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Your search for 'dc_creator:( "Köpf, U." ) OR dc_contributor:( "Köpf, U." )' returned 73 results. Modify search

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Bestattung

(4,968 words)

Author(s): Schulz, H. | Wenning, R. | Kuhnen, H. | Hachlili, R. | Köpf, U. | Et al.
[English Version] I. ReligionswissenschaftlichEine B. manifestiert und repräsentiert die Kulturverbundenheit der Persönlichkeit und die die Gemeinschaft prägenden rel. Traditionen; sie ist daher auch ein Schlüssel zur kultur- und zivilrel. Metaphysik.Die Gesch. der religionswiss. Forschung ist vielschichtig mit dem B.problem verknüpft. Man fragt nach Übereinstimmungen und Differenzen im Blick auf die überwältigende Vielzahl und Komplexität der Riten, Zeremonielle, Feste, Vorstellungen, Haltungen, Mythen, emotionalen Reaktio…

Bettelorden

(375 words)

Author(s): Köpf, U.
[English Version] (Mendikantenorden) sind rel. Gemeinschaften im Abendland, in denen nicht nur die einzelnen Mitglieder ohne persönliches Eigentum leben, sondern auch die Gemeinschaft auf Besitz und regelmäßige Einkünfte verzichtet (Armut). Sie bestreiten ihren Lebensunterhalt aus dem ad hoc durch einfache Arbeit, Schenkung und Bettel Erworbenen. Die B. entstehen im frühen 13.Jh. im Zusammenhang mit der rel. Armutsbewegung: als Klerikergemeinschaft zu Predigt, Seelsorge und Bekämpfung heterodoxer…

Johannes

(158 words)

Author(s): Köpf, U.
[English Version] von Fécamp (nach 990 bei Ravenna – 1078 Fécamp). Der 1017 aus St. Bénigne in Dijon als Prior ins Kloster La Trinité von Fécamp geschickte J. wurde dort – seit 1028 als Abt – zum bedeutendsten Vertreter des normannischen Reformmönchtums im 11.Jh. Hauptwerke: Confessio theologica, Confessio fidei, Libellus de scripturis et verbis patrum collectus. Obwohl J. reichlich aus der Tradition schöpft (bes. aus Augustin und Gregor I., dem Großen) und noch nicht schulmäßig argumentiert, hat s…

Eon

(87 words)

Author(s): Köpf, U.
[English Version] (Eudo), von Stella (gest. nach 1148). Vielleicht von Adel. Charismatiker mit geringer Bildung, Eremit und Wanderprediger, nach mehrjähriger Wirksamkeit in der Bretagne und Gascogne, wo er zahlreiche Anhänger um sich sammelte, auf der Synode von Reims 1148 angeklagt und zu Klosterhaft in St. Denis (Paris) verurteilt. Unklar sind die Gedanken, die ihn zur Behauptung führten, er sei Gottes Sohn, der künftige Richter über Lebende und Tote. Ulrich Köpf Bibliography J.C.Cassard, E., ermite et hérésiarque breton (MSHAB 57, 1980, 171–198).

Märtyrer

(5,937 words)

Author(s): Beinhauer-Köhler, B. | Wischmeyer, W. | Köpf, U. | Strohm, C. | Hauptmann, P. | Et al.
[English Version] I. Religionsgeschichtlich Der Terminus Martyrium (griech. μαρτυ´ριον/martýrion) wurde im frühen Christentum geprägt und bez. dort ein tödliches Selbstopfer als Glaubenszeugnis im Konflikt der Rel. Hist. und syst. Bezüge finden sich in vielen Kontexten, wobei vergleichbare Begriffe leicht anderes implizieren, z.B. der isl. šahīd, »Zeuge«, der vornehmlich im Kampf fällt und sich diesem Schicksal motiviert durch die Hoffnung auf das Paradies (: V.) aussetzt. Beim christl. Martyrium und nah verwandten Formen steht das Erdulden von Verfolgung b…

Karmeliter/Karmelitinnen

(436 words)

Author(s): Köpf, U.
[English Version] . Der Orden der K. geht auf eine Gemeinschaft abendländischer Einsiedler auf dem Berg Karmel zurück, die sich um 1210 vom Patriarchen von Jerusalem eine Regel geben ließ. Diese verpflichtete sie zu streng kontemplativem Leben. Die Spiritualität der von einem Prior geleiteten Gemeinschaft war durch anachoretische Traditionen, das Vorbild des Propheten Elia und Marienfrömmigkeit geprägt. Um 1240 flüchteten die K. vor der wachsenden Bedrohung durch Sarazenen in ihre eur. Heimatlände…

Kloster

(2,673 words)

Author(s): Freiberger, O. | Köpf, U. | Mürmel, H. | Kalb, H.
[English Version] I. Religionsgeschichtlich Der Begriff K. entstammt der christl. Tradition und bez. dort einen von der Außenwelt relativ abgeschlossenen Wohn- und Wirkbereich einer zu einem gewissen Grad asketisch (Askese) lebenden Ordensgemeinschaft (s.u. II.). Auch in religionsgesch. übergreifender Verwendung ist der Begriff an den Kontext des Mönchtums gebunden. Werden bestimmte soziale Strukturen in nicht-christl. Rel. als »Mönchtum« klassifiziert, so finden sich unschwer auch »K.« als Behausu…

Demut

(3,552 words)

Author(s): Jödicke, A. | Mathys, H. | Reeg, G. | Wengst, K. | Köpf, U. | Et al.
[English Version] I. ReligionswissenschaftlichD. ist die Geisteshaltung der bewußten Erniedrigung bzw. Unterwerfung. Manche Ausdrucksformen von D. lassen sich auf biologische Wurzeln zurückführen, z.B. Körperhaltungen oder Gebärden, andere sind konventionell, z.B. der »demütige Blick«, die Fußwaschung. In einer Reihe von Fällen liegt eine Inversion kultureller Normalität vor, z.B. Nacktheit in den Armutsbewegungen des MA (Armut: IV.).Grundsätzlich muß zw. der D. im Ritual (Ritus) und der D. als Tugend unterschieden werden. Im Ritual ist D. tempor…

Klosterschulen

(613 words)

Author(s): Köpf, U.
[English Version] . Während die asketische Motivation (Askese) der monastischen Lebensform grundsätzlich eine Distanzierung von der weltlichen Kultur mit sich bringt, setzen Gebet und monastische Lectio ein gewisses Maß an Bildung voraus. Deshalb ist die K. im Mönchtum des 4.Jh. als erste Form einer christl. Schule entstanden. Bereits in den frühen äg. Eremitensiedlungen wurden Kinder von erfahrenen geistl. Vätern erzogen. Pachomius forderte Lesefähigkeit und Auswendiglernen bibl. Texte, v.a. des …

Heilige/Heiligenverehrung

(3,593 words)

Author(s): Bergunder, M. | Köpf, U. | Müller, G.L. | Ivanov, V. | Barth, H. | Et al.
[English Version] I. ReligionsgeschichtlichHeiligenverehrung (Hv.) bez. in der vergleichenden Religionswiss. i. allg. die postume kultische Verehrung eines als hist. Person mehr oder weniger faßbaren Heiligen (H.) und hat ihr Zentrum an dem Ort, wo die sterblichen Überreste, denen man wundertätige Wirkungen zuschreibt, aufbewahrt werden. Gelegentlich wird auch die Verehrung lebender Personen unter den Begriff Hv. subsumiert, was jedoch eine bedenkliche Aufweichung der terminologischen Deutekraft z…

Kreuz/Kreuz Christi

(3,621 words)

Author(s): Sundermeier, T. | Taeger, J. | Köpf, U. | Slenczka, N. | Stock, A.
[English Version] I. Das Kreuzzeichen in den nichtchristlichen Religionen Als ornamentales Zeichen und als rel. Symbol – die Übergänge sind fließend – findet sich das K. bis in die Gegenwart in vielfachen Formen in außerchristl. Kulturen und Religionen. Es reicht bis in die prähist. Zeit zurück und ist ein Ursymbol der Menschheit. Als Symbol ist es multisemisch und entließ aus sich immer neue Bedeutungsvarianten und Formen. Die christl. Adaptation ist ohne die frühere Verbreitung und Bedeutungsvielfalt …

Ludolf

(146 words)

Author(s): Köpf, U.
[English Version] von Sachsen (um 1300 Norddeutschland – 10.4.1378 Straßburg). Zuerst Dominikaner, seit ca.1340 Kartäuser (Straßburg, Koblenz [Prior], Mainz, Straßburg). Sein Hauptwerk ist die »Vita Jesu Christi«, ein auf der Evv.-Harmonie des Zacharias von Besançon (Chrysopolitanus, 1. Hälfte 12.Jh.), altkirchl. Autoren und der ma., meditativ-historisierenden Jesus-Lit. beruhendes Werk, das nicht einfach den Lebensweg Jesu erzählt, sondern in einzelnen (nach dem Schema von lectio, meditatio und or…

Geographie

(700 words)

Author(s): Köpf, U.
[English Version] I. Wissenschaftsgeschichtlich Der Weg der G. von ihren Anfängen im mythischen Weltbild (ao. Schöpfungserzählungen, frühe philos. Spekulation der Griechen) und in der pragmatischen Erkundung der Umwelt (Reiseberichte von Kaufleuten) bis zur Ausbildung einer exakten Wiss. war weit. In der Antike wurde sie als umfassende Kunde von der Erde einschließlich ihrer Bewohner aufgefaßt. Früheste Darstellungen hatten die Form der Küstenbeschreibung (Periplus u. ä.), zu der bald geographische…

Marsilio Ficino

(334 words)

Author(s): Köpf, U.
[English Version] (19.10.1433 Figline im Arnotal – 1.10.1499 Careggi bei Florenz). Als Sohn des Leibarztes Cosimos de' Medici wurde er von diesem gefördert und von einem Medizinstudium zur Philos. hingeführt. Er lernte gründlich Griech. und übers. und komm. v.a. Plato (1463–1469), Plotin (1484–1486) und eine Reihe weiterer neuplatonischer Autoren. In Florenz gründete er eine Platonische Akademie (: I., 5.), in der er zus. mit einem Kreis von Bürgern, an der Spitze Lorenzo de' Medici, intensiv die…

Hilfswissenschaften, historische

(106 words)

Author(s): Köpf, U.
[English Version] . Der Begriff hat sich seit der 2. Hälfte des 18.Jh. für eine Reihe von Disziplinen von stark handwerklich-methodischem Zuschnitt eingebürgert, deren Beherrschung dem Historiker unentbehrlich ist: Chronologie, Hist. Geographie, Genealogie; Allg. Quellenkunde, Urkundenlehre (Diplomatik) und Aktenkunde, Paläographie und Epigraphik; Heraldik (Wappenkunde), Sphragistik (Siegelkunde; Siegel) und Numismatik (Münzkunde). In weiterem Sinne werden zuweilen auch andere Disziplinen, wie Bib…

Irland

(1,713 words)

Author(s): Köpf, U. | Richter, M.
[English Version] I. Allgemein Die westlich von Großbritannien im Nordatlantik gelegene Insel, ein Teil des brit. Archipels, umfaßt eine Fläche von 84 421 km 2. Ihre v.a. im Westen stark zerklüftete Küste hat eine Gesamtlänge von 3173 km. Zahlreiche kleine, küstennahe Inseln und Riffe spielen in der Gesch. I. eine wichtige Rolle als Rückzugsgebiet, Brückenkopf u. ä. Das Landesinnere ist relativ flach auf einem Niveau von ca.60–120 m Meereshöhe. Gebirge, die selten über 500 m ansteigen, finden sich in allen Regionen…

Jesus Christus

(16,496 words)

Author(s): Roloff, J. | Pokorný, P. | Köpf, U. | Lathrop, G.W. | Krötke, W. | Et al.
[English Version] I. Name und Titel 1.Jesus von Nazareth a)Zur Terminologie Die Bez. J.Ch. signalisiert eine für ihren Gegenstand signifikante Spannung. Obwohl weithin als zweigliedriger Name verstanden, ist sie urspr. Kombination zweier heterogener Elemente: des im zeitgenössischen Judentum verbreiteten theophoren Eigennamens Joshua/Jeshua (hebr., »der Herr hilft«) in seiner gräzisierten Form ᾿Ιησου˜ς/Iēsoús und des Würdetitels Χριστο´ς/Christos (griech. = der Gesalbte, der messianische Heilsbringer). Sie ist demnach die Kurzfassung der bekennt…

Lutherausgaben

(829 words)

Author(s): Köpf, U.
[English Version] . Eine erste, weit verbreitete Sammelausg. der lat. Schriften des Reformators veröff. bereits 1518 Johannes Froben in Basel, eine erste der dt. Schriften 1520 Andreas Cratander in Basel. Luthers Produktivität veranlaßte Cratander und danach Adam Petri, die lat. Ausg. schon im März und nochmals im Juli 1520 – jeweils in erweiterter Fassung – erneut herauszugeben. – Als erste GA erschien 1539–1559 die Wittenberger Ausg. in zwei Reihen mit zwölf dt. und sieben lat. Foliobänden, hg. durch G.Rörer, C.Cruciger und G.Major. Die Werke waren nach sac…

Grade, akademische

(825 words)

Author(s): Köpf, U.
[English Version] Grade, akademische, haben sich im ma. Lehrbetrieb ausgebildet. Schon vor der Entstehung der Universität bez. Magister (M.) allg. den Lehrer, während in der Juristenhochburg Bologna der Titel Doctor (Dr.) üblich war, der im übrigen gerne auf die altkirchl. Lehrer (Doctores ecclesiae) angewandt wurde. An den seit ca.1200 entstehenden Volluniversitäten war M. in allen Fakultäten der höchste Grad, wobei man zw. dem bloßen Inhaber der Lehrbefähigung und dem M. actu regens (dem tatsäch…

Disputation

(1,328 words)

Author(s): Dan, J. | Köpf, U. | Ess, J. van
[English Version] I. Judentum Zur talmudischen Tradition gehören mehrere Beispiele von D. zw. jüd. Gelehrten und heidnischen Philosophen oder röm. Kaisern, die sich v.a. mit den Fragen göttlicher Einheit, der Schöpfung und der Rolle Israels befassen (Bavli Sanhedrin 91a–b; Avoda Zara 10a – 11a, usw.). Religionsgespräche mit Vertretern der isl. und insbes. der christl. Rel. wurden ein zentrales Thema in der Gesch. und apologetischen Lit. (Apologetik: II., Nizachon) der Juden im MA sowie in der Frühm…
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