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Your search for 'dc_creator:( "H. Rohling" ) OR dc_contributor:( "H. Rohling" )' returned 114 results. Modify search

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Bulgarischer Duktus

(120 words)

Author(s): H. Rohling
Diese wohl von dem Slavisten L. Geitier stammende, später gelegentlich wieder aufgenommene Bezeichnung für eine Schreibform der Glagolica, der ältesten slavischen Schrift, hat sich in der Slavistik nicht durchgesetzt, da eine durchgängige Teilung aller betroffenen Hss. nach geographischen Begriffen nicht möglich ist. Unbeschadet von Mischund Übergangsformen bezeichnet man heute die beiden Grundtypen der glagolitischen Schrift als Rund (runde) und eckige, auch kroatische Glagolica. Bulle. Drucke der Bannbulle Leos X. gegen Luther. Links: Römische Ausgabe, J…

Unionsbuchkammer

(274 words)

Author(s): H. Röhling
Die am 27. 4.(10. 5.) 1917 in Petrograd als «Rossijskaja knižnaja palata» gegr., per Dekret vom 30. 6. 1920 nach Moskau verlegte «Rossijskaja central’naja knižnaja palata», firmierte nach Reorganisation 1936 unter dem Namen «Vsesojuznaja knižnaja palata» und wurde bedeutendste wiss.-bibliographische und buchwiss. Institution der Sowjetunion. Sie erhält Pflichtex. zur Verteilung an große Bibl.en, hat Archivfunktion, gibt die Nationalbibliographie in mehreren Serien heraus, erfaßt Druckerzeugnisse…

Moskau

(1,507 words)

Author(s): H. Rohling
russ. Moskva, Hauptstadt der Russischen Föderation (RUS), Rußland, mit (1991) 8,8 Mio. Einwohnern wirtschaftliches, verkehrstechnisches und kulturelles Zentrum des Landes, entstand wohl Ende des II. Jh.s, wurde 1147 erstmals erwähnt und spielte eine große Rolle bei der Überwindung der Tatarenherrschaft als Sammler der russ. Lande. Ende des 15. Jh.s wurde M. Hauptstadt des Moskauer Staates. Nach Verlegung des Hofes 1712 nach St. Petersburg nahm M. dennoch in jeder Hinsicht eine bemerkenswerte Ent…

Suvorin, Aleksej Sergeevič

(200 words)

Author(s): H. Röhling
russ. Verleger und Journalist, * 1834 im Dorf Korševo (heute Gebiet Voronež), † 1912 in St. Petersburg. Ab 1858 schrieb er für Provinzztg.en, später für hauptstädtische. Seine verlegerische Tätigkeit begann S. 1872 in St. Petersburg mit dem «russischen Kalender». Mit der Tätigkeit als Redakteur und Besitzer der Ztg. «Novoe Vremja» (Neue Zeit) ab 1876 nahm seine urspr. liberale Haltung nationalistische, zarentreue Züge an. In St. Petersburg eröffnete er 1878 eine Buchhandlung, später eine Drucker…

Fachzeitschrift

(512 words)

Author(s): H. Rohling
Neben die allg., wiss. Zs. wie das «Journal des scavants» 1665 und die nach ihm gestalteten «Acta eruditorum» 1682 traten seit der Wende vom 17. zum 18. Jh. die wiss. F.en. Beide Typen markieren den Beginn der neuzeitlichen Wissenschaft, spiegeln ihre Entwicklung und fordern sie. Vorbereitet und ständig bis heute begleitet vom Briefwechsel der Gelehrten, entstanden teils kurzlebige, teils Jahrzehnte und Jh.e überdauernde wiss. Organe, die als Indikatoren der Wissenschaftsgesch. die Spezialisieru…

Kiew

(522 words)

Author(s): H. Rohling
ukrainisch Kyiv, Hauptstadt der Ukraine und drittgrößte Stadt der ehemaligen Sowjetunion mit ca. 2,6 Mio. Einwohnern (1988) 1. Buchdruck Die Buchkultur K.s im MA und im Barock hatte im Höhlenkloster ihr Zentrum. Hier begann der Archimandrit und Mäzen Jelissej Pletenec'kij (1550—1624) 1616 mit einer aus westukrainischem Gebiet gekauften Druckerei die Herstellung vorwiegend gottesdienstlicher Bücher. Er gründete dort auch eine Papierfabrik und brachte zu Lebzeiten elf bemerkenswerte Bücher heraus. Von zwei zwischen …

Prolog

(293 words)

Author(s): G. Pflug | H. Rohling
(griech. πρόλογος = Einleitung, Vorrede) ist eine einem Schauspiel vorgeschobene Einführung oder einleitende Erklärung. Nach Aristoteles soll der P. auf den Begründer des griech. Theaters, Thespis, im 6. Jh. v. Chr. zurückgehen. Der erste erhaltene P. leitet «Die Perser» von Aischylos ein. Der Begriff tritt zuerst in den «Fröschen» des Aristophanes auf. Die Einleitung eines Schauspiels durch einen P. hat sich in allen Jh.en erhalten, z.B. «P. im Himmel» zum «Faust» von Johann Wolfgang Goethe. Seit dem ausgehenden 18.Jh. werden Pe auch unabhängig von einzelnen Schauspie…

Büchersturz

(126 words)

Author(s): H.Röhling
Unter B. verstand man die Rückforderung aller ausgeliehenen Bücher zur Bestandskontrolle im Rahmen einer Gesamtrevision der Bibl. Unverhältnismäßig großer Arbeitsaufwand bei zweifelhaftem Erfolg hat B. wie Gesamtrevision in den Bibl.en ungebräuchlich gemacht. Mit der Sache verschwand auch der Begriff B. Er taucht bei Fuchs noch auf, in späteren Lehr– und Handb. nicht mehr. Sorgfältig gehandhabte Mahnverfahren, durch die moderne Bibliothekstechnik nahezu perfektioniert, ersetzen den B. wirkungsvoll. H.Röhling Bibliography Sassenberg, I.: Mahnverfahren. Wiesbaden 1…

Apostol (russ.), Apostolos

(131 words)

Author(s): H.Röhling
(griech.), liturgisches Buch der byzantinisch-slavischen Orthodoxie, das Apostelgeschichte und Apostelbriefe für die gottesdienstlichen Lektionen enthält. Es gibt entweder den vollen Text mit der Angabe der Perikopen am Rande oder den Apostolos-Aprakos, der nur die Perikopentexte bietet. Jüngere Drucke enthalten weitere liturgische Elemente, wie umgekehrt die Texte des A. von anderen liturgischen Büchern übernommen werden. Zwischen Ostern und Pfingsten erfolgt die Lektüre der A., die der Briefe …

Sankt Petersburg

(1,890 words)

Author(s): K. Gutzmer | H. Röhling
(russ. Sankt Peterburg), gegr. 1703 durch Zar Peter den Großen, löste die vormalige Hauptstadt Moskau ab, behielt bis 1914 den Namen S., umbenannt 1914–1924 in Petrograd, 1924–1991 Leningrad. 1. Buchdruck und Buchhandel Im Zuge seiner Bemühungen um Anschluß seines Landes an Westeuropa förderte Zar Peter u. a. auch Buchdruck und Verlagswesen. Die von ihm eingeführte bürgerliche Schrift (Graždanka) ermöglichte auch jenen Kreisen den Zugang zum Lesen, denen die Altkirchenslavische Schrift unverständlich war. 1710 nahm die städtis…

Istanbul (Konstantinopel)

(1,312 words)

Author(s): H. Rohling | O. Mazal
Allgemeines. 1453 wurde Byzanz von den Osmanen unter Sultan Mehmed II. erobert. Damit wurde ein Reich zerstört, das, zuletzt auf die Grenzen seiner Hauptstadt zurückgeworfen, auf eine tausendjährige Gesch. voller Wechselfälle zurückblicken konnte. Aus der im 7. Jh. v. Chr. an der Nahtstelle zwischen sehen Europa und Asien gegründeten Siedlung ließ Konstantin I. im Jahre 324 seinen 330 geweihten Regierungssitz Konstantinopel entstehen. Als Zentrum eines auf griech., röm., christlichem Erbe beruhe…

Makarij(e)

(111 words)

Author(s): W. Kessler | H. Rohling
Mönch, montenegrischer Erstdrucker (nach 1528), lernte wahrscheinlich das Druckerhandwerk in Venedig und druckte von 1494 (Oktoih) bis wahrscheinlich 1496 am Hof des Durad Crnojevic in Cetinje (Montenegro). Nach dessen Flucht vor den Osmanen wirkte er 1510 bis 1512 in Tûrgoviste und begründete mögli cherweise den rumänischen Buchdruck in der Walachei. Athos erwähnt. W. Kessler H. Rohling Bibliography Istorija Crne Gore (Gesch. Montenegros). Knj. 2, T. 2. Titograd 1970, S. 340 — 342, 505 — 506 Stipcevic, A.: Povijest Knjige (Gesch. des Buches). Zagreb 1985, S. 283 Martinovic, D.: E…

Lemberg

(1,049 words)

Author(s): H. Rohling I J. Šostacuk
(poln. Lwów, ukrainisch L'viv, russ. L'vov). Die 1256 erstmals erwähnte und nach 1300 mit Magdeburger Recht versehene westukrainische Gebietshauptstadt mit (1993) 798 Tsd. Einwohnern ist wirtschaftlichkulturell-wissenschaftlicher Mittelpunkt der Westukraine mit Universität, Akademieinstituten, Theatern, Bibliotheken, Museen, Fachschulen, verschiedenen Industriezweigen. Bemerkenswerte Architektur spiegelte die ethnisch-religiös vielfältig beeinflußte Geschichte der Stadt, die 1349 an Polen kam. P…

Internationaler Schriftentausch

(731 words)

Author(s): A. Daut | H. Röhling | H.-J. Genge
1. Allgemeines: Der I.S. ist die unentgeltliche gegenseitige Abgabe von Veröff, die zwischen Tauschpartnern (i. d. R. Bibl.en oder wiss. Institutionen im In- und Ausland) auf der Grundlage einer ungefähren wertmäßigen Entsprechung der Tauschgaben vereinbart wird. Hierbei werden die Tauschgaben entweder direkt von Tauschpartner zu Tauschpartner geschickt, oder der Versand wird über eine nationale Versandzentrale (UNESCO-Konvention vom Dezember 1958) abgewickelt, welche die eingehenden Sammelsendung…
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