rom am Fuße der Albanerberge (Marienpatrozinium), 1004 durch den heiligen Neilos von Rossano gegründet. G., das (urspr. zusammen mit den stadtrömischen Basilianerklöstern) eine Art nördlicher Vorposten des südital. Mönchtums byzantinischer Prägung war, blieb – vor allem dank päpstlicher Förderung – als Repräsentant des griech. Ritus beim Zentrum der lat. Kirche bis in die Gegenwart erhalten. Das Scriptorium von G. wurde bereits von Neilos selbst begründet und hat – bei Verwendung oft wenig kostbarer Schreibmaterialien – v…

Beromünster

(126 words)

Author(s): H. Finger
Kollegiatstift im Kanton Luzern (Amt Sursee). Wahrscheinlich im frühen 10. Jh. gegr. (Patrozinium St. Michael), wurde B. später Hausstift der Grafen v. Lenzburg, nach kyburgischer und habsburgischer Vogtei kam es 1415 an Luzern, das noch heute maßgeblichen Einfluß auf die Besetzung der Kanonikate besitzt. Die Bibl, mit wertvollem Bestand spätma. Hss., z.T. von den Chorherren selbst geschrieben, befindet sich noch heute im Stiftsbesitz. 1470 druckte der siebzigjährige Kanoniker Helias Heliae von …

Artes liberales

(138 words)

Author(s): H. Finger
Das System der «Sieben freien Künste» geht auf die εγκύκλιος παιδεία der Sophisten zurück und erhielt seine endgültige Ausprägung in der Spätantike (Martianus Capella, Cassiodor, Isidor von Sevilla). Die drei «redenden» Wissenschaften des Trivium (Grammatik, Rhetorik, Dialektik) stehen den vier «rechnenden» Wissenschaften des Quadrivium (Arithmetik, Geometrie, Musik, Astronomie) gegenüber. Während urspr. die A. 1. eindeutig die eines freien Mannes würdigen Wissenschaften bezeichneten, war doch i…

Glatz

(370 words)

Author(s): H. Finger
(poln. Klodzko), ehemals Hauptstadt einer gleichnamigen, urspr. böhmischen, dann schlesischen Grafschaft (bis 1492 nur «Land»), deren ortsansässige Klöster im SpätMA und in der Neuzeit teilweise bedeutende Bibl.en aufbauten. Das bereits 1247 gegr. Minderbrüderkloster (später Konventualfranziskaner), das 1427 durch die Hussiten zerstört wurde, konnte seine Bibl. 1542 beim Verlassen der seit 1527 überwiegend protestantisch gewordenen Stadt wahrscheinlich retten, da die Bibl, nach der Rückkehr der Minoriten nach G. 1604 überw…
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