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Graphik

(253 words)

Author(s): H. Wendland | C. W. Gerhardt
von γϱάφειν = schreiben, zeichnen, wird als Sammelbegriff für gezeichnete und vervielfältigte druckgraphische, zweidimensionale, in Linien- oder Flächenmanier ausgeführte Kunstwerke verwendet. Im allg. wird unter G. heute Druckgraphik verstanden: Abzüge von einer Originaldruckform, die ein Künstler zum Zwecke der Vervielfältigung hergestellt hat. Originale Druckg. kann in verschiedenen Techniken entstehen, z.B. Holzschnitt, Holzstich, Linolschnitt, Lithographie, Siebdruck, Kupferstich, Radierung …

Padtbrugge, Dionysius

(62 words)

Author(s): H. Wendland
* um 1629 in Paris, 1683 in Stockholm, niederl. Kupferstecher, der vor allem als Porträtist hervortrat. Bekannt sind Porträtstiche von Persönlichkeiten des schwed. Hofes. 1692 ersch. seine Ill. zu J. Widekindus «Historia belli suecimoscoviti decennalis». H. Wendland Bibliography Hollstein, F. W. H.: Dutch and Flemish Engravings, Etchings and Woodcuts 1400 — 1700. Bd. 15. Amsterdam 1980, S. 76 bis 77.

Weber, Andreas Paul

(274 words)

Author(s): H. Wendland
* 1. 11. 1893 in Arnstadt (Thüringen), † 9. 11. 1980 in Schretstaken bei Mölln, dt. Maler, Zeichner und Lithograph. 1911–1913 Ausbildung an der Kunstgewerbeschule in Erfurt; erste Lithographien. 1913–1914 in Arnstadt als Gebrauchsgrafiker. Von 1908 bis 1914 gehörte W. der Wandervogelbewegung an und erwanderte große Teile Deutschlands, was seine Vaterlandsliebe und Naturverbundenheit weckte. 1914–1918 Kriegsfreiwilliger, als Pressezeichner und Karikaturist an der Ostfront. Die Kriegserlebnisse pr…

Pletsch, Oskar

(216 words)

Author(s): H. Wendland
*26. 3. 1830 in Berlin, 12. 1. 1888 in Niederlößnitz bei Dresden, dt. Zeichner und Illustrator. P begann mit 16 Jahren sein Studium an der Dresdener Akademie bei Eduard Bendemann. In Dresden lernte er auch Ludwig Richter kennen, für den er Zeichnungen auf den Holzstock übertrug und der ihn auch sonst mitarbeiten ließ, z. B. an dem Kinderbuch «Es war einmal» (1862). Seit etwa 1857 lebte P. in Berlin, wo er Zeichenunterricht gab. Sein erstes Kinderbilderbuch «Die Kinderstube» (1860) war dem kleine…

Wille, August von

(151 words)

Author(s): H. Wendland
* 18. 4. 1828 in Kassel, † 31. 3. 1887 in Düsseldorf, dt. Maler und Illustrator. Studium von 1843–1847 an der Akademie in Kassel, seit 1847 in Düsseldorf bei J. W. Schirmer. W. lehrte von 1859–1863 an der Kunstschule in Weimar und kehrte dann nach Düsseldorf zurück. Er arbeitete als Porträtist, Landschafts-, Architektur- und Genremaler. Er veröff. auch eine Zeichnungsfolge «Romantik des Rheins und der Mosel», ill. mit 8 Farblithographien, «Des Freiherrn von Münchhausen einzig wahre Erlebnisse...…

Luyken, Caspar

(62 words)

Author(s): H. Wendland
* 1672 in Amsterdam, ✝ 1708 ebd., niederl. Zeichner und Radierer, Sohn des Jan L., der anfänglich im Stil des Vaters in Amsterdam arbeitete. Später ging L. nach Nürnberg und war dort für den Kupferstecher und Verleger Christoph Weigel tätig. Für diesen hat er einige Schriften des Abraham a Sancta Clara, z.B. sein «Heilsames Gemisch-Gemasch» (1704), illustriert. H. Wendland

Grossmann, Rudolf

(115 words)

Author(s): H. Wendland
* 25. 1. 1882 in Freiburg/Breisgau, † 28. 11. 1941 ebd., dt. Maler und Graphiker. Ausbildung zum Maler in Paris, später in Berlin tätig, wo G. in einem großzügigen, von Cezanne ausgehenden Stil Landschaften malte. Als Graphiker beschäftigte sich G. mit der Lithographie. Er erfand die sog. Gelatine-Radierung. Buchill. entstanden zu H. C. Andersen «Märchen» (o.J.); F. M. Dostojewski «Eine dumme Geschichte» (1918); E. T. A. Hoffmann «Ritter Gluck» (1920); A. France «Der dürre Kater» (1921); Li-Tai-Pe/Klabund «Gedichte» (1923); J. W. Goethe «Das Tagebuch von 1810» (1918). H. Wendland Bi…

Schulz, Bruno

(65 words)

Author(s): H. Wendland
* 12. 7. 1892 in Drohobycz, † 1942 ebd., polnischer Graphiker, Illustrator, Schriftsteller. S. studierte in Wien und Lemberg. Seine Zeichnungen sind phantastisch-groteske Visionen, z. T. erotische Darstellungen mit masochistischem Einschlag. Ill. entstanden zum «Buch des Götzenanbeters» (1922), zu eigenen Erzählungen: «Sklepy cyhamonowe», «Sanatorium pod klepsydra» und zu Witold Gombrowicz «Ferdydurka». H. Wendland Bibliography Thieme-Becker Bd. 30, S. 328;Vollmer Bd. 4, S. 230–231.

Höppener, Hugo

(123 words)

Author(s): H. Wendland
(genannt Fidus), * 8. 10. 1868 in Lübeck, † 23. 2.1948 in Schönblick bei Woltersdorf, dt. Zeichner und Buchkünstler des Jugendstils. Studium in Lübeck und 1889–1892 an der Kunstakademie in München. Durch Karl Wilhelm Diefenbach, der in Höllriegelskreuth ein asketisch «urchristliches Leben» führte, erhielt H. entscheidende Eindrücke. Diefenbach gab ihm den Namen «Fidus». Die mystisch-theosophische Haltung seines Lehrers bestimmte das umfangreiche, qualitativ sehr unterschiedliche Werk H.s. Seine …

Visigothica

(88 words)

Author(s): H. Wendland
heißt eine Schrift, die sich im 6.–8. Jh. als regionaler Schreibstil bes. auf der iberischen Halbinsel herausgebildet hat. Aus der jüngeren röm. Kursive entwickelten sich regionale Schreibstile wie Beneventana, insulare Halbunziale, insulare Minuskel und die V. Als sich nach dem Ende des 8. Jh.s die karolingische Minuskel über ganz Europa verbreitete, wurden die bis dahin in verschiedenen Regionen Europas entstandenen Nationalschriften verdrängt. Visigothica. Seite aus Lex Visigothorum. Paris, Bibliothèque Nationale. Ms. Lat. 4667. 828 n. Chr. H. Wendland Bibliography Stef…

Zanetti, Antonio Maria Conte di

(248 words)

Author(s): H. Wendland
* 1680 Venedig, † 1757 ebenda, Kunstsammler, Radierer- und Holz-schneider-Dilettant. Begann bereits mit 14 Jahren eine Folge von Köpfen zu radieren. Später machte sich Z. verdient um die Wiederbelebung des schon fast vergessenen Clairobscur-Holzschnitts und schnitt 1731 in dieser Technik die Bildfolge «Raccolta di varie stampe a chiaroscuro tratte dai disegni originali di Francesco Mazzvola, detto il Parmigianino ...» mit 40 Blättern. Eine zweite Edition ersch. 1739–1743, in zwei Bdn. mit 71 Cla…

Rentz, Michael Heinrich

(127 words)

Author(s): H. Wendland
*1701 in Nürnberg, 1758 in Kukus oder Prag. Schüler von Johann Daniel de Montalegre, wurde R. Hofkupferstecher des Grafen Sporck. Er schuf 125 Stiche zu einer Anthologie geistlicher Gesänge und Lieder (1725/1726) und etwa 50 Bl. zu einem Totentanz (1753). Weitere Stiche entstanden zu JohannHlerMinann_LGB_44 Schoen 3 Jacob Schüblers Werken, die bei Weigel in Nürnberg Leichte Verfassung der Practicabelsten Regul zur perspectivischen Zeichnungs-Kunst» (2 T., 1719 — 1720 u.ö.), zu «Neu inventirte Altäre ...» und weiteren Werken des Mathematik– und Architektur–Theoretikers. H. We…

Graff, Anton

(159 words)

Author(s): H. Wendland | E. Henze †
*18. 11. 1736 in Winterthur, † 22. 6. 1813 in Dresden, Schweiz. Maler, bedeutendster Portraitist des späten Rokoko und bürgerlichen Biedermeiers. In Winterthur besuchte G. die Zeichenschule von Johann Ulrich Schellenberg. Ab 1756 Lehre bei dem Augsburger Kupferstecher Johann Jacob Haid, danach Mitarbeiter beim Hofmaler und Porträtisten Leonhard Schneider in Ansbach. 1766 folgte G. einem Ruf an die Akademie nach Dresden. Mit Ausnahme kürzerer Reisen verließ G. Dresden nicht mehr. Viele berühmte P…

Wilson, Edward Arthur

(173 words)

Author(s): H. Wendland
* 4. 3. 1886 in Glasgow, † 2. 10. 1970 in Dobbs Ferry, N. Y. Engl.-amer. Maler und Zeichner. W. kam 1893 in die USA, studierte am Art Institute von Chicago. Seine ersten Ill.n schuf er für «America sea songs and chanteys from the days of iron men and wooden ships», das 1924 bei Norton in New York erschien, 1925 zu «Full And By», einer Slg. von Trinkliedern. Es folgten über 70 weitere Bücher mit W.s Illustrationen, hauptsächlich klassische Werke: «Robinson Crusoe» (1930), «Last of the Mohicans» (…

Beckmann, Max

(216 words)

Author(s): H. Wendland
*12. 2. 1884 in Leipzig, †27. 12. 1950 in New York. Deutscher Maler und Zeichner. Studienbeginn 1899 bei Frithjof Smith in Weimar. Frühe Arbeiten zeigen Einflüsse von Liebermann und Corinth. 1903 Reise nach Paris, wo ihn die alten Meister mehr beeindruckten als die Kunst der Gegenwart; 1905 –1914 Aufenthalt in Berlin. B. wurde aus dem Kriegsdienst nach Frankfurt am Main entlassen, dort lehrte er seit 1925 an der Städelschule. Nachdem er 1933 entlassen wurde, lebte er für vier Jahre in Berlin. Es…

Silvestre, Louis C.

(81 words)

Author(s): H. Wendland
* 1792 in Paris, † 1867 ebd., Anti-quar, Journalist und Bibliograph. S. verfaßte das für die Druck- und Verlagsgesch. noch heute grundlegende Werk «Marques typographiques» (1853–1867, 2 Bde., ND Amsterdam 1971) über die franz. Drucker- und Verlegersignete 1470–1600. H. Wendland Bibliography Meiner, A.: Gesch. des dt. Signets. In: Zs. des dt. Vereins für Buchwesen und Schrifttum. 5. 1922, S. 1–71. Meyer, W. J.: Die franz. Drucker- und Verlegerzeichen des 15. Jh.s. München 1926 (ND Hildesheim 1970), S. 13.

Dijck, Antonis van

(187 words)

Author(s): H. Wendland
* 22. 3. 1599 in Antwerpen, † 9. 12. 1641 in London, flamischer Maler und Radierer. Gehort zu den groBten Meistern der flamischen Kunst, insbesondere der Portratmalerei. Lehrzeit in der Werk-statt des Romanisten H. van Balen. Seit 1616 Schuler und Mitarbeiter in der Werkstatt von Peter Paul Rubens. 1620-1621 in London, danach in Italien. 1627 wieder in Antwerpen, 1630 Hofmaler der Erzherzogin Isabella, seit 1632 Hofmaler in London. D. hat nicht nur der Kup-ferstichreproduktion seiner Gemalde Auf…

Titelvignette

(241 words)

Author(s): H. Wendland
ist eine in sich geschlossene graphische Darstellung, die das Titelblatt eines Buches schmückt. Sie hat in der Buchkunst des 18. Jh.s das Drucker-, Verlegeroder Buchhändlersignet weitgehend abgelöst und übernahm dessen Schmuckfunktion. Die Kunst der Vignette erreichte im 18. Jh. vor allem in Frankreich, bald aber auch in Deutschland ihren Höhepunkt. Durch ihre Plazierung auf dem Haupttitel ist die T. bes. hervorgehoben. Ihre Gestaltung und Wirkung im Verhältnis zur Typographie wurde genau abgest…

Walser, Karl

(138 words)

Author(s): H. Wendland
* 8. 4. 1877 in Biel / Bienne, † 28. 9. 1943 in Bern, schweiz. Maler, Graphiker, Buchillustrator und Bühnenbildner. Autodidakt, Lehre als Zeichner, dann als Dekorationsmaler. Anfänglich graphische Arbeiten und Buchillustrationen, später Monumentalmalereien. Seit 1901 arbeitete W. als Buchgestalter und Illustrator für den Verlag Bruno Cassirer in Berlin. Seit 1903 arbeitete er als Bühnenbildner mit Max Reinhardt zus. und begann die Bücher seines jüngeren Bruders Robert W. zu illustrieren. Kriegsb…

Weiß, Emil Rudolf

(482 words)

Author(s): H. Wendland
* 12. 10. 1875 in Lahr, † 7. 11. 1942 in Meersburg, dt. Maler, Graphiker, Typograph, Schriftgestalter, Buchkünstler, vom Jugendstil geprägt. Studium an der Kunstakademie Karlsruhe von 1892 bis 1896. Danach bis 1897 Gaststudium an der Académie Julian in Paris, bis 1903 an den Akademien in Karlsruhe und Stuttgart. Seit 1903 Lehrer an der Malschule des Folkwang-Museums Hagen. 1907 Lehrer und seit 1910 Professor für dekorative Malerei und Musterzeichnen an der Unterrichtsanstalt des königl. Kunstgew…
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