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Emodos

(93 words)

Author(s): Karttunen, Klaus (Helsinki)
[English version] (Ἠμωδός, Ἠμωδὸν ὄρος, [ H] emodus; abgeleitet über das Mittelind. von altind. Haimavata, auch Imaos, Ἴμαον ὄρος, Imaus, von altind. Himavān, “mit Schnee versehen”). Name des östl. Teils des als einheitliches Gebirge verstandenen Hindukuš-Pamir-Himalaya. Es gab verschiedene Meinungen von der Lage dieser Gebirgszüge; bald wurde Imaos als östl. von beiden (Eratosth. bei Strab. 15,1, 11; Plin. nat. 6, 64; Arr. Ind. 2, 3 u.a.), bald Emodos genannt. (Ptol.). Karttunen, Klaus (Helsinki) Bibliography O. von Hinüber, in: G. Wirth, O. von Hinüber (Hrsg. und Übers.), A…

India

(1,614 words)

Author(s): Karttunen, Klaus (Helsinki)
[English version] I. Name Altindisch Sindhu als Name des Indus-Flusses ist (mit iran. h) als Hindu in den altpers. Inschriften belegt, daraus entstand griech. Ἰνδός (mit ion. Verlust des h) für den Fluß und dann Ἰνδική für das Land. Die lat. Bezeichnungen sind Indus bzw. India. Karttunen, Klaus (Helsinki) [English version] II. Frühe Beziehungen Während Beziehungen zwischen NW-I. und Mesopot. bis ins 3. Jt. v.Chr. zurückreichen, wurde I. in Griechenland erst im späten 6. Jh. durch Skylax (FGrH 709) bekannt, der NW-I. im Dienst des Dareios [1] I. sel…

Dachinabades

(50 words)

Author(s): Karttunen, Klaus (Helsinki)
[English version] Teil Indiens im Süden von Barygaza, mit den Städten Paithana und Tagara. Nur im peripl. m. r. 50f. genannt, wo man auch δάχανος richtig als ind. Wort für Süden, altind. dakṣiṇa, erklärt hat. Wohl nach mittelind. Dakkhiṇābadha (altind. dakṣiṇāpatha) Bezeichnung der indischen Peninsula. Karttunen, Klaus (Helsinki)

Antialkidas

(55 words)

Author(s): Karttunen, Klaus (Helsinki)
[English version] Indogriech. König etwa um 100 v. Chr. Nicht lit. belegt, aber in einer indischen Brāhmī-Inschr. (Besnagar-Inschr.; von seinem Gesandten, Heliodoros von Taxila) erwähnt, sowie auf griech.-baktrischen und indo-griech. Münzen, mit der Legende ΒΑΣΙΛΕΥΣ ΝΙΚΗΦΟΡΟΥ ΑΝΤΙΑΛΚΙΔΟΥ / maharajasa jayadharasa aṃtialkidasa genannt. Karttunen, Klaus (Helsinki) Bibliography O. Bopearachchi, Monnaies Greco-Bactriennes et Indo-Grecques, 1991, 95-97, 271-288.

Abis(s)areis

(51 words)

Author(s): Karttunen, Klaus (Helsinki)
[English version] Altindisch Abhisāra, ein Gebirgsvolk im Norden Pakistans (Megasthenes bei Arr. Ind. 4,12), am Soanos, einem östl. Nebenfluß des Indus (h. Sohan oder Suwan [1. 1100 f.]), mit König Abisares. Karttunen, Klaus (Helsinki) Bibliography 1 G. Wirth, O. von Hinüber, (Hrsg. und Übers.) Arrian, Der Alexanderzug - Indische Gesch., 1985.

Orthura

(67 words)

Author(s): Karttunen, Klaus (Helsinki)
[English version] Dieser Ort ist auf folgenden Karten verzeichnet: Indienhandel (Ὄρθουρα). Stadt im Binnenland der Soringoi in Südindien, Residenz von König Sornas (Ptol. 7,1,91); wohl griech. Form für Uraiyūr, Hauptstadt des Choḷā-Reiches am Fluß Kāveri, mit der Hafenstadt Chaberis an der Flußmündung. Karttunen, Klaus (Helsinki) Bibliography K. Karttunen, Early Roman Trade with South India, in: Arctos 29, 1995, 81-91  O. Stein, s.v. Ὄρθουρα, RE 18, 1503-1505.

Nosala

(62 words)

Author(s): Karttunen, Klaus (Helsinki)
[English version] (Νόσαλα). Unbewohnte Insel an der gedrosischen Küste der Ichthyophagoi (Arr. Ind. 31), Lage unbekannt. Die Insel, die von Nearchos [2] besucht wurde, lag 100 Stadien vor der Küste und war nach Ansicht der Ichthyophagen der Sonne heilig. Nearchos' Besuch auf der Insel wird auch bei Strab. 15,2,13 erwähnt. Karttunen, Klaus (Helsinki) Bibliography O. Stein, s.v. Νόσαλα, RE 17, 1051f.

Apollodotos

(66 words)

Author(s): Karttunen, Klaus (Helsinki)
[English version] Name zweier indogriech. Könige. Der erste, auch lit. belegt (peripl. m. r. 47, Iust. Prolog B. 41), herrschte etwa 180-160 v. Chr. in Paropamisadai, der zweite, nur von Münzen bekannt, etwa hundert Jahre später im Punjab. Die Münzlegenden von beiden lauten meistens ΒΑΣΙΛΕΥΣ ΑΠΟΛΛΟΔΟΤΟΥ ΣΘΤΗΡΟΣ / maharajasa apaladatasa tratarasa. Karttunen, Klaus (Helsinki) Bibliography O. Bopearachchi, 62-64, 188-194 (App. I), 135 f., 346-355 (App. II).

Graeco-Baktrien

(515 words)

Author(s): Karttunen, Klaus (Helsinki)
[English version] A. Geschichte Das Gebiet von Baktrien (Baktria) im Nordostiran ist altes Kulturland mit frühentwickelter Stadtkultur und iran. Bevölkerung. Bereits unter den Achaimenidai [2] siedelten dort sporadisch Griechen; von einer griech. Bevölkerung kann man jedoch mit [1] noch nicht sprechen. Erst unter Alexandros [4] d. Gr., der das Land in zweijährigem aufreibenden Kampf eroberte, wurden mehrere Kolonien für Veteranen seines Heeres angelegt. Unter den frühen Seleukiden wurde Baktrien hel…

Limyrike

(70 words)

Author(s): Karttunen, Klaus (Helsinki)
[English version] (Λιμυρική). Indische Landschaft an der Malabarküste von Naoura bis nach Nelkynda, mit der Hauptstadt Karura [2] (Ptol. 7,1,8; 85; peripl. m. r. 53f.). Es wurde vorgeschlagen, L. als fehlerhafte Lesung für Damyrike (altind. Damila, vgl. h. Tamil) anzusehen, aber der Name ist nur als L. erhalten. In diesem Land, h. Kerala, lag die berühmte Hafenstadt Muziris. Karttunen, Klaus (Helsinki) Bibliography O. Wecker, s.v. L., RE 13, 711f.

Naura

(69 words)

Author(s): Karttunen, Klaus (Helsinki)
[English version] (Νάουρα). Hafenstadt in der Limyrike, Südindien (peripl. m. r. 53). Weil sowohl dort als auch bei Ptol. 7,1,8f. danach Tyndis, Muziris und Nelkynda in dieser Reihenfolge aufgeführt sind, soll N. als die nördlichste der Städte dem Nitraíai empórion des Ptol. 7,1,7 entsprechen (vgl. Nitriae bei Plin. nat. 6,26,104). Die genaue Lage von N. bleibt unbekannt. Karttunen, Klaus (Helsinki) Bibliography O. Stein, s.v. Νάουρα, RE 16, 2014f.

Monsun

(159 words)

Author(s): Karttunen, Klaus (Helsinki)
[English version] Die regelmäßigen Jahreszeitenwinde des Indischen Ozeans. Unter Nutzung des sommerlichen SW-M. konnte man schnell und sicher von Südarabien nach Indien segeln und im Winter mit dem NO-M. zurückkehren; in ähnlicher Weise wurden die Winde auch zwischen Indien und SO-Asien genutzt. Die Inder und Südaraber kannten diese Winde wohl seit langem, von den Griechen wurde ihre Entdeckung einem Seefahrer namens Hippalos [2] (ὁ λιβόνοτος, lat. libonotus; peripl. m. r. 57) zugeschrieben. Bei Plin. nat. 6,100; 104 heißt der Wind selbst Hippalus oder Hypalus, und man hat auc…

Namades

(71 words)

Author(s): Karttunen, Klaus (Helsinki)
[English version] (Ναμάδης). Fluß in Gujarāt, entspringt im Vindhya-Gebirge (Οὐίνδιον) und erreicht das Meer östl. von Barygaza (Ptol. 7,1,31, kurz auch 7,1,65); h. Narmadā. Der sog. Fluß Namnadios (peripl. m.r. 42) [1] ist nur eine Emendation von C. Müller (GGM 291) für hsl. Lamnaíos und kaum mit N. zu verbinden, obwohl auch hier der Fluß Narmadā gemeint sein könnte. Karttunen, Klaus (Helsinki) Bibliography 1 O. Stein, s.v. Ναμάδης, RE 16, 1609.

Mauryas

(315 words)

Author(s): Karttunen, Klaus (Helsinki)
[English version] Angehörige der von Tschandragupta Maurya (Sandrakottos) am E. des 4. Jh.v.Chr. gegründeten indischen Dyn., deren Gebiet bald ganz Nord-Indien umfaßte (s. Karte). Ein Kriegszug des Seleukos I., der Alexandros' [4] d.Gr. indische Eroberungen zurückgewinnen wollte, scheiterte; in einem Abkommen wurden Tschandragupta alle sö Satrapien (einschließlich Arachosien) zugestanden, Seleukos erhielt dafür 500 Kriegselefanten. Der Gesandte des Seleukos bei Tschandragupta war Megasthenes, dessen in zahlreichen Fr. erh. Indiká (FGrH 715) das maßgebliche We…

Assakenoi

(61 words)

Author(s): Karttunen, Klaus (Helsinki)
[English version] Indisches Volk im h. Swat westl. des Indus, mit Hauptstadt Massaga, von Alexander unterworfen (Arr. an. 4, 23ff.; Ind. 1,1). Von Plin. nat. Aspagani, in Pāli Assaka genannt, aus altind. aśva- /iran. aspa “Pferd”. Karttunen, Klaus (Helsinki) Bibliography O. v. Hinüber, Arrian. Der Alexanderzug - Indische Gesch., hrsg. und übers. von G. Wirth, O. v. Hinüber, 1985, 1081f.

Patala

(98 words)

Author(s): Karttunen, Klaus (Helsinki)
[English version] Dieser Ort ist auf folgenden Karten verzeichnet: Alexandros | Graeco-Baktrien | Graeco-Baktrien | Hellenistische Staatenwelt | Indienhandel | Mauryas (τὰ Πάταλα). Stadt und Stützpunkt Alexandros' [4] d.Gr. an der Indus-Mündung, wohl altindisch Pātāla (Arr. an. 5,4,1; Arr. Ind. 2,6; Strab. 15,1,33 u.a.). Der Name wurde auch für das gesamte Gebiet gebraucht, später auch für die Insel Patalene (Ptol. 7,1,55), aber die Stadt wird nie mehr erwähnt. Statt dessen war Barabara Zentrum und Hafen des Gebiets, was vielleicht auf der unsteten Natur der Mündung beruht. Kart…

Kalatiai

(66 words)

Author(s): Karttunen, Klaus (Helsinki)
[English version] (Hekat. bei Steph. Byz. FGrH; Kallatiai bei Hdt. 3,38). Indische Ethnie, deren Angehörige nach Hdt. ihre Eltern zu verzehren pflegten - eine ethnologische Kuriosität, die an einer anderen Stelle (Hdt. 3,99) einem anderen indischen Volk, den Padaioi, zugeschrieben wurde, ebenso den iranischen Massagetai (Hdt. 1,216) und den Issedones (Hdt. 4,26). Karttunen, Klaus (Helsinki) Bibliography K. Karttunen, India in Early Greek Literature, 1989, 197-202.

Kalingai

(67 words)

Author(s): Karttunen, Klaus (Helsinki)
[English version] Volk an der Ostküste Indiens, altind. Kalinga, lebte etwa im heutigen Orissa; Hauptstadt Pertalis (Plin. nat. 6,64; 65; 7,30, vielleicht nach Megasthenes). Ihr Land wurde 261 v.Chr. von Aśoka in blutigem Krieg erobert und dem Reich der Mauryas eingegliedert; wahrscheinl. mit der Kalliga des Ptol. (7,1,93, in der Maisolia im östl. Indien) identisch. Karttunen, Klaus (Helsinki) Bibliography A. Herrmann, s.v. K., RE 10, 1604f.

Kophen

(35 words)

Author(s): Karttunen, Klaus (Helsinki)
[English version] (Κωφήν: Arr.; Κώφης/ Kóphes: Diod., Dion. Per., Strab.; Cophes: Plin. nat.). Westl. Nebenfluß des Indos [1], altindisch Kubhā, h. Kabul. Karttunen, Klaus (Helsinki) Bibliography K. Karttunen, India and the Hellenistic World, 1997, 112.

Aśoka

(117 words)

Author(s): Karttunen, Klaus (Helsinki)
[English version] (Aschoka). Maurya-Kaiser Indiens (269/268-233/232 v.Chr.), auch Piyadassi/Priyadarōsi (griech. Πιοδάσσης) genannt. Berühmt durch seine Edikte, von denen man viele Exemplare, in mittelindischen Dial. geschrieben, in vielen Teilen Südasiens gefunden hat, im Nordwesten (h. Afghanistan) auch mehrere Fragmente auf Aram., sowie eine aram.-griech. Bilingue [3] und ein griech. Fragment [4] in Kandahar. Die Edikte vermitteln ein lebendiges Bild von A.s Reich und dessen Verwaltung, auch seine engen Beziehungen zu den hell. Reichen sind genannt [1; 2]. Karttunen,…
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