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Zahn, Albert von

(237 words)

Author(s): H. Wendland
* 10. 4. 1836 in Leipzig, † 16. 6. 1873 in Marienbad. Dt. Kunsthistoriker, Museumsdirektor, Herausgeber. Z. beabsichtigte, zunächst Künstler zu werden und begann ein Studium der Malerei an der Akademie der Künste in Dresden. Bald erkannte er, daß ihn die Kunstwiss. mehr anzog. Nach dem Studium erhielt er 1860 die Stelle eines Custos am neugegr. städtischen Museum in Leipzig und war zugleich als «wiss. Gehülfe» in der Weigel’schen Kunsthandlung tätig. Z. habilitierte sich 1866 und begann gleichze…

Redon, Odilon

(176 words)

Author(s): H. Wendland
(eigenüich: Bertrand, Jean R.), *22. 4. 1840 in Bordeaux, † 6. 7. 1916 in Paris, franz. Maler, Radierer und Lithograph. Hauptmeister des Symbolismus und Rodolphe Bresdin; Henri FantinLatour führte ihn in die Lithographie ein. Früh versuchte R., phantastische Traumvorstellungen und Visionen zu gestalten. Lit. Vorbilder seiner Motivwelt waren Gustave Flaubert und Edgar Allan Poe. Rembrandt, Hieronymus Bosch, Pieter Brueghel d.J. und Francisco de Goya regten ihn an zur Verwendung des Clairobscur. 1…

Saint-Quentin, Jacques Philippe Joseph de

(122 words)

Author(s): H. Wendland
* 1738 in Paris, † 1817 ebd., Maler, Vignettenzeichner, Radierer und Buchillustrator. Schüler des François Boucher. Mit Buchill. beteiligte sich S. u. a. an: Jean de Lafontaine «Fables choisies» (Paris 1765–1775), Jean-Benjamin de Laborde «Choix de chansons mises en musique» (Paris 1773), Pierre de Beaumarchais «La folle journée, ou: Le mariage de Figaro» (Paris 1785), Pierre Fulcraud de Rosset «L’Agriculture» (Paris 1774–1782). Jacques Philippe Joseph de Saint-Quentin. Kupferstich zu: Pierre-Auguste Caron de Beaumarchais: La folle journée, ou le mariage …

Harrewijn, François

(121 words)

Author(s): H. Wendland
* 1700 in Brüssel, † 1764 ebd., flämischer Kupferstecher und Münzgraveur, Sohn des Jacobus Harrewijn. Seine Stiche finden sich in zahlreichen Büchern, z. B. «Supplément des Trophées de Brabant» von Butkens, 1726, im «Théâtre sacré du Brabant» von J. Le Roy, Amsterdam 1734, im Exerzier-Reglement des Generals Marquis de los Rios, Brüssel 1740, in den «Opera diplomatica» Bd. 4 von A. Miraeus, 1748. Von H. stammen auch zahlreiche Bildnisse, von denen viele in Büchern Verwendung fanden. Vermutlich si…

Meid, Hans

(346 words)

Author(s): H. Wendland
* 3. 6. 1883 in Pforzheim, 6. 1. 1957 in Ludwigsburg, dt. Graphiker, Illustrator und Maler. M. studierte in Karlsruhe bei Wilhelm Trübner und kam 1908 nach Berlin. Seit 1919 war er Lehrer für Radierkunst an der Berliner Akademie, von 1947 an Lehrer für freie Graphik und I11. in Stuttgart. Neben Slevogt wurde M. zum bedeutendsten impressionistischen Radierer und Illustrator in Deutschland. Seine Zeichnungen orientieren sich oft am Hell-Dunkel Rembrandts, sind locker und lebendig in der Strichführ…

Kunstdruckmappe

(74 words)

Author(s): H. Wendland
In der Anfangszeit des Vier- oder Mehrfarbendrucks stellten einige Kunstverlage Mappen mit ausgewählten Farbdrucken zusammen, die Gemäldereproduktionen in anspruchsvoller Qualität enthielten. Diese Drucke bildeten häufig die ersten farbigen Veröff. von Gemälden, forderten damit das allg. Interesse an Werken der Malerei und trugen so auch zu deren Beliebtheit bei. Die Vervollkommnung des Mehrfarbendrucks ermöglichte es, später immer mehr Kunstbücher mit Farbabb. zu versehen, so daß Mappenausg. mit Farbdrukken kaum noch erschienen. H. Wendland

Vignettenbücher

(244 words)

Author(s): H. Wendland
sind Werke, die entweder nur mit Vignetten geschmückt sind oder die als Vorlagen- oder Auswahlkat. dienen konnten. Die Bezeichnung «Vignette» rührt von Ornamenten der Frühdruckzeit her, die Weinlaub oder Blätter zeigen. Der Begriff wurde auf alle Formen solcher Schmuckbilder übertragen. Die V. zeigen häufig Zierrat unterschiedlichster Art, Rocaillen, Blüten, Zweige, Gefäße, Putten usw., aber auch emblematische und allegorische Darstellungen. Häufig wurden sie ohne inhaltlichen Zusammenhang gebra…

Dürer, Albrecht

(803 words)

Author(s): H. Wendland
* 21. 5. 1471 in Nürnberg, † 6.4. 1528 ebd., dt. Maler, Graphiker und Kunsttheoretiker. Nach der ersten Ausbildung bei seinem Vater als Goldschmied begann D. seine Lehrzeit bei dem Maler Michael Wolgemut in Nürnberg (1486–1490). Dort kam er schon frühzeitig mit dem Holzschnitt für die Buchill. in Berührung. Man nimmt heute an, daß D. an einigen damals in Wolgemuts Werkstatt entstehenden Illustrationszyklen beteiligt war. An die Lehrzeit schlossen sich Wanderjahre an. Von 1490–1494 sind Aufenthal…

Sysang, Johann Christoph

(125 words)

Author(s): H. Wendland
* 1703 in Leipzig, † 12. 7. 1757 in Leipzig, Kupferstecher. Nach einer Lehre bei Martin Bernigeroth war S. in Halle Kupferstecher an der Univ.; in Dresden arbeitete er 1727 an dem Prachtwerk über Schloß Hubertusburg mit; von 1730 bis 1735 war S. in Prag, seit 1736 in Leipzig ansässig. Zu seinem Werk zählen über 100 Bildnisse von Fürsten, Staatsmännern, Wissenschaftlern und Gelehrten nach bekannten und unbekannten Künstlern; Beiträge zu J. H. Zedlers «Universal-Lexikon», 1751–1754; Ill. zu Salomo…

Bendemann, Eduard Julius Friedrich

(186 words)

Author(s): H. Wendland
*3. 12. 1811 in Berlin, †27. 12. 1889 in Düsseldorf, dt. Maler und Illustrator. Historienmaler der älteren Düsseldorfer Schule. Studierte bei W. Schadow. 1829–1831 in Italien. B. war tätig in Düsseldorf und Berlin, seit 1838 als Professor an der Akademie Dresden, von 1859–1867 an der Akademie Düsseldorf. Von den Nazarenern und frühen Romantikern beeinflußt, schuf er große Gemälde mit alttestamentlichen Themen. In Dresden wandte er sich auch der Buchillustration zu und lieferte Zeichnungen für di…

Vogel, Hermann

(137 words)

Author(s): H. Wendland
*16. 10. 1854 in Plauen / Vogtland, † 22. 2. 1921 in Krebes / Vogtland, Maler und Illustrator. Der Sohn eines Baumeisters, studierte 1874 /1875 an der Dresdner Kunstakademie bei Ludwig Richter. V. ließ sich danach in Loschwitz bei Dresden nieder. Er arbeitete vor allem als Illustrator für die «Fliegenden Blätter», für Spamers «Weltgeschichte», für Schwabs «Volksbücher», Schalks «Dt. Heldensagen», Pfeils «Dt. Sagen». 1881 ersch. seine Ill. zu den «Auserwählten Märchen» von H. C. Andersen. Bei Bra…

Totentanz

(2,173 words)

Author(s): H. Wendland
Die Ursprünge des T.es, auch Todestanz oder Danse macabre gen., sind in lit. Quellen zu suchen. Seit dem 13. Jh. sind die in Frankreich entstandenen Bearbeitungen eines «Vado-mori-Gedichts» (in 34 Disti-chen) bekannt, in denen Angehörige einzelner Stände ihr Schicksal beklagen, daß sie sterben müssen. Solche Texte gaben die Anregungen für T.-Verse, die ein unbekannter Würzburger Dominikaner unter dem Eindruck der Pest-epidemien in den Jahren zwischen 1350 und 1370 zuerst lat., später dt. verfaßt…

Debrie, Gabriel François Louis

(106 words)

Author(s): H. Wendland
niederl. Zeichner und Kupferstecher in der ersten Hälfte des 18. Jh.s, Schüler von Bernard Picart. D. scheint einige Zeit in Paris gearbeitet zu haben. Er soll auch einen gleichnamigen Sohn gehabt haben, dessen Arbeiten von denen des Vaters nicht zu unterscheiden seien. Arbeiten von D. enthalten Marots Werke von 1729, die Gedichte von Sylvius (Den Haag 1729), Johann Baptist Rousseaus Werke (1729), Fénélons Télémaque (Amsterdam 1734), die von Emmanuel de Campos herausgegebene Geometrie des Euklid…

Cranach, Lucas, d. J.

(151 words)

Author(s): H. Wendland
*4. 10. 1515 in Wittenberg, † 25. 1. 1586 ebd. Sohn von Lucas C. d. Ä. und Werkstattmitarbeiter, nach dem Tod des Vaters Fortführung der Werkstatt unter seiner Leitung. Die Unterscheidung der Hände zur Zeit der gemeinsamen Arbeit ist schwer. Zu den gesicherten Buchkunst-Arbeiten gehören die 87 Holzschnitte zu Fabian von Auerwalds «Ringer-Kunst», 1539, das Titelbl. zur Luther-Bibel letzter Hand (Motiv:Sündenfall und Erlösung) sowie verschiedene Holzschnitt-Porträts der Reformatoren und sächsischen Fürsten. Lucas Cranach d.J. Holzschnitt-Titelumrandung aus: Biblia. …

Speckter, Otto

(237 words)

Author(s): H. Wendland
* 9. 11. 1807 in Hamburg, † 29. 4. 1871 in Hamburg, Maler, Lithograph und Illustrator. S. arbeitete in der lithographischen Anstalt seines Vaters Johann Michael Speckter mit, die er 1834 übernahm. Seit 1847 war er Schüler von Gerdt Hardorff und John William Bottomley. S. hat weit über 1000 Porträts lithographiert. Seine Neigung gehörte der Buchill. und dort bes. der Tierdarstellung. Mit seinen Ill. zu Wilhelm Heys «Fabeln» (Hamburg 1837) und dem «Gestiefelten Kater» (Leipzig 1843) hat S. die bei…

Kohlezeichnung

(81 words)

Author(s): H. Wendland
ist schon seit der Vorgesch. bekannt. Weiden-, Birken- oder Lindenholzstäbchen werden in einem luftdicht verschlossenen Behälter in ein Feuer gegeben und verkohlt. Man benutzt die in einem Halter befestigten Kohlestäbchen für die Vorzeichnungen bei Fresken oder Gemälden. Die K. auf Papier hat sich über ihren Studien- oder skizzenhaften Charakter hinaus zu einer eigenständigen Kunstform entwickelt. Da sich K.en leicht verwischen lassen, ist eine schattierende Modellierung möglich, andererseits bedarf sie einer Fixierung, um nicht unabsichtlich verwischt zu werden. H. Wend…

Ravilious, Eric William

(146 words)

Author(s): H. Wendland
* Juli 1903 in London, f September 1942 im Atlantik, engl. Maler, Holzschneider, Lithograph und Illustrator. Nach Studium an den Zeichenschulen in Eastbourne und des Royal College of Art in London schuf R. Innendekorationen, Möbelentwürfe sowie Keramiken für Wedgwood. Zwischen 1926 und 1942 entstanden zahlreiche Holzschnittzyklen, die in Büchern der Golden Cockerel Press, der Nonesuch Press und bei anderen Verlagen erschienen. R. fand in seinen Buchill. zu feingliedrigen, dekorativen Formen, die…

Hansen-Bahia, Karl Heinz

(204 words)

Author(s): H. Wendland
* 19. 4. 1915 in Hamburg, † 14. 6. 1978 in Sao Paulo, dt. Graphiker, der sich insbes. dem Holzschnitt widmete. H. erlernte zuerst das Malerhandwerk und eignete sich seit 1948 autodidaktisch die Technik des Holzschnitts an. 1949 wanderte er nach Brasilien aus und lebte 1955–1959 in Salvador/Bahia. 1959 kam H. für drei Jahre nach Deutschland zurück, leitete danach 1963–1966 eine Holzschnittklasse an der Kunstakademie in Addis Abeba und ging 1967 endgültig nach Bahia zurück. Die Verbindungen nach D…

Pastellzeichnung

(247 words)

Author(s): H. Wendland
eigentlich Pastellmalerei. Diese wird mit Stiften ausgeführt, die aus Schlämmkreide, Tonerde oder Kreide, mit Farbstoffen gemischt und Gummi arabicum als Bindemittel, bestehen. Malgrund sind Papier, Pappe, Pergament oder Leinwand mit rauher Oberfläche, damit der Farbstaub gut haftet. Da die Farben willkürlich vermischt werden können, sollte das Pastell als eine Maltechnik bezeichnet werden. Das Pastell bedarf einer dauerhaften Fixierung, da sich die Farbpigmente wieder leicht vom Malgrund lösen können. Die Pastelltechnik kam im 16. Jh. in Italien auf, wurde durc…

Bry, de

(448 words)

Author(s): H. Wendland
flämisch-deutsche Künstlerfamilie in Frankfurt am Main. B., Theodor, * 1528 in Lüttich, † 1598 in Frankfurt am Main; B., Johann Theodor, * 1561 in Lüttich, † 1623 in Frankfurt am Main; B., Johann Israel, * vor 1570 in Lüttich, † 1611 in Frankfurt am Main. Weil er wegen seines reformierten Glaubens die katholischen Niederlande verlassen mußte, ließ sich Theodor B. 1570 in Frankfurt am Main nieder und gründete dort eine Buch- und Kupferstichhandlung, an der sich beide Söhne bald beteiligten. Er gilt als bedeutender Ornamentstecher und als tü…
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