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Your search for 'dc_creator:( "H. Röhling" ) OR dc_contributor:( "H. Röhling" )' returned 114 results. Modify search

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Glagolitische Schrift

(368 words)

Author(s): H. Röhling
Die Priorität der g. S. gegenüber der kyrillischen als Erfindung des Slavenlehrers Konstantin-Kyrill für die byzantinische Slavenmission in Mähren ist umstritten. Die Herkunft ihrer einzelnen Zeichen rief eine rege Forschung hervor. Die lange Zeit gültige These ihrer Entstehung aus der griech. Minuskel des 9./10. Jh.s befriedigte nicht. Eine Mischung griech. Elemente mit christlichen Symbolzcichen wie Kreuz, Kreis und Dreieck sowie vorderorientalischcn Elementen ist plausibler. Selbst die These …

Epistel

(102 words)

Author(s): H. Röhling
Bereits die neutestamentliche Gemeinde kannte Lesungen, bes. der Paulusbriefe. Die Ordnung der Lesungen nach Abschnitten aus Apostelgesch. und neutestamentlichen Briefen in Lektionarien erfolgte sicher nach der Strukturierung des Kirchenjahres durch die Feste. Alle Lesungen durchliefen einen liturgiegeschichtlich komplizierten Prozeß, da alle alten Bischofssitze ihre eigenen Traditionen pflegten. Im Unterschied zu derfeierlich herausgehobenen Evangeliumlesung ist die E.lesung bescheidener ausges…

Taschkent

(347 words)

Author(s): H. Röhling
ist seit 1930 die Hauptstadt Usbekistans und sein wirtschaftlich-industrieller, kultureller und Verkehrsmittelpunkt. Erstmals im 1. Jh. n. Chr. erwähnt, stand es im 8. Jh. unter arab., im 14./ 15. Jh. unter Timurs Herr-schaft, wurde 1865 russ., seit 1867 Sitz des Generalgouvernements von Turkestan, 1919–1924 Hauptstadt der ASSR Turkestan. Die Gründung der Univ. erfolgte 1918, 1943 die der Akademie der Wissenschaften. In T. wirken 24 Fachschulen, 9 Theater und 6 Museen. Das 1973 gegr. und 1974 eröffnete Kulturinstitut sorgt auch für die Ausbil…

Rumänische Schrift

(87 words)

Author(s): H. Röhling
Erst 1863 erlangte das lat. Alphabet offizielle Anerkennung in Rumänien, wobei diakritische Zeichen der rumänischen Phonetik Rechnung tragen. Umgekehrt hatte die bis zur Mitte des 19. Jh.s nachlassend vorherrschende kyrillische Schrift eigene Elemente, in die im Laufe der Zeit einzelne lat. Buchstaben eindrangen. Die rumänische Sprache als eine romanische Sprache fand im lat. Alphabet eine angemessene Ausdrucksform. In der kyrillischen Schrift zeigte sich die Zugehörigkeit zum orthodoxen Kulturkreis. H. Röhling Bibliography Jensen, H.: Die Schrift in Vergangenheit u…

Pljušar, Aleksandr Ivanovič

(82 words)

Author(s): H. Rohling
(1777 — 1827), gründete 1806 in St. Petersburg einen Verlag, der sich dem ill. Buch zuwandte. Sein Sohn Adolf Aleksandrovič P. (1806 bis 1865) begann 1834 die Veröff. eines enzyklopädischen Lexikons unter Mitarbeit hervorragender Autoren, von dem bis 1841 erst 17 Bde. herausgekommen waren. In den 1840er und 1850er Jahren widmete P. sich der Herausgabe von Sammelbdn. und Periodika. H. Rohling Bibliography Bolšaja Sovetskaja Enciklopedija. 3. Aufl. Bd. 20. Moskva 1975, S. 58 Knigovedenie (Buchwissenschaft). Moskva 1982, S. 411.

Samizdat

(193 words)

Author(s): H. Röhling
russ. Kurzwort für Selbstverlag (sam sebja izdat), geprägt in den 1940er Jahren. Es fand allg. Anwen-dung für die Zensur umgehenden privaten Veröff. in der Sowjetunion und im Ostblock vor dessen Zerfall. Ab 1959 von immer größerer Bedeutung, auch durch die Entste-hung von Zss. in einer Auflagenhöhe zwischen zehn und 1000, deren Zahl zwischen 1986 und 1989 von zehn auf 323 stieg, veröff. der S. lit. und dokumentarische Werke, die zum bedeutendsten, vor allem zeitgenössischen Teil der russ. Lit. g…

Kyrillica

(103 words)

Author(s): H. Rohling
Das wohl jüngere der beiden ältesten slavi–schen Alphabete wurde im Unterschied zur glagolitischen Schrift, deren Zeichen herkunftlich noch kaum eindeutig bestimmt sind, offensichtlich aus der griech. Unziale entwickelt. Die K. begann die Glagolica um 900 abzulösen und diente der Christianisierung und dem Aufbau einer Schriftkultur zunächst bei den Südslaven. Von kleinen nationalen Unterschieden und orthographischen Reformen abgesehen, bedienten sich ihrer alle orthodo–376 xen Slaven: Russen, Uk…

Voronež

(314 words)

Author(s): H. Röhling
Russische Gebietshauptstadt mit Hafen am gleichnamigen Fluß, 12 km oberhalb seiner Mündung in den Don gelegen, wurde 1584 gegründet. Handelsmittelpunkt des russ. Schwarzerdegebiets im 17. Jh. und seit 1682 Bischofssitz, wurde 1711 Hauptstadt des Gouvernements Azov. Im frühen 19. Jh. wurde V. zum kulturellen Zentrum des südwestlichen Rußland. Heute (2009) eine Stadt mit über 840 Tsd. Einwohnern, mit Universität, sieben Hochschulen, 12 Fachschulen, zwei Museen und vier Theatern. Vom Umfang her rag…

Bibliotheksverbände

(285 words)

Author(s): H. Röhling
Wie in manchen anderen bibliothekarischen Bezügen ist die angelsächsische Welt auch bei der Gründung von B.n vorangegangen. In den USA (1876) und Großbritannien (1877) bildeten sich die ersten «Library Associations». Japan (1892) und die meisten europäischen Länder folgten am Ende des 19. Jh.s. Seit 1927 existiert eine intern. Vereinigung, International Federation of Library Associations (IFLA). Eine Zweiteilung in Personenverbände, die sich der Fragen des bibliothekarischen Berufs und seiner Au…

Bulgarischer Duktus

(120 words)

Author(s): H. Rohling
Diese wohl von dem Slavisten L. Geitier stammende, später gelegentlich wieder aufgenommene Bezeichnung für eine Schreibform der Glagolica, der ältesten slavischen Schrift, hat sich in der Slavistik nicht durchgesetzt, da eine durchgängige Teilung aller betroffenen Hss. nach geographischen Begriffen nicht möglich ist. Unbeschadet von Mischund Übergangsformen bezeichnet man heute die beiden Grundtypen der glagolitischen Schrift als Rund (runde) und eckige, auch kroatische Glagolica. Bulle. Drucke der Bannbulle Leos X. gegen Luther. Links: Römische Ausgabe, J…

Unionsbuchkammer

(274 words)

Author(s): H. Röhling
Die am 27. 4.(10. 5.) 1917 in Petrograd als «Rossijskaja knižnaja palata» gegr., per Dekret vom 30. 6. 1920 nach Moskau verlegte «Rossijskaja central’naja knižnaja palata», firmierte nach Reorganisation 1936 unter dem Namen «Vsesojuznaja knižnaja palata» und wurde bedeutendste wiss.-bibliographische und buchwiss. Institution der Sowjetunion. Sie erhält Pflichtex. zur Verteilung an große Bibl.en, hat Archivfunktion, gibt die Nationalbibliographie in mehreren Serien heraus, erfaßt Druckerzeugnisse…

Moskau

(1,507 words)

Author(s): H. Rohling
russ. Moskva, Hauptstadt der Russischen Föderation (RUS), Rußland, mit (1991) 8,8 Mio. Einwohnern wirtschaftliches, verkehrstechnisches und kulturelles Zentrum des Landes, entstand wohl Ende des II. Jh.s, wurde 1147 erstmals erwähnt und spielte eine große Rolle bei der Überwindung der Tatarenherrschaft als Sammler der russ. Lande. Ende des 15. Jh.s wurde M. Hauptstadt des Moskauer Staates. Nach Verlegung des Hofes 1712 nach St. Petersburg nahm M. dennoch in jeder Hinsicht eine bemerkenswerte Ent…

Suvorin, Aleksej Sergeevič

(200 words)

Author(s): H. Röhling
russ. Verleger und Journalist, * 1834 im Dorf Korševo (heute Gebiet Voronež), † 1912 in St. Petersburg. Ab 1858 schrieb er für Provinzztg.en, später für hauptstädtische. Seine verlegerische Tätigkeit begann S. 1872 in St. Petersburg mit dem «russischen Kalender». Mit der Tätigkeit als Redakteur und Besitzer der Ztg. «Novoe Vremja» (Neue Zeit) ab 1876 nahm seine urspr. liberale Haltung nationalistische, zarentreue Züge an. In St. Petersburg eröffnete er 1878 eine Buchhandlung, später eine Drucker…

Fachzeitschrift

(512 words)

Author(s): H. Rohling
Neben die allg., wiss. Zs. wie das «Journal des scavants» 1665 und die nach ihm gestalteten «Acta eruditorum» 1682 traten seit der Wende vom 17. zum 18. Jh. die wiss. F.en. Beide Typen markieren den Beginn der neuzeitlichen Wissenschaft, spiegeln ihre Entwicklung und fordern sie. Vorbereitet und ständig bis heute begleitet vom Briefwechsel der Gelehrten, entstanden teils kurzlebige, teils Jahrzehnte und Jh.e überdauernde wiss. Organe, die als Indikatoren der Wissenschaftsgesch. die Spezialisieru…

Kiew

(522 words)

Author(s): H. Rohling
ukrainisch Kyiv, Hauptstadt der Ukraine und drittgrößte Stadt der ehemaligen Sowjetunion mit ca. 2,6 Mio. Einwohnern (1988) 1. Buchdruck Die Buchkultur K.s im MA und im Barock hatte im Höhlenkloster ihr Zentrum. Hier begann der Archimandrit und Mäzen Jelissej Pletenec'kij (1550—1624) 1616 mit einer aus westukrainischem Gebiet gekauften Druckerei die Herstellung vorwiegend gottesdienstlicher Bücher. Er gründete dort auch eine Papierfabrik und brachte zu Lebzeiten elf bemerkenswerte Bücher heraus. Von zwei zwischen …

Serbische Schrift

(72 words)

Author(s): H. Röhling
Die S. ist kyrillisch ohne die Zeichen , , , , , , , ; sie hat aber mit den Zeichen =d, Jj = j, = lj, = nj, Th =ć, Xx = h, =dž, eigene serbisch-kyrillische Besonderheiten. H. Röhling Bibliography Einführung in die slavischen Sprachen. Hrsg. von R. Rehder. 2. Aufl. Darmstadt 2003 Panzer, B.: Die slavischen Sprachen in Gegenwart und Gesch. 2. Aufl. Frankfurt a. M. usw. 1996

Kyrillischer Buchdruck

(664 words)

Author(s): H. Röhling
Mit den liturgischen und kirchlichen Drucken S. Fiols in Krakau, dem wenig später diejenigen des montenegrinischen Erstdruckers Makarije folgen, setzt der K. B. noch in der Inkunabelzeit ein. Nach 1500 beginnt ihn auf dem Boden des späteren Rumänien in Trgoviste ein gleichnamiger Mönch Makarije, hinter dem wohl eine andere Person steht. Ein Sluzebnik 1508, eine Oktoechos 1510 und ein Cetvcro–evangelie 1512 sind mit seinem Namen verbunden. Teilweise bis ins 19. Jh. druckte man in Rumänien kyrilli…

Wilna

(1,213 words)

Author(s): H. Röhling
lit. Vilnius, poln. Wilno. Historisch-politische Konstellationen und Machtwechsel zwischen Polen, Litauen und Rußland einerseits und konfessionelle Entwicklungen zwischen Reformation und Gegenreformation, die zu einem prägenden Katholizismus führten, andererseits, bestimmen auch die Kulturgesch. und damit das Buch- und Bibl.wesen von Wilna, der Hauptstadt Litauens mit 542Tsd. Einwohnern (2003), den kulturellen, wirtschaftlichen und verkehrstechnischen Mittelpunkt des Landes mit verschiedenen Industr…

Bulgarien

(2,950 words)

Author(s): H. Rohling
Narodna Reupblika Bălgarija. Der im Osten 1977 hatte er 8,82 Mio. Einwohner. Nach wechselhaften Herrschaften und Einflüssen von Illyrern, Thrakern, Skythen, Kelten, Germanen, Römern mit teilweiser Romanisierung in vorgeschichtlicher Zeit und im Altertum, entstand 681 aus der Mischung slavischer Stämme mit dem Turkvolk der Protobulgaren als führender Schicht der erste bulgarische Staat, der 1018 von den Byzantinern zerschlagen wurde, welche die Herrschaft bis 1186 ausübten. Der zweite bulgarische…

Laibach

(522 words)

Author(s): H. Rohling
(Ljubljana) Hauptstadt von Slovenien. Universität seit 1919, Akad. der Wiss. seit 1938. 1. Buchdruck Im 15. Jh. wirkten slovenische Drukker in Venedig und Padua. Slovenischsprachige Bücher, meist verbunden mit dem slovenischen Reformator P. Trubar (1508 — 1586), erschienen im 16. Jh. in Tübingen, Urach, Wittenberg und Regensburg. Die erste Druckerei auf slovenischem Boden gründete 1575 in L. J. Mandelc, um 1605/1610. Diese Druckerei arbeitete bis 1582 in L. und brachte 28 Drucke in slovenischer, dt., lat. und…
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