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Tonartenlehre

(499 words)

Author(s): Haas, Max
[English version] Durch die Institutio musica von Boëthius werden dem MA Skalen überliefert, also Tonfolgen mit bestimmten Abständen (Intervallen) zw. den einzelnen Tönen. Das derart tradierte Material ist griech., wird aber bereits durch Boëthius falsch aufgefaßt und umgedeutet. Aufgrund solcher Textteile entwickelt sich im Zuge der Adaptierung des gregorianischen Chorals eine Lehre von den Tonarten, die bis h. in ihrem systematischen Stadium unter dem Topos der Kirchentonarten gefaßt ist (Übersicht…

Verslehre

(807 words)

Author(s): Haas, Max
Haas, Max [English version] I. Literarisch (RWG) s. Verskunst Haas, Max [English version] II. Musikalisch (RWG) 1. Auch wenn sich im Hervorbringen von Text die Komponenten von “singen” und “sprechen” idealtypisch trennen ließen, wäre neben dem “Sprechen” ein Kontinuum von “Sprechgesang” bis zu “Gesang” denkbar. In ihm läßt sich jede Art von Text unter dem Aspekt der Musik einlagern. Sie vermag Faktoren wie Länge-Kürze, Akzentfall oder Silbenzahl, welche die V. von einem Text festhält, nachzubilden: durch lange…

Tontheorie

(1,118 words)

Author(s): Harmon, Roger; Haas, Max
[English version] I. Ursprünge Termini im Elementarbereich akustisch-musikalischen Geschehens sind ebenso schwierig in ant. wie in mod. europäischen Sprachen voneinander begrifflich abzugrenzen (vgl. “Klang” und “Ton”, [3. 130]). Auszumachen ist die Entwicklung einzelner Wörter des alltäglichen Sprachgebrauchs hin zu ihrer fachsprachlichen Ausprägung im Zuge der Entstehung der ant. Wissenschaften. Das griech. Wortfeld solcher Termini umfaßt u. a. ψόφος/ psóphos, φθόγγος/ phthóngos, φωνή/ phōnḗ und τόνος/ tónos. Psóphos meint allg. “Geräusch” als Begleitersch…

Psalmodie

(1,229 words)

Author(s): Zimmermann, Heidy (Basel) | Haas, Max (Basel)
[English version] I. Begriff Ps. (griech. ψαλμῳδία/ psalmōidía, lat. psalmodia) bezeichnet den gesungenen Vortrag von Psalmen, als mittellat. t.t. einen bestimmten Psalmton (ein Rezitationsmuster). In der Musikwiss. wird Ps. auch allgemeiner als Sammelbezeichnung für musikalische Gattungen verwendet, deren Texte maßgeblich dem Psalter (Psalmen) entnommen sind. Dabei weitet sich das Bedeutungsfeld von Ps., wenn berücksichtigt wird, daß der Psalter modellbildend als wichtigster produktiver Faktor für die Entstehung liturgischer Poesie gilt. Zimmermann, Heidy (Basel) …

Psalmodie

(837 words)

Author(s): Haas, Max | Zimmermann, Heidy | Wolfram, Gerda
Haas, Max [English version] I. Allgemeines (RWG) Ps. ist keine Gattung, sondern ein musikwiss. üblicher Ausdruck für einstimmige Gesangsweisen der West- und Ostkirchen. Es lassen sich mehrere Aspekte unterscheiden: (1) Ps. ist ein Gegenbegriff zu Musik, wenn Musik als Optik verstanden wird, aus der klangliche Phänomene studiert werden, während Ps. eine bestimmte Spielart solcher Phänomene meint; (2) Ps. beruht wesentlich auf Psaltertexten, wobei die längste Trad. im jüd. Ritus zu beobachten ist. Im lat…

Proportion

(1,949 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing) | Willers, Dietrich (Bern) | Haas, Max (Basel)
[English version] I. Architektur Mod. t.t. in der arch. Bauforsch., der im Rahmen einer Baubeschreibung das Verhältnis zweier Strecken zueinander oder das Seitenverhältnis einer rechteckigen Fläche im mathematisch-terminologischen Sinne eines Bruches bzw. einer Division (x:y) beschreibt. Grundlage der Ermittlung von P. an einem Bauwerk ist dessen detaillierte Vermessung, für die bes. die deutschsprachige arch. Bauforsch. seit dem späten 19. Jh. (u. a. W. Dörpfeld; K. Koldewey; O. Puchstein) zunehmen…

Musik

(12,564 words)

Author(s): Haas, Max | Zaminer, Frieder | Bernhard, Michael | Sachs, Klaus-Jürgen | Steinhauser, Ulrike | Et al.
Haas, Max I. Ideengeschichte (RWG) [English version] A. Einleitung (RWG) M. wird in einer ant. Tradition bis zum 17./18. Jh. als zweifache Möglichkeit des Problems aufgefaßt, sich mit “Empirie” und “Struktur” zu beschäftigen [21]. Im ersten Fall gilt sie als Medium, das dazu verhilft, von einzelnen Sinneswahrnehmungen zu abstrahieren. Oder umgekehrt: M. verschafft Einsicht in intelligible Faktoren, die nicht notwendigerweise zu Sinneswahrnehmungen führen. Solche M. wird im folgenden zunächst einer ideenge…