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Your search for 'dc_creator:( "H. Röhling" ) OR dc_contributor:( "H. Röhling" )' returned 114 results. Modify search

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Albanien

(879 words)

Author(s): H. Röhling
Republika Popullorë e Shqipërisië. Der Staat hat (1980) 2,8 Mio. Einwohner. Mehr als 2 Mio. Albaner leben im Ausland, davon 1,3 Mio. in Jugoslawien. Die Geschichte des Landes zeigt das für ein Balkanland typische Schicksal mit historischer Phasenverschiebung in extremer Form, welche die Unabhängigkeit des Landes erst 1912 zuließ. An Stelle des vor 1944 vorherrschenden ital., franz. und dt. Einflusses trat nach dem Zweiten Weltkrieg zunachst starker sowjetrussischer EinfluB. Aus dem Zweiten Weltk…

Archivzeitschriften

(88 words)

Author(s): H. Röhling
Seit dem 19. Jh. existieren z.T. kurzlebige, z.T. noch heute erscheinende Zss., die als Fachzeitschrift oder als amtliche Mitteilungen sich dem gesamten Gebiet der Archive und ihrer Bestände sowie deren Verwaltung und Benutzung mit unterschiedlicher Akzentsetzung widmen. Mit dem Ausbau und der Differenzierung der Archivwissenschaft hat sich national wie international ihre Zahl besonders nach dem Zweiten Weltkrieg beträchtlich erhöht; s. unter den einzelnen Zss.-Titeln. H. Röhling Bibliography Brenneke, A.: Archivkunde. Leipzig 1953, S. 438ff. Duchein, M.: Basic interna…

Albanische Schrift

(82 words)

Author(s): H. Röhling
Sowohl die elbasanische Schrift als auch die von dem Albaner Büthakukje erfundene sind als Umbildungen und Stilisierung der neugriechischen Schrift mit bescheidenem Einfluß der serbischen zu verstehen. Als Einheitsalphabet für die alb. Sprache ist seit 1908 das Lateinische anerkannt, das sich im Laufe des 19. Jh.s durchgesetzt hat. Vorher war außer der von den orthodoxen Albanern gebrauchten griech. Schrift noch die arab. der mohammedanischen Albaner in Gebrauch. H. Röhling Bibliography Friedrich, J.: Geschichte der Schrift. Heidelberg 1966, S. 120 f.

Apostol (russ.), Apostolos

(131 words)

Author(s): H.Röhling
(griech.), liturgisches Buch der byzantinisch-slavischen Orthodoxie, das Apostelgeschichte und Apostelbriefe für die gottesdienstlichen Lektionen enthält. Es gibt entweder den vollen Text mit der Angabe der Perikopen am Rande oder den Apostolos-Aprakos, der nur die Perikopentexte bietet. Jüngere Drucke enthalten weitere liturgische Elemente, wie umgekehrt die Texte des A. von anderen liturgischen Büchern übernommen werden. Zwischen Ostern und Pfingsten erfolgt die Lektüre der A., die der Briefe …

Armenische Bibliotheken

(215 words)

Author(s): H. Röhling
Neuere Angaben und Daten zu a. B. unterscheiden sich z. T. erheblich von den früheren: 1. Als wiss . Universal-BibI.en sind die 1935 gegr. FundamentalbibI.en der armen. Akad. d. Wiss. mit 153 I 000 Bdn. und 1846 lfd. Zss. und die staatI. RepubliksBibI. der arm. SSR, deren Gründung auf das Jahr 1832 zurückgeht, mit 6109000 Bdn., 18000 Karten, 64000 Noten, 600 Urkunden und 400 Mikrofilmen zu nennen. 2. Außer der 1921 gegr. wiss. Bibl. der Universität mit 1130000 Bdn. existieren im Bereich der Hoch…

Akafist

(96 words)

Author(s): H. Rohling
(kirchenslav.) Akathistos (griech.), bedeutender Hymnos auf die Gottesmutter in der byzantinischen geistlichen Literatur, der sehr wahrscheinlich von Romanos (6. Jh.) geschaffen wurde. Seine formale Kunst besteht in der Beherrschung des Akrostichons, das die Anfangsbuchstaben der 24 Strophen des Kontakions bildet und seine Gestaltung. Inhaltlich gelingt die künstlerische Verarbeitung historischer, dogmatischer und mystischer Elemente. Ab 14. Jh. auch Darstellungen in der bildenden Kunst. H. Rohling Bibliography Onasch, K.: Kunst und Liturgie der Ostkirche in S…

Altkirchenslavische Schrift

(129 words)

Author(s): H. Röhling
Als philologisch geniale Leistung von grundlegender Bedeutung für die slav. Kultur schuf höchstwahrscheinlich Konstantin Kyrill (*826/27, †869), der mit seinem Bruder Method (*um 815, † 885) in den 60er Jahren des 9. Jh.s mit der byz. Slavenmission in Mähren betraut war, die Glagolica als erstes slav. Alphabet. Diese Grundlage für die akslav. (abulg.) Literatur erhielt nach 900 wohl aus Gründen größerer Klarheit und Praktikabilität in der Kyrillica eine Variante, die für die Schrift aller orthodoxen Slaven bestimmend wurde. H. Röhling Bibliography Jagic, V.: Entstehungsgeschi…

Russische Schrift

(338 words)

Author(s): H. Röhling
Nach den orthographischen Reformen Peter I. (1708/1710, Graždanka) und 1917/1918 besteht die russ. Variante des kyrillischen Alphabets gegenwärtig aus 30 oder 31 (je nachdem man e und ë einzeln zählt) Buchstaben und zwei Zeichen («hartes» und «weiches» Zeichen). In der ehemaligen Sowjetunion ist die Verbreitung des russ. Alphabets infolge der sowjetischen Kultur- und Nationalitätenpolitik gewachsen. Es findet Verwendung für mehr als 60 Sprachen, die z. T. vorher schriftlos waren. Phonetische Geg…

Neveža, Andronik Timofeevič

(111 words)

Author(s): H. Röhling
✝ zwischen 30. 11.(10. 12.) 1602 und 29. 4. (9. 5.) 1603. Der Moskauer Drucker war Nachfolger I. Fedorovs. Nach seiner Tätigkeit in Moskau und in Aleksandrovskaja Sloboda kehrte er 1568 nach Moskau zurück. Zus. mit N. Tarasiev druckte er 1568 ein Psalterium. Insgesamt sind 11 Moskauer Drucke und zwei aus Aleksandrovskaja Sloboda von ihm bekannt. In der Tradition Fedorovs stehend, führte N. in Gestaltung und Verzierung der Drucke Neues ein und prägte den Stil des Moskauer Buchdrucks im 17. Jahrhundert. Nach seinem Tod arbeitete sein Sohn I. A. N. im Moskauer Druckerhof. H. Röhling Bibliogr…

Ukraine (Ukrains’ka Respublika)

(3,151 words)

Author(s): H. Röhling
In das im 8./ 7. vorchristlichen Jh. von Skythen und Griechen bewohnte, spätere ukrainische Gebiet gelangten ab dem 3. Jh. Sarmaten. Im 9. Jh. bildete die Kiever Rus’ das Kernland ostslavischer Stämme als Wiege der altrussisch-orthodoxen Kiever Rus’. Teilfürstentümer gewinnen nach der Eroberung Kievs durch die Tataren 1240 zunehmend Gewicht, wobei jene die spätere ukrainische Gesch. prägende und belastende West / Ost-Tei-lung charakteristisch ist. Galizien / Wolhynien gerieten unter polnisch-lit…

Internationaler Schriftentausch

(731 words)

Author(s): A. Daut | H. Röhling | H.-J. Genge
1. Allgemeines: Der I.S. ist die unentgeltliche gegenseitige Abgabe von Veröff, die zwischen Tauschpartnern (i. d. R. Bibl.en oder wiss. Institutionen im In- und Ausland) auf der Grundlage einer ungefähren wertmäßigen Entsprechung der Tauschgaben vereinbart wird. Hierbei werden die Tauschgaben entweder direkt von Tauschpartner zu Tauschpartner geschickt, oder der Versand wird über eine nationale Versandzentrale (UNESCO-Konvention vom Dezember 1958) abgewickelt, welche die eingehenden Sammelsendung…

Göttingische Gelehrte Anzeigen (GGA)

(231 words)

Author(s): H. Röhling
Als «Göttin-gensche Zeitungen von gelehrten Sachen» 1739 mit wöchentlich zweimaliger Erscheinungsweise entstanden, übernahm die 1751 unter dem Präsidenten A. von Haller gegründete Göttinger Akad. d. Wiss. das älteste, heute erscheinende, wiss. Besprechungsorgan unter dem Titel «Göttingensche Anzeigen von gelehrten Sachen» mit monatl. Erscheinungsweise und verknüpfte es mit dem Akademiegedanken des 18. Jh.s. Ab 1802 erschien es unter dem heutigen Namen. Die GGA erschienen 1944 bis 1952 nicht. Mit…

Rogožin, Vladimir Nikolaevič

(145 words)

Author(s): H. Rohling
f 1909, russ. Bibliograph. R. hat zwischen 1904 und 1908 das grundlegende Werk VS. Sopikovs «Opyt rossijskoj bibliografii» (Versuch der russ. Bibliographie) in 2. Aufl. hrsg. und mit Anm., Ergänzungen und Reg. versehen. Im Zusammenhang damit sind seine «Materiály dlja russkoj bibliografii XVIII i pervoj četverti XIX v.» 1. St. Petersburg 1902 (Materialien zur russ. Bibliographie des 18. und des I. Viertels des 19.J11.S) zu nennen, in denen er «Delà Moskovskoj cenzúry v carstvovanii Pavla I, kak …

Rijeka

(146 words)

Author(s): H. Röhling
(ital. Fiume, dt. St. Veit am Pflaum) kroatische Küstenstadt an der nördlichen Adria mit fast 200 Tsd. Einwohnern. 1973 wurde die Univ. mit zehn Fakultäten gegründet. 1. Buchdruck. R. ist als Druckerstadt wegen seiner Glagolitica bekannt. Die erste Druckerei wurde 1530/1531 gegründet ( Glagolitische Schrift). Fiume 2. Bibliotheken. Die 1627 gegr. heutige Sveučilišna Knjižnica (UB) mit einer Spezialslg. zu Istrien und dem kroatischen Küstengebiet besitzt 305 Tsd. Bde., 17/23 Ink. und 35 Handschriften. Der Univ. angegliedert ist die 1861 in Pula gegr. wiss. Bibl, mit 700 Tsd. Bdn. We…

Lemberg

(1,049 words)

Author(s): H. Rohling I J. Šostacuk
(poln. Lwów, ukrainisch L'viv, russ. L'vov). Die 1256 erstmals erwähnte und nach 1300 mit Magdeburger Recht versehene westukrainische Gebietshauptstadt mit (1993) 798 Tsd. Einwohnern ist wirtschaftlichkulturell-wissenschaftlicher Mittelpunkt der Westukraine mit Universität, Akademieinstituten, Theatern, Bibliotheken, Museen, Fachschulen, verschiedenen Industriezweigen. Bemerkenswerte Architektur spiegelte die ethnisch-religiös vielfältig beeinflußte Geschichte der Stadt, die 1349 an Polen kam. P…

Prolog

(293 words)

Author(s): G. Pflug | H. Rohling
(griech. πρόλογος = Einleitung, Vorrede) ist eine einem Schauspiel vorgeschobene Einführung oder einleitende Erklärung. Nach Aristoteles soll der P. auf den Begründer des griech. Theaters, Thespis, im 6. Jh. v. Chr. zurückgehen. Der erste erhaltene P. leitet «Die Perser» von Aischylos ein. Der Begriff tritt zuerst in den «Fröschen» des Aristophanes auf. Die Einleitung eines Schauspiels durch einen P. hat sich in allen Jh.en erhalten, z.B. «P. im Himmel» zum «Faust» von Johann Wolfgang Goethe. Seit dem ausgehenden 18.Jh. werden Pe auch unabhängig von einzelnen Schauspie…

Piller

(606 words)

Author(s): H. Röhling
Die 1772 aus Wien nach Lemberg gekommene Familie von Druckern, Buchhändlern und Verlegern gründete dort die Gouvernementsdruckerei für Regierungsdrucke in dt. Sprache. Hinsichtlich der Ausstattung und der Produktion hatte das von der Regierung unterstützte Unternehmen ein Übergewicht über andere Offizinen. Nach einigen Jahren begann es auch mit der Produktion poln. Drucke. Zur Familie gehörten: Der Firmengründer Anton ( 1781), dessen Konkurrenz als Regierungs– und Universitätsdrucker andere Druc…

Rayonbibliothek

(137 words)

Author(s): H. Róhling
Seit den 1920er Jahren hatte sich in der damaligen Sowjetunion (Rußland) der Rayon als größere Verwaltungseinheit ländlicher Gebiete durchgesetzt. Nach den Verwaltungsreformen der 1930er Jahre bildeten sie Verwaltungseinheiten zwischen der untersten Ebene und den Mittelstufen der Verwaltungseinheiten der «Republiken». Außerdem fungierte der Rayon als Verwaltungseinheit in Städten über 100 Tsd. Einwohnern. R.en gehören zu den Massenbibl.en. Sie dienen der Literaturversorgung der Bevölkerung des R…

Klović, Julije oder Juraj

(218 words)

Author(s): H. Rohling
ital. Clovio, Giulio (1498 bis Anfang Januar 1578), Miniaturist. Der aus Kroatien stammende Künstler kam wohl 1516 nach Venedig, arbeitete 1524/1526 als Hofmaler in Buda, worauf er nach Italien zurückkehrte und in Rom, Mantua, Padua, Perugia, Florenz, Parma und Piacenza, zumeist im Dienst von Kardinalen, bes. A. Farneses, aber auch Cosimos de' Medici arbeitete. 1561 kehrte er für den Rest seines Lebens nach Rom zurück. Der Schüler Giulio Romanos galt zu Lebzeiten als bester Miniaturist. Die Krit…

Sibirische Schrift

(229 words)

Author(s): H. Röhling
Als eine linksläufige Schrift, die von oben nach unten zu lesen ist, verrät die S. einen semitischen Ursprung aramäischen Typs mit chinesischem Einschlag. Sie zeichnet sich in phonetischer Hinsicht durch große Genauigkeit aus. Mit einem leicht abgerundeten Duktus begegnet sie auch als Buchschrift auf Hss.-Fragmenten in Ostturkestan. Älteste Dokumente auf Steinen stammen vom Anfang des 8. Jh.s. Ihre Herkunft aus der soghdischen Schrift legt jedoch die Annahme eines wohl um Jh. größeren Alters nah…
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