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Your search for 'dc_creator:( "Hauschild, W." ) OR dc_contributor:( "Hauschild, W." )' returned 17 results. Modify search

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Deutsche Evangelische Kirche

(505 words)

Author(s): Hauschild, W.
[English Version] (DEK). In der Gesch. der Versuche, die landeskirchl. bestimmte Struktur des dt. Protestantismus durch eine einheitliche Organisation abzulösen bzw. zu modifizieren, bot die Zeit nach 1933 ein Paradigma von grundsätzlicher Bedeutung. Die seit dem 19.Jh. z.T. propagierte Idee einer Nationalkirche erhielt infolge des nationalsozialistischen Staatsumsturzes (Nationalsozialismus) neue Aktualität v.a. durch entsprechende Forderungen der Deutschen Christen (DC) im Zusammenhang mit der…

Lübeck

(690 words)

Author(s): Hauschild, W.
[English Version] . Die Entstehung der Stadt war durch dt. Kolonisierung und Christianisierung des slaw. Wagrien/Ostholstein unter Heinrich dem Löwen bestimmt (nach erfolgloser Gründung des Bistums Oldenburg ca.972–983 und Zerstörung der slaw. Residenz Liubice/Alt-L. 1138): Neugründung der dt. Handelsstadt 1159 und Verlegung des Bistums 1160 dorthin (Errichtung von Dom, Klöstern und vier Pfarrkirchen 1163–1229). Hinfort blieb das kleine bfl. Hochstift (mit Zentrum um Eutin) provinziell, die seit 1…

Amphilochius

(156 words)

Author(s): Hauschild, W.
[English Version] von Iconium (ca. 340/45–400), Vetter  Gregors von Nazianz, Schüler des Libanios, Advokat in Konstantinopel ca. 365–371, danach Asket, organisierte seit Herbst 373 als Metropolit der neuen Provinz Lykaonien dort die kirchl. Neuordnung (Kirchenzucht, Bistumsgründungen, Kampf gegen Heiden und Häretiker u.a.). Als Mitstreiter des Basilius von Caesarea trug er maßgeblich bei zur Durchsetzung von dessen Trinitätslehre (Neunicaenismus) in Kleinasien: z.B. durch das Lehrschreiben gegen di…

Geibel

(122 words)

Author(s): Hauschild, W.
[English Version] Geibel, Johannes (1.4.1776 Hanau – 25.7.1853 Lübeck); einflußreicher Erweckungsprediger und Reformer in Lübeck, Dr. theol. 1817 Berlin. Im Wandel von frommer Aufklärung (: II., 4., c) zu christozentrischer Erfahrungs- und Offenbarungstheol. (mit Betonung von Gnade, Glaube, Wiedergeburt seit 1807) verband G. – beeinflußt durch F.Schleiermacher, F.H.Jacobi, G.Menken – Romantik und Idealismus mit Biblizismus und rel. Nationalismus. Er initiierte die Gründung einer Bibelgesellschaft 1…

Bekennende Kirche

(1,917 words)

Author(s): Hauschild, W.
[English Version] Als »Bekennende Kirche« (BK) verstanden sich diejenigen, die seit 1934 durch bekenntnisgemäße Organisationsformen neben die von Deutschen Christen (DC) beherrschten Leitungsorgane auf Reichs-, Landes- und Gemeindeebene traten. Aus der jeweiligen Rechtslage ergaben sich unterschiedliche Formen. Die BK war neben der kath. Kirche die einzige große Institution, die sich der nationalsozialistischen Gleichschaltung entzog; in Teilen übte sie Widerstand gegen den totalen Staat (Nationalsozialismus: I., Kirche und Staat: I., 4.). I. Vorgeschichte Zu den …

Bruderrat/Bruderräte

(502 words)

Author(s): Hauschild, W.
[English Version] , Bezeichnung für die Leitungsorgane der Bekennenden Kirche (BK) auf allen Ebenen. Zuvor v.a. in der Gemeinschaftsbewegung verbreitet, ergab sie sich seit 1933 aus der Neubetonung von Bruderschaftlichkeit und aus dem Ideal neuartiger »brüderlicher« Leitung in Abwehr des Führerprinzips. I. Das Leitungsgremium des Pfarrernotbundes war seit 20.10.1933 ein B. unter Vorsitz von M.Niemöller; entsprechend hießen die Vertretungen in den Landes- und Provinzialkirchen. Dorther übernahm man in der sich formierenden BK den Begrif…

Bekenntnissynoden

(509 words)

Author(s): Hauschild, W.
[English Version] . Oberste Leitungsorgane der Bekennenden Kirche (BK), die seit Herbst 1934 den Aufbau alternativer Kirchenstrukturen legitimierten. Im Gegensatz zur Nationalsynode der DEK und zur Reichskirchenregierung unter L.Müller proklamierte sich die erste »B. der Deutschen Evangelischen Kirche« in Barmen (29.–31.5.1934) als einzig rechtmäßige Vertretung der DEK. (Begriff »B.« wohl von H.Asmussen geprägt). Kirchenpolit. Spannungen bestimmten die Weiterarbeit; die unterschiedliche Rechtssitu…

Münster

(1,385 words)

Author(s): Hauschild, W. | Kampmann, J.
[English Version] I. Stadt und Bistum Für die Mission im Südteil des Westsachsenlandes gründete Liudger ca.793/795 in der älteren Siedlung Mimigernaford eine befestigte Klosteranlage (monasterium; daher seit dem 12.Jh. der Name M.) als Zentrum für das seit 805 errichtete Bistum, das schon im 9.Jh. ein System von Pfarreien erhielt. Eine Marktsiedlung mit Kirche (St. Lamberti) entwickelte sich seit dem 11.Jh. zum zweiten Kern mit Stadtrecht und fünf Pfarreien. In Bistum und Stadt gab es zahlreiche Klös…

Harnack

(1,172 words)

Author(s): Schröder, B. | Hauschild, W.
[English Version] , 1.Theodosius Andreas (3.1.1817 St. Petersburg – 23.9.1889 Dorpat, heute Tartu, Estland). H. studierte 1834–1837 in Dorpat, nach dreijähriger Tätigkeit als Hauslehrer auch in Berlin, Bonn und Erlangen. Ab 1843 war er Dozent, 1848–1852 und 1866–1875 Prof. für Praktische Theol. in Dorpat, 1853–1866 in Erlangen; 1852/53 lehrte er Syst. Theol. in Dorpat. Mit 15 wurde H. Vollwaise; 1857 starb seine erste Frau, mit der er fünf Kinder hatte, darunter ihr Sohn Adolf (2.). Zutiefst geprä…

Evangelische Kirche in Deutschland (EKD)

(3,297 words)

Author(s): Hauschild, W. | Schloz, R.
[English Version] I. Geschichte, Verfassung und Gliederung In zunehmendem Maße ist die föderalistisch bestimmte Gesch. des dt. Protestantismus im 20.Jh. durch den Kompetenzzuwachs der Gesamtvertretung geprägt worden, der EKD und ihrer Vorläuferinstitutionen. 1. Gründung 1945–1948 Seit dem 19.Jh. ergab sich eine stärkere Kooperation des dt. Protestantismus über die landeskirchl. Verfaßtheit hinaus, einerseits in Organisationen der sog. Vereinskirche (z.B. der Inneren Mission), andererseits im allmählichen Aufbau einer Gesamtvertre…

Deutschland

(20,406 words)

Author(s): Hauschild, W. | Brenner, B. | Dehn, U. | Pollack, D.
[English Version] I. Allgemein 1.Name, Bezeichnungen. Der Begriff D. ist durch die Gesch. des damit bez. Raumes geprägt. Von den Anfängen bis 1945 hing er eng mit dem Dt. bzw. Röm. Reich zus., so daß er sich mehrfach wandelte. Seit 1949 ist er primär auf die »Bundesrep. D.« bezogen, die seit 1990 mit dem Beitritt der DDR die gesamte dt. Staatswirklichkeit repräsentiert. (Zum dt. Sprachgebiet gehören auch Österreich und Teile der Schweiz.) In ihm sind zwei grundlegende Sachverhalte impliziert: a) Bi…

Laien

(4,779 words)

Author(s): Freiberger, O. | Hauschild, W. | Karrer, L. | Schneider, J. | Plasger, G. | Et al.
[English Version] I. Religionsgeschichtlich Als L. (von griech. λαο´ς/laós, »Volk«) können i.allg. jene Angehörigen einer rel. Tradition bez. werden, die nicht als rel. Spezialisten oder innerhalb eines sozial-rel. Standes (Priestertum, Mönchtum) agieren. Unangebracht ist die Verwendung des Begriffs demzufolge in Rel. ohne professionelles Spezialistentum, etwa im Islam. In einigen Rel. werden die L., die gewöhnlich die Mehrheit der Anhänger bilden, konzeptuell in die Tradition eingebunden, manchmal als…

Bischof

(5,027 words)

Author(s): Schöllgen, G. | Hauschild, W. | Rees, W. | Plank, P. | Wall, H. de | Et al.
[English Version] I. Neues Testament Im NT ist zwar das Bf.amt im altkirchl. Sinne (Einzelbf. an der Spitze eines hierarchisch gestuften Klerus als Leiter einer Gemeinde) noch nicht nachzuweisen, wohl aber die Bezeichnung ε᾿πι´σκοπος (epískopos; daraus das dt. Lehnwort Bf.) für gemeindliche Funktions- bzw. Amtsträger (Apg 20,28; Phil 1,1; 1Tim 3,1–7; Tit 1,7–9); deshalb spricht man für die frühe Zeit nicht von Bf.en, sondern von Episkopen. Im nichtchristl. Bereich bezeichnet ε᾿πι´σκοπος eine Vielzahl von aufsichtführenden bzw. verwaltenden Amtsträgern in Städten u…

Christologie

(24,058 words)

Author(s): Karrer, M. | Williams, R.D. | Hauschild, W. | Flogaus, R. | Gunton, C. | Et al.
[English Version] I. Urchristentum 1.Forschungsgeschichte und Vorfragen a) Der im frühen 17.Jh. entstandene Begriff »Christologie« zielte auf die syst. Reflexion Jesu Christi. Heilsgesch.-gesamtbibl. Konzeptionen und Ch.n, die vom AT ausgingen, hatten zunächst einen so hohen Stellenwert wie das NT (vgl. z.B. G.F.Händels Messias). Erst im späten 18.Jh. verselbständigte sich die ntl. Ch. Sie löste sich nicht aus der theol. Aufgabe, aber durch hist. Methodik aus dem Dienst dogmatischer Theol. Soweit sich Auslä…

Apokalyptik

(4,318 words)

Author(s): Hellholm, D. | Kratz, R.G. | Frankfurter, D. | Dan, J. | Collins, A.Y. | Et al.
[English Version] I. Begriffsdefinition als religionsgeschichtliches Problem A. als rel.gesch. Phänomen stellt eine Offenbarungsmitteilung dar und unterscheidet sich von anderen Arten wie Prophetie (Prophet: I.), Orakel, Mantik (Divination), Weisheit (Weiheitslit.) und Gnosis. Sie kommt in der indo-ir.-germ., griech.-röm., mesopotamischen, äg., jüd.-christl., gnost., isl. sowie in der Maya- bzw. aztekischen Rel. vor. Die Offenbarungsmodi inner- und außerhalb der lit. Gattung Apokalypse sind: Himmelsreisen;…

Gemeinde

(5,507 words)

Author(s): Kehrer, G. | Rüterswörden, U. | Banks, R.J. | Hauschild, W. | Marquardt, M. | Et al.
[English Version] I. ReligionsgeschichtlichDer Begriff »G.« ist in der dt. Sprache mehrdeutig. Er kann für rel. und für nichtrel. Vergesellschaftungen, für lokal definierte und für nicht lokal begrenzte soziale Gebilde verwendet werden. Während in der engl. Sprache noch heute zw. »community« und »parish« unterschieden wird, ist im Deutschen der Begriff der »Pfarrei« im 20.Jh. zunehmend ungebräuchlich geworden – im folgenden soll unter G. ausschließlich eine rel. motivierte Vergesellschaftung von Individuen verstanden werden.G.bildungen sind religionsgesch. betrach…

Amt

(7,823 words)

Author(s): Kehrer, G. | Rüterswörden, U. | Burtchaell, J.T. | Lips, H. von | Hauschild, W. | Et al.
[English Version] I. Religionsgeschichtlich Das Wort Amt hat im Laufe der Gesch. für die unterschiedlichsten Funktionen Verwendung gefunden. In allen Fällen ist dem Begriff jedoch eigentümlich, daß er auf eine Tätigkeit bezogen ist, die von einmaligen personenbezogenen Merkmalen des Amtsinhabers unabhängig ist. Religionsgesch. wird man in erster Linie an Priesterämter zu denken haben, wie sie in vielen Religionen anzutreffen sind. Rel. konnotierte Rollen, wie Schamanen, Zauberer, Hexer, die bes. aus…