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Your search for 'dc_creator:( "H. Röhling" ) OR dc_contributor:( "H. Röhling" )' returned 114 results. Modify search

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Ostrog

(172 words)

Author(s): H. Röhling
(ukrainisch: Ostroh). Die kulturhistorische Bedeutung des 1100 erstmals in einer Chronik erwähnten wolhynischen O. ist mit dem Wirken Fürst Konstantin K. Ostroźskijs (1526 — 1608) verbunden. Zur Abwehr katholischer Unionsbestrebungen und Stärkung orthodoxen Bewußtseins gründete er um 1580 eine orthodoxe Hochschule, die sog. «Ostroger Akademie», welche die Kenntnis klassischer Sprachen und den Stoff der Lateinschulen vermittelte. Muster dafür waren die Jesuitenschulen. Sie existierte bis 1636 und…

Menologion

(163 words)

Author(s): H. Rohling
In teilweiser Überschneidung mit Menaion und Synaxarion enthält das M. hauptsächlich umfängliche, nach dem Kirchenjahr geordnete Heiligenviten und große Slg. historischer Notizen aus Menaion und Synaxarion. Ein vollst. M. besteht aus 12 Bänden. Es existieren aber auch Slg. für eine abweichende Anzahl von Monaten. Den strengen Rahmen der liturgischen Bücher des byzantinischen Ritus sprengend, verbindet es biblische und nichtbiblische Lesungen für Kloster und privaten Gebrauch. Auf der Grundlage d…

Epistolarium

(167 words)

Author(s): H. Rohling
epistolare, epistolaris. Auf die «lectio continua» der ursprünglichen gottesdienstlichen Lesung folgte im Zusammenhang mit der Ausbildung der Festzyklen des Kirchenjahres eine durch Perikopenlisten, capitularium, seltener comes genannte, geregelte Ordnung der Lesungen in einzelnen Abschnitten. Gelesen wurde bis ins MA oft aus Vollbibeln. Die Entwicklung aus dem capitularium zum Lectionarium (5./6. Jh.), in dem das Evangelistar die Evangelien-Lesungen, das E. Lesungen aus Apostelgesch. und neutes…

Erwerbungsabteilung

(82 words)

Author(s): H. Röhling
Aus der früher «Accessio», «Akzession» oder «Zugangsstelle» genannten Unterabt. hat sich im Zuge der Ausweitung und Differenzierung des zu erwerbenden Materials, der technischen wie der finanziellen Entwicklung die weitgehend selbständige E. herausgebildet, die alle mit der Bearbeitung der für eine Bibl, bestimmten Sammelgegenstände verbundenen Tätigkeiten ausführt. H. Röhling Bibliography Redenbacher, F.: Die Erwerbung. In: Handbuch der Bibliothekswissenschaft. Bd. 2, 2. Aufl. Wiesbaden 1961 S. 113–241 Fuchs, H.: Bibliotheksverwaltung. Wiesbaden 1973, S. 86–103 Kun…

Altkirchenslavische Schrift

(129 words)

Author(s): H. Röhling
Als philologisch geniale Leistung von grundlegender Bedeutung für die slav. Kultur schuf höchstwahrscheinlich Konstantin Kyrill (*826/27, †869), der mit seinem Bruder Method (*um 815, † 885) in den 60er Jahren des 9. Jh.s mit der byz. Slavenmission in Mähren betraut war, die Glagolica als erstes slav. Alphabet. Diese Grundlage für die akslav. (abulg.) Literatur erhielt nach 900 wohl aus Gründen größerer Klarheit und Praktikabilität in der Kyrillica eine Variante, die für die Schrift aller orthodoxen Slaven bestimmend wurde. H. Röhling Bibliography Jagic, V.: Entstehungsgeschi…

Sadi-Ionescu, Alexandru

(297 words)

Author(s): H. Röhling
* 21. 6. 1873 in St. Maurice (Frankreich), † 20. 9. 1926 in Bukarest, rumänischer Bibliothekar. R. genoß die Schulbildung in Bukarest und absolvierte dort auch das Studium der Gesch., u. a. bei Nicolas Iorga. Bereits seine universitäre Diplomarbeit galt einem bibliothekarischen Thema, eine kritische Bibliographie der Reisen von Ausländern in den rumänischen Fürstentümern 1700–1859. Die später auf die Zeit 1246 bis 1859 erweiterte Arbeit ging 1916 durch einen Brand verloren. Ab 1902 arbeitete S. …

Slovenien

(214 words)

Author(s): H. Röhling
Nach einer Unabhängigkeitsankündigung 1989 löste sich S. 1992 aus der Bundesrepublik Jugoslavien. Im Unterschied zu Kroatien und Bosnien-Herzegovina haben die der Unabhängigkeit vorangehenden kriegerischen Aktionen dem Bibl.- und Buchwesen des Landes keinen Schaden zugefügt. Das ethnisch einheitliche und technisch-ökonomisch modernste Land des ehemaligen Jugoslavien hat bereits vor seiner Selbständigkeit eine eigene Bibl.- und Informationspolitik betrieben und in den 1980er Jahren seine kulturelle Zugehörigkeit zu Mitteleuropa betont. Bibliography Das neue Oste…

Kilikische Buchmalerei

(207 words)

Author(s): H. Rohling
Nach wechselvoller Gesch., die das in Südostanatolien gelegene Kilikien vom 16. vorchristlichen bis ins 16. Jh. unter hethitischer, assyrischer, babylonischer, persischer, röm., byzantinischer, im kriegerischen Wechsel unter persischer, arab., seldschukischer Herrschaft erlebte, bestand 1129–1137 ein kleinarmenisches Fürstentum Kilikien, ab 1199 ein Königreich Kleinarmenien, das 1352 die ägyptischen Mamelucken, um 1500 die Osmanen eroberten. Die Blütezeit der k. B. nach Anfängen im n.Jh. fällt i…

Serbien

(359 words)

Author(s): H. Röhling
Nach der Unabhängigkeitserklärung Sloveniens und Kroatiens im Jahre 1991 zerfiel Jugoslavien in mehrere Nachfolgestaaten. S. bildete mit Montenegro die Föderative oder Bundesrepublik Jugoslavien (FRJ), die mit erheblichen inneren Spannungen seit 2003 einen losen Staatenbund S.-Montenegro bildet. Diese politischen Ereignisse hatten auch Folgen für das Buch-, Verlags- und Bibl.wesen. Das neue Osteuropa von A–Z. Hrsg. von P. Rehder. 2. Aufl. München 1993; Agreement on Principles of Relations between Serbia and Montenegro within the State Union (…

Venecianov, Aleksej Gavrilovič

(218 words)

Author(s): H. Röhling
* 18. 2. 1780 in Moskau, † 16. 12. 1847 in Poddub’e (Gouvernement Tver’). Der Sohn eines griech. Emigranten wirkte bis in die 20er Jahre des 19. Jh.s vorwiegend als Portraitmaler und Schöpfer satirischer Graphiken, die auf die gesteigerte Francophilie des russ. Adels, vergnügungssüchtige Beamte, zielten, Straßenhändlertypen zeigten. Sie erschienen in einer Karikaturzs. 1807 /1808. Urspr. Autodidakt, hatte er später V. Borovikovskij zum Lehrer. V. wandte sich ab den 20er / 30er Jahren als erster …

Odessa

(354 words)

Author(s): H. Röhling
Die Gebietshauptstadt in der Ukraine mit bedeutendem Schwarzmeerhafen und (1995) ca. 1,2 Mio. Einwohnern geht auf eine 1789 von Rußland eroberte türkische Festung zurück, die seit 1794 ausgebaut, ab 1795 mit dem heutigen Namen versehen, bereits im 19.Jh. drittgrößte Stadt Rußlands wurde; seit 1835 ist O. Bischofssitz. Der Verkehrsknotenpunkt ist nicht nur Wirtschaftszentrum, sondern bildet mit Univ., Hochschulen, Forschungsinstituten, Fachschulen, sieben Theatern, vier Museen und Observatorium a…

Glagolitische Schrift

(368 words)

Author(s): H. Röhling
Die Priorität der g. S. gegenüber der kyrillischen als Erfindung des Slavenlehrers Konstantin-Kyrill für die byzantinische Slavenmission in Mähren ist umstritten. Die Herkunft ihrer einzelnen Zeichen rief eine rege Forschung hervor. Die lange Zeit gültige These ihrer Entstehung aus der griech. Minuskel des 9./10. Jh.s befriedigte nicht. Eine Mischung griech. Elemente mit christlichen Symbolzcichen wie Kreuz, Kreis und Dreieck sowie vorderorientalischcn Elementen ist plausibler. Selbst die These …

Epistel

(102 words)

Author(s): H. Röhling
Bereits die neutestamentliche Gemeinde kannte Lesungen, bes. der Paulusbriefe. Die Ordnung der Lesungen nach Abschnitten aus Apostelgesch. und neutestamentlichen Briefen in Lektionarien erfolgte sicher nach der Strukturierung des Kirchenjahres durch die Feste. Alle Lesungen durchliefen einen liturgiegeschichtlich komplizierten Prozeß, da alle alten Bischofssitze ihre eigenen Traditionen pflegten. Im Unterschied zu derfeierlich herausgehobenen Evangeliumlesung ist die E.lesung bescheidener ausges…

Taschkent

(347 words)

Author(s): H. Röhling
ist seit 1930 die Hauptstadt Usbekistans und sein wirtschaftlich-industrieller, kultureller und Verkehrsmittelpunkt. Erstmals im 1. Jh. n. Chr. erwähnt, stand es im 8. Jh. unter arab., im 14./ 15. Jh. unter Timurs Herr-schaft, wurde 1865 russ., seit 1867 Sitz des Generalgouvernements von Turkestan, 1919–1924 Hauptstadt der ASSR Turkestan. Die Gründung der Univ. erfolgte 1918, 1943 die der Akademie der Wissenschaften. In T. wirken 24 Fachschulen, 9 Theater und 6 Museen. Das 1973 gegr. und 1974 eröffnete Kulturinstitut sorgt auch für die Ausbil…

Rumänische Schrift

(87 words)

Author(s): H. Röhling
Erst 1863 erlangte das lat. Alphabet offizielle Anerkennung in Rumänien, wobei diakritische Zeichen der rumänischen Phonetik Rechnung tragen. Umgekehrt hatte die bis zur Mitte des 19. Jh.s nachlassend vorherrschende kyrillische Schrift eigene Elemente, in die im Laufe der Zeit einzelne lat. Buchstaben eindrangen. Die rumänische Sprache als eine romanische Sprache fand im lat. Alphabet eine angemessene Ausdrucksform. In der kyrillischen Schrift zeigte sich die Zugehörigkeit zum orthodoxen Kulturkreis. H. Röhling Bibliography Jensen, H.: Die Schrift in Vergangenheit u…

Pljušar, Aleksandr Ivanovič

(82 words)

Author(s): H. Rohling
(1777 — 1827), gründete 1806 in St. Petersburg einen Verlag, der sich dem ill. Buch zuwandte. Sein Sohn Adolf Aleksandrovič P. (1806 bis 1865) begann 1834 die Veröff. eines enzyklopädischen Lexikons unter Mitarbeit hervorragender Autoren, von dem bis 1841 erst 17 Bde. herausgekommen waren. In den 1840er und 1850er Jahren widmete P. sich der Herausgabe von Sammelbdn. und Periodika. H. Rohling Bibliography Bolšaja Sovetskaja Enciklopedija. 3. Aufl. Bd. 20. Moskva 1975, S. 58 Knigovedenie (Buchwissenschaft). Moskva 1982, S. 411.

Samizdat

(193 words)

Author(s): H. Röhling
russ. Kurzwort für Selbstverlag (sam sebja izdat), geprägt in den 1940er Jahren. Es fand allg. Anwen-dung für die Zensur umgehenden privaten Veröff. in der Sowjetunion und im Ostblock vor dessen Zerfall. Ab 1959 von immer größerer Bedeutung, auch durch die Entste-hung von Zss. in einer Auflagenhöhe zwischen zehn und 1000, deren Zahl zwischen 1986 und 1989 von zehn auf 323 stieg, veröff. der S. lit. und dokumentarische Werke, die zum bedeutendsten, vor allem zeitgenössischen Teil der russ. Lit. g…

Kyrillica

(103 words)

Author(s): H. Rohling
Das wohl jüngere der beiden ältesten slavi–schen Alphabete wurde im Unterschied zur glagolitischen Schrift, deren Zeichen herkunftlich noch kaum eindeutig bestimmt sind, offensichtlich aus der griech. Unziale entwickelt. Die K. begann die Glagolica um 900 abzulösen und diente der Christianisierung und dem Aufbau einer Schriftkultur zunächst bei den Südslaven. Von kleinen nationalen Unterschieden und orthographischen Reformen abgesehen, bedienten sich ihrer alle orthodo–376 xen Slaven: Russen, Uk…

Voronež

(314 words)

Author(s): H. Röhling
Russische Gebietshauptstadt mit Hafen am gleichnamigen Fluß, 12 km oberhalb seiner Mündung in den Don gelegen, wurde 1584 gegründet. Handelsmittelpunkt des russ. Schwarzerdegebiets im 17. Jh. und seit 1682 Bischofssitz, wurde 1711 Hauptstadt des Gouvernements Azov. Im frühen 19. Jh. wurde V. zum kulturellen Zentrum des südwestlichen Rußland. Heute (2009) eine Stadt mit über 840 Tsd. Einwohnern, mit Universität, sieben Hochschulen, 12 Fachschulen, zwei Museen und vier Theatern. Vom Umfang her rag…

Bibliotheksverbände

(285 words)

Author(s): H. Röhling
Wie in manchen anderen bibliothekarischen Bezügen ist die angelsächsische Welt auch bei der Gründung von B.n vorangegangen. In den USA (1876) und Großbritannien (1877) bildeten sich die ersten «Library Associations». Japan (1892) und die meisten europäischen Länder folgten am Ende des 19. Jh.s. Seit 1927 existiert eine intern. Vereinigung, International Federation of Library Associations (IFLA). Eine Zweiteilung in Personenverbände, die sich der Fragen des bibliothekarischen Berufs und seiner Au…
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