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Your search for 'dc_creator:( "Heinrich de Wall" ) OR dc_contributor:( "Heinrich de Wall" )' returned 40 results. Modify search

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Erzbischof

(265 words)

Author(s): Heinrich de Wall
Erzbischof - Katholisch → Sehe Metropolit Erzbischof - Evangelisch Die ev. Kirchen in Deutschland haben keine Metropolien im röm.-kath. Sinn ausgebildet. Bei ihnen existieren demgemäß auch Amt od. Titel eines E. nicht. Auch das Verhältnis zwischen den Landesbischöfen u. den Regional- od. Sprengelbischöfen (bzw. General- od. Landessuperintendenten, Pröpste od. Prälaten), wie es sie in zahlreichen dt. LK gibt, ist nicht m. dem des röm.-kath. E. zu seinen Suffraganbischöfen vergleichbar, da weder der Landes…

Bekleidung, religiöse

(724 words)

Author(s): Heinrich de Wall
Bekleidung, religiöse - Staatlich Das dt. Recht kennt keine allg. Bekleidungsregeln. Jedermann ist frei, sich so zu kleiden, wie er möchte, sei es aus religiösen od. aus anderen Gründen, sei es im privaten Bereich od. in der Öffentlichkeit. Allerdings gibt es durchaus Bekleidungsvorschriften od. -verbote in bes. Rechtsverhältnissen u. für bes. Situationen, auch Verbote religiöser B. So sind etwa in Folge der Kopftuchentscheidungen des BVerfG den öff. Dienst od. Teile davon betr. Verbote, religiöse B…

Clausula rebus sic stantibus

(286 words)

Author(s): Heinrich de Wall
Clausula rebus sic stantibus - Staatlich Die c. (lat., dt. etwa: (Vertrags)Bestimmung, dass die Umstände gleich bleiben) bez. den stillschweigenden Vorbehalt der Vertragsschließenden, dass der Fortbestand eines Vertrages unter der Bedingung gleichbleibender Umstände steht, u. zwar objektiver Umstände, die den Parteien selbst nicht bewusst sein müssen. Bei nachträglicher Änderung dieser Verhältnisse sollten sich die Parteien vom Vertrag lösen dürfen. Diese Ausnahme vom Grundsatz pacta sunt servanda war…

Königreich Dänemark, Staat und Religion

(974 words)

Author(s): Heinrich de Wall
Königreich Dänemark, Staat und Religion - Staatlich Das Verhältnis von Staat u. Religion in Dänemark ist einerseits geprägt durch die umfassende Religionsfreiheit, die durch das GG des Reiches Dänemark i. d. F. v. 1953 – die Verf. des Landes – u. durch Art. 9 EMRK (Europäische Menschenrechtskonvention) gewährleistet ist, andererseits insb. durch das in Dänemark bestehende System einer ev.-luth. Staatskirche. Diese wird in der Verf. als Volkskirche definiert (§ 4), womit das Selbstverständnis der dänisc…

Devotio Domestica

(336 words)

Author(s): Heinrich de Wall
Devotio Domestica - Historisch D. bez. die Hausandacht als eine Form der Religionsausübung nach frühneuzeitlichem Verständnis – neben dem exercitium publicum (öff. Religionsausübung) u. dem exercitium privatum religionis (private Religionsausübung). Die D., die sich auf den engen Kreis der Haushaltsangehörigen, d. h. Familienangehörige u. Hausgesinde, o. Beteiligung eines Geistlichen, beschränkte, wurde als individuelle Religionsausübung angesehen u. dem Bereich der Gewissensfreiheit zugeordnet. Dag…

Kirchentag

(507 words)

Author(s): Heinrich de Wall
Kirchentag - Katholisch → Sehe Katholikentag Kirchentag - Evangelisch K. bez. im ev. Bereich unterschiedliche Institutionen. In der heutigen Verf. der Bremischen Ev. Kirche u. im Deutschen Evangelischen Kirchenbund (1922-1933) ist K. die Bez. des synodalen Gremiums. Beide sind relativ lose, insofern bes. bündische Zusammenschlüsse von Gemeinden bzw. Landeskirchen. U. a. damit lässt sich erklären, dass nicht der Begriff der Synode, sondern der des K. gewählt wurde. K. wird ebenso als Kurzbezeichnung für Dt. Ev. K. verwendet, was wiederum unterschiedliche Bedeutu…

Cuius regio, eius religio

(242 words)

Author(s): Heinrich de Wall
Cuius regio, eius religio - Historisch („Wessen Gebiet, dessen Religion“) ist eine Formel, m. der das staatskirchenrechtliche System im Hl. Röm. Reich Dt. Nation nach dem Augsburger Religionfrieden 1555 schlagwortartig zusammengefasst wurde. Die Formel selbst ist weder im Religionsfrieden noch in späteren Rechtstexten enthalten, sondern wurde durch den Juristen Joachim Stephani (1544-1623) in seinem Werk Institutiones juris canonici (1599) geprägt. Durch §§ 15-17 des Augsburger Religionsfriedens wurde…

Kirchenregiment, landesherrliches

(847 words)

Author(s): Heinrich de Wall
Kirchenregiment, landesherrliches - Evangelisch Als K. wird die weltliche Herrschaftsgewalt der Inhaber der Territorialgewalt (insb. der Reichsfürsten) über die ev. Kirche ihrer Territorien bez. Die Epoche des K. reichte vom 16. bis zum Beginn des 20. Jh. Die Entstehung des K. ist vor dem Hintergrund von Reformation u. Glaubensspaltung einerseits, der für das Hl. Röm. Reich Dt. Nation charakteristischen politischen Struktur, in der der zentralen Reichsgewalt die Territorien gegenüberstanden, andererseits zu verstehen. In der Zeit d…

Johanniterorden

(478 words)

Author(s): Heinrich de Wall
Johanniterorden - Evangelisch J. ist die Kurzbezeichnung der „Balley Brandenburg des Ritterlichen Ordens Sankt Johannis vom Spital zu Jerusalem – der Johanniterorden“. Er ist der ev. Zweig des alten J., dessen kath. Hauptzweig der Malteserorden ist. Er steht in der Tradition der geistl. Ritterorden. Eine Sonderstellung der Balley Brandenburg innerhalb des Gesamtordens reicht bereits in die vorreformatorische Zeit zurück. Sie wurde 1382 durch den Vergleich von Heimbach zwischen der Balley u. dem dt. Großprior des Ordens geregelt, der durc…

Altersgrenze

(1,071 words)

Author(s): Heribert Hallermann | Heinrich de Wall
Altersgrenze - Katholisch Im KR bestimmen A. die Rechtsstellung physischer Personen mit, insb. in Hinblick auf ihre Handlungsfähigkeit, den Eintritt od. den Entfall von Pflichten u. Rechten, die Befähigung (habilitas od. idoneitas) zur Übernahme kirchl. Ämter, Dienste u. Funktionen sowie des Zugangs zu geistl. Gütern. Der Besitz der Grundrechte und Grundpflichten der Christen ist nicht an eine bestimmte A. gebunden, weil diese vom Empfang der Taufe abhängen u. wie die Taufe selbst unverlierbar u. n…

Kirchenjahr

(1,188 words)

Author(s): Harald Buchinger | Heinrich de Wall
Kirchenjahr - Katholisch Der in den heutigen liturgischen Büchern der röm.-kath. Kirche gebräuchliche dt. Begriff K., der einerseits ein einheitliches Konzept u. andererseits eine spannungsvolle Parallele zum bürgerlichen Jahr insinuiert u. deshalb als theol. problematisch gilt, ist seit dem 16. Jh. bezeugt (Pomarius, Magdeburg 1585). Die jüngere Liturgiewissenschaft bevorzugt die Rede von Feiern im Rhythmus der Zeit, die Liturgiekonstitution des Vat II (SC 5) u. die erneuerten liturgischen Bücher …

Kanonikat

(272 words)

Author(s): Bernd Dennemarck | Heinrich de Wall
Kanonikat - Katholisch Ein K. ist ein KA (c. 145), das gem. c. 503 vom Diözesanbischof nach Anhörung des betr. Kanonikerkapitels nur einem Priester übertragen werden darf, der sich gem. c. 509 § 1 durch Rechtgläubigkeit u. einen unbescholtenen Lebenswandel auszeichnet sowie seinen Dienst in lobenswerter Weise ausübt. K. gibt es in Kanonikerkapiteln, sei es in Kathedralkapiteln, auch Domkapitel genannt, sei es in Stiftskapiteln. Die Anzahl der K. in einem Kapitel ist durch die Statuten unter Berücks…

Kanzelrecht

(906 words)

Author(s): Heribert Hallermann | Heinrich de Wall
Kanzelrecht - Katholisch 1. Das kath. KR kennt kein eigenes K., auch weil die Kanzel seit der Liturgiereform des Vat II liturgisch funktionslos geworden ist. Seitdem ist der Ambo der Ort der Wortverkündigung. Das liturgische Recht bestimmt, dass bei der Feier der hl. Messe unter Beteiligung von Gläubigen die biblischen Lesungen immer vom Ambo aus vorgetragen werden müssen (IGMR3, 58). Der Ambo ist ein eigener u. bes. liturgischer Ort, der der Würde des Wortes Gottes gerecht werden soll. In Kirchen od. Kapellen (cc. 1214 [c. 869 CCEO] u. 1223) muss es …

Disziplinarverfahren

(966 words)

Author(s): Peter Platen | Heinrich de Wall
Disziplinarverfahren - Katholisch Ausgehend von der doktrinellen Fassung des kirchl. Disziplinarrechts als Gesamtheit der Bestimmungen über den Inhalt u. die Behandlung von Dienstvergehen von Klerikern u. im Dienst der Kirche stehenden Laien (Hauptberufliche), bez. der Begriff D. die versch. Prozeduren, die zur Feststellung des Vorliegens von Dienstvergehen einschließlich der sich hieraus ergebenden Konsequenzen vorgesehen sind. In dieser Hinsicht kann das Verfahren einer aus disziplinarischen Grün…

Kirchlichkeit

(2,025 words)

Author(s): Heinrich de Wall | Heribert Hallermann
Kirchlichkeit - Staatlich Der Begriff K. wird, bezogen auf Menschen, für deren Bindung an die Kirche u. ihre Glaubenspraxis verwendet. K. ist insofern eine soziologische Kategorie. Im Zusammenhang des staatl. Rechts kennzeichnet K. dagegen die Beziehung rechtlich selbständiger Werke u. Einrichtungen bzw. von deren Trägern zu einer Kirche. Sie hat Bedeutung v. a. für die Frage, inwiefern solche rechtlich selbständigen Träger am Selbstbestimmungsrecht der Kirchen u. Religionsgemeinschaften teilhaben.…

Kirchenleitung

(1,123 words)

Author(s): Heribert Hallermann | Heinrich de Wall
Kirchenleitung - Katholisch 1. Der Begriff K., der v. a. in den prot. Kirchen gebräuchlich ist, bezieht sich i. d. R. auf ein kirchenleitendes Gremium versch. Struktur u. Zusammensetzung. Im weiteren Sinn wird K. auch für die zentralen Verwaltungsbehörden dieser Kirchen verwendet, was u. U. dazu führt, dass zwischen Leitung u. Verwaltung nicht genügend unterschieden wird. 2. In der kath. Kirche ist der Begriff K. unangemessen, weil alle Leitungsämter in der KirchVerf., die m. dem lat. Begriff pastor gekennzeichnet sind, strikt personal konzipiert…

Gruppe

(808 words)

Author(s): Heribert Hallermann | Heinrich de Wall
Gruppe - Katholisch 1. Die G. gilt als bes. „Sozialisationsfaktor im Prozess der Tradierung des Christentums“ u. als „zentraler Ort sozialen Lernens“ (Blasberg-Kuhnke, 1081). M. G. werden Aspekte wie Homogenität, Überschaubarkeit, Vertrautheit der Mitglieder u. die Möglichkeit zu zwischenmenschlicher Begegnung verbunden. Die G. gilt oft als Idealbild chr. Gemeinde u. wird z. B. der Pfarrei als angeblich unpersönlicher Verwaltungseinheit gegenübergestellt. 2. Der CIC wendet den G. von Gläubigen (coetus christifidelium) bes. Aufmerksamkeit bzgl. ihrer See…

Ius Publicum Ecclesiasticum

(2,069 words)

Author(s): Thomas Meckel | Heinrich de Wall
Ius Publicum Ecclesiasticum - Katholisch Das I. P. E. entstammt der Zeit des Barocks u. entwickelte sich ad intra in Abgrenzung zum ev. Kollegialismus, der Vorstellung von Kirche als einer Gemeinschaft von Gleichen (collegium aequalis; societas aequalis) bzw. eines freien Zusammenschlusses gem. Samuel Pufendorf, u. im Kontext des landesherrlichen Kirchenregiments (Kirchenregiment, landesherrliches) ad extra in Abgrenzung u. Betonung der Eigenrechtsmacht der Kirche gegenüber dem Staat zu einer eigenen…

Dachverband

(607 words)

Author(s): Heinrich de Wall | Heribert Hallermann
Dachverband - Staatlich Begrifflich ist ein D. eine Vereinigung, der nicht Individuen angehören, sondern die ihrerseits aus Verbänden zusammengesetzt ist. D. sind z. B. die derzeit vier größeren deutschlandweit organisierten muslimischen Verbände, die sich aus Landesverbänden, Moscheegemeinden u. a. Vereinen zusammensetzen. Ob solche D. als Religionsgemeinschaften zu qualifizieren sind u. damit die spezifischen Rechte einer Religionsgemeinschaft, z. B. bei der Bestimmung der Grundsätze des Religion…

Katechet

(495 words)

Author(s): Matthias Pulte | Heinrich de Wall
Katechet - Katholisch Der Dienst der K. ist in den deutschsprachigen Diözesen weit verbreitet. Er findet seinen kan. Anker in c. 776 (c. 624 CCEO). Der CIC enthält keine Beschreibung dieses Dienstes. Insofern besteht eine große Variationsmöglichkeit, diesen Dienst auszugestalten. K. ist diejenige Person, welche die katechet. Unterweisung der Adressaten unter der Leitung des Pfarrers tatsächlich vornimmt. Aus c. 776 ist zu entnehmen, dass es sich dabei nicht um ein KA i. S. des c. 145 handelt, weil …
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