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Your search for 'dc_creator:( "H. Röhling" ) OR dc_contributor:( "H. Röhling" )' returned 114 results. Modify search

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Albanische Schrift

(82 words)

Author(s): H. Röhling
Sowohl die elbasanische Schrift als auch die von dem Albaner Büthakukje erfundene sind als Umbildungen und Stilisierung der neugriechischen Schrift mit bescheidenem Einfluß der serbischen zu verstehen. Als Einheitsalphabet für die alb. Sprache ist seit 1908 das Lateinische anerkannt, das sich im Laufe des 19. Jh.s durchgesetzt hat. Vorher war außer der von den orthodoxen Albanern gebrauchten griech. Schrift noch die arab. der mohammedanischen Albaner in Gebrauch. H. Röhling Bibliography Friedrich, J.: Geschichte der Schrift. Heidelberg 1966, S. 120 f.

Brünn (Brno)

(341 words)

Author(s): H. Röhling
Hauptstadt Südmährens, zweitgrößte Stadt der Tschechoslowakei und Bischofssitz mit (1972) 339 Tsd. Einwohnern, hat neben der 1919 gegr. Univ. und drei weiteren Hochschulen breitgefácherte Bil-dungs- und Kultureinrichtungen, bis 1945 deutsche Technische Hochschule. 1. Buchdruck und Inkunabeliii. Zwischen 1484 und 1499 druckten die aus Schwaben stammenden, sich aber wohl auch zu Recht «Impressores Veneti» nennenden Konrad Stahel und Matthias Preinlein mehr als zehn, meist liturgische Bücher. Sie brachten die Rotunda nach B. und Olmü…

Kyrillische Schrift

(199 words)

Author(s): H. Rohling
Von den 43 Zeichen der k. S. entstammen 24 der griech. Unziale des 9. und 10.Jh.s. Ergänzungen durch Ligaturen und wenige Zeichen unsicherer Herkunft paßten das Alphabet den slavischen Lauten an. Entstanden im Zusammenhang mit der Christianisierung der Slaven, setzte sich die k. S. ab etwa 900 gegen die Glagolithische Schrift als die Schrift der orthodoxen Slaven durch. Wichtige Hss. in der k. S. sind das Savaevangelium, der Codex Suprasliensis und das Ostromirevangelium. Die graphische Entwickl…

Rubakin, Nikolaj Aleksandrovič

(241 words)

Author(s): H. Rohling
(1862—1946). Der aus dem russ. Altgläubigenmilieu stammende Buchwissenschaftler und Bibliograph absolvierte in St. Petersburg die physikalisch–mathematische und die juristische Fakultät. 1907 emigrierte er in die Schweiz. Wiss. und organisatorisch zeichnete er sich durch Leserforschung auf psychologischer Grundlage aus. Frucht dieser Bemühung ist die 1929 ersch. Arbeit «Psichologija čitatelja i knigi» (Psychologie des Lesers und des Buches). Weiterer Schwerpunkt seiner wiss. Bemühungen war die S…

Plavil’ščikov, Vassilij Aleksejevich

(211 words)

Author(s): H. Röhling
(1768-1823), russ. Verleger und Buchhändler. R, der einer angesehenen Moskauer Kaufmannsfamilie entstammte, errichtete 1794 in St. Petersburg eine Druckerei und entfaltete eine weitgespannte verlegerische Tätigkeit. Im Laufe von 30 Jahren brachte P. mehr als 300 Werke heraus, darunter viele von ausländischen Autoren wie Chateaubriand, Diderot, Kant, Laharpe u.a. Auch Teilnehmer am Dekabristen-putsch (1825 / 1826) gehörten zu seinen Autoren. Er ver-öff. ferner Fachbücher wie die russ. Ausg. des «…

Perm

(412 words)

Author(s): H. Rohling
Der 1723 als Kupferhütte westlich des Urals gegr. Ort Jegoschicha erhielt 1781 seinen heutigen Namen, hieß 1940 — 1957 Molotov und wurde 1796 Gouvernementshauptstadt. 1995 hatte die heutige Gebietshauptstadt 1,1 Mio. Einwohner. Sowohl industrieller (Bahnknotenpunkt, Hafen, Umschlagplatz) als auch kultureller (Univ., Hochschulen, Fachschulen, Theater, Bibl.en, Museen) Mittelpunkt eines landschafdich wie ethnisch dank finno-ugrischer Bevölkerungsteile interessanten Gebiets, spielt die Stadt geschi…

Karastojanov, Nikola

(294 words)

Author(s): H. Röhling
* um 1778 in Samokov, t 29· 9. 1874 ebd. Der Sohn eines Innungsvorsitzenden in Samokov und Vater dreier Söhne Anastas Nikola (1822-1880), Vladimir Nikola (Lebensdaten unbekannt) und Sotir Nikola (? - 1886), die alle ebenfalls mit dem Buchwesen zu tun hatten, erhielt seine Grundausbildung, zu der auch Buchdruck und Buchbinderei gehörten, im Rilakloster. Wie viele mit einer Grundbildung versehene Bulgaren der Wiedergeburtszeit wirkte er einige Jahre als Lehrer, ehe er sich in Samokov als Buchbinde…

Jireček, Konstantin Josef

(150 words)

Author(s): H. Röhling
*24.7.1854 in Wien, † 10. 1. 1918 ebd. Der Sohn des Literarhistorikers Josef J. (1825 bis 1888), Neffe des Rechtshistorikers Hermenegild J. (1827–1909) und Enkel des Slawisten P. J. Šafařik schloß das Studium der Gesch. an der Prager Univ. 1875 mit einer grundlegenden Darstellung der bulgarischen Gesch. ab, die Ausgangspunkt wurde für seine Entwicklung zum führenden Balkanhistoriker, der ab 1884 in Prag, ab 1893 in Wien lehrte. Zwischen 1879 und 1884 wirkte J. im bulgarischen Staatsdienst, u. a.…

Jugoslavien

(3,384 words)

Author(s): H. Rohling
(Socijalistička Federativna Republika Jugoslavije). Der in Südost – Europa gelegene Staat mit (1989) 23,6 Mio. Einwohnern und einem durchschnittlichen jährlichen Bevölkerungswachstum von 0,75 % umfaßt 255 804 qkm. Eine wechselhafte Gesch., die Teile des Landes dem osmanischen Reich, andere Österreich – Ungarn zuführte, ließ im 20. Jh. einen Bundesstaat von sechs Republiken entstehen, den sowohl reiche kulturelle und religiöse Vielfalt, als auch soziale und kulturelle Unterschiede und Spannungen …

Graždanka

(192 words)

Author(s): H. Röhling
(russ. «Zivilschrift»). Die petrinischen Reformen beeinflußten das gesamte russ. Leben ihrer Zeit, darunter auch Sprache und Schrift. Im Kern ging es dabei um Anpassung der russ. Kultur und des russ. Lebens an Entwicklungen, wie sie in Westeuropa vor sich gegangen waren. Das Kirchenslawische und seine graphische Wiedergabe durch stark an das Griech. angelehnte, verschnörkelte und komplizierte Zeichen eignete sich wenig für eine Förderung weltlicher Bildung, der Wissenschaft und des Unterrichts. …

Internationales Zentrum für wissenschaftliche und technische Information (IZWTI)

(214 words)

Author(s): H. Röhling
Die seit 1963 bestehende Zusammenarbeit der RGW-Länder (Ostblock) in der wiss.-technischen Information führte 1971 zum Aufbau des Intern. Systems für wiss. und technische Information (ISWTI) in Moskau. Es kooperiert mit den nationalen Informationssystemen, rief das Intern. Quelleninformationssystem (IQIS) als Dokumentenaufbereitungssystem zur Weiterbearbeitung im ebenfalls geschaffenen Intern. Zweiginformationssystem (IZIS), das der Informationsweitergabe ausgewählter Themen nach Bereitstellung …

Illyrischer Duktus

(99 words)

Author(s): H. Röhling
bezeichnet die eckige Schreibform der Glagolica im Unterschied zur runden ( bulgarischer Duktus). Beide Bezeichnungen erfassen nur die Grundform glagolitischer Denkmäler, die durch Misch-und Übergangsformen ein viel differenzierteres Bild bieten. Weder geographisch noch zeitlich sind alle glagolitischen Hss. damit erfaßbar. Die Termini I. D. und Bulgarischer Duktus sind deshalb kaum noch gebräuchlich, runde und eckige Glagolica haben sie weitgehend ersetzt. Illyrischer Duktus. H. Röhling Bibliography Geitler, L.: Die albanesischen und slavischen Schriften. Wien 1883 F…

Hebanowski

(335 words)

Author(s): H. Röhling
Krakauer Familie von Buchhändlern, Buchbindern und Druckern, die im 17. und 18. Jh. über drei Generationen hinweg in ihren erfolgreichsten Zeiten an vier Orten Häuser unterhielt. Andrzej (Jędrzej) Ignacy H. († nach 1709), Buchhändler und Buchbinder, gründete in Krakau eine Buchhandlung, zu der er Filialen in Warschau, Lublin und Lemberg erwarb. 1695 erhielt er kgl. Buchhandelsprivilegien, die 1703 bestätigt wurden. Sein älterer Sohn Ignacy Antoni H. (um 1676–1718), Drucker, Buchhändler und Buchb…

Budweis

(172 words)

Author(s): H. Röhling
(České Budéjovice), 1265 gegr. Hauptstadt Südböhmens, seit 1785 Bischofssitz. Buchdruck. B. hatte erst 1692 vorübergehend einen Buchdrucker. 1786 erlangte Ignaz Adalbert Hilgartner die Erlaubnis zur Errichtung einer Druckerei und druckte 1788 einige Bücher. 1789 wurde der Prager Buchdrucker Josef Joh. Diesbach wegen unerlaubter Ausübung des Buchdrucks in B. bestraft. 1792 wurde Joh. Franz Zdarssa erzbischöflicher Drucker. Seine Nachkommen führten die Druckerei noch im 19. Jh. fort. Bibliothekswesen. Bezogen auf das Jahr 1985 hatten die 1885 gegr. staatlichen w…

Menologion Basileios

(139 words)

Author(s): H. Rohling
das für den byzantinischen Kaiser Basileios II. (976—1025), den «Bulgarentöter», um 985 geschaffene M. B. (Vat. gr. 1613), befindet sich seit 1615 in der Biblioteca Apostolica Vaticana. Es enthält 436 Miniaturen zu den Heiligenviten September—Februar; neun Miniatoren sind unterscheidbar. Jede Seite ist illuminiert, Landschaftsdarstellungen und Architektur sowie szenische Darstellungen füllen den Raum vor goldenem Hintergrund. Stilistisch entfernt sich diese Buchmalerei von der frühen makedonisch…

Rußland

(8,272 words)

Author(s): H. Röhling
(Sowjetunion). Bei aller Problematik, ma. Staatsgründungen zu datieren, kann man auf die erste datierte Eintragung in der altruss. sog. Nestorchronik 852 hinweisen und den Chronikbericht über die Berufung der Waräger als staatsgründende Macht 861 / 862 hinzuziehen, um die heiß umstrittene Staatsgründung R.s unter Rjurik in dieses Jahrzehnt zu verlegen. Die Übernahme des Christentums aus Byzanz 988 ist grundlegendes Ereignis nicht nur für Kirchen- und Kulturgesch. des jungen Staates gewesen. Sten…

Char'kov

(249 words)

Author(s): H. Röhling
Die 1655/1656 als Grenzbefestigung gegr. Stadt im Nordosten der Ukraine hatte 1977 als fünftgrößte Stadt der Sowjetunion und drittgrößter Verkehrsknotenpunkt 1,405 Mio. Einwohner. Vom Ende des 19. Jh.s an wuchs die Stadt zu einem der bedeutendsten Industriezentren des Landes mit sehr breiter Streuung der Industriezweige. Durch die 1803 gegr. Univ., Technische Hochschule, zahlreiche Fachschulen, Forschungs- wie kulturell-künstlerische Einrichtungen ist C. mit Kiev aber auch das wichtigste ukraini…

Zagreb

(696 words)

Author(s): H. Röhling
deutsch Agram, Hauptstadt Kroatiens. Zurückgehend auf die Gründung eines Bistums 1094 in Gradec, ist Zagreb seit 1991 Hauptstadt des selbständigen und unabhängigen Staates Kroatien mit (2001) 780.000 Einwohnern, unter Berücksichtigung der Vororte 1,2 Millionen. Ungarisch-kgl. Freistadt seit 1241, wurdeZ.im 19. Jh. unter dem Einfluß des Illyrismus Zentrum der kroatischen Kultur und Wissenschaft. 1868/ 1869 geschah dies auf politischem und organisatorischem Gebiet, zuvor (1850) bewirkte der Zusammenschluß von vier Stadtteilen die eigentliche Stadtwerdung. Der National…

Sytin, Ivan Dmitrievič

(221 words)

Author(s): H. Röhling
* 1851 in Gnezdnikovo, † 1934 in Moskau. Der in bäuerlichem Milieu geborene Groß-verleger begann seine Karriere als 15Jähriger im Handel mit volkstümlichen Holzschnittdrucken (lubki). Für das gleiche Genre eröffnete er 1876 in Moskau eine lithographische Anstalt, 1883 folgte die Gründung des Verlages I. D. Sytin und Co. Der bekannteste Verleger dieser volkstümlichen Lit. begann in den 1880er Jahren mit der Herausgabe für breite Kreise erschwinglicher anspruchsvoller Lit. auf qualitativ hohem Niv…

Kronstadt

(221 words)

Author(s): H. Rohling
rumanisch Bra§ov. Die siebenbiirgische Stadt ist Kultur- und zweitgroBtes Industriezentrum Ruma-niens mit 351 500 (1991) Einwohnern. 1211 vom Dt. Rit-terorden gegr., kam die Stadt 1921 an Rumanien. Von herausragender Bedeutung fur das geistige und kulturelle Leben der Stadt wurde die wohl seit 1539 arbeitende Druckerei, nach Hermannstadt die zweite Siebenbiirgens. Sie ist mit der Einfuhrung der lutherischen Reformation durch den bedeutenden Humanisten J. Honter (1498 bis 1549) verbunden. Zu dies…
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